Zu viel Sprühnebel / Feine Linien mit Starter Set?

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SirLancelot
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Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:07
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Hallo,
habe nach 2 Wochen heute endlich mal wieder kurz Zeit für`s Hobby gehabt.
ich bin immer wieder hingerissen auf was für Einfälle manche kommen um mit Erfindergeist und Ergeiz das Airbrushen neu zu erfinden.
Meine Filterkonstruktion scheint seinen Zweck zu erfüllen. :thumbup: Habe heute das erstemal keine Wasserspuckerei gehabt.
Ich gebe Dir größtenteils recht, aber denke als Anfänger muss es nicht gleich eine Infinity und Extra-Kompressor sein. Ich glaube nicht dass meine Ergebnisse plötzlich meisterhaft aussehen nur weil ich High-End Equipment benutze. Und das mit dem "Farben anpassen" bereitet mir sowieso noch die größte Mühe damit die Konsistenz passt (wenn ich es dann mal geschafft habe, bin ich auch mit dem Ergebnis der Revell-Gun sehr zufrieden). Ich denke eine 200.- Euro Airbrush wird eine schlechte Farbkonsistenz genauso wenig verzeihen wie eine für 50.- Euro, oder nicht ?
Kaum einer hier weiß das man auch die Nadelschutzkappe beim sprühen abnehmen kann um so eine feine Linie zu sprühen bzw dadurch auch verhindert das angetrocknete Farbe in der Kappe auf´s Modell gesprüht wird.
Das wusste ich sogar, habe ich bereits mal irgendwo im Forum gelesen. Funktioniert nur bei der Gun vom Basic-Set nicht. Kann das technisch nicht erklären aber ohne Kappe ist das bei mir dann ein einziges Geschmotze und nix mit "feinen Linien".
Mein Rat: Such Dir einen Arbeitsplatz mit gemässigter, konstanter Temperatur (+/- 20 Grad) und einer Luftfeuchte um 50-60%. Kauf Dir einen anständigen Kompressor mit Druckluftkessel, Wasserabscheider und Stufenloser Druckregulierung und die von Dir beschriebenen Probleme lösen sich in Luft auf.
Leider ist ein anderer Raum momentan nicht möglich (im Wohnzimmer alles immer hin- und herzuräumen scheidet aus). Und den Hobbykeller ständig auf 20° zu halten wegen ein paar Stunden Modellbauen die Woche geht zu sehr auf die Heizkosten. Auf das bessere Equipment bin ich oben schon eingegangen. Wenn ich mehr Erfahrung gesammelt habe und mir auch sicher bin das Modellbauen weiterbetrieben zu wollen (vielleicht ist`s auch nur ein Strohfeuer und nach ein paar Monaten wieder weg...) dann kommt definitiv besseres Equipment ins Haus.
panzerchen
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...daß man auch die Nadelschutzkappe beim sprühen abnehmen ...
Was ist mit "Nadelschutzkappe"gemeint ?
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Kafens
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grosskranfan
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SirLancelot hat geschrieben: Ich gebe Dir größtenteils recht, aber denke als Anfänger muss es nicht gleich eine Infinity und Extra-Kompressor sein. Ich glaube nicht dass meine Ergebnisse plötzlich meisterhaft aussehen nur weil ich High-End Equipment benutze.
Das hat er auch nicht gesagt. Allerdings ist meine persönliche Erfahrung da so:
ich hab mir erst eine einfache Pistole gekauft, weil ich erstmal genau wie du dachte. Mit der Pistole habe ich derart schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich das Thema Airbrush *für mich* beinahe wieder "begraben" hätte - zum Glück hat mich eine Bekannte mal mit ihrer Pistole ein paar Tests auf Papier machen lassen (nagel mich nicht fest, was das für eine war, es war aber auf jeden Fall eine pistole für 100++ EUR).
Da hatte ich dann mein "Aha" Erlebnis.
Kurz darauf in meinem damals bevorzugften Modellbauladen ein angebot für eine Pistole gesehen, via Netz festgestellt:
- es handelt sich um eine Gabbert Triplex
- hat gute Bewertungen

also hab ich sie gekauft.
Demnächst geht sie in die Wartung; zusätzlich lasse ich, wenn möglich, alle dichtungen gegen Teflondichtungen wechseln.
Mein Rat: Such Dir einen Arbeitsplatz mit gemässigter, konstanter Temperatur (+/- 20 Grad) und einer Luftfeuchte um 50-60%. Kauf Dir einen anständigen Kompressor mit Druckluftkessel, Wasserabscheider und Stufenloser Druckregulierung und die von Dir beschriebenen Probleme lösen sich in Luft auf.
Leider ist ein anderer Raum momentan nicht möglich (im Wohnzimmer alles immer hin- und herzuräumen scheidet aus). Und den Hobbykeller ständig auf 20° zu halten wegen ein paar Stunden Modellbauen die Woche geht zu sehr auf die Heizkosten.


Du braucht den Raum nicht ständig auf 20°C halten (wobei das ständige *Aufheizen* ziemlich sicher teurer ist, als wenn du die 20° ständig halten würdest) - du solltest den Raum nur halt nicht vollständig auskühlen lassen. Ca. 18°C sollte er ständig haben.

Volker
panzerchen
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Das mit der Nadelschutzkappe scheint wohl stark von der Konstruktion der jeweiligen Spritzpistole abzuhängen.
Bei meiner REVELL Masterclass geht genau DAS nicht !
Da ist diese Kappe unverzichtbarer Bestandteil der Spritzpistole, wenn man sie abschraubt tut sie nicht mehr.
Also: erst mal ausprobieren ob es mit der eigenen Pistole funzt !
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Kafens
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Registriert: Do 23. Aug 2012, 16:07

Also bei mir hat es bis jetzt mit JEDEM Luftpinsel funktioniert.
Egal on Badger, Iwata, Harder & Steenbeck und sogar Noname.
Revell kann ich nicht sagen da ich keine habe.
Aber Versuch macht Kluch(g) !
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