Unimog S 404, BW-Funkkoffer, 1:35



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Kutscher
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Hallo Plasikquäler,

wie angekündigt ein neuer Bau. Ich habe mich für den Unimog entschieden:
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Es wird aber nicht die auf dem Karton abgebildete 3-Farb-Version, sondern die ältere in Noto-Einheits-Oliv.

Der Rahmen ist bereits angefangen:

hintere Quertraverse mit Nato-AHK, der davor liegende Druckluftessel
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DSCF7544 (Copy).jpg
und der fast fertige Rahmen
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Das Meterial ist von der Guss- u. Kuntstoffqualität sehr gut. Es ist sauber gegossen und detailliert. Dennoch ist der Kunststoff genau in der richtigen Härte, um ihn gut bearbeiten zu können.

Für die spätere Farbe habe ich "Gelboliv 42" von Revell Aqua Color hier. Bei meinen diversen Grün- und Olivfarbtönen schien mir das die beste Entscheidung. Hat jemand Erfahrungen mit der Farbe von älteren BW-Fahrzeugen? Im Original schienen diese ja oft ausgeblichen und mit diversen Farbverläufen.

Ein Gruß vom:

Kutscher
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Hans
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Super den hatte ich auch mal gefahren. Ich nehme übrigens Nato Oliv 46.
👋 Hans
.
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IchBaueAuchModelle
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Boah, wie habe ich die Dinger geliebt. Also von der Mechanikerseite betrachtet mit viel Ironie. Schaue da mal zu.
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Es grüßt Christian Bild
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Eukaryot98
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Meine Familie hatte ein Landwirtschaftsbetrieb, da hatten wir auch so einen, den ich regelmäßig gefahren bin. Also von Fahrerseite her haben die Spaß gemacht :D
mit freundlichen Grüßen Andy

Aktuelles findet ihr in meinen Portfolio
Kutscher
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Na, es freut mich, dass das Projekt auf Interesse stößt :) .

Ich habe weiter am Rahmen gebaut und den Antriebsstrang mit Motor und Getriebe begonnen.
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Das Ganze passt dann auch wunderbar zusammen.
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Die Anleitung sieht vor, dass der Motor bereits jetzt in den Rahmen geklebt wird. Ich werde da etwas Abweichen und den Rahmen vervollständigen und lackieren. Den Motor bemale ich per Hand. Erst wenn das fertig ist, werde ich beide verbinden.
Kabel und Leitungen bekommt der Antriebsstrang nicht, da er fast vollständig unter der Fahrerkabine verschwindet.

So weit für heute:
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Weiter im Programm:

Zwischenzeitlich habe ich den Motor bemalt und mit einem schwarzen Washing versehen.
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Er passt super in den Rahmen.

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Wie schon angeführt führte ich keine weitere Verfeinerung durch.

Von unten sieht das dann so aus.
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Bis jetzt gefällt das Modell sehr. Am Chassis ist nicht nur der Leiterrahmen vorhanden, sonderen auch das vollständige korrekte Lenkgestänge von der Lenksäule, über das -getriebe, quer unter dem Fahrwerk durch an die Achse und von dort auf die gegenüberliegende Seite. Selbst Stabilisatoren und Lenkungsdämpfer sind vorhanden. Es fühlt sich beinahe an, als würde es nach Öl riechen und ich hätte einen Schraubenschlüssel in der Hand.

Bald geht´s weiter.

Kutscher
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viktor
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Ich setzte mich auch mal dazu.
Vor einigen Jahren ist ein S404 mit Koffer vor unserem Haus gestanden. Ich glaube die Besitzer waren zum Oldtimer Treffen unterwegs. Ich schau mal, ob ich noch Bilder habe.

