Eduard 1:32 - Messerschmitt Bf 109 E3

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Rafael Berlin
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Do 18. Apr 2019, 19:56

Danke Eugen!
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paul-muc
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Do 18. Apr 2019, 21:35

Der Motor ist eine Augenweide, aber irgendwie doch recht sauber. Sah der anfangs nicht anders aus?
Zur Kanzelverglasung eine Empfehlung:
Schleife die Kanten, die auf dem Rumpf aufliegen, leicht an und lackiere sie in der grauen Rumpffarbe. Damit vermeidest du die hässlichen Lichtreflexe, die die Wirkung mancher Modelle beeinträchtigen. Die Rahmung der Verglasung auch von innen auftragen, da ich annehme, dass die Kanzel auch geöffnet dargestellt werden kann. Sonst ist die Außenbemalung von innen auf der Kanzel zu sehen.
Falls du dies alles schon wusstest, nichts für ungut. Das Endergebnis wird sicherlich ein Modell für Ausstellungen.
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Rafael Berlin
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Do 18. Apr 2019, 22:00

Es freut mich sehr, dass es dir so gut gefällt!

Und vielen Dank für die wirklich wertvollen Tipps! Hätte ich garantiert falsch gemacht!

Am Motor habe ich seit damals nichts verändert, wirkt vielleicht nur so. Aber im Vergleich zum Rest sieht das tatsächlich irgendwie recht sauber aus. Naja, dreckig machen ist einfacher, als es wieder zu sauber zu bekommen. Also vielleicht auch noch ein paar Pigmente drauf, bin auf den Geschmack gekommen :lol:

Ja, die Kanzel soll geöffnet dargestellt werden. Für außen hatte ich die mitgelieferte Maskierung aufgebracht und auch bereits lackiert.
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DSC_1834.JPG (299.83 KiB) 593 mal betrachtet
Die Kanten, die auf dem Rumpf aufliegen hatte ich bereits mit lackiert, allerdings ohne sie vorher zu schleifen. Wird es trotzdem funktionieren?

Aber um himmelswillen, wie soll ich innen die Linien ordentlich hinbekommen? Ich verstehe absolut was du meinst, darüber hatte ich bislang einfach noch nicht nachgedacht. Gibt es dafür einen Trick? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Maskierband in ganz dünne Streifen schneiden, drauf fummeln und auf keinen Fall mit Airbrush, sondern zärtlich mit einem ganz feinen Pinsel aufbringen. Möglichst wenig Farbe auf den Pinsel, eher schon fast trocken draufbringen, damit ja keine Farbe verläuft. Oder vielleicht irgendwie mit Edding? Meine Befürchtung ist, dass wenn ich innen auch nur leicht patze, dass es dann schlimmer aussieht, als wenn ich innen nichts mache.
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paul-muc
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Fr 19. Apr 2019, 07:52

Auf der Innenseite die Rahmen mit feinen Streifen Maskierband abkleben und mit Pinsel bemalen (00 und kleiner). Dabei darauf achten, dass der verbleibende Streifen des Rahmens nicht breiter ist als außen, sonst ist er von außen zu sehen. Sinn der Sache ist eher, dass das durchgehende glänzende Plastik innen auf dem Rahmen nicht zu sehen ist. Probier es zunächst bei dem aufklappbaren Teil aus. Hier sollte es auf jeden Fall gemacht werden, weil die Innenseite aufgeklappt gut zu sehen ist. Es ist einfacher, wenn zunächst die längs verlaufenden Rahmen abgelebt und bemalt werden, und in einer zweiten Sitzung die quer verlaufenden Streifen (oder anders herum).
Wenn das im 72er Maßstab zu schaffen ist, geht es auch in 32.
Die Kanten schleife ich, damit die Farbe besser haftet. Probier halt aus, ob es Reflexe gibt, bevor du die Kanzel aufklebst. Dann könntest du noch nachbessern.
Mit Mr. Color Thinner lassen sich Klarsichtteile rückstandsfrei von Farbe säubern.
Welcher Klebstoff? Ich nehme Klarlack bei Klarsichtteilen.
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Rafael Berlin
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Fr 19. Apr 2019, 09:01

OK, ich werde mich vielleicht noch heute an die Innenseite heranmachen.

Für die Klarsichtteile hab ich bislang nur den Revell Contacta Clear. Da scheint es mir die unterschiedlichsten Ansichten zu geben (lediglich verdünnter Holzleim, etc.).

