Decal auf einer nicht ebenen Fläche anbringen

Allgemeines zum Modellbau, das für alle Bereiche interessant ist oder keinem zugeordnet werden kann
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Shalashaska
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Do 19. Jul 2018, 15:30

Hallo Leute,

tja, bei meinem ersten Modell hat sich nun ein erstes, kleines Problem aufgetan. Ich bin ja aktuell an einem Raumschiff aus Star Wars dran. An vorderster Stelle des Cockpits sitzt ein - für mich als Anfänger furchtbar kleines - Teil, dessen... "Rahmeneinfassung" mit einem Decal versehen werden soll. Ich habe ganz naiv gedacht "Machst es mal lieber vorher drauf, und bis Du es verbaust, kann es richtig durchtrocknen". Mit lauwarmen Wasser etwas angefeuchtet habe ich versucht, den Decal auf dem Rahmen anzubringen, und scheiterte kläglich. Hier erst mal ein Bild, damit klar wird, was ich meine:
K800_Decal.JPG
K800_Decal.JPG (31.04 KiB) 1596 mal betrachtet
Das ganze wäre zwar friemelig, würde ich aber noch schaffen. Problem ist nun aber, dass das ganze Stück zusätzlich etwas gewölbt ist, und ich den Decal ums verrecken nicht fest bekommen habe. Vielleicht habe ich auch zu viel Wasser genommen, sodass sich der Kleber verabschiedet hat? Egal, woran es lag, ich habs dann erst mal gelassen. Ich wollte nicht, dass der Decal letztendlich noch reißt.

Was also nun? Irgendwelche Tipps zum Anbringen? Wie kriege ich dieses blöde Ding jetzt überhaupt wieder zum Kleben?

Vielen Dank schon mal!

Liebe Grüße, Chrissie
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Aiden
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Do 19. Jul 2018, 17:31

Also zum Anbringen auf unebenen Flächen brauchst du Decals Weichmacher. Von Revell gibts Decals Soft und von Tamiya Mark Fit. Sind beide ganz gut. Die von anderen Herstellern kenne ich nicht. Du kannst aber alternativ Essigessenz mit nicht zu hoher Konzentration nehmen, welches du kurz vor dem Anbringen des Decals (nicht zu sparsam) auf die Stelle pinselst. Dann aber trocknen lassen, das schmiegt sich gut an. Das Decal bekommst du wahrscheinlich nicht mehr zum Kleben, entweder du bestellt dir bei Revell nen neuen Decalbogen(vollkommen kostenfrei, dauert nur, kann man ganz easy über die Revell APP oder über den Kundenservice) oder du versucht die Fensterstreben mit nem ganz ganz ganz ganz feinen Pinsel zu bemalen.
LG Aiden :thumbup:

Ich weiß, dass ich Fehler mache. Tja, das Leben kam halt ohne
Bedienungsanleitung!
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eupemuc
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Do 19. Jul 2018, 17:46

Ich würde das auch pinseln. Decal auf Klarsichtteilen schaut selten gut aus. V.a. wenn der Trägerfilm übersteht. Und die Haftung ist auch nicht optimal. Nicht umsonst soll man unter und über die Decals Klar lackieren, was bei Klarsichtteilen selten wirklich gut funktioniert.
Gruß, Eugen
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Pinkfroot
Nougat
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Registriert: So 9. Jul 2017, 02:23

Do 19. Jul 2018, 20:04

Hi Shalashaska,
zum kleben bringst du das Decal nicht mehr.
Klarteile bemale ich prinzipiell (gsd gibt es bei Panzern relativ wenig davon).
Nougat
Shalashaska
Beiträge: 9
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 15:57
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Do 19. Jul 2018, 20:20

Hallo Leute,

dann werde ich es erst einmal mit bemalen versuchen. Ich muss aber zugeben, wirklich gehofft zu haben, mich in dem Fall davor zu drücken. Zum Glück sind die anderen Decals des Modells wirklich nicht schwer aufzubringen.

Vielen Dank für die Hilfe

Chrissie
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Nightquest1000
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Registriert: Mi 10. Feb 2016, 13:14

Fr 20. Jul 2018, 13:44

ist das dieser graue Bereich ?


Falke.JPG
Falke.JPG (19.6 KiB) 1534 mal betrachtet


versuch ihn von hinten zu bemalen, dann siehst du keine Pinselspuren..
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
Shalashaska
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Sa 21. Jul 2018, 17:57

Hey,

danke für Deine Antwort, aber leider handelt es sich um dieses Teil:
K800_20180721_153638.jpg
K800_20180721_153638.jpg (90.19 KiB) 1505 mal betrachtet
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paul-muc
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Sa 21. Jul 2018, 19:47

Du könntest das Cockpit wie in Baustufe 3 erst zusammenkleben und dann alle transparenten Flächen mit Maskierflüssigkeit abdecken und die ganze Einheit bemalen. Die Grundfarbe ist ja wohl 374, so dass das Abziehbild auf nur einem Teil des Cockpits nicht viel genutzt hätte.
Als Abdeckflüssigkeit nehme ich wieder Humbrol Maskol, nachdem ich auch Revell und Gunze probiert habe. Du trägst die Flüssigkeit mit einem feinen Pinsel auf, lässt sie in die Vertiefungen laufen und ziehst an den Rändern nach. Für die größeren Partien kannst du dann einen größeren Pinsel nehmen. Das ist nicht anders als beim Cockpit eines Flugzeugs, soll heißen, unser täglich Brot.
Shalashaska
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So 22. Jul 2018, 12:27

Hallöchen,

ach klar, Maskierflüssigkeit gibt es ja auch noch. Das klingt doch richtig gut. Werde mir das mal besorgen und dann im Baubericht berichten. Vielen Dank!
eydumpfbacke
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So 22. Jul 2018, 18:00

Nun will ich auch mal:

Es geht auch noch Maskierband.
Nehme ich sehr häufig.
Allerdings, und das ist egal ob Maskol oder Maskierband:
Wenn du das inne aufträgst, musst du lackieren und entmaskieren, bevor du das Teil so anbringst, dass du da nicht mehr ankommst. (Den Fehler habe ich mal gemacht :oops: )
Es grüßt der Reinhart
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LXD
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So 22. Jul 2018, 18:26

Und nun noch eine Möglichkeit: Wenn ich das richtig sehe, ist das Bauteil so konturiert, dass man da eigentlich nichts abkleben muss. Mit einem feinen Pinsel einfach die Streben anmalen. Geht doch etwas Farbe auf die Scheibe: kurz warten, bis sie angetrocknet ist und mit einem Zahnstocher abschaben (geht allerdings nur mit Aquas). Wenn man das vorsichtig macht, zerkratzt nichts. Hab das so bei meinen TIEs ( viewtopic.php?f=67&t=2024 ) gehandhabt. Geht auf jedenfall schneller als Maskieren und das Ergebnis ist mindestens genauso sauber. Präzises Abkleben oder mit Maskierfilm arbeiten kann bei der Größe des Bauteils ziemlich knifflig sein, insbesondere für einen Anfänger. So oder so, ich würde auf jeden Fall außen bemalen, denn sonst hast du den Glanz des Klarsichtteils außen an den Streben, wo eigentlich keiner sein sollte.

001.jpg
001.jpg (43.2 KiB) 1433 mal betrachtet
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