Marder 1A3 (03261)

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viktor
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Sa 13. Jan 2018, 23:13

Pünktlich zu Weinachten rollten zwei Marder 1A3 (Wiederauflage unter der Nummer 03261) unter die Tanne.
Zudem genehmigte mein Kollege mir drei Wochen Urlaub (gegenseitige Vertretung) und so ging es auch gleich los mit einem der beiden.

Gebaut wird OOB, da es zum einen kaum Zubehör für den 1A3 gibt, und zum anderen will ich auch damit fertig werden. 2017 habe ich leider kein einziges Modell fertiggestellt.

Nach einem Blick auf die Decals war auch klar, es wird ein Marder der 3./ 112 aus Oberviechtach. Liegt nur 30km weg vom Wohnort und ein Cousin hat in der Einheit gedient.

Entschuldigt die teils unscharfen Bilder, wurden alle Abends mit Handy Cam aufgenommen, da die richtige Cammera nicht mehr will.

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Anfangs habe ich Bilder mit dem Bauplan im Hintergrung gemacht, was mit der Zeit etwas eingeschlaffen ist.
Als erstes Wurden die Laufrollen und Antriebsräder rausgetrennt und montiert.

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Anschließend war die Bodenlucke??? dran.

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Vor dem weiteren Zusammenbau mussten einige Stellen von Fischhaut und Überschuß befreiht, sowie die Laufrollen geschlieffen werden.

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Dann montierte ich laut Bauplan die Stoßfänger

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Im nächsten Bauschritt wird empfohlen, die Zusatzpanzerung vorne mit zu verkleben. Ich habe drauf verzichtet und es erst nach der "Hochzeit" im folgenden Schritt nachgeholt.

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Dann ist mir bei der Montage der Erste Fehler aufgefallen, so wie das Bauteil 1-1 eingezeichnet ist, passt es nicht rein. Abhilfe schafft die Rückseite der Verpackung, da sieht man wie es anschließend auszusehen hat. Also einmal um 180Grad drehen.

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Seitenteile und diverse Anbauteile wurden lt. Plan angebracht.

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Und hier verliert sich der Bezug zum Bauplan.

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Gruß Viktor
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viktor
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Sa 13. Jan 2018, 23:26

Fast alle Teile sind vorbereitet, es kann lackiert werden.

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Gleich zu Beginn meiner "Modellbaukarriere" gewöhnte ich mich an die Tamiya Farben, die auch liebevoll Idiotenfarben genannt werden, da man fast nichts falsch machen kann, und so arbeite ich auch heute noch gern mit diesen.

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Für mich stand bei diesem Modell die Lackierung im Vordergrund, ich wollte ein wenig mit Licht und Schatten experementieren. Keine komplette Modulation, sondern vorerst nur aufgehellte Stellen.

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Die Tarnflecken brachte mit Hilfe von UHU Patafix an, geht mittlerweile ganz gut, will demnächst aber auf Masken verzichten und Freihand lackieren. Abkleben ist doch sehr Zeitaufwendig.

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viktor
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Sa 13. Jan 2018, 23:37

So sah das Ganze dann ohne Masken aus.

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Bevor es an die Decals ging, wurden die betroffenen Stellen mit Klarlack Glanz besprüht.

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Im Anschluß wurde das ganze Modell mit Klarlack Seidenmatt eingenebelt, als Vorbereitung für Filter und weitere Alterungsschritte.
Hier ist erstmal Schuß, es geht bald weiter.

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eydumpfbacke
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So 14. Jan 2018, 09:12

Sehr schönes Ergebnis, Viktor :thumbup:
Es grüßt der Reinhart
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ModellTech
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So 14. Jan 2018, 09:25

Ja nicht schlecht gemacht :-) hab bis jetzt nicht gewusst dass das auch mit Patafix funktioniert
Im Lager:F-18, HE-177
In Vorbereitung: DHC-6
Im Bau: Revell Boeing 747-8 Cargolux, Siedler von catan
Fertig: IL-2,

http://modellbau.terminal.at
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BWFAN81
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So 14. Jan 2018, 19:02

Moin Moin Viktor,

ein schönes Modell hast du da gezaubert aus dem alten Bausatz=). Ich hätte dem Marder noch ein paar schöne Antennen aus dem Zubehörhandel spendiert. Bei den oberen Bildern habe ich ein paar Fischhäute gesehen, wie schaut es damit beim gesamten Bausatz aus? Ich frage nur weil ich gerade mal wieder einen Unimog auf dem Tisch habe.

mfg Nils
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viktor
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So 14. Jan 2018, 21:10

Servus zusammen.