Beim Klarlack bin ich mir jetzt ziemlich unsicher. Ich vermute mal, du meinst nicht die wasserbasierten Lacke von Vallejo? Sondern eher lösungsmittelbasierte? Da hätte ich derzeit nur den glänzenden Tamyia Lack TS-13 aus der Sprühdose (zumindest vom Kopfschmerzfaktor ist der garantiert nicht lösungsmittelfrei).

Darf es glänzender Lack sein? Ich vermute mal eher nicht, denn wenn etwas daneben läuft, wird es hinterher glänzen. Kannst du mir ein Produkt empfehlen?

Auf dem hinteren Klarsichtteil wird hinterher noch der Antennenmast mit dran hängender Antenne aufgeklebt werden müssen. Reicht die Klebekraft von Lack dafür aus? Das Ausdampfen des "normalen" Klebers dürfte ja eigentlich nur in den ersten paar Stunden geschehen, bis das Lösungsmittel verflogen ist. Angenommen das Klrasichtteil ist abgesehen von der Klebestelle komplett abgeklebt, kann man dann normalen Kleber verwenden? Sobald der Kleber ausgehärtet ist die Maskierung entfernen und alles ist ordentlich?

So viele Fragen...
Ich danke dir für deine Mühe!
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Rafael Berlin
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Fr 19. Apr 2019, 14:45

OK, hier das einfachste Fenster. Abgeklebt in Strömungsrichtung. Durch die einfache Geometrie funkktioniert das hier sogar mit der Airbrush. Das wird bei den verwinkelten Fenster (siehe oben) wohl nicht klappen.

Nach dem Durchtrocknen der Farbe kommen dann die Rahmen senkrecht zur Strömungsrichtung. Wahrscheinlich aber erst in 10 Tagen nach meinem Urlaub :lol:

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Nocheinmal vielen Dank paul-muc, dass du mich vor einer Dummheit bewahrt hast!!
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paul-muc
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Fr 19. Apr 2019, 15:14

Ich nehme zum Kleben Revell Enamel klar glänzend. (Sorry, ich habe nicht daran gedacht, dass andere Leute mit anderen Farben arbeiten.) Matt müsste aber auch gehen, denn die Farben von Revell sind sehr dickflüssig und man müsste heraus gequollenen Lack nach dem Trocknen nicht wieder retuschieren. Über Nacht trocknen lassen.
Mit feinem Pinsel an den Klebekanten auftragen und den sparsam benetzten Pinsel am besten leicht schräg von innen nach außen ziehen. So bleibt möglicher Überschuss innen. Besser ist es aber, mit sehr wenig Farbe mehrmals über die Kante streichen. Du wirst selber sehen, wie es am besten geht.
Angenommen das Klarsichtteil ist abgesehen von der Klebestelle komplett abgeklebt, kann man dann normalen Kleber verwenden?
Ich denke schon, das machen ja die meisten Leute (den normalen Kleber nehmen). Aber wenn der Klebstoff auf das Klebeband läuft, was passiert dann beim Abziehen nach dem Aushärten? Und wie klebt der Kleber auf den angemalten Kanten?

Ich fürchte, ich mach das alles zu kompliziert. Deshalb zum Verständnis: Ich klebe die Cockpitverglasung vor dem Lackieren des Modells mit Lack auf den Rumpf. Ich lasse es etwas antrocknen und wische dann den möglicherweise hervor gequollenen Lack mit Mr. Color Thinner ab. Falls ich Lücken in der Klebestelle habe, pinsel ich noch einmal nach. Danach wieder reinigen. So bekomme ich ohne Spachtelmasse einen sauberen Übergang zwischen Rahmen und Rumpf. Danach Abkleben und Lackierung des Modells. Bei dir geht das nicht, weil das Modell ja schon fertig bemalt ist.

Für den Antennenmast würde ich den den Weißleimkleber verwenden, da er ja eine leichte Zugbewegung durch die Antenne auffangen muss. Ich nehme ihn nicht so gerne, weil er auträgt und dann auf der Oberfläche aufsitzt (auch wenn er auch nicht sichtbar sein soll).

Ich wünsche schöne Osterfeiertage.
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Rafael Berlin
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Sa 11. Mai 2019, 12:53

Vielen Dank paul_muc!

Habe deine Ratschläge befolgt, Fenster von innen bemalt. Die Tage werde ich kleben und Fotos nachreichen.

Wegen des Antennenmasts werde ich hinterher das Flugzeug nicht mehr ordentlich auf den Kopf legen können, weswegen ich mich in den letzten Tage um das Fahrwerk gekümmert habe.

