Flugzeugträger USS Hornet (CV8) Merit 1:200

IchBaueAuchModelle
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Danke Richard.
Ich baue viel aus der Box. Nur selten "aus der Reihe", wenn mir was am Herzen liegt bzw. wenn ich was damit verbinden kann. Mit Ätzteilen mache ich so gut wie nichts und auch "alte" Lackierungen. Das muss man schon auch können und ein Händchen dafür haben.
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Es grüßt
Christian Bild
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janoschp
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Update #13

Weiter geht’s mit der Herstellung von Kleinteilen.

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Die beigefügten Resinteile haben mir optisch nicht so sehr zugesagt. Ich habe daher als Kern ein Stück Kabelisolierung verwendet.
Der Kamerad links ist übrigens Johnny. Er streift schon eine Weile durchs Schiff, ist allerdings recht fotoscheu. Aber ich denke, ich werde ihn ab und zu bei seinen Rundgängen erwischen. Von ihm liegen noch 300 nackte Kameraden in der Schublade. Die müssen alle noch eingekleidet werden.

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Nach Anbringen der Seitenteile habe ich Garn auf die Haspel gewickelt, bei den kleinen Haspeln reißfeste Baumwolle, bei den großen „Takelgarn“ aus der Restekiste.

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Um das Auge zu formen, habe ich mir eine Montagehilfe gemacht. Auf ein einspleißen des Tauendes habe ich aus offensichtlichen Gründen verzichtet.

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Den Baumwollfaden habe ich mattschwarz, das Baumwollgarn stahlfarben eingefärbt. Außerdem ist die Baumwolle noch mir verdünnter schwarzer Ölfarbe gealtert worden.

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An den Aufzügen hab ich Hinweise auf´s Rauchverbot angebracht. Um die Decals in Form zu bringen, war teilweise Softener und leichte Gewaltanwendung nötig.

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Die Decals habe ich als Erstlingswerk mit meinem Tintenstrahler auf Decalfolie hergestellt. An sich eine gute Sache, die aber auch ihre Schattenseiten hat. Zum einen verläuft die Tinte in oder auf der Folie. Liegt evtl. an einer falschen Druckereinstellung. Zweitens ist es erforderlich, den Druck mit Klarlack zu versiegeln, damit er sich später im Wasserbad nicht in Luft auflöst. Das wiederum macht die von vorn herein nicht besonders dünne Folie noch dicker, was sich schlussendlich darin nieder schlägt, dass sich das Decal schlecht bis gar nicht an Konturen anlegt. Bei glatten und zugänglichen Flächen (siehe voriges Bild), kann nachgeholfen werden. Und schließlich trägt das Decal deutlich sichtbar auf.
Bei so einem einfachen Text und an Stellen angebracht, die wie in meinem Fall am Ende nicht oder nur schwer zu sehen sind, kann man die Folie anwenden. Für kleinere und detailliertere Grafiken, die auch noch außen am Modell angebracht werden sollen, m.M. nach völlig ungeeignet.
Aber Versuch macht kluch. Weiß jemand hier im Forum, wo es bessere, dünnere Folie für Tintenstrahler gibt? Ein Laserdrucker ist im Haushaltsplan 2020 nicht vorgesehen.


Fortsetzung nächster Post
Es grüßt Richard
janoschp
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Fortsetzung Update #13

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Stellprobe des Krans für die Beiboote. Wie zu sehen ist, passt er wegen seiner Höhe nicht unter den Laufgang. Außerdem ist das Podest im Weg.

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Der Grund ist wohl der, dass der obere Laufgang bei der Hornet eine Stufe hatte, unter der der Ausleger durch schwenken konnte (Kreis). Das fehlt beim Modell. (Screenshot aus You Tube Video).

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Selbst das Kürzen der Säule um vier mm und Entfernen der von mir zusätzlich angebrachten oberen Rolle brachte keine Besserung.

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Also musste ich auf den Bausatz-Kran zurück greifen. Aber nicht so wie abgebildet.

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Hier die Unterschiede: der Bausatz-Kran hat eine kürzere Säule und der Ausleger einen flacheren Winkel.

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Diese Teile vom Ätzteil-Kran sollten verwendet werden.

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Nach einigen Versuchen und Überlegungen ist das am Ende heraus gekommen.

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Die Stelle, an der der Nuppsi des Krans eingeführt werden sollte, ist mit einem Stück Gußast verschlossen und später mit Farbe nachbehandelt worden. Die missglückte Rostimitation an den Pollern bitte ich zu übersehen. Und bitte versucht nicht, mir weis zu machen, das es doch gelungen wäre. Ist es nicht.

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Der Kran an seinem Platz.

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Die schon im letzten Update angesprochen Kräne für die Paravane wollte ich mit einer Seiltrommel weiter aufwerten. Anfangs fand ich es recht gut, dann aber zu wuchtig und unpassend.

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Der Kran an seinem Platz auf dem Vorderdeck.

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Obwohl ich mit der Passgenauigkeit des Bausatzes im Großen und Ganzen zufrieden bin, gibt es doch die eine oder andere Stelle, wo das nicht so der Fall ist. An dem Seitenteil musste ich diese Platte abtrennen, weil das Seitenteil zu lang war.

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Nach der Operation.

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Noch ein Beispiel: während ich an den abgeklebten Bereichen die Farbe wieder abknibbeln musste, damit diese in die dafür vorgesehenen Schlitze passten, war es erforderlich, unten 0,5 mm PS anzubringen, um den Spalt zum Hangardeck zu schließen.


Fortsetzung folgt.

Bis denne.
Es grüßt Richard
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