Der Weg zu besseren Modellfotos - ein kleiner Leitfaden

Allgemeines zum Modellbau, das für alle Bereiche interessant ist oder keinem zugeordnet werden kann
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Toolman Toto
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Sa 19. Jan 2013, 09:33

Schönes Wochenende, liebe Bastelgemeinde!

Anbei der letzte Teil des 1. Kapitels


1. Welche Technik steht mir zur Verfügung?
e. das Stativ

hama-stative.jpg
hama-stative.jpg (11.49 KiB) 8078 mal betrachtet
Das Stativ ist der beste Freund der Bildgestaltung. Das ist nun mal so und daran gibt es nichts zu rütteln – zumindest bei unserer Form der Aufnahmen. Ein Modefotograf hat da vielleicht eine andere Meinung zu ;-) .Wenn es aber um Detail- und Makroaufnahmen geht, ist das der Platz Nummer 1 für unsere Kamera.

Achtet bei einem Stativ auf einen festen Stand, wenn die Beine ganz ausgefahren sind. Fahrt die Mittelsäule nicht unnötig hoch aus, das bedeutet Verlust der Stabilität.

So hoch wie nötig und so tief wie möglich. Bei Aufnahmen in Höhe des Bastel- oder Esstisches benötigt Ihr ohnehin keine Monsterstative mit Arbeitshöhen jenseits der 1,70 m.

Weiter zu beachten ist, dass der Stativkopf sich in alle drei Ebenen vernünftig bewegen und feststellen ist. Auf den einfachen Stativen ist in der Regel ein einfacher 3-Wege-Neiger montiert, der sowohl für Foto- als auch für Videoaufnahmen zu nutzen ist. Wer in der gehobenen Klasse einsteigen möchte kauft Stativ und Stativkopf einzeln. Hier empfehle ich einen Kugelkopf oder einen Getriebeneiger.
drei-wege-neiger-quelle-amazon.jpg
drei-wege-neiger-quelle-amazon.jpg (9.29 KiB) 8078 mal betrachtet
kugelkopf-quelle-amazon.jpg
kugelkopf-quelle-amazon.jpg (13.34 KiB) 8078 mal betrachtet
getriebeneiger-quelle-amazon.jpg
getriebeneiger-quelle-amazon.jpg (13.06 KiB) 8078 mal betrachtet
Drei-Wege-Neiger / Quelle: Amazon
Kugelkopf / Quelle: Amazon
Getriebeneiger / Quelle: Amazon

Welches Stativ ist nun das richtige für mich?

Die Entscheidung ist nicht ganz so einfach zu beantworten, da die Einsatzmöglichkeiten genauso vielfältig wie die Arten von Stativen sind.

Einbein-, Dreibein-, Klemm-, Schulter, Tisch-, Reise-, Stahl-, Alu-, Holz-, Carbon-, Basalt-, Magnesium-, Fenster-, Saugnapf-, Ketten-, Baumstative u.v.m.; zudem noch die Sonderformen wie z.B. der Beanbag (Bohnensack).

Vielleicht helfen folgende Punkte bei der Kaufentscheidung.
  • - hohe Stabilität = Dreibeinstativ
    - Gewicht des Stativs ist zweitrangig, wenn es nur stationär genutzt werden soll. Teure Carbon- oder Basaltstative können unberücksichtigt bleiben
    - Höhe des Stativs, der Arbeitshöhe angepasst. Die Mittelsäule sollte dabei eingefahren bleiben
    - Traglast des Statives/Kugelkopfes sollte dem Gewicht der Kamera inkl. dem schwersten(!) Objektiv angepasst sein.
    - Stabiler Stativkopf als 3-Wege-Neiger oder Kugelkopf
    - lieber ein gutes gebrauchtes Markenstativ als ein billiges neues Stativ.
Leider wird hier oft am falschen Ende gespart. Unterschätzt wird das Risiko der Verwacklungsunschärfe bei den langen Belichtungszeiten, die wir bei unserer Fotografie oft nutzen möchten. Die Frage "Warum ist mein Foto bloß so unscharf, matschig, weich ...?", läßt sich oft mit der Wahl des Stativs beantworten. Dabei kommt es dann bei der Aufnahme nicht nur darauf an die Kamera auf einem stabilen und verwacklungsfreiem Stativ zu montieren, sondern auch auf eine ruhige vibrationsfreie Umgebung zu achten. Was nützt es, wenn das Dreibein auf einem Holzdielenboden steht und das Kind im gleichen Raum mit dem Springseil übt? Die Vibrationen übertragen sich garantiert und verwackeln das Bild. Dann macht man die Aufnahme besser gleich später und spielt lieber mit!

Diese Situation ist sicher übertrieben, ABER bei Belichtungszeiten jenseits der 1 Sek. sind Verwacklungen auf dem Bild zu erkennen, die wir gar nicht wahrnehmen! Wie sich dann ein Klemmstativ oder ein kleines Tischstativ auf einem (wackligen) Tisch verhält könnt Ihr Euch ja jetzt denken ;-)...

Zum Abschluß noch ein Wort zum Anschluß an die Kamera. Die haben in der Regel ein 1/4 Zoll Gewinde. Daher sollte der Stativkopf ebenfalls über eine 1/4 Zoll Gewindeschraube verfügen.

Wer noch mehr über Stative wissen möchte - es ist ja ein scheinbar unerschöpfliches Thema - dem sei der Blog "kwerfeldein" von Martin Gommel empfohlen und hier der folgende Beitrag zu Stativen: http://kwerfeldein.de/2010/04/30/welche ... n-umfrage/

Folgend noch ein paar Beispiele von Stativarten:
dreibeinstativ-quelle-amazon.jpg
dreibeinstativ-quelle-amazon.jpg (12.73 KiB) 8078 mal betrachtet
mini-tischstativ-quelle-amazon.jpg
mini-tischstativ-quelle-amazon.jpg (16.45 KiB) 8078 mal betrachtet
klemmstativ-quelle-amazon.jpg
klemmstativ-quelle-amazon.jpg (17.87 KiB) 8078 mal betrachtet
profi-holzstativ-quelle-amazon.jpg
profi-holzstativ-quelle-amazon.jpg (9.67 KiB) 8078 mal betrachtet
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Toolman Toto
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So 20. Jan 2013, 15:13

Hallo zusammen,

das Thema 1 d) "Lichtführung" aus der Inhaltsübersicht habe ich nachträglich als separates Kapitel herausgenommen und lasse es nach der Kameratechnik und vor der Bildkomposition folgen.

Als nächster großer Block folgt in Kürze Kapitel 2. Einstellungen an der Kamera mit dem Thema "Schärfe".