@Nils, Fischhaut war an den gezeigten Stellen auf der Unterwanne. Ging ohne Probleme mit Scalpel weg.
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Oliver Bizer
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Mo 15. Jan 2018, 06:16

Hervorragend Victor!
Das pattafixen hat dem Modell sehr gut getan!
:twisted: "Wenn es blutet, können wir es töten." :twisted:
IchBaueAuchModelle
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Mo 15. Jan 2018, 07:08

Klasse! Mit den Tamiya habe ich auch gehört, dass man damit echt nichts falsch machen kann. Ein Freund von mit lackiert nur mit Tamiya. Ich habe das auch mal probiert und muss dem beipflichten. UHU Patafix muss ich mir mal in den Keller legen. Dann kann ich endlich auch mein klitzekleines Flugzeug fertig machen.

Wirst Du den Marder noch verschmutzen?
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Es grüßt
Christian Bild
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Nightquest1000
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Mo 15. Jan 2018, 10:25

WOW :clap:

Top Lackierung :respekt:

bin aufs Endergebnis gespannt !

Grüße
Tom
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viktor
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Mo 15. Jan 2018, 11:38

Solange man keine Ätzteile verbaut hat, ist Patafix echt nicht schlecht. Es bracht zwar seine Zeit, um es ordentlich anzubringen, aber das Ergebnis überzeugt.
Bei den Ätzteilen muss man aufpassen, entweder sind die mit weg, oder die Farbe ist ab. Da soll PanzerPitty besser sein, habe ich aber nicht ausprobiert.

Verschmutzung wird sich in Grenzen halten, Filter, Pinwash, Ablaufspuren und ein wenig Staub. Man muss ja nicht gleich übertreiben.

Gruß Viktor
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viktor
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Fr 26. Jan 2018, 22:53

Leider geht es doch recht schleppend voran und die "Baustelle" hat noch Überraschungen für mich.

So wollte nach dem Filter aus Abt502 Ölfarben verdünnt mit AK-white spirite die BMK nicht mehr da rum hängen. die Nase ist einfach abgebrochen.
Nach dem ersten Schok wurde der Panzer erstmal stehen gelassen und das Internet nach der Ursache erforstet. Es stellte sich raus, das viele Plastikmodelle derartige Probleme nach Verwendung von AK Zeug erleiden. Der Weichmacher in white spirit greift die unlackierten Plastikteile an.

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Ja und nuu??
Ersatzteile bestellen? Schlecht, man müsste die Hälfte der Turmteile nachbestellen, zusammenbauen und wieder lackieren. Dauert mir viel zu lange.
Einfach mit SK verkleben kamm auch nicht so richtig in Frage, wollte die BMK beweglich haben.
Meine Lösung sah dann so aus:

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Die BMK vorsichtig an der Milan vorbei hineingesteckt, hält und ist beweglich.

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Nachdem dies erledigt war, ging es mit dem Filter und Pinwash weiter.

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Bald gehts weiter.

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panzerchen
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Fr 26. Jan 2018, 23:00

Daß Verdünner für Ölfarben  ( zum berühmt-berüchtigten "washing" ) Plastikteile angreifen können ist mir auch schon begegnet.
Bei 2 Tamiya Tiger II sind mir Schwingarme abgebrochen nachdem ich sie mit mit Terpentin verdünnter Ölfarbe "gewaschen" hatte !
Schlimm ist dabei daß man die Teile nicht mehr kleben kann weil sie ja mit der Ölschmotze versaut sind !
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Stefan (Revell)
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:thumbup:
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viktor
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Di 30. Jan 2018, 22:37

Mit Filter, Pinwash und Ablaufspuren bin ich so weit durch, hier das Ergebniss.

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Bald gehts weiter,

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