P-51B Mustang (US Legends 8th Air Force Teil I)

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Shyraz
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Do 27. Apr 2017, 21:12

Hallo ihr Plastik-Bezwinger!

Nach dem ich mich nun an drei Modellen zum Aufwärmen und Reinkommen ausgetobt habe, wage ich mich nun an ein Set, dass mich schon die ganze Zeit anlächelt und auf das ich mich sehr freue. Gemeint ist das Revell-Set "Icons of Aviation US Legends 8th Air Force", bestehend aus drei Baussätzen: P 51 B Mustang, P 47D Thunderbolt und der B-17G Flying Fortress.

In der Reihenfolge werde ich sie auch bauen. Also geht es los mit der Mustang, welcher ich diesen Baubericht widmen werde. Die Decals ermöglichen als Version die "P-51B, 43-6505, HO-Y, Maj. John Benett, CO of 487th Fighter Sq., 352th Fighter Group, Bodney AB, England, June 1944"

Anbei als Impression zum Einstieg ein Blick auf die Box und den Baussatz der Mustang:
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Der Baussatz ist recht detailiert und verfügt schon über versenkte Blechstöße. :)
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eupemuc
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Do 27. Apr 2017, 21:28

Aus den drei Modellen kann man sicher was schönes machen. Viel Spass dabei.
Bei Fragen: Melden :-)
Gruß, Eugen
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Shyraz
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Fr 28. Apr 2017, 20:58

Danke eupemuc, den werde ich damit bestimmt haben.

So, ich war nicht ganz faul, bisher. Als erstes habe ich ganz klassisch die Cockpit-Teile und die entsprechenden Innenseiten der Rumpfhälften bemalt. Für die Instrumententafel habe ich dabei das vorgesehene Decal benutzt. Für die Gurte vom Sitz bin ich selbem mit einem Cocktailspieß zu Leibe gerückt. Ich kann damit genauer als mit einem dünnen Pinsel arbeiten. So ganz passgenau waren die Montagelöcher dabei nicht. Man sieht, dass ich bei einer Verbindung nachgebessert habe. Das ist nicht weiter schlimm, da die Stelle später vom entsprechenden Gegenpart verdeckt sein wird.
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Das Ganze habe ich dann auch schon mit den beiden Rumpfhälften verheiratet. Hier gab es ein wenig Fummelei um das Cockpit dann auch symetrisch im Rumpf auszurichten. Der Sitz schließt hier mit einer Rumpfverstrebung passgenau ab, so dass hier kleinste Fehler in der Ausrichtung leider sehr deutlich sind. Letzlich ist mir das dann auch gelungen, was meiner Meinung nach allerdings auch ordentlich Spannung auf den Rumpf gab.

Man sieht daher auf den Bildern, dass ich doch ganz ordentlich mit Tape arbeiten musste. Ich denke um ein wenig Spachtelei und Feilarbeiten werde ich daher nicht umher kommen.
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Als nächstes werde ich nun den Rumpf fertig bauen um mit den Spachtelarbeiten beginnen zu können. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, erst danach zu grundieren. So muss ich keine Klebestellen lästig zurükfeilen und seh auch direkt, in wie weit der Tanz mit Spachtel und Schleifmittel erfolgreich war.
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eupemuc
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Fr 28. Apr 2017, 22:09

Schaut bis jetzt doch ganz gut aus :-)
Statt dem Tape kann man auch alle möglichen Arten von Gummiringen nehmen, oder auch Wäscheklammern.
Tschibo hat ab und zu welche mit einer gummierten Auflagefläche im Angebot:
http://www.tchibo.de/20-waescheklammern-p400035008.html
Die halten teilweise auch auf geneigten Flächen.
Auch die kleinen Leimzwingen haben sich bei mir bewährt:
https://www.google.de/search?q=leimzwin ... vbxO-AkjWM:
Gruß, Eugen
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Shyraz
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So 30. Apr 2017, 16:57

Wie schon angekündigt habe ich den Rumpf nun fertig zusammengebaut. Eine Stelle musste ich mit Spachtelmasse ausbessern, die anderen Grade waren so fein, dass es reichte, hier mit dem Contacta von Revell in die Fugen zu gehen und nach dem Durchtrocknen alles sauber auszufeilen.

Danach kam die Grundierung, hauptsächlich, um hier auch die Schleifarbeiten zu kontrollieren.
 
Diese besteht übrigens aus verdünnten Farbresten vergangener Anstriche, da ich die Reste in einem Ü-Ei-Becher sammle (eupemuc, damit ist auch eine deiner Fragen aus dem anderen Baubericht beantwortet. ;) ). Die Mixtur hab ich hierzu aber noch ein wenig aufgehellt, da der Anstrich der Mustang doch etwas umfrangreicher wird und hier auch Weiß als Farbe mit ins Spiel kommen wird.
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Der Patzer am hinteren Kühlschaft (bin mir nicht sicher, welche Funktion das Teil hat?) ist mir übrigens aufgefallen, nachdem ich die Fotos geschossen hatte, mittlerweile habe ich den ausgebessert. Im nächsten Step kommt der Anstrich in mehreren Schritten.
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Shyraz
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Mo 1. Mai 2017, 17:26

Ich war wieder fleißig.