Wer den Leitfaden in etwas kompakterer Form lesen möchte, kann das hier tun:

http://www.toolman-toto.de/fotoworkshop/

Am Ende der geplanten Reihe wird es dann wohl eine Zusammenfassund im PDF-Format geben. Mal sehen, wie hier so die Resonanz ist...

Viele Grüße

Toto
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Toolman Toto
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Do 24. Jan 2013, 09:24

Weiter geht es mit Kapitel 2.

2. Einstellungen an der Kamera
a. Schärfe


Bei der Scharfeinstellung (Fokusieren) gibt es schon gravierende Unterschiede zwischen der Kompaktkamera und der SLR-Kamera.

Die Kompaktkamera hat nutzt fast ausschließlich eine automatische Fokussierung (Autofokus). Spiegelreflexkameras auch ABER der lässt sich ausschalten und ermöglicht eine Fokusierung von Hand. In manchen Aufnahmesituationen - gerade bei der Modell-/Makrofotografie ist das sehr hilfreich.

Bei der Entwicklung des Autofokus hat sich extrem viel getan. Wenn ich an die ersten Modell Anfang der 1980er Jahre denke - Wahnsinn! Pentax war hier übrigens der erste Hersteller, der 1981 eine AF-Kamera auf den Markt brachte - für die es wissen möchten (und für alle anderen auch :lol: ). Nikon folgte "erst" 1983.

Aufgrund der Vielzahl der Systeme und Lösungen kann ich an dieser Stelle nur das Studium der Anleitung bzw. ergänzend des WWW empfehlen, um die Möglichkeiten des Autofokussystems des jeweiligen Kameramodell kennenzulernen.

Nun mal etwas grundsätzliches:
Folgend eine vereinfachte Darstellung, wie ein scharfes oder unscharfes Bild zustande kommt, bzw. wie fokusiert wird. Dabei lassen wir die ganzen technischen Möglichkeiten mal außer Acht, sondern konzentrieren uns auf den physikalischen Vorgang.

Ein Objekt wird dann scharf abgebildet, wenn die Lichtstrahlen durch das Objektiv auf der Film-/Sensorebene auf einen Punkt gebündelt wird.

Hier mal ein Beispiel, damit es klarer wird.
schaerfe.jpg
schaerfe.jpg (77.67 KiB) 8054 mal betrachtet
Da es aber unendlich viele Lichtstrahlen an einem Objekt gibt, fallen theoretisch auch unendlich viele Punkte auf die Sensorebene. Da es sich um dreidimensionale Objekte handelt, die zweidimensional abgebildet werden müssen, sind manche Bereiche scharf und andere eben nicht. Um dieses zu beeinflussen, müssen wir einen weiteren Faktor hinzuziehen - die Blende. Dazu später mehr. Dieses Beeinflussen nennen wir dann Veränderung der Schärfentiefe.

Ich persönlich stelle bei den Aufnahmen meiner Modelle immer manuell ein. Ich habe Zeit satt, die Kamera steht auf dem Stativ und ich kann bequem die Schärfeebene über den Sucher einstellen, auf die ich fokussieren möchte.

Bei Kompaktkameras muss meines Wissens leider auf diese Möglichkeiten verzichtet werden.

Bridgekameras haben die Möglichkeit der manuellen Fokussierung - soweit ich weiß. Hier kann also auch Einfluss genommen werden.

Ursachen für Unschärfe:
  • - Stativaufnahmen sind bei den Belichtungszeiten die wir benötigen (wenn nicht geblitzt wird) schärfer als Freihandaufnahmen, z. B. wegen Bewegungsunschärfe durch verreißen oder zittern. Dabei sprechen wir - mal grob gesagt - über eine Belichtungszeit von mehr als 1/30 sek.
    - Digitale Bilder sollten am PC nachgeschärft werden - insbesondere wenn die Bilddateien verkleinert wurden.
    - Unschärfe des Objektivs (daran können wir nicht viel ändern). Ggf. abblenden (die Öffnung des Objektivs durch die Blende verkleinern). Manchmal passt das Objektiv auch nicht zum Kameratyp (Vollsensor/Halbformat usw.). Hier immer gut beraten lassen!
    - kein Fernauslöser benutzt, durch Drücken des Auslösers wurde das Bild verwackelt.
    - Belichtungszeit zu lang. Lichtmenge erhöhen und/oder Blende vergrößern (kleinere Blendenzahl)
    - Bewegung des Objekts - bei uns eher selten. Wenn doch, Belichtungszeit erhöhen, wenn ohne Blitz fotografiert wird.
    - Bewegung der Kamera (Zittern bei Freihandaufnahmen oder ERDBEBEN bei Stativaufnahmen). Stativ benutzen, Belichtungszeit erhöhen oder Erdbeben abwarten ;) .
    - Ungenauer Entfernungsmesser/defekt am Autofokus - Kamera zur Inspektion. Das ist gar nicht so selten!
    - Verschmutztes Objektiv – reinigen
    - Qualität des Sensors. Ein Sensor, so groß wie eine Erbse (Handykamera) kann keine so guten Aufnahmen machen wie ein Vollformatsensor - das geht schon physikalisch nicht. ABER die Größe des Sensors ist nicht alleine ausschlaggebend für scharfe / gute Fotos.
Wenn zum Thema Qalität der Bilder im Zusammenhang mit Sensoren mehr Informationen gewünscht werden. Kann ich mal einen Exkurs dazu folgen lassen.
quelle-http-de-wikipedia-org-wiki-bildsensor.png
quelle-http-de-wikipedia-org-wiki-bildsensor.png (27.32 KiB) 8054 mal betrachtet
Ein weiteres Problem, welches Bilder unscharf wirken läßt ist das Bildrauschen. Wer früher noch mit Film fotografiert hat kennt das unter dem Begriff Körnigkeit. Das trifft es zwar nicht, aber die Optik dieser Störung ist damit vergleichbar. Dieses Bildrauschen zeigt sich durch Farb- und Helligkeitsabweichungen der Pixel von denen des eigentlichen Bildes.

Grundsätzlich gilt, je kleiner der Sensor, desto anfälliger ist er für Bildrauschen, da im Verhältnis weniger Fläche zur Verfügung steht um Licht einzufangen (vereinfacht gesagt) UND je höher die Lichtempfindlichkeit eingestellt wurde, desto stärker ist das Rauschen.