Zunächst die Räder:

Die Resinteile passen leider nicht sonderlich gut zusammen, die Spalte zwischen Felge und Reifen waren zu groß:
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Also gespachtelt,
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und noch einmal drüberlackiert. (Vallejo Tire Black und Vallejo Black)
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Sieht nicht perfekt aus, aber ich wollte mit Pigmenten spielen und die Räder verdrecken.
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Beide Sorten gemischt und mit einem Pinsel richtig was draufgegeben,
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dann mit der Airbrush aus etwas Entfernung wieder weggepustet:
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Hier der Vergleich, einmal mit und einmal ohne Pigmente:
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Danach fixiert mit Tamiya Verdünner. Hier alle 3 Räder:
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Rafael Berlin
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Sa 11. Mai 2019, 13:10

Das restliche Fahrwerk:

Los ging es mit poliertem Aluminium (Alclad 2)
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Dann der Rest
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Ohne Fotos: Mit Future drüber, dann Wash (wie das restliche Flugzeug auch) mit einem Gemisch aus brauner und schwarzer Ölfarbe. Nach dem Trocknen kurz mit mattem Lack drüber. Dabei war die ganze Zeit der Aluminiumteil abgeklebt.

Um die Bremsschläuche nachzubilden wurden mal wieder Drähtchen aus Butterbrot Türten Verschlüssen genommen, diese hier:
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Diese dann einmal um einen Zahnstocher gewickelt
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Schwarz grundiert (Vallejo) und dann mit braun lackiert (Tamiya verdünnt mit Isopropanol).

"Schlauch" mit Sekundenkleber festgeklebt:
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.

Hier dann das fertige Fahrwerk mit der Verkleidung:
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Das Hinterrad wurde auch gemacht, war natürlich weniger aufwändig.
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ModellfreakDD
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Sa 11. Mai 2019, 15:24

Eine Wahnsinns arbeit, die du da reinsteckst :thumbup:

Und da denkt man Flugzeuge sind schnell gebaut :D
Gruß Frank
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LXD
Moderator (Revell)
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Sa 11. Mai 2019, 19:20

ModellfreakDD hat geschrieben:
Sa 11. Mai 2019, 15:24
Eine Wahnsinns arbeit, die du da reinsteckst :thumbup:
Absolut! :respekt:
eydumpfbacke
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Sa 11. Mai 2019, 19:43

Als stiller Mitleser staune ich immer nur
Es grüßt der Reinhart
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Rafael Berlin
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Sa 11. Mai 2019, 20:11

Ich danke euch. Aber ich denke, hier stecken alle ziemlich viel Zeit und Mühe in ihre Modelle.

@ModellfreakDD: Wenn ich an deine Bismark mit den unzähligen Mini-Ätzteilen denke, da wird mir auch ganz anders. 2.5 Jahre Bauzeit habe ich nicht ;)

Hier der Vollständigkeit halber, sie steht auf eigenen Beinen:
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DSC_1935_b.jpg (410.83 KiB) 415 mal betrachtet
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DSC_1936.JPG (581.91 KiB) 415 mal betrachtet
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eupemuc
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Sa 11. Mai 2019, 21:54

Das schaut doch gut aus :respekt:
Aber achte auf den Winkel der Fahrwerkbeine!
Sowohl von der Seite:
https://www.cybermodeler.com/aircraft/b ... 09e_13.jpg
als auch von vorne:
https://www.cybermodeler.com/aircraft/b ... 09e_01.jpg
Der meistgemachte Fehler bei der 109.
Gruß, Eugen
Extra Bavariam nulla vita, et si vita, non est ita
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Rafael Berlin
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So 12. Mai 2019, 12:47

Hallo Eugen, danke für die tollen Fotos!

Ich habe versucht, zum Vergleich die Perspektiven bei mir einigermaßen zu treffen, nicht leicht:
DSC_1941_1.JPG
DSC_1941_1.JPG (552.13 KiB) 381 mal betrachtet
DSC_1945_1.JPG
DSC_1945_1.JPG (406.09 KiB) 381 mal betrachtet
Seitens des Bausatzes ist es ziemlich exakt vorgesehen, dass die Beine (Seitenansicht) in etwa rechtwinklig am Korpus befestigt sind. Deine Fotos des Originals zeigen einen etwas größeren Winkel. Wollte man das ändern, müsste man die komplette Befestigung aus dem Bausatz ändern. Ich glaube aber, der Fehler ist noch im Toleranzbereich.

Von vorne würde ich sagen, dass es in etwa stimmt.

Heute gehts dann weiter mit der Antenne. Da hatte ich die Tage schon etwas vorbereitet...
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