Bundeswehr CH-53

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Moin

So 1. März. Mein Modell für den Gemeinschaftsbau. Die CH-53. Näheres und Bilder vom Bausatz zeige ich morgen.
ch-53.jpg
ch-53.jpg (51.12 KiB) 375 mal betrachtet

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viktor
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Viel Erfolg bei dem Vorhaben.

Ein Paar Wiesel 1 in 1/48 wären auch toll. :idea:

Gruß Viktor
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Da hast du mich als Zuschauer :thumbup:
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Moin.
Erstmal ein paar Bildchen vom Bausatz. Revell neues Einheitsgrau Lt. Bauanleitung ist der Bausatz von 2020.

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DSCI0008.JPG (127.63 KiB) 349 mal betrachtet

Die beiden Rumpfhälften der Ausführung G. Im Innenraum sind verschiedene Bohrlöcher für die Version GS


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DSCI0009.JPG (226.75 KiB) 349 mal betrachtet

Die Rotorblätter der G Version und ein Jeep als Ladegut.

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DSCI0010.JPG (190.4 KiB) 349 mal betrachtet

Die Rotorblätter der GS Version und eine Kanone ebenfalls als Ladegut.

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Die Decals

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DSCI0012.JPG (184.64 KiB) 349 mal betrachtet

Dieser Bemalungsvorschlag ist von Revell gewählt und hat es so nur auf dem Papier gegeben. Eine G Version.
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DSCI0014.JPG (105.15 KiB) 349 mal betrachtet

Auch hier hat Revell beim Titelbild die GS und G Versionen vermischt. Die G hatte noch keine Sensoren vorn auf der Bugnase. Diese Tarnung aber könnte man beim Modell benutzen. Hier aber die Aufschrift ISAF


Nun ist guter Rat teuer, was machen. ? Eine G bauen im schlichten Grün mit KFOR Aufschrift oder eine GS Version in schw/grün Tarnung (22 Maschinen wurden ja zur GS umgebaut) für den späteren KFOR Einsatz der ja noch heute Aktiv ist. Ich glaube ich muß mal wieder intensiv und tief ins www tauchen.
Hier noch mal 2 Bildchen wo man genau erkennen kann was die Versionen unterscheidet.

CH-53 GS.jpeg
CH-53 GS.jpeg (72.63 KiB) 349 mal betrachtet
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Schau mal in die Bauanleitung, ob man eine GE bauen kann.
Die hatte nämlich die Sensorik und Abwehrmaßnahmen wie die GS nur keine Außenzusatztanks.

Die Tarnung von dem Beispiel (Kartonbild"prototyp") hat es bei der G mit unter gegeben. Es waren nicht alle zusätzlich mit Lederbraun gefleckt.

Wenn die Bauanleitung passt, sollten die G, GE und GS zu bauen sein. Wenn die lange Antenne für "oben drauf" dabei ist, auch die GA.

Der Decalbogen scheint mit dem Bogen der G/GS identity h zu sein. Der Druckversatz bei der 7 deutet darauf hin
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Stopp! Die GS hatte nie einen mehrfarbigen Anstrich! Sie war immer gelboliv.


Das Prototypbild der 85+03 ist übrigens eine GA. Der Flecktarn ist so auch korrekt und deshalb auch die Sensorik der Abwehrmaßnahmen.
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Sorry. Es hat mit keine Ruhe gelassen. Ich sehe, dass dem Hersteller in der Bauanleitung der Fehler unterlaufen ist: das Prototypmodell auf der ersten Seite ist als GS dargestellt. Das ist (wie oben geschrieben) einfach falsch.
a) die 85+03 ist keine GS sondern eine GE (also keine Außenzusatztanks, hat aber die Sensorik für die Abwehrmaßnahmen und muss dann aber auch die große Antenne auf dem "Rücken" haben - ist die im Bausatz dabei?)
b) keine GS hat einen FLecktarnanstrich (die waren immer gelboliv).