Die Störung tritt insbesondere in den Dunkelen Partien des Bildes auf. Wenn nun alle diese Punkte beachtet werden, gibt es ein paar Kniffe, die helfen das Rauschen zu minimieren.
  • - Kamera mit qualitätiv hochwertigem Sensor nutzen - das ist allerdings unter Umständen die teuerste Lösung.
    - geringe ISO-Einstellung (Lichtempfindlichkeit) nutzen - so um die 100 ISO oder weniger
    - für ausreichend Licht sorgen, also das Lumen der Lichtquelle erhöhen. Das bedeutet, lieber 125W Tageslichtleuchten als ein Teelicht!
    - Bildrauschen kann bis zu einem gewissen Grad in der digitalen Bildbearbeitung ausgeglichen werden.
Auch hier gäbe es noch viel zu schreiben, was meines Erachtens für diesen Leitfaden zu weit gehen würde.
WIKI hat aber einen ganz guten Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrauschen

Hier zwei Beispiele von Bildrauschen im Vergleich mit einer D-SLR Canon 30D und einer Kompakten Canon Powershot jeweils bei ISO 800.
Quelle: http://www.dpreview.com/articles/compac ... /page3.asp
eos30d_iso800-001.jpg
eos30d_iso800-001.jpg (13.63 KiB) 8054 mal betrachtet
Canon_S3_ISO800-001.jpg
Canon_S3_ISO800-001.jpg (16.01 KiB) 8054 mal betrachtet
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wildcart
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So 27. Jan 2013, 13:24

Meine Güte, du bleibst ja wirklich richtig dran, klasse taktzahl der Beiträge! DAnke für denstativbericht, dann werd ich mal in nächster zeit in den großen roten elektronikmarkt huschen und die stative auf herz und nieren prüfen.
Bist du zufälligerweise Profifotograf oder "nur" ambitionierter Laie?
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Toolman Toto
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Mo 28. Jan 2013, 11:12

Vielen Dank, wildcart :) !

Diese Woche folgt der nächste Teil!

Profi bin ich nicht - mache beruflich etwas völlig anderes. Aber Fotografiere schon sehr lange und ambitioniert, seit einigen Jahren auch Nebenberuflich - daher vielleicht Semi?! :?

Viel Spaß beim Shoppen und berichte mal von Deiner Auswahl.
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Toolman Toto
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Do 31. Jan 2013, 11:33

So, da sind wir wieder :)
Weiter geht es mit dem nächsten Teil:

2. Einstellungen an der Kamera
b. Blende und Zeit


Auch bei diesem Thema gibt es Unterschiede zwischen der Kompaktkamera und der SLR-/Bridgekamera.

Die Kompakte hat oft keine großen Möglichkeiten manuell einzugreifen. Hier besteht die Einstellung im Wechsel der Motivprogramme, die auch rege genutzt werden sollten. Manche Software der Kompaktkameras bietet jedoch über das Menue eine entsprechende Möglichkeit. Hier lohnt ein Blick in das Handbuch.

Blende (f)
Vorab aber mal etwas generelles. Die Blende ist eine Iris, welche im Objektiv der Kamera verbaut wird. Ähnlich der Pupille im menschlichen Auge, sorgt die Blende dafür, dass die LichtMENGE gesteuert wird. Dargestellt wird diese Öffnung im Objektiv durch Zahlen und den kleinen Buchstaben "f".

f1.0 f1.4 f2.8 f4 f5.6 f8 f11 f16 f22 f32

Bei einer kleinen Zahl ist die Blende offen - also große Öffnung und lässt viel Licht durch, eine große Zahl stellt eine kleine Öffnung also geschlossene Blende dar.
workshop_blende.jpg
workshop_blende.jpg (40.85 KiB) 7997 mal betrachtet
Belichtungszeit (t)
Die Zeit wird bei SLR-Kameras durch einen sogenannten Verschluss geregelt und gibt an, wie lange Licht auf den Sensor fällt. Den Verschluss kann man sich prinzipiell als Vorhang vor einem Fenster vorstellen, der geschlossen ist und nur für eine bestimmte Zeit kurz geöffnet wird.

Aufgrund moderner Technik sind Belichtungszeiten sehr kurz und werden daher als Bruchteil einer Sekunde angegeben. Ganze Zahlen stellen immer Belichtungen von ganzen Sekunden dar.

1/5000 1/2500 1/500 1/125 1/60 1/30 1/8 1' 2' 4' 8'

Die richtige Kombination aus Blende und Zeit ergibt ein richtig belichtetes Bild. Stimmt einer dieser Werte nicht, ist das Bild zu hell (überbelichtet) oder zu dunkel (unterbelichtet).

Die Kameras, die wir in der Regel benutzen, geben diese Werte im Automatikmodus. Dabei werden über einen oder (hoffentlich) eine Vielzahl von Messpunkten das Licht gemessen und eine Kombination aus Blende und Zeit berechnet und vorgegeben.

Darauf kann und sollte man nun Einfluss nehmen um das Ergebnis ggf. zu berichtigen oder aus Gründen der Bildgestaltung zu verändern.

Die Blende steuert nämlich auch die Schärfentiefe!!!

Wenn wir mit einem Stativ arbeiten, können wir eigentlich die Zeit vernachlässigen. Daher ist die Zeitautomatik eine gute Wahl - falls vorhanden. Das bedeutet, die Kamera errechnet die richtige Zeit zu meiner gewählten Blende. Damit kann ich nun bequem, die Schärfentiefe bestimmen.

Diejenigen die mit Kompaktkameras arbeiten, sollten die Motivprogramme ausprobieren um eventuell an das gewünschte Ergebnis zu gelangen.

Weiterhin besteht natürlich auch die Möglichkeit alles über die manuelle Steuerung der Kamera einzustellen und sich an die richtige Belichtung heranzutasten. Die interne Anzeige (Lichtwaage) der Kamera gibt Hinweise zur Einstellung und ob das Bild bei den gewählten Einstellungen zu hell oder zu dunkel wird. Das funktioniert, solange nicht geblitzt wird. Hier gelten dann andere Regeln. Dazu kommen wir später.

Ein Handbelichtungsmesser ist die Wahl der Profis um das Licht exakt messen zu können. Die sind allerdings nicht billig - selbst von günstigen Drittanbietern werden die Geräte nicht unter 250 € in brauchbarer Qualität (mit Möglichkeit zur Blitzmessung) angeboten.

Wer nicht blitz kommt billiger davon. Es gibt sogar schon Apps für Smartphones die erstaunlich gut funktionieren.

Lichtwaage (Beispiel)
lichtwaage.jpg
lichtwaage.jpg (14.5 KiB) 7997 mal betrachtet

Belichtungsmesser Gossen Dixisix2 (Quelle: http://www.enjoyyourcamera.com)
gossen DIGISIX2.jpg
gossen DIGISIX2.jpg (99.01 KiB) 7997 mal betrachtet

App: bee cam - light meter
Screenshot_2013-01-31-10-12-31.png
Screenshot_2013-01-31-10-12-31.png (68.08 KiB) 7997 mal betrachtet
Für beide Kameratypen gibt es nun noch die Möglichkeit der Belichtungskorrektur.

Ihr habt z.B. ein dunkeles Motiv (Panzer) und einen hellen Hintergrund (weiß). Die Automatik der Kamera wird durch den hohen Kontrast wahrscheinlich überfordert sein (ist auch gar nicht schlimm) und das Bild zu dunkel belichten. Der Panzer ist dann kaum noch im Detail zu erkennen, da die Strukturen untergehen.

Sucht nun in der Anleitung der Kamera den Bereich "Belichtungskorrektur" und probiert dieses einmal aus. Das Zeichen sieht in der Regel etwa so aus

+ <---I---> -

Die Belichtungswerte können in der Regel um 1/3-Blende verändert werden ohne, dass die Blende tatsächlich verändert wird. Die Steuerung erfolgt über die Zeit! Wenn in der Fotografie über Veränderungen in der Belichtung gesprochen wird, sind das immer Blendenwerte (1 Blende rauf, 1/8 Blende runter usw.).

Probiert mit der Einstellung ein wenig, und vergleicht die Ergebnisse miteinander.

Eine weitere Möglichkeit die ich empfehle sind Belichtungsreihen. Digitale SLR-Kameras haben dafür eine automatische Funktion. Manche Kompakte ebenfalls. Mit einer Belichtungsreiche wird die Blendenkorrektur sozusagen mehrfach, automatisch durchgeführt. Z.B. Ein Bild mit der von der Kamera ermittelten Kombination aus Blende und Zeit, danach eine Blende überbelichtet und ein Bild mit einer Blende unterbelichtet. Mehrere Kombinationen sind hier möglich. Diese Technik benutze ich auch sehr gerne und kann diese nur Empfehlen. Es bedarf allerdings einiger Übung, bis man damit etwas vertraut ist.

Unterbelichtet
Tornado_IDS_Black_Panther_unterbelichtet.jpg
Tornado_IDS_Black_Panther_unterbelichtet.jpg (81.61 KiB) 7997 mal betrachtet

richtig
Tornado_IDS_Black_Panther_normal.jpg
Tornado_IDS_Black_Panther_normal.jpg (113.38 KiB) 7997 mal betrachtet

Überbelichtet
Tornado_IDS_Black_Panther_überbelichtet.jpg
Tornado_IDS_Black_Panther_überbelichtet.jpg (110.61 KiB) 7997 mal betrachtet
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Fr 1. Feb 2013, 12:30

... weil es so schön ist, kommt der nächste Teil gleich hinterher. ;)

2. Einstellungen an der Kamera
c) Makroaufnahmen


Als Makroaufnahmen bezeichnet man NAHAUFNAHMEN und daher ist dieses Thema sicherlich interessant für uns Modellbauer.

Da über bereits BÄNDE geschrieben wurden, halte ich mich her nur ganz grob an die Besonderheiten.

Hier sind die Freunde mit Kompakt- und Bridgekameras im Vorteil, da in diesen Modellen oftmals eine Makro- / Makrofunktion eingebaut ist.
Für Besitzer einer SLR-Kamera bedeutet das den Kauf eines Makroobjektivs oder den Einsatz von Nahlinsen.

Hier ein typisches Makroobjektiv mit Abbildungsmaßstab 1:1 und 105 mm Festbrennweite.
Workshop_Sigma.jpg
Workshop_Sigma.jpg (123.46 KiB) 7983 mal betrachtet
Die Nahaufnahme ist sozusagen der Blick durch die Lupe und lässt uns feine Details erkennen und aufnehmen.

Wegen der geringen Entfernung zwischen Objekt und Kamera ist die Gefahr der Verwacklung sehr gering! Zudem haben wir einen extrem geringen Schärfebereich (Schärfentiefe) - siehe nächstes Kapitel.

Eine Beleuchtung mit eingebautem oder aufgesetztem Blitz ergibt oft auch negative Bildergebnisse, da diese Lichtquellen einen Mindestabstand benötigen. Daher müssen wir in der Regel auf Kunstlicht oder Sonnenlicht zurückgreifen.

Soll das ganze Modell scharf abgebildet werden, muss stark abgeblendet werden und die Belichtungszeit erhöht sich exponential. Dabei Reden wir über Blenden um 22 um überhaupt brauchbare Schärfen zu erreichen!

Dazu ein praktisches Beispiel:

Objektiv: 100mm Brennweite
Blende: 11
Distanz zum Objekt: 40 cm
Schärfentiefe: 0,53 cm von 39,7 - 40,3 cm

Objektiv: 100mm Brennweite
Blende: 22
Distanz zum Objekt: 40 cm
Schärfentiefe: 1,06 cm von 39,5 - 40,5 cm

Objektiv: 100mm Brennweite
Blende: 22
Distanz zum Objekt: 20 cm
Schärfentiefe: 0,18 cm von 19,9 - 20,1 cm

Ein Stativ ist daher ein MUSS! Zumal Ihr beim Einstellen der Schärfe feststellen werdet, dass sich jeder Zentimeter Veränderung der Entfernung gravierend auf die Scharfeinstellung auswirkt. Der Schärfepunkt bei offener Blende ist bei Makroaufnahmen oft nur einen Millimeter groß.

Objektiv: 100mm Brennweite
Blende: 2,8
Distanz zum Objekt: 20 cm
Schärfentiefe: 0,02 cm von 20,0 - 20,0 cm

Zu Nahlinsen möchte ich nur sagen, dass hier zwar auch Ergebnisse erzielt werden können, allerdings die optischen Eigenschaften nur sehr begrenzt sind. Hier sind Verzerrungen und unproportionale Darstellung häufig zu sehen. Aber für den Anfang geht natürlich aus das.

Daher folgende Regeln beachten:
  • • Stativ
    • Fernauslöser / Zeitauslöser
    • Beleuchtung
    • Makrofunktion / Makroobjektiv
    • Schärfentiefe beachten
Workshop_Phz2000_nah.jpg
Workshop_Phz2000_nah.jpg (70.86 KiB) 7983 mal betrachtet
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Mo 4. Feb 2013, 13:14

So, wo waren wir? Ah, ja...

2. Einstellungen an der Kamera
d. Schärfentiefe


Wie bereits beschrieben, wird die Schärfentiefe über die Blende gesteuert. Also haben diejenigen von uns eine Vorteil, die überhaupt eine Blende an ihrer Kamera haben und diese auch noch manuell einstellen können.

Anbei eine Übersicht der Schärfentiefe (DOF - Depth of field) in Abhängigkeit zur Blende.
Workshop_DOF.jpg
Workshop_DOF.jpg (230.39 KiB) 7961 mal betrachtet
Da die meisten Aufnahmeobjekte dreidimensional sind, und wir in der Regel nur auf einen Punkt scharf einstellen, ist der Rest davor und dahinter zwangsläufig unscharf. Das ist physikalisch so vorgegeben, wenn die Blende vollständig geöffnet ist.

Wie groß dieser Schärfebereich ist, ist abhängig von der Bauart des Objektivs und von der Entfernung zum Aufnahmeobjekt!

Je länger ein Objektiv ist, desto kleiner ist der Schärfentiefebereich.

Je näher ich an ein Objekt herangehe, desto geringer wird die Schärfentiefe. (siehe MAKROAUFNAHMEN).

So, nun haben wir ein Telemakro und wollen eine Detailaufnahme mit 20 cm Abstand zum Objekt erstellen - schon doof!
Die Schärfentiefe verschwindet ins nichts.
Workshop_Eurofighter_nah.jpg
Workshop_Eurofighter_nah.jpg (69.55 KiB) 7961 mal betrachtet

Also Blende zu und dadurch den Schärfentiefebereich erweitern.

Dabei gibt es nun etwas Wichtiges zu beachten.

Die Schärfe nimmt "nach hinten" mehr zu als "nach vorne". Daher sollte man für eine rationelle Verteilung der Schärfe über eine größere Tiefe das Objektiv auf einen Punkt des Aufnahmeobjektes stellen der ungefähr am Ende des ersten Drittels der Gesamttiefe liegt.

WAS FÜR EIN SATZ - Aber der ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Verteilung der Schärfentiefe
workshop_dof2.jpg
workshop_dof2.jpg (38.13 KiB) 7961 mal betrachtet
Hier ist nun zu erkennen, dass der größere Anteil der Schärfentiefe IMMER im hinteren Drittel der Gesamttiefe liegt. Da die Übergänge fließend sind sind, beginnt der unscharfe Bereich natürlich früher.

So und nun einige Beispiele.

Blende 2,8
Workshop_Eurofighter_nah.jpg
Workshop_Eurofighter_nah.jpg (69.55 KiB) 7961 mal betrachtet
Blende 32
Workshop_Eurofighter_Blende32.jpg
Workshop_Eurofighter_Blende32.jpg (91.72 KiB) 7961 mal betrachtet
Blende 4,5
Workshop_DOF_Blende4,5.jpg
Workshop_DOF_Blende4,5.jpg (78 KiB) 7961 mal betrachtet
Blende 8
Workshop_DOF_Blende8_fokus-mitte.jpg
Workshop_DOF_Blende8_fokus-mitte.jpg (72.94 KiB) 7961 mal betrachtet
Schärfentiefe ist auch ein Mittel zur Bildgestaltung!
Workshop_phz_muendung.jpg
Workshop_phz_muendung.jpg (73.83 KiB) 7961 mal betrachtet
Details durch geringe Schärfentiefe freistellen.
Workshop_Phz_freigestellt.jpg
Workshop_Phz_freigestellt.jpg (125.74 KiB) 7961 mal betrachtet
Im Internet werden einige DOF-Rechner angeboten, die unter Angabe verschiedener Parameter die Schärfentiefe berechnen. Smartphonebesitzer können auf entsprechende Apps zurückgreifen.

EXKURS Schärfentiefe oder Tiefenschärfe

Hier streiten sich wohl schon Generationen von Fotografen.
Grundsätzlich sind beide Begriffe geläufig und werden genutzt. WIKI sagt folgendes dazu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe

Die Schärfentiefe ist ein Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs im Objektraum eines abbildenden optischen Systems. Der Begriff spielt in der Fotografie eine zentrale Rolle und beschreibt die Größe des Entfernungsbereichs, innerhalb dessen ein Objekt hinlänglich scharf im Abbild der Kameraoptik erscheint. In der Regel wird eine große Schärfentiefe durch kleine Blendenöffnungen oder Objektive mit kurzen Brennweiten erreicht: Von vorn bis hinten sieht dann alles mehr oder weniger scharf aus. Das Gegenteil ist der sogenannte „Film-Look“, bei dem der Bereich der Schärfentiefe klein ist (englisch: shallow): Die Kamera zeichnet die zentrale Figur scharf, eventuell nur das Auge einer Person,[1] während alles vor und hinter ihr unscharf erscheint. Tief bedeutet bei Schärfentiefe die Tiefe des Raums, also die Richtung weg von der Optik. In der Computeranimation ist die Schärfentiefe ein optischer Effekt, der im Nachhinein in jedes einzelne Bild eingerechnet wird und deshalb erheblichen Rechenaufwand bedeutet. Meist wird hier der englische Begriff Depth of Field (DOF) benutzt.[2]

Umgangssprachlich werden Schärfentiefe und Tiefenschärfe synonym verwendet, wobei Schärfentiefe der wissenschaftlich-semantisch exakte Begriff ist.
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Servus! Folgend nun das letzte Thema zum Kapitel 2
2. Einstellungen an der Kamera
e. Weißabgleich


Zu diesem Thema werde ich mal mogeln, weil ein Freund eine sehr gute Ausarbeitung zu diesem Thema angefertigt hat.

Also, hier einige Auszüge und vielen Dank an Jörg! http://www.hz-fotografie.de

Der Weißabgleich ist die Abstimmung eines Aufnahmemediums (Film oder digitale Kamera) auf die Farbtemperatur des vorhandenen Lichtes. Dabei werden die einzelnen Farbkanäle (Rot - Grün - Blau) so eingestellt, dass eine weiße Fläche auch in der Abbildung weiß erscheint. Da diese Definition des Weißabgleiches auf die Farbtemperatur abstellt, sei zunächst einmal deren Definition dargestellt:

Die physikalische Definition der Farbtemperatur bezeichnet diese als diejenige Temperatur, die ein "schwarzer Körper" haben müsste, damit dessen Licht denselben Farbeindruck erweckt wie die tatsächlich vorhandene Beleuchtung.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Werte, die verschiedenen Lichtsituationen zugeordnet werden:

Lichtquelle - Farbtemperatur
  • Rotglut - 500 K
    Kerze - 1500 K
    Glühbirne 40 W - 2680 K
    Glühbirne 100 W - 2800 K
    Glühbirne 200 W - 3000 K
    Halogenlampe - 3200 K
    Spätabendsonne vor Dämmerung - 3500 K
    Leuchtstoffröhre (kaltweiß) - 4000 K
    Morgen- und Abendsonne - 5000 K
    Vormittags- und Nachmittagssonne - 5500 K
    Mittagssonne - 5500-5800 K
    Blitzlichtaufnahme - 6000 K
    Bedeckter Himmel - 6500-7500 K
    Nebel - 8000 K
    Blauer Himmel im Schatten - 9000-12000 K
    Nördliches Himmelslicht - 15000-25000 K

Wann ist Weiß gleich Weiß?

Wir wissen nun, dass das Licht unterschiedlicher Lichtquellen unterschiedliche Farbeindrücke hervorruft.

Diese sehen wir in der Regel allerdings nicht; für uns sieht ein weißes Blatt Papier (fast) immer weiß aus - egal ob draußen im Tageslicht oder ob drinnen unter Glühlampenlicht.

Nun verfügt unsere Kamera nicht über eine solche Adaption, und schon gar nicht über das Wissen, dass das abzubildende Objekt "weiß" ist. Sie nimmt einfach die Färbung des herrschenden Lichtes anhand der Reflektion vom Aufnahmeobjekt wahr. Um diese Aufnahme unserem subjektiven Sehsinn anzupassen, muss der Fotograf durch die Verwendung eines entsprechend ausgerichteten Filmes oder durch die Justage des Weißabgleiches definieren, was der Film bzw. der Kamerasensor als weiß abbilden soll.

Nur wenn dies erfolgt ist, erhält man "farbrichtige" Aufnahmen, und weiß ist gleich weiß.

Jede Digitalkamera verfügt über einen automatischen Weißabgleich. Vereinfacht dargestellt sucht sich die Kamera hierbei die hellste Stelle im Bild heraus und definiert diese als weiß. Die Qualität dieser Automatik variiert natürlich von Kamera zu Kamera. Regulär erzielt man damit aber unter Tageslichtbedingungen recht gute Ergebnisse, bei Kunstlicht allerdings versagen die meisten Automatiken. Zudem ergeben sich bei Nutzung des automatischen Weißabgleiches im Zweifel von Bild zu Bild leicht unterschiedliche Ergebnisse in der Farbdarstellung.

Welcher Weißabgleich bei welcher Gelegenheit?

Mit Ausnahme von Kunstlicht ist meines Erachtens der automatische Weißabgleich meiner Kamera relativ verlässlich, so dass ich persönlich bei Ausflügen und Reisen häufig den vollautomatischen Weißabgleich nutze. Kommt es allerdings auf konstante Ergebnisse an - wenn also eine Reihe von gleichartigen Bildern unter gleichen Lichtbedingungen aufgenommen werden sollen - drängt sich die Nutzung einer Halbautomatik, oder besser noch ein manueller Weißabgleich auf. Leider denke ich da nicht immer rechtzeitig dran….

Hier mal einige Beispielbilder mit gleichbleibender Belichtung, Blende und Zeit. Nur die Einstellung des Weißabgleichs wurde verändert.

Als Beleuchtung wurden Energiesparlampen genommen.
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Workshop_Set_weißabgleich.jpg (65.72 KiB) 7940 mal betrachtet
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Workshop_WB_5.jpg (89.36 KiB) 7940 mal betrachtet
Nächste Woche (nach Karneval 8-) ) folgt das Kapitel 3 - Lichtführung
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Toolman Toto
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Di 12. Feb 2013, 08:26

Moin zusammen!

Ich hoffe, alle haben die Karnevals-, Faschings-, Fasenachtszeit gut überstanden oder fleißig zum Kleben genutzt ;)

Auch wenn die schriftliche Resonanz auf diese Reihe nicht sonderlich groß ist - wobei ich eine sehr nette PN dazu erhalten habe (VIELEN DANK!) - so interpretiere ich mal die bislang 600 "klicks" als positives Feedback und werde in den nächsten 14 Tagen die Reihe dann auch zum Abschluß bringen. Es fehlt ja noch Lichtführung und Bildgestaltung.

Jeder ist herzlich eingeladen, seine fotografischen "Problemchen" hier zu schildern, so dass der Leitfaden an Praxisbeispielen wachsen kann. Zudem plane ich dann noch den Beitrag mit dem ein oder anderen Spezial von Zeit zu Zeit zu erweitern.

Der PDF-Download wird dann Anfang März über meine Homepage http://www.toolman-toto.de möglich sein. Ich weiß gar nicht, ob das hier gehen würde - glaube aber eher nicht.

Bis dahin noch alles Gute und bis bald

Toto
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Jens (ehem. Revell)
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Di 12. Feb 2013, 09:09

Hallo Toto,

wie du gesehen hast, habe ich deinem Beitrag eine "exponierte" Stellung zugewiesen. Auch hier nochmal meine Anerkennung für deine Mühe und die inhaltliche Ausarbeitung.

Ja, PDFs kannst du auch als Anhang hochladen, wenn du das möchtest.

Beste Grüße,

Jens
wildcart
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Di 12. Feb 2013, 14:49

So, da ja bald Valentinstag ist, habe ich meinem mädel ein stativ gekauft und bin dafür in den großen roten Elektronikmarkt getigert.

Da fand ich dann folgendes stativ:

http://www.amazon.de/Cullmann-3-Wege-Ko ... 613&sr=8-1

Natürlich haben wir es jetzt vor dem Valentinstag ausgepackt und ausprobiert, und für unsere Zwecke ist es perfekt.
Wie es sich auf Dauer und im Gelände bewähren wird, wird sich noch zeigen, es macht auf jeden Fall einen wertigen Eindruck.
Besonders praktisch finde ich die eingebaute wasserwaage und den schnellverschluß an der Befestigung für die Kamera.

Einzigster wermutstropfen ist, dass es bei dem großen roten Elektronikmarkt 55 euro kostet und bei dem Onlinehändler den ich oben verlinkt habe etwa 32. "Ich bin doch nicht blöd" :-) Aber naja, anschauen und anfassen sollte einem ja auch etwas wert sein.

Was hälst denn davon lieber Toolman?
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Toolman Toto
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Di 12. Feb 2013, 15:58

Hallo zusammen,

zunächst, vielen Dank!, Jens. Das freut mich sehr!

Glückwunsch zum neuen Stativ, wildcart.
Cullmann ist eine solide Marke. Mein erstes "besseres" Stativ war auch von diesem Hersteller und es hat mich viele Jahre begleitet.
Wenn Du das Stativ ausprobiert hast und der "Wackeltest" war positiv, ist ein wichtiger Punkt ja schon erfüllt. Die Mittelsäule sollte aber nach Möglichkeit - wie ja bereits beschrieben - eingefahren bleiben. Hier bleiben eigentlich nur die Profistative einigermaßen stabil.
Den Preisunterschied hast Du leider immer wieder, wobei ich mittlerweile immer mein Smartphone in den Technikmarkt mitnehme und die aktuellen Onlinepreise vergleiche. Du solltest dann auf jeden Fall die Verkäufer darauf ansprechen und gerade im Media***** kannst Du den Preis verhandeln. Insbesondere, wenn der Onlinepreis von Amaz** oder redc** angeboten wird. Damit machen die sogar Werbung!