Gruß Viktor
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Kutscher
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Hallo Leute,

jetzt geht es schon an das Fahrerhaus.
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Alle Teile passen super und der Detailierungsgrad ist sehr gut. ´n bischen muss ich noch versäubern und dann ist die Kabine bereits zum Lackieren bereit.
Im Original war es schon eng auf Fahrer- und Beifahrerposition. Personen über 1,8 m hatten ganz schön Probleme die langen Beine unterzubringen. Neulich habe ich beim Recherchieren gelesen, dass es für die kurze Kabine einen Umbausatz zum Verlängern gibt. Gut, das ist hier beim Modell nicht notwendig ;) .

Gruß vom

Kutscher
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... und es geht weiter.

Zur Farbgebung habe ich mich jetzt doch für Revell Aqua-Color 46 "Nato-Oliv" entschieden, nachdem ich diese in meinem Fundus entdeckt hatte. Vorabtests zeigten, dass dieser Ton besser passt als das anfangs präferierte 42 "Gelboliv". Das zweite ist etwas zu grün, 46 bringt das alte BW-Farbschema nach meiner Ansicht besser rüber.

Ich habe keine Grundierung verwendet, sondert Rahmen und Kabine zwei Mal mit dem 46 überzogen.
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Die Sitze habe mich mit Aqua-Color 87 "Erdfarbe" bepinselt. Dazu nahm ich einen kurzen Borstenpinsel und tupfte die Farbe in drei Schichten auf. Das hat zur Folge, dass eine unebene Fläche entsteht, die so das Gewebe der sitzbezüge darstellen sollte. Nach dem Durchtrocknen legte ich etwas schwarzes Washing auf und übersprühte das Ganze mit Klarlack.

Das gleichmäßige Nato-Oliv überzog ich jetzt an diversen Stellen mit aufgehellter Farbe, so dass das ganze jetzt etwas ausgeblichen und abgeschossen aussieht. Dann beendete ich das Ganze mit einder dünnen Schicht Klarlack. Zuvor baute ich noch die Motor-/Getriegeeinheit ein, so dass jetzt doch schon ganz schön was zu sehen ist.
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Jetzt kann es mit dem Washing weitergehen. Da muss ich noch austesten, ob sich schwarz oder braun besser eignet.

So weit für jetzt:

Kutscher
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Schon mal gut! Es ist schon verwirrend, dass das 46 "Nato-Oliv" eher dem "Gelboliv" entspricht. Nummer 42 (Gelboliv benannt) kenne ich aus meiner Lackierzeiten bei der Bundeswehr eher als "Bronzegrün" was man bei Revell aber auch obenfrauf als 65 kaufen kann. Muss ich vielleicht mal die drei an meinem Lackieropfer nebeneinander sprühen... Ich nehme immer das, was optisch passt. Auf Nummern achte ich nur, wenn ich mich auf fremdes Terrain wage..
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Kutscher
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Hallo Modellbauer,

in den letzten Tagen ging´s nur langsam weiter. Ich habe ein Washing mit schwarzer Ölfarbe aufgelegt, die Armaturen bemalt und auf die Decals der Zifferblätter Glanzlack gepinselt - der Klarlack ist noch nicht trocken, weshalb er noch milchig wirkt:
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Dann wurden noch die Rahmen der Front- und Seitenscheiben vorbereitet und das Verdeck aus dem Dach- und Seitenteil zusammengeklebt. Das Ganze setzte ich dann Probehalber zusammen.
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Revell-Bert
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Das sieht ja alles ganz klasse aus :thumbup:

Ich hab jetzt richtig Lust meinen auch zu bauen...
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
Ich mag Menschen, die überall etwas finden, was sie fasziniert


Gruß der Bert
Kutscher
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Die vielen Feier-, Brücken und Wochenendtage lassen gerade `ne Menge Zeit zum Bauen :D

Zwischenzeitlich beschäftige ich mich mit dem Verdeck, welches aus drei Teilen besteht. Das rechte und linke Seitenteil kommen an das Dachteil. Dabei blieb ein kleiner Spalt, für den aber Spachtelmasse zu grob schien. Ich füllte deshalb Kleber ein und nach dem Durchtrockenen verschliff ich das Ganze sauber.
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Für die Farbgebung entschied ich mich für Revell 87-Erdfarbe, wie auch schon für die Sitze.
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Die Farbe wurden per Pinsel und in großer Verdünnung aufgetragen. Hier seht Ihr die erste Schicht, darauf kamen noch weitere zwei.