Die Mustangs waren ja teilweise schon recht ungwöhnlich lackiert. Es lohnt sich, einfach mal bei Google nach dem Flugzeug zu suchen und sich ein paar dieser Vögel anzuschauen. Auch die Version aus dem Bausatz hat ein wenig mehr zu bieten als schnödes Tarnmuster.

Noch weit entfernt von einem Modellbau-Profi musste ich mir also Gedanken machen, wie ich hier planvoll vorgehe. Im ersten Schirtt habe ich dabei erst mal die Grundfarben der Ober- und Unterseite aufgebracht:
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Beide Farben mussten dabei leider angemischt werden, was mich gerade vor ein kleines Problem stellt, aber dazu später mehr.

Nun wurden die Großflächen für das spätere Streifenmuster sowie für die Haubenlackierung mit Tape abgeklebt. Mittlerweile drücke ich dieses dann auch immer noch mit Zahnstochern an um zu vermeiden, dass Farbe unter die abgeklebten Flächen läuft. Ganz vermeiden lässt es sich aber noch nicht, obwohl ich auch von den getapten Flächen weg streiche.

Das Ergebnis sah dann so aus:
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Da ich stark verdünnt arbeite, hat es ganze 3 Anstriche gebraucht, bis das Weiß dann endlich gedeckt hatte. Im dritten Schritt hab ich mich dann ans Streifenmuster und die Heckflügel gemacht. Eine ordentliche Tapeorgie später sah das dann so aus:
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Ich bin mit dem Ergebnis bei meinem derzeitigen Erfahrungsstand eigentlich ganz zufrieden, allerdings frage ich mich, ob man nicht noch sauberer mit dem Pinsel arbeiten kann, insbesondere was die Schlierenbildung angeht. Ich verdünne zwar mittlerweile in 1:4, aber so richtig will mir das noch nicht gelingen.

Ich muss jetzt hier noch ein wenig nacharbeiten,  da sich an manchen Stellen die Farbe unter den getapten Bereich gezogen hat. Das ist bei den ungemischten Farben auch relativ unkritisch, Jedoch bin ich mir nicht so sicher, was ich an den Stellen machen soll, wo die Farbe auf zusammengemischte Farben gelaufen ist. Ich habe ein wenig die Sorge, dass ich den Farbton trotz gleichem Mischverhältnis nicht passend treffe.

Hier bin ich um Rat dankbar. ;) Fällt so etwas dann arg auf?
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Yeast
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Mi 3. Mai 2017, 08:11

Guten Morgen!

Sehr schöner Baubericht! Sieht doch schon gut aus! Über so eine anspruchsvolle Lackierung habe ich mich noch nicht getraut. 

Kann man das Set so noch kaufen? Habe es im Revell Onlineshop nicht gefunden. 

Zum Thema Farben mischen: ich finde das ganze auch sehr nervig, aber ich habe mir dazu diese kleinen Schraubgläser/Farbmischgläser von Revell gekauft und mische dort gleich mehr Farbe ab. So habe ich einen Vortrag für eventuelle Ausbesserungsarbeiten und muss mir nicht sorgen machen, dass ich den Ton wieder treffe. Das klappt nämlich aus leidvoller Erfahrung nie...
In den Schraubgläsern hält die Farbe mehrere Wochen (länger hab ich noch nie gebraucht), da die Deckel sehr gut schließen.
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Shyraz
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Mi 3. Mai 2017, 20:47

Ich denke das war eine Sonder-Edition von Revell. Hier im Shop findest Du ihn nicht mehr. Ich selbst hab ihn mir über Amazon besorgt:
https://www.amazon.de/Revell-Modellbaus ... B00G7G4L9W

Bei mir werden aus den Revellsets bestehend aus Modell, Farbe und Pinsel die ersten kleinen Töpfchen leer, die will ich dann für Mischungen verwenden. Bis dahin muss ich noch aushalten. ;) Vorweg, ich hab die beiden Farbtöne aber wieder ganz gut getroffen, die Ausbesserungsarbeiten laufen. Hab gefühlt etwas dunkler gemischt, den Anstrich trocknen lassen, und dann noch mal nachgemischt, dann hats gepasst. :)
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Shyraz
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Sa 6. Mai 2017, 12:31

Und weiter geht´s. Leider sind die Bilder vom Fahrwerkseinbau nichts geworden.

Auf dem nächsten Foto seht ihr daher die Mustang mit Fahrwerk sowie die Einzelteile, welche noch montiert werden mussten:
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Diese wurden dann natürlich auch montiert. Ich habe mich entschieden, die Mustang ohne die Zusatztanks auszurüsten, finde das Modell so einfach schöner. Zusammengebaut sieht das dann so aus:
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Das Flugzeug ist nun bereit für Decals, Altern und co. Habe mir ein Washing-Fluid im Modellbauladen besorgt, dass ich erst an einem alten Modell testen werde, um dann die Mustang entsprechend aufzuwerten. 
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Shyraz
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So 7. Mai 2017, 20:54

Die Decals sind nun aufgebracht. Das waren bei diesem Flugzeug auch überraschend wenige. Wie gehabt, Glanzlack drauf, trocknen, Decals.
Dann gings erst mal ab auf Youtube, um mir noch ein paar Videos zum Washing anzuschauen. Ja, die Theorie ist mir bekannt, aber das ging halt schon mal schief, daher erst mal zuschauen, wie das andere machen.

Habe mich dann für eine Methode entschieden, die der Videoersteller "point-washing" nannte. Dabei punktet man mit einem extrem dünnen Pinsel (bei mir kamen wieder die Cocktailspieße zum Einsatz ;) ) die Versenkungen nach, statt das ganze Modell zu washen.

So schaut die Mustang nun aus:
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Der Vogel glänzt übrigens noch so stark, da ich noch nicht mit Mattlack drüber bin. 

Es wäre super, wenn mir die Profis hier im Forum mal ein wenig konstruktives Feedback zum Washing geben würden. Für´s erste Mal bin ich ganz zufrieden, aber ich möchte natürlich stetig besser werden. :)

Wie ist das jetzt eigentlich mit dem Trockenmalen, sollte davor noch ne Schicht Klarlack drauf um die Decals zu schützen oder kann ich da auch direkt loslegen?
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0ri0nM33
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Mo 8. Mai 2017, 20:18

Hallo,

du hast dir schonmal ne ganz gute Ausgangsbasis für dein Vorhaben gesucht. Die Mustang und die Thunderbolt hab ich schon mehrfach gebaut. 

Baulich hast du die Mustang bisher gut umgesetzt. Bezüglich der Farbe und der Bemalung: Grundsätzlich Respekt, dass du mit Pinsel gemalt hast und damit auch ein recht vernünftiges Ergebnis erzielt hast. Den gleichmäßigen, dünnen und wesentlich glatteren Auftrag der per Airbrush oder Farben aus der Dose zu erreichen ist, schafft man mit Pinsel im Grunde zwar nie, aber die Entscheidung ob Pinsel oder Dose/Airbrush muss jeder für sich selbst treffen.

Leider sind die Invasionsstreifen am Rumpf etwas unsauber geworden, das abzukleben gelingt aber selbst mir nicht immer perfekt. 
Beim Washing gibt es, meiner Meinung nach, nicht das ultimative Allheilmittel. Hier wird auch jeder Modellbauer anders vorgehen. Standard sind Ölfarben in Terpentin - ich nutze zum Beispiel eine andere Technik (vertrage gesundheitlich keine Terpentin/Lösungsmitteldämpfe, nur Industriealkohol).

Ich finde dein erstes Washing gelungen. Etwas fleckig zwar, aber die Grundlage ist da. Die Fleckigkeit wird vermutlich der leicht unregelmäßigen Oberfläche der Pinselbemalung geschuldet sein............in Zukunft könntest du nach dem Farbauftrag nochmal mit einem ganz feinen Schleifpapier über die Farbe gehen bevor der Klarlack kommt.

Das Trockenmalen kannst du gern jetzt schon aufbringen. Damit solltest du aber wirklich sehr vorsichtig vorgehen! Also nur Stellen betonen, die auch plausibel wären (Kanten, Schraubenköpfe, Ränder einzelner Panele, eher weniger auf ebenen Flächen selber). 
Ich ziehe bei meinen Projekten immer in erster Linie Originalaufnahmen der jeweiligen Flugzeugtypen heran. So lassen sich auch in meinen Augen typische "Fehler" umschiffen (der Klassiker sind für mich die Farbabplatzer an den Propellerblättern von vielen Fliegern, an Modellen immer wieder zu sehen, an Vorbildfotos sehr viel weniger).

Ich hoff ich konnt bissl helfen.
Weiterhin frohes Schaffen,
Grüße,
Ralf
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Shyraz
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Sa 13. Mai 2017, 11:01

Hallo Ralf.

Danke für deinen Beitrag. Das mit der störrichen Oberfläche bzgl, des Pinselns hatte ich so noch gar nicht auf dem Schirm. :D

Ich hatte dann doch erst mit Mattlack versiegelt und dann noch ein paar Markante stellen trockengewaschen.

Die Mustang ist nun auch fertig. Hier der Link zum Galeriebeitrag:

http://community.revell.de/viewtopic.php?f=66&t=4719
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