So, aber jetzt zum Stativ. Ich kenne es nicht, daher kann ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck anhand der Beschreibung machen.
Positiv aufgefallen ist das geringe Gewicht ca. 1,4 kg und das kurze Packmaß ca. 60 cm. Eine Arbeitshöhe von 1.25 m ohne Mittelsäule reicht für die Aufnahmen zu Hause sicher aus. Die Stativbeine aus Aluminium sind ebenfalls gut, da dadurch das Gewicht reduziert wird. Drei-Wege-Neiger und Schnellwechselplatte ist ebenfalls positiv, wie auch die Wasserwaage. Grundsätzlich macht das (Einsteiger-)Stativ einen ordentlichen Eindruck.

Ich würde hier mein Augenmerk auf die Kunststoffteile richten, wie stabil alles zusammenwirkt. Sitzt die Kamera fest auf der Platte und hat eine sichere Verbindung mit dem Neiger. Kann ich den Neiger in alle Richtungen (inkl. Kamera) fixieren, ohne dass er nachsackt?
Der Preis von 55 € ist schon sportlich, da es auch schon für deutlich weniger angeboten wurde. Einführung des Stativs auf dem deutschen Markt war 2010 zu diesem Preis.
Vielleicht kannst Du ja noch was bei MM erreichen...

Testet das Stativ mal einen Nachmittag auf Herz und Nieren zusammen mit der Kamera und macht Aufnahmen aus verschiedenen Situationen heraus (Modellbau, Portrait, Landschaft, Nachtaufnahmen). Nutzt verschiedene Höhen und unterschiedliche Belichtungszeiten - auch mal sehr lange > 1 Sekunde.

Wenn Ihr am Ende zufrieden mit dem Stativ seid, ist alles OK. Wenn nicht, tauscht es um und probiert ein anderes Stativ aus.

Grüße

Toto
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Toolman Toto
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Sa 23. Feb 2013, 19:59

So, nach einer kreativen Pause :roll: geht es nun mit dem nächsten Kapitel weiter.


3. Lichtführung

Letztendlich entscheiden der persönliche Geschmack und die gewünschte Bildaussage, wie das Licht geführt wird. Einige Grundregeln sollten aber beachtet werden. Neben den Grundsätzen der Lichtführung - dessen Ergebnis die Ausleuchtung unseres Objektes ist - gibt es ein paar Begrifflichkeiten zu klären, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen. Die Erklärungen stammen von Wiki.

Führungslicht/Hauptlicht: Die Sehgewohnheiten des Menschen sind von jeher mit der Lichtsituation einer nahezu punktförmigen Lichtquelle (Sonne oder Mond) vertraut. Die klassische Ausleuchtung greift darauf zurück und setzt auch ein dominantes Licht, das (oft als einziges Licht in der Szene) auch Schatten wirft. Dies ist das Führungslicht. Oft wird die Szene in Richtung der Kamera oder von links bzw. rechts oberhalb der Kamera ausgeleuchtet. Ein Führungslicht von genau oberhalb der Szene verursacht tiefe Schatten in den Augenhöhlen, ein Licht von unten wirkt ebenfalls ungewöhnlich und kann sehr drastische, unheimliche Szenen liefern. Dies gilt auch für ein Gegenlicht als Führungslicht. Das Führungslicht kann nicht nur die im Mittelpunkt der Szene stehenden Objekte und Personen ausleuchten, es ist das bevorzugte Mittel, um den Blick des Betrachters auf das Wesentliche zu lenken. Die Lichtqualität kann hart oder weich sein.

Aufhellung: Insbesondere harte Führungslichter oder Gegen- und Seitenlichter führen zu hohen Lichtkontrasten, die vom Dichteumfang des Filmes oder Sensors nicht mehr verarbeitet werden könnten. Manchen Motiven wird auch durch geringere Kontraste geschmeichelt (z. B. das Beauty-Light in der Porträtfotografie). Dies ist die Aufgabe der Aufhellung, die die vom Führungslicht weniger getroffenen Stellen stärker beleuchten soll. Dafür ist ein weiches, nicht Schatten werfendes Licht gut geeignet, um dem Führungslicht nicht seine Dominanz zu nehmen. Als Aufhellung können künstliche Lichtquellen oder Reflektoren zum Einsatz kommen.

Effektlicht: Dies ist ein zumeist von hinten auf das Motiv gerichtetes Licht, das zum Beispiel helfen soll, einen Menschen vom Hintergrund abzuheben (Glanz im Haar). Die Lichtstärke ist oft hoch, die Lichtqualität hart.

Die Begriffe der Lichtsetzung werden in der Regel in englisch benannt. Hier die wesentlichen.
  • Key Light, Main Light: Hauptlicht.
    Fill Light: Fülllicht=Aufhelllicht
    Background Light: Hintergrundlicht.
    Rim Light: Streiflicht/Saumlicht
Für die Figurenmodellbauer sicerh auch noch interessant
  • Hair Light: Haarlicht.
    Eye light, catch Light: Augenrefelx/akzentuieren
    Kicker: Akzentlicht/Spitze
Die folgenden Bilder zeigen immer ein und das selbe Motiv mit gleichen Kameraeinstellungen und unverändeter Kameraposition.

Fangen wir mal mit dem LANGWEILIGEN Frontallicht an PLATT VON VORNE. Also, Keylight von vorne.

Setaufbau
20130223_Fotoworkshop_005-2.jpg
20130223_Fotoworkshop_005-2.jpg (183.84 KiB) 7849 mal betrachtet
Keylight von vorne
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20130223_Fotoworkshop_005.jpg (188.68 KiB) 7849 mal betrachtet
So sehen die Bilder auch aus, die mit aufgesetztem Blitz fotografiert wurden. Vielfach sagt man dann auch - kaputtgeblitzt.
Hier mal mit Aufsteckblitz und Programmeinstellung - sehr hartes Licht und wenig Schärfentiefe.
20130223_Fotoworkshop_003.jpg
20130223_Fotoworkshop_003.jpg (221.6 KiB) 7849 mal betrachtet
So und nun das Keylight von schräg oben. Jetzt entstehen schon interessantere Schatten an den Ziegeln, am Schornstein, beim Traktor usw. Dadurch bekommt das Bild und das Objekt TIEFE und Struktur aber harte Schlagschatten. Dieser Effekt kann aber auch sehr reizvoll sein. Die Lampe war hier etwa im 45°Winkel auf ca. 50 cm Höhe (sozusagen in Position 4 Uhr).