Als nächstes kamen die Türen, die Sitze und das Lenkrad zum Einbau. Zuvor noch ein Blick auf die jetzt durchgetrockenten "Gläser" auf den Armarturen.
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Zwischen den Sitzen ist ein Durchbruch zum Getriebe vorhanden. Dort klebte ich noch ein Getriebeteil mit einem weiteren Schalthebel ein. Mittig im oberen Foto ist der da schon bemalte Hebel zu erkennen.
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Die Befestigung des Frontscheibenrahmens erfolgt Modellseits durch eine kleine Vertiefung und zwei kleine Zapfen am Rahmen. Die Vertiefung bohrte ich durch und die Zapfen am Rahmen entfernte ich. Dort wo die waren, bohrte ich ebenfalls Löcher. Den Scheibenrahmen befestigte ich dann mit zwei Drahtstiften. So ist die Verbindung fester als zuvor und auch kann die Scheibe zum Justieren beim Anbau des Daches bewegt werden.
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Auf dem Foto ist das probehalber aufgesezte Dach zu sehen.

Die Seitenscheiben der Türen, die beim Original aus Metallrahmen, die mit Plane und Folie bezogen sind bestehen, habe ich zwischenzeitlich auch zusammengefügt, bemalt und mit einem Washing versehen.
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So weit für heute, bis bald.

Kutscher
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... und weiter im Zusammenbau:

Der Rahmen der Frontscheibe ist lackiert - er steht überigens Kopf. Die Befestigungspunkte für die Wischer liegen an sich unten. Die Scheiben habe ich vor dem Einkleben mit einem wasserfesten schwarzen Filzstift umrandet, um so Fenstergummis anzudeuten. Eingeklebt sind sie mit Revell Contacta Clear. Es war vor längerer Zeit eine gute Idee, mir das zuzulegen. Zuvor war es meist so, dass Klarsichtteile mit dem normalen Kleber verhunzt wurden; Scheinwerfergläser wurden von innen trüb. Jetzt muss ich zwar etwas länger warten, bis der Kleber trocken ist, das Ergebnis ist aber deutlich besser.
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Ein schwarzes Washing auf dem Rahmen ist aufgebracht und die Scheibenwischer sind abgeklebt. Den Wischerbereich habe ich mit Maskierband abgeklebt. Wenn die Airbrush mal wieder in Betrieb ist, werde ich das freiliegende Glas etwas "einstauben" und "verschmutzen", der gewischte Bereich bleibt klar.
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Zwischen den jetzt kleineren Ergänzungsarbeiten am Fahrgestell begann ich auch mit dem Kastenaufbau.
Unter den Boden kam der Rahmen zur Besestigung auf dem Fahrzeug.
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An den Seitenwänden klebte ich je einen Klappladen auf, in das jeweils andere Fenster, sowie in die Öffnungen vorne und hinten klebte ich Klarteile ein. Diese erhielten, wie schon bei der Frontscheibe beschrieben einen angedeuteten "Dichtungsgummi" aus schwarzem Filzstift. Vor dem Einkleben der Klarteile maskierte ich diese mit Masking-Tape. Dieses klebte ich auf und schnitt das, was überstand mit einem Skalpell am Rand ab. So kann ich die Scheiben vor dem Lackieren einfügen und sie bleiben schön sauber.
Die Wände klebte ich anschließend an den Boden.
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Das Dach bereite ich gerade vor, an diesem sind doch umfangreiche Anbauten zu befestigen.

Bilder davon gibt´s bald.

Kutscher
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