Decals selbst herstellen

Rev
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Di 10. Jul 2012, 22:02

Wie gesagt war wirklich nichts spektakuläres, aber man kann es ja mal ausprobieren :) . Ihr werdet die Anleitung auch alleine sicher im Netz finden können ;) .
LG Rev
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Rev
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Di 10. Jul 2012, 22:09

An Materialien 8-) braucht man dann auch nicht viel...
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b.l.stryker
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Mi 11. Jul 2012, 12:51

Ich finde die Idee schon ganz praktisch. Ich drucke zwar auch auf klarem und weißem Decalpapier, aber wenn ich z. b. nur weiße Zeichen und Buchstaben haben will, stehe ich auf dem Schlauch - wie weiter? Da könnte deine Methode vllt. weiterhelfen.

Gibt es eigentlich auch noch andere Materialen als Briefmarken, da mein Postverkehr dank E-Mail und "Porto zahlt Empfänger" stark eingeschränkt ist?
Glück Auf. Björn

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Rev
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Mi 11. Jul 2012, 13:09

Hallo Stryker 8-)
ja gibt es massenweise, ich weiß aber halt leider nur nicht genau wie man rankommt.Das mit den Briefmarkenrandstreifen war ja nur ein Kopromißvorschlag. Erstens ist es vollkommen gratis, zweitens ist die Haftfähigkeit wohl unerreicht. Darf ich vielleicht mal eben fragen ob Du in einer großen Fabrik arbeitest :P ? Da könntest Du in der Versanabteilung nachfragen, den oftmals wird auch heute noch Klebeband zum Verpacken auf Papierbasis verwendet. Vielleicht gibt es noch sonstige Aufkleber mit einer gummierten Rückseite, dort ? Meistens ist ja heute alles auf Selbsklebeaufklebern aufgebaut :cry: , aber es ist nicht unmöglich noch etwas zu finden. Die Briefmarke bleibt also das einzige Produkt das jeder hat, auch wenn es diese heute auch schon selbstklebend gibt :( . Ansonsten müßte man halt versuchen mitthilfe eines Anstrich mittels Gummiarabicum selber den Träger herzustellen. Das Problem hierbei- ein Fläschen Gummiarabicum zu bekommen dürfte wohl sehr schwer werden. :oops: Ich schaue aber gleich ins Netz :P...
Lg
Rev
Rev
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Mi 11. Jul 2012, 13:24

Hallo Freunde und vor allen Dingen Stryker,
habe eben mit Freude bemerkt das es nach wie vor noch einen "Kleber" auf Gummiarabicum zu kaufen gibt. Somit braucht man nur noch dünneres Papier damit zu beschmieren, trocknen lassen und schon bekommt man einen Decal-Trägerfilm 8-) . Wer jetzt nicht in die Schreibwarenläden danach suchen gehen möchte, der kann ja auch die Falz-Klebelasche von einem Briefumschlag abschneiden und verwenden ;) . Viel Spaß beim Ausprobieren :P !
LG Rev
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satori
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Mi 11. Jul 2012, 13:26

Ich werde diese Methode auf jeden fall auch mal ausprobieren. Ich hab noch ein paar alte Adressetiketten die eine Gummierte Rückseite haben. Müsste auch gehen? Ich versuch es einfach mal. Ich denke gerade für die Sachen die damals von Hand auf die Flug und Fahrzeuge gepinselt wurden, kann diese Technik sehr nützlich sein.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
Rev
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Mi 11. Jul 2012, 13:36

Salü Satori,
ja genau, denke mal mit einem Microfineliner erreichst du schnell dein Ziel! :lol: Wunderbar das Du noch einige Adressaufkleber hast, die lösen sich bestimmt leicht ab und Du kannst deinen Film wie gewohnt einfach rüberschieben. Versuche halt den klaren Nitrolack möglichst gleichmäßig mit einem Borstenpinsel in der rechten Breite aufzutragen damit er schön plan wird, trägt man nämlich überlappende Streifen auf könnte es zu Stärkeunterschieden kommen, obwohl wir befinden uns hier aber stets noch im Mikrometerbereich also genauso wie bei den Kaufdecals 8-) .
Lg Rev
Trucklover
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Mo 20. Aug 2012, 03:09