Hier hat Revell die Bemalungshinweise auf den letzten Seiten der Bauanleitung zwar richtig gezeichnet, der Prototypbauer hat es aber verrisen, weil er eine GS daraus gemacht hat. Die Zeichnung des Deckelbilds wiederum fast korrekt - es fehlen die Merkmale der GE

Bevor Du dein Modell lackierst, recherchiere ein wenig mehr. Meist kannst Du mit der Eingabe der Kennnummer die Maschine finden.
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Eukaryot98
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Achja die CH-53 ein toller und imposanter Hubschrauber. Vor zwei Jahren beim Waldbrand in der Sächsischen Schweiz, durfte ich die Hubschrauber als Löschhubschrauber beobachten. Sowohl von ganz nah (die sind zum betanken an der Wiese runter gekommen wo wir Bereitschaft hatten, da die Elbe zu wenig Wasser geführt hat) als auch von fern
mit freundlichen Grüßen Andy

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Moin.
Ich habe mich jetzt für die G Version entschieden, werde aber erst nach Lingen mit dem Bau beginnen. Zumal ich dort noch fehlende Farben bekomme. Vielleicht auch einen Wiesel 1 oder das dreier Set mit Wiesel 2. Mal sehen.

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Moin.
Ich habe auf einer Ausstellung in der letzten Woche noch eine CH-53 gefunden. Auch ein Revellmodell aber laut Einprägung von 1985. Der typische Grüne Spritzguß mit diesem spröde Plastik. Nun ja aber ich kann die CH-53 G bauen. Das erste Modell was ich vorgestellt habe baue ich später als CH-53 GA.
Leider fehlte im Baukasten die Bauanleitung aber das sollte jetzt kein Problem sein. Nach Durchsicht auf Vollzähligkeit fehlte ein Klarsichtteil, da schaue ich mal in meine Grabbelkiste.
Angefangen habe ich dann mit den beiden Rumpfhälften. Innen Neutralgrau bemalt und aussen die Fensterbereiche schon mal mit Oliv. Später dann nur die Klarsichtteile abkleben so kann ich dann alles weiter bemalen.

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Danach alle Teile vom Cockpit Antharzit bemalt und mit Pinsel und weiteren Farben etwas bunter.

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Jetzt kommt die große Enttäuschung, das war alles was zum Innenleben gehört. Man kann natürlich noch die Wände verkleiden, man sieht aber später nichts mehr davon. Die Klappen sind auch nur etwas zu öffnen lassen aber keinen Blick ins Innere zu. Die Paßgenauigkeit schein soweit in Ordnung es muß aber an einigen Stellen nachgeholfen werden. Spachteln mal sehen aber kleine Ziehfäden aufkleben und dann etwas schmirgeln wird wohl angebracht sein. Zum Schluß habe ich dann die Fenster eingeklebt.
Im zweiten Teil kommt nun der Zusammenbau aller gezeigten Teile und da wird sich zeigen wo nachgearbeitet werden muß.


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paul-muc
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2016 gab es bei uns eine Präsentation von Rettungsfahrzeugen und -hubschraubern.
Ich habe eine Menge Fotos vom CH-53GS gemacht, weil ich damals gerade den Airfix CH-53G der Heeresflieger baute.
Falls Interesse besteht, könnte ich Fotos zu einem "walk around" im Unterforum Allgemeines hochladen.

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CH-53GS.jpg (116.16 KiB) 145 mal betrachtet
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Moin. Ja bitte Bilder von der CH-53 sind immer willkommen. Ich habe zwar auch schon einige gefunden aber je mehr desto besser. Danke.

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Moin.
Es geht tatsächlich mit der CH-53 weiter. Ich war ehrlich gesagt schon kurz davor das Ding einzustampfen aber dann siegte der Modellbauer. Beim Einbau der beiden beweglichen Ladeklappen am Heck braucht man eiserne Ruhe und vier Hände bzw etwas Tape um die Klappen zu fixieren. Dann ist mir erst der Linke Zapfen abgebrochen und einen Tage später auch noch der rechte Zapfen. Ich glaube nach all den Jahren ist der Weichmacher im Plastk raus. Nun ja lange Rede kurzer Sinn, ich habe die Klappen eingeklebt.

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DSCI0072.JPG (154.57 KiