Mein Beitrag zum Wettbewerb 2026 wird die Breguet Atlantic 1 in der Version "Italian Eagle" sein.
Der Bausatz wurde von Revell erstmalig im Jahr 2003 vorgestellt. 2007 folgte eine weitere Auflage mit einer Sonderbemalung zum 50. Jubiläum des Marinefliegergeschwaders in Nordholz. Die von mir vorgestellt Version mit der Sonderbemalung "Italian Eagle" wurde im Jahr 2021 vorgestellt. Gezeigt wurde diese Version der Breguet Atlantic vom 41º Stormo AntiSom der italienischen Luftwaffe bei einer Air Show 2006 in Pratica di Mare.
Die Breguet Atlantic BR 1150 ist ein Seefernaufklärer, welcher als Nachfolger der Lockheed P2V-7 Neptune eingesetzt werden sollte. Das Flugzeug wurde 1959 von der NATO aus 31 Projekten ausgewählt. Im Oktober 1961 wurde für den Bau und die Entwicklung das SECBAT Konsortium gegründet. Das Konsortium war eines der ersten europäischen Rüstungsprojekte.
Der Erstflug fand am 21.10.1961 statt. Insgesamt wurden 87 Maschinen, inkl. der vier Prototypen, gebaut.
Die Breguet Atlantic wurde ab Dezember 1965 zunächst an Deutschland und Frankreich ausgeliefert. Später kamen noch weitere Länder, wie die Niederlande, Italien und Pakistan als Nutzer hinzu, so dass die Breguet Atlantic 1 bis 1974 gebaut wurde.
Geflogen wurde die Breguet Atlantic von der deutschen Marine bis 2010. In Italien flog sie bis zum 21.09.2017, sie wurde dort von gemischten Besatzungen der Luftwaffe und Marine betrieben, da bis 1989 nur die Luftwaffe Flugzeuge mit festen Flügeln betreiben durfte.
Nach der Außerdienststellung sind noch einige Maschinen erhalten geblieben. Sie können unter anderem im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Berlin Gatow oder im Nationaal Militair Museum in Soest (Niederlande) besichtigt werden.
Bausatz:
Das Modell besteht aus insgesamt 231 Teilen und hat eine Länge von 44,2 cm und eine Spannweite von 52,1 cm.
Die einzelnen Teile sind auf insgesamt 9 Spritzlinge aus hellgrauen Kusntstoff und 2 Spritzlingen mit Klarsichtteilen aufgeteilt.
Die Qualität der Spritzlinge ist insgesamt sehr gut, es gibt keine Fischhaut, keine Auswerfermarken an unpassenden Stellen. Ich habe nur ein paar kleinere Makel gefunden. Eine kleine Sinkstelle an der hinteren Ausstiegsluke, etwas große Angusspunkte an den Flügeln und ein paar erhabene Auswerfermarken an der Unterseite der Flügel. Alles sollte sich problemlos beseitigen lassen.
Der Innenraum des Flugzeugs ist für den Maßstab sehr detailliert dargestellt. So kann der Bombenschacht offen dargestellt werden und bietet bereits einige Details. Ebenso ist das Cockpit sehr detailliert dargestellt, obwohl man später kaum noch etwas davon sehen wird.
Breguet Atlantic 1 "Italian Eagle" 1:72
Neben den Spritzlingen befinden sich noch ein großer Decalbogen und die Anleitung im Karton.
Der Decalbogen ist, wie von Revell, gewohnt sauber gedruckt und sehr umfangreich. Die Aufschrift "Printed in Italy" verweist hier auf die Firma Cartograf.
Die Anleitung ist farbig gedruckt und sehr übrsichtlich. Für den Bau werden insgesamt 21 Farben aus dem Revellsortiment vorgegeben, wovon jeweils zwei Farben gemischt werden sollen. Das Modell wird in 73 Bauschritten bebaut.
Nicht enthalten sind die 40 g Gewicht für die Nase.
Die Bemalung des Flugzeugs mit der Sonderlackierung finden sich auf den letzten Seiten der Anleitung Vorlagen für Schablonen. Das stellt für viele Modellbauer, die noch nicht soviel Erfahrung haben eine Herausforderung dar. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es noch eine Variante mit Standardlackierung gibt, falls man Schwierigkeiten mit der Sonderbemalung bekommt.
Auf Resin oder PE-Teile werde ich bei diesem Bausatz nicht zurückgreifen, da es nur wenige verfügbare Teile am Markt (Motor mit geöffneten Bremsklappen, Bombenschacht aus Resin) gibt, die zudem relativ teuer sind.
Was mir noch fehlt, sind ein paar Pilotenfiguren. Da das Flugzeug mit einer Druckkabine ausgestattet ist, passen die normalen Pilotenfiguren nicht so gut.
Von der italienischen Luftwaffe gibt es noch ein schönes Video zu dem Flugzeug.
https://www.youtube.com/watch?v=UV3YqotM8CY
Der Decalbogen ist, wie von Revell, gewohnt sauber gedruckt und sehr umfangreich. Die Aufschrift "Printed in Italy" verweist hier auf die Firma Cartograf.
Die Anleitung ist farbig gedruckt und sehr übrsichtlich. Für den Bau werden insgesamt 21 Farben aus dem Revellsortiment vorgegeben, wovon jeweils zwei Farben gemischt werden sollen. Das Modell wird in 73 Bauschritten bebaut.
Nicht enthalten sind die 40 g Gewicht für die Nase.
Die Bemalung des Flugzeugs mit der Sonderlackierung finden sich auf den letzten Seiten der Anleitung Vorlagen für Schablonen. Das stellt für viele Modellbauer, die noch nicht soviel Erfahrung haben eine Herausforderung dar. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es noch eine Variante mit Standardlackierung gibt, falls man Schwierigkeiten mit der Sonderbemalung bekommt.
Auf Resin oder PE-Teile werde ich bei diesem Bausatz nicht zurückgreifen, da es nur wenige verfügbare Teile am Markt (Motor mit geöffneten Bremsklappen, Bombenschacht aus Resin) gibt, die zudem relativ teuer sind.
Was mir noch fehlt, sind ein paar Pilotenfiguren. Da das Flugzeug mit einer Druckkabine ausgestattet ist, passen die normalen Pilotenfiguren nicht so gut.
Von der italienischen Luftwaffe gibt es noch ein schönes Video zu dem Flugzeug.
https://www.youtube.com/watch?v=UV3YqotM8CY
- Oliver Bizer
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Moin,
da hast Du Dir ein schönes Modell ausgesucht.
Mein Interesse hast Du
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Ein sehr schönes Flugzeug. Bei meinem Besuch im Dornier-museum definitiv eines der Highlights. Hat das Modell eigentlich einen vollständigen Innenraum?
Beste Grüße,
Fabian
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Oh, das wird interessant. Auf die Lackierung bin ich gespannt.
Einen Vollständigen Innenraum hat das Modell leider nicht. Es werden nur das Cockpit und der vordere Arbeitsbereich dargestellt und man hat die Möglichkeit die Einstiegsluke geöffnet darzustellen. Die sonstigen Arbeitsplätze und die wohl nicht so oft genutzte Toilette werden nicht dargestelltModellbauFan hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 06:38 Ein sehr schönes Flugzeug. Bei meinem Besuch im Dornier-museum definitiv eines der Highlights. Hat das Modell eigentlich einen vollständigen Innenraum?
Die Bemalung wird sicherlich eine Herausforderung werden. Falls es überhaupt nichts wird, gibt es noch Ersatzdecals für eine niederländische oder französische Variante.

