Positionsbestimmung Tarnflecken BW

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hotelsatan
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Positionsbestimmung der Tarnflecken und Auftrag der Farbe, 3 Farbtarnschema BW

Einige Möglichkeiten, es gibt sicherlich noch viel mehr!

Die Bauanleitung einscannen und auf die Größe des Modells zu bringen, ausdrucken die Flecken ausschneiden das Papier mit dem Loch auf das Modell legen und die Flecken Pinseln. Problem ist aber das sich das Papier sehr schlecht anschmiegt auf dem Modell. So wird
Schnell Farbe unter dem Papier laufen und die Flecken entsprechen nicht mehr dem Original
Beziehungsweise die Farbe läuft unterhalb des Papieres und durch andrücken verwischt der Fleck.

Meine Vorgehensweise ist die Grundfarbe Bronzegrün über das ganze Modell auftragen, gut trocknen lassen. Danach werden die Tarnflecken Freihand mit Bleistift auf das Modell übertragen, aber etwas kleiner wie gefordert. Danach einfach mit Pinsel ausmalen und etwas über die Umrandung Lackieren damit die Bleistiftlinien nicht mehr sichtbar sind.

Beim Auftragen der Linien orientiere ich mich an der Bauanleitung und suche mir markante Details des Modells um die Position so exakt wie möglich zu bestimmen (z.b. Turm direkt neben Luken, oder bei Schürzen Vertiefung Nummer, mittig oder über Laufrolle Nummer etwas links rechts etc. , bei geschwungenen Linien erst die Endpunkte einzeichnen, gegebenenfalls ausradieren wenn diese nicht stimmen, neu anzeichnen und ein Gefühl für die Linien bekommen per Trockenübung. Wichtig ist beim anzeichnen, das nicht gebrauchte Finger halt am Modell finden, (sonst droht die Gefahr des Abrutschens). Später auch die Flecken innerhalb Markieren, bei mir B für Braun S für Schwarz, damit nicht die Falsche Farbe lackiert wird.

Und wenn das Tarnschema im groben und ganzen in etwa übereinstimmt wird einem niemand den Kopf abreißen weil man 3 mm daneben liegt.
dod27
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So mach ich das auch immer. Einscannen, Anpassen und dann Ausdrucken...
Gruß
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Patrick74
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:D ich gehe einfach in unsere Lackierei und schaue mir die schablonen an :D
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Gepardschrauber
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Da arbeitet wohl jemand in Jülich? ;)
Ich mach die Flecken mit der Airbrush in 1:35 normalerweise per Hand, ohne Vorzeichnung. Erst Bronzegrün drauf und dann am Plan der Bauanleitung oder (wenn ich ihn - wie bei älteren Fahrzeugen meist - habe), dem Originalplan aus der TDv 007 orientieren. Dazu suche ich mir markante Stellen als Anhaltspunkt (Türgriffe, Lukendeckel, fixe Kanten an Kettenabdeckungen).
Im Original sind Toleranzen zugelassen (wenn ich mich richtig erinnere waren das 5 - 10 cm Abweichung vom Plan) Das sollte reichen.
Kann dann so aussehen:
1a.jpg
1a.jpg (54.85 KiB) 6324 mal betrachtet
2a.jpg
2a.jpg (70.23 KiB) 6324 mal betrachtet
3a.jpg
3a.jpg (80.62 KiB) 6324 mal betrachtet
4a.jpg
4a.jpg (98.97 KiB) 6324 mal betrachtet
Das sind Vergleichsbilder zwischen Leopard 2A6 Tamiya und Revell. Hab ich mal geschossen, weil immer behauptet wird, dass man aus dem von Revell nichts anständiges bauen kann. Wer kann sie auf allen Bildern zweifelsfrei auseinander halten? Einer wurde von mir gebaut, der andere von meinem Sohn.

Jürgen :geek:
Zuletzt geändert von Gepardschrauber am Mo 30. Mai 2016, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Der Edle kann eine Sache von allen Seiten ohne Vorurteil betrachten, der kleine Mann ist voll von Vorurteilen und kann eine Sache nur von einer Seite betrachten. (Konfuzius)
Unwissenheit ist die Amme des Vorurteils. (Josh Billings, 1818 - 1885)
black_knight
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Hallo!

Eigenltich ist es immer recht einfach zu erkennen welcher der von Revell ist;)
Es sollte immer der zweite sein, denn da erkennt man die gespachtelten Stauklappen in der Wanne, bei denen revell ich sag es mal nett, ziemlichen Bockmist gebaut hat.

Bei den Tarnflecken braucht man es an sich nicht allzu genau nehmen. Die Toleranzen zwischen den Fahrzuegen sind mittlerweile ziemlich groß geworden und vor allem Ausbesserungen, die an den meisten Fahrzeugen durchgeführt worden sind, sind immer sehr deutlich zu erkennen. Man sollte lediglich darauf achten, dass die Position und das Aussehen der Flecken "in etwa" ähnlich dem Tarnplan aussieht.

Gruß

Tobias
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Gepardschrauber
Beiträge: 273
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Weißt du eigentlich, wie alt der von Revell gebaute Bockmist schon ist? Die Wanne basiert auf dem Leopard 2 von Italeri, den ich irgendwann vor 1988 schon mal gebaut habe. Da waren bei Tamiya-Modellen die Schwingarme noch angegossen und die Wannen hatten die Aufnahmen für Elektromotoren und Batterien einschließlich der Löcher im Wannenboden für Schalter usw.

Jürgen :geek:
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black_knight
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Klar weiss ich wie alt der Revell Leopard ist, ich hab sie ja selber alle bei mir stehen. Trotzdem kann man da aus Sicht eines Knstrukteurs nur mit dem Kopf schüttel wie man auf die Idee kommen konnte die Staukästen derart auszuführen.
Ds sollte übrigens keine Kritik an deinen Modellen sein, denn die sind top!

Gruß

Tobias
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hotelsatan
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Hallo Ihr Beiden,

jeder Bausatz hat seine Schwächen und Stärken.
Vergleicht man die Bausätze stellt man noch andere Unterschiede fest, auf deren ich nicht eingehen möchte.
Unser Gepardschrauber plus Nachwuchs haben wundervolle Modelle gebaut, die es wert sind hier zu zeigen.
Eine Diskussion welches der beste Bausatz ist halte ich nicht für ratsam. Wenn es das perfekte Modell mal geben sollte
und man es baut würde müsste man doch das Hobby aufgeben müssen, den eine Steigerung wäre nicht mehr möglich.

Lagen die Abweichungen nicht bei 5-10% des Tarnschemas in der TDV?
Walter_23
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Registriert: Sa 4. Aug 2012, 15:58

Moin Zusammen,

kann es sein, dass beim oben gezeigten Revell-Modell die Schürzen etwas höher angebracht sind als beim Tamiya-Modell?

- - -

Wie schon Eingangs beschrieben sind markante Stellen am Fahrzeug eine gute Hilfe sich bzgl. der Tarnflecken zu Orientieren und wie auch schon erwähnt besteht eine gewisse Toleranz bei der Form/dem Verlauf der Tarnmuster.

Ich habe mal beim meinem Revell-Leopard 2A4 die Ränder der Flecken mit dem Pinsel gemalt und dann per Spritzpistole ausgefüllt
:arrow:
Bild
Bild

Mir ich nämlich aufgefallen, dass die Ränder der Tarnflecken an den Originalen zum Teil eher "dunkler/dichter" (auch anderer Glanzgrad) als die Innenflächen sind.

In Munster habe ich mal versucht dies mit der Kamera einzufangen
Hier mal paar Bilder, die die Tarnflecken aus verschiedenen Winkeln zeigt.
Bild
Bild
Bild
Bild
Auch schon zu sehen ist der andere Glanzgrad des Eisernen Kreuzes.

Bzgl. Auftragender Decals habe ich folgendes Bild gemacht =>
An einem Fahrzeug im Außengelände wurde wohl geschlampt ;-)
Bild
Blasen und Risse im Abzeichen und es scheint "abzugehen" ;-)

Mein Fazit:
Je nach Maßstab und "Gebrauchsgrad" des darzustellenden Vorbildes ist es sinnvoll die Tarnflecken mehr oder minder "Scharf" abgegrenzt darzustellen.

Gruß

Walter

P.S. ich bin mal auf den konkreten des neuen Revell-Leopard 2A6 M gespannt.
Color Fantasy
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Ihr werdet es nicht Glauben, aber ich hatte damals keine Fotoapparat zur Hand, aber dieses Diorama,
Leo II auf dem Rücken liegend wie ein hilfloser kleiner Käfer!
Wollte einen Damm rauf, war zuviel für das gute Stück,
Kommandant sah das die Kette nicht mehr greift,
wended in Hanglage und schmeisst das ganze auf das Dach?
Als wir ankamen, war schon Alles abgesichert, Personen geborgen durch San.
Mit hilfe eines Bergetrupps von der 87th armor U.S.
konnten wir danach t. sein.
da gab es für den kommandant schon keinen Anschi.. mehjr, nur noch Kopfschütteln
und der skandal war unter den Busch gekehrt.

M.F..k Grüßen

Mr.Hobby digger
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Gepardschrauber
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Registriert: Di 24. Jul 2012, 21:58

Die Randschärfe ist recht einfach zu erklären. Beim Aufbringen der Tarnflecken im original geht man genau so vor, wie Walter es gemacht hat. Nur eben so, dass man den Rand mit der Spritzpistole bearbeitet. In der Truppe hab ich das damals so gemacht, dass ich den Flecktarnplan auf Folie gezogen und dann mit dem OHP auf das Fahrzeug projiziert. Die Umrisse wurden mit Kreide nachgezogen, welche dann beim Lackieren mit verdünnung abgewaschen wurde. Dadurch hatte man dann einen frischen Verdünnungsrand, auf dem man entlang lackiert hat. Anschließend wurden die Flecken ausgefüllt. Dadurch ergab sich dann eine dichtere Farbe am Rand und eine etwas hellere innen. In den Depotinst-Einrichtungen Gibt es Schablonen aus Draht, die einfach davorgehalten werden.

@CF:
Ich mag Anekdoten aus alter Bundeswehrzeit und erzähle auch gern welche. Wie aber ein auf dem Dach liegender Panzer zu dem Thema "Tarnflecken" passen soll, ist mir ein Rätsel.
Bitte benutze dafür doch das Café. Vielleicht startest du einfach einen Thread mit dem Thema "Die Bundeswehr ist wie ein Loch - so richtig hohl." Dort schreibst du deine Erlebnisse nieder und bekommst auch Antworten darauf. Halte aber bitte die Beiträge sauber davon.

Jürgen :ugeek:
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hotelsatan
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Bei uns in der Inst gab es Schablonen die selbst angefertigt wurden, irgendwann wurden Schablonen kopiert und wieder kopiert aus Pappresten und die Tarnflecken wurden immer kleiner. Wir haben immer Sprühfarbe verwendet, ist einfacher in der Anwendung, außerdem ließen sich so die Kampfstiefel sehr schnell schwärzen wenn Besuch kam. Außerdem brachten mich diese Schablonen auf die
Idee die im Bild abgebildet ist. Ein alter Weggefährte zu BW-Zeiten Kamerad Spritti .
Dateianhänge
Foto1 5-10-96 00_51.jpg
Foto1 5-10-96 00_51.jpg (89.46 KiB) 9855 mal betrachtet
Color Fantasy
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Hallo, Gepardschrauber, wird ja nicht gleich alles ausgedruckt und Archyviert ?
Damals hatten wir noch keinen dreifarbenanstrich, der war noch in Entwicklung, habe die Premiere dieser flecktarnung verpasst, frühjahrsmodell, so das der Anstrich erhalten bleibt,
meine jetzt kommt wieder die Frage " Frühjahrsmodell "
Also, man wollte zuerst in Versuchen hat man das getestet der farbe chemische oder leicht radioaktive zusätze beimischen um das so zu machen, wenn der Gegener ins infarotglas schaut, durch die beimischungen der farbe alles verwischt und verleuchtet auch im BiF,
da aber schon nach kurzer zeit rötungen und pusteln auf der haut zu sehen waren, hat man den dreifarbenanstrich verschoben. Ob die farbe allergisch war oder andersweilig Gesundheitschädlich hat man nicht weiteres untersucht, aber der versuch ging dann doch mit herkömmlicher RAL Farbe weiter.
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Gepardschrauber
Beiträge: 273
Registriert: Di 24. Jul 2012, 21:58

Hast du schon wieder deine Medikamente nicht genommen?

Ich erklär' dir mal was ich jetzt tue:
1. Ich klicke oben auf "persönlicher Bereich".
2. Ich wähle den Karteireiter "Freunde und ignorierte Mitglieder.
3. Ich klicke auf "ignorierte Mitglieder verwalten"
4. Ich trage in dem Kästchen "Color Fantasy" ein.
5. Ich klicke auf "Absenden"
6. Ich klicke auf "ja"
7. Ich kann deine Beiträge nicht mehr sehen.

Für alle, die das auch gerne so hätten:
Hier ist ein Kurzlink, der die ersten drei Schritte erspart.

Jürgen :ugeek:
Der Edle kann eine Sache von allen Seiten ohne Vorurteil betrachten, der kleine Mann ist voll von Vorurteilen und kann eine Sache nur von einer Seite betrachten. (Konfuzius)
Unwissenheit ist die Amme des Vorurteils. (Josh Billings, 1818 - 1885)
Color Fantasy
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Ich nehme keine Tabletten, wenn dann ab und zu etwas Cortison .
Ausserdem bin ich Abstinenzler und habe eine Hautallergie.
Die auch hin und wieder in Schüben auftritt
Auch durch zu viel alles Richtigmachen bekomm ich Dermitis
aber die cortisonschübe sind auch nicht zu verachten.
hab übrigens seit mitte sommer keuin Cortison mehr genommen und fühle mich zur Zeit echt Sauwohl.
Die Allergie hab ich mir in der Metallverarbeitung geholt.
Mein Arzt mag mich und ich Ihn auch, die 10€ geb ich gern und die anderen 10€ nicht so gern dem Apotheker,
der gibt mir aber auch nicht so gern das Cortison,
stellt sich aber doof, weil es auf dem Rezept steht und ist somit aus dem Schneider
Modellabau hab ich wieder angefangen wegen den Aqua coliors,
sonst hätte ich mich davor Gehütet,

du bist schon ein held cortisonschrauber, ähm gepardschrauber, aber helden kann ich auch nicht gut verstehen weils dann wieder schübe gibt und juckt,
ich hätte bestimmt meinen arbeitsplatz gerne behalten,
aber gesunheitlich iss da nich mehr viel los Baby, glaubs einfach
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