Hallo,
irgendwie bekomme ich das nicht ganz zusammen.Also-ein Modellbauer bietet seine Hilfe an-schön.Einige finden das cool und freuen sich.Einige ärgern sich und wettern los als wollte man ihnen etwas stehlen.Schon witzig.ich für meinen Teil mache es dann wie beim Fernsehen-bevor ich mich aufrege schalte ich die Kiste aus und baue Modelle,das entspannt.Oder ich stöbere im www ob jemand hilfreiche Tipps für mich hat.
Viele grüsse Trucklover
doc_raven
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Mi 22. Aug 2012, 15:51

Es gibt doch Folien für Ink Jet und Laserdrucker.
Erst mal die gewünschen Abziehbilder einscannen oder laden, dann vergrößern, verkleinern. Zum vergrößern emfehle ich Corel Draw, aber auch andere Programme dürften das können. Dann erst mal auf Normalpapier ausdrucken, ausschneiden und anhalten. Passt das Decal so soll es so aussehen?
Möglichst viele von den Decals sammeln damit ein Blatt schön voll wird. Noch ein letzter Probeausdruck, passt alles?
Wenn ja, den richtigen Bogen einlegen, auch da gibt es Unterschiede. Die meisten werden Helle Farben auf dunkleren bevorzugen. Schon steht einem nichts mehr im Wege zu seinem Superdecals.
LG
Kay
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So 17. Jul 2016, 12:58

Hallo,

Ist die folgende Idee zwecks Selbererstellung von Decals eigentlich umsetzbar?

Kann man Tesafilm auf z.B. transparente Prospekthüllen oder z.B. auch auf den nutzlosen Rückseiten von Etikettbögen, deren Etiketten bereits abgezogen sind (oder ähnlichen Folien) kleben und dann per Tintenstrahler mit entsprechend kleinen Decalmotiven bedrucken, um diese dann von der Folie wieder zu trennen und "wasserfrei" am Modell zu plazieren?
panzerchen
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So 17. Jul 2016, 23:25

Schwer zu sagen, aber ich glaube daß die Tintenstrahlfarben auf dem TESA nicht halten.

Probier es doch einfach mal.
TESA Film auf ein Blatt Druckerpapier geklebt, dann bedruckt, und beurteilt ob die Farbe hält oder nicht.
Kay
Beiträge: 9
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Mo 18. Jul 2016, 14:29

Danke Panzerchen,

obzwar,...eigentlich sollte meine Frage mir ja  gerade die möglicherweise unnötigen Eigenversuche ersparen!
 
Andere Frage:
ich habe das Decal (leider das  für mein Projekt falsche) eines 1:8 Motortypenschildes eingescannt (600 DPI, keine Filter) und per Tintenstrahler ausgedruckt. Das sieht schon ziemlich gut aus, wenn auch die Ausdruck-Auflösung leider etwas zu wünschen übrig lässt. Man könnte dies ausschneiden, aufkleben und transparent überlackieren.

Gibt es, bei Decals wie hier z.B. bei silbernem Hintergrund (Motortypenschild), ein Grund warum dies nicht häufiger gemacht und entsprechend darüber berichtet wird?

Wodurch ich wieder zu meiner Ursprungsfrage mit dem Tesafilm komme. Ich glaube nämlich nicht, dass ich er einzige bin der auf diese Idee gekommen ist. Ergo: entweder sind schon andere auf dieselbe Ideen gekommen und haben Gründe erfahren, von der Tesafilm-Methode Abstand zu nehmen. Oder ich habe mir etwas ganz neues ausgedacht, auf das zehntausende - weit erfahrenere Modellbauer als ich - noch nie gekommen sind.

Gruß
Kay 
F-16
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Mo 18. Jul 2016, 21:51

Auf die Methode Tesafilm zu bedrucken bin ich auch noch nie gekommen. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich im Laufe meines Lebens ab und zu mal Tesa beschriften wollte/sollte und dabei merken musste, daß dies nur mit bestimmten Stiften geht. Und von den Stiften die dafür nicht gehen ist es nur ein sehr kurzer Gedankensprung zu dem, was aus einem Tintenstrahldrucker rauskommt. 
Davon abgesehen möchten sicher die meisten welche sich die Mühe machen Decals selbst zu erstellen ein sehr exaktes Modell haben und keine Streifen Klebeband auf ihrem Schmuckstück sehen.
Warum nicht öfter über selbstgemachte silberne Decals berichtet wird? Schwer zu sagen, am Besten Du kaufst mal eine silberne Druckerpatrone und probierst es aus. 
Kay
Beiträge: 9
Registriert: So 17. Jul 2016, 12:45

Di 19. Jul 2016, 11:19

Hallo F-16,

danke für Deine Gedanken zu dem Thema.

Silberne Patronen sind nicht unbedingt notwendig. Ansonsten wäre es nicht möglich Original Motortypenschilder abzufotografieren und als Bild per Tintenstrahler auszudrucken.
Natürlich wird das Silber besser, je mehr Tintenfarbpatronen das genutzte Tintenstrahler besitzt. Aber selbst hochwertige Fotodrucker besitzen, meines Wissen nach, keine Silberpatronen.
 
Früher, in der "Vor-Beamer-Zeit", nutzten wir Präsentations-Folien für Overheadprojektoren, die wir aus Powerpoint mit Tintenstrahldruckern (Farblaser gab es noch nicht oder waren unerschwinglich) bedruckt haben. Kann aber sein, dass diese Folien aufgerauht und damit mattiert waren (es gibt übrigens auch aufgerauhtes, aber leider ebenfalls nicht völlig transparenten "Tesafilm" von Scotch oder 3M) - ich erinnere mich nicht mehr.

Mir ist schon klar, dass ich, wenn ich keine Antworten (habe diese Anfrage parallel auch in dem US-Forum Scalemotorcars.com abgesetzt) erhalte, selbst zur Tat schreiten und Versuche fahren muss und werde.

Aus meiner Erfahrung weiß ich aber, dass man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss oder sollte. Sondern erst recherchiert, ob nicht jemand anders entsprechende oder ähnliche
Vor-Erfahrungen gemacht hat, die man für seine Belange verwerten/nutzen kann. Ich denke auch, dass diese Vorgehensansatz mit einer der Gründe für die Existenz dieser Art von Foren ist.

Gruß
Kay
Ebiwan
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Di 19. Jul 2016, 11:59

Kay hat geschrieben:Hallo F-16,

danke für Deine Gedanken zu dem Thema.

Silberne Patronen sind nicht unbedingt notwendig. Ansonsten wäre es nicht möglich Original Motortypenschilder abzufotografieren und als Bild per Tintenstrahler auszudrucken.
Wobei dann aus Silber Grau wird und das auch nur, wenn das Trägermaterial (Papier) weiss ist.
 
Kay hat geschrieben:Früher, in der "Vor-Beamer-Zeit", nutzten wir Präsentations-Folien für Overheadprojektoren, die wir aus Powerpoint mit Tintenstrahldruckern (Farblaser gab es noch nicht oder waren unerschwinglich) bedruckt haben. Kann aber sein, dass diese Folien aufgerauht und damit mattiert waren
Die Präsentationsfolien, die mit Tintenstrahlern benutzt werden können, sind nicht aufgerauht, sondern speziell beschichtet, damit die Tinte aufgenommen werden kann. Auf unbeschichteten Folien und damit auch auf Tesafilm gibt es nur eine elende Sauerei und schlimmstenfalls eine Komplettzerlegung und Reinigung des Druckers.

Kay hat geschrieben:Aus meiner Erfahrung weiß ich aber, dass man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss oder sollte. Sondern erst recherchiert, ob nicht jemand anders entsprechende oder ähnliche
Vor-Erfahrungen gemacht hat, die man für seine Belange verwerten/nutzen kann. Ich denke auch, dass diese Vorgehensansatz mit einer der Gründe für die Existenz dieser Art von Foren ist.
Da gebe ich Dir natürlich Recht. Allerdings gibt es für den Begriff Recherche, wenn man 5 Leute fragt, mindestens 6 verschiedene Definitionen. Der 1. liest sich quer durchs Netz und wenn er nichts findet, nimmt er an, es gäbe dafür wohl gute Gründe, der 2. stellt nach erfolgloser Recherche aktive Fragen, der 3. lässt die mühsame Recherche gleich weg und fragt direkt, der 4. findet bei seiner Suche günstige und bessere existierende Lösungen etc. etc.

Apropo Alternativen, kennst Du das hier?

http://www.modellbau-koenig.de/Werkzeug ... 0895_0.htm

Gibt es in verschiedenen Packungsgrößen, mit transparentem oder weissem Trägerfilm, für Tintenstrahler oder Laser, ist im Ergebnis identisch mit gekauften Decals, man kann Decals von wenigen Quadratmillimetern oder auch von Din A4 Größe herstellen und es funktioniert garantiert.

Gruß
Eberhard
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