Setaufbau
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20130223_Fotoworkshop_009-2.jpg (199.08 KiB) 7849 mal betrachtet
eine Lichtquelle von schräg oben
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20130223_Fotoworkshop_008.jpg (192.99 KiB) 7849 mal betrachtet
Das nächste Bild zeigt dieselbe Position des Hauptlichts "rechts oben", mit einer zweiten Lampe als Aufheller von links um die Schatten aufzuhellen.

Setaufbau
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20130223_Fotoworkshop_010-2.jpg (200.51 KiB) 7849 mal betrachtet
zwei gleiche Lichtquellen von schräg oben und seitlich
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20130223_Fotoworkshop_009.jpg (188.73 KiB) 7849 mal betrachtet
Wie man unschwer erkennen kan, hier als NEGATIVBEISPIEL: Achtet darauf, dass dieses Aufhelllicht nicht heller ist als das Hauptlicht! Entweder die Lampe tauschen (Hälfte der Leistung), die Entfernung mind. verdoppeln oder einen Filter vor die Lampe setzten (z.B. Spezielle Folien oder Pergamentpapier).

Setaufbau
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20130223_Fotoworkshop_011-2.jpg (193.31 KiB) 7849 mal betrachtet
zwei unterschiedliche Lichtquellen von schräg oben und seitlich
20130223_Fotoworkshop_010.jpg
20130223_Fotoworkshop_010.jpg (189.35 KiB) 7849 mal betrachtet
Es gibt nur Schatten in einer Richtung, nicht wie bei dem Negativbeispiel davor.
Schatten in mehreren Richtungen gibt es in der Natur nicht.
Beim Fotografieren von DIORAMEN fällt das meißt störend auf.

Man sollte nicht zu extrem arbeiten und sich am Verlauf des natürlichen Lichtfalls orientieren – insbesondere bei Dioramen. Die Sonne scheint eben höchst selten von unten nach oben (auch nicht in Australien)!!!

Extreme Lichtführungen
20130223_Fotoworkshop_011.jpg
Streiflicht I weich
20130223_Fotoworkshop_011.jpg (211.44 KiB) 7849 mal betrachtet
20130223_Fotoworkshop_015.jpg
Streiflicht II hart (LED Spot von Ikea)
20130223_Fotoworkshop_015.jpg (184 KiB) 7849 mal betrachtet
20130223_Fotoworkshop_018.jpg
Suchscheinwerfer Heli? :-))
20130223_Fotoworkshop_018.jpg (245.49 KiB) 7849 mal betrachtet
20130223_Fotoworkshop_012-2.jpg
Set mit Ikea LED-Spots
20130223_Fotoworkshop_012-2.jpg (213.43 KiB) 7849 mal betrachtet
Weiterhin ist es oft ratsam, das Licht weicher zu machen. Wenn Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren verwendet werden, ist das Licht ohnehin etwas weicher als bei Glühlampen. Mit Butterbrotpapier oder leichtem weißen Stoff, vor die Lampe gehalten, lässt sich aber das Licht noch einmal verändern. Probiert verschiedene Sachen aus und achtet darauf, dass nichts ANBRENNT! Hier besteht akute Brandgefahr, wenn mit Glühlampen gearbeitet wird. Also entweder andere Leuchtmittel, feuerfestes Material verwenden oder ausreichend Abstand von der Lampe halten!!!

Da bietet der Markt für Studiozubehör eine mehr als reichhaltige Auswahl. Die Lichtformer, Softboxen, Difusoraufsätze gibt es seit langem auch sehr günstig für das Fotografieren mit Aufsteckblitzen, die ja hervorragend "entfesselt" eingesetzt werden können und somit ein freies, kreatives Arbeiten - losgelöst von der Kamera ermöglichen.

Doch was bedeutet "entfesseltes Blitzen"?


WIKI:
Mit "entfesselter Blitz" bezeichnet man in der Fotografie den Einsatz eines Blitzgerätes, das räumlich von der Kamera getrennt ist.
Die Steuerung des Blitzgerätes geschieht dabei entweder über ein Verbindungskabel oder drahtlos. Die Kabellose übermittlung erfolgt über Infrarot, Funk oder eine Auslösung durch das Blitzlicht eines anderen Blitzes. Bei Belichtungszeiten ab mehreren Sekunden kann das Blitzgerät auch von Hand ausgelöst werden."

Ob nun Systemblitze mit eigenen Blitzsteuerungssystemen genutzt werden oder ob man ganz "Strobist"-like mit einfachen manuell einstellbaren "Chinablitzen" arbeitet, die über Kabel oder separate Blitzfunkauslöser gesteuert werden ist Geschmackssache und eine Frage des Geldbeutels.

Fakt ist, dass mit beiden Varianten hervorragende Ergebnisse erzielt werden können. In Fotografenkreisen gibt es seit einiger Zeit auch einen Trend, der das Fotografieren ohne ausufernde Materialschlachten bevorzugt (one light). Das bedeutet, neben der Kamera nur eine Lichtquelle ohne viel Schnickschnack. Das geht und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Das bedeutet aber auch, dass man sich über Bildgestaltung deutlich mehr Gedanken machen und die Technik auch beherrschen muss.

Für unseren Bereich kann man diese Philosophie dahingehend anwenden, dass man eben auch OHNE Profiequipment zu guten Ergebnissen kommt, wenn man mit den einfachen Mitteln umgehen kann. Die einfachen Gelenkarmlampen oder zwei einfache Blitze reichen oftmals aus.
20130223_Fotoworkshop_019.jpg
Nikon Systemblitze, Diffusoren, Farbvorsätze und Funkauslöser
20130223_Fotoworkshop_019.jpg (180.82 KiB) 7849 mal betrachtet
Wer noch etwas tiefer in die Materie entfesseltes Blitzen oder Strobist erfahren möchte, dem seien folgende Blogs/Seiten sehr empfohlen:

auf englisch
http://strobist.blogspot.de/2006/02/wel ... obist.html

deutsch:
http://www.radeldudel.de/blog/0802/Inha ... itzen.html
Kleiner Maßstab - große Leidenschaft!
3. Krefelder-Modellbauforum 24.03.2019 - Infos? Klick auf https://www.krefelder-modellbauforum.eu/
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Toolman Toto
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Do 28. Feb 2013, 12:32

Moin,

ab morgen geht es für die nächsten 10 Tagen zunächst mal in Urlaub. Dann wird auch der letzte Teil der kleinen Serie fertig geschrieben und voraussichtlich in der 11. KW hochgeladen.

Bis dahin "gut kleb".

Grötjes

Toto
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3. Krefelder-Modellbauforum 24.03.2019 - Infos? Klick auf https://www.krefelder-modellbauforum.eu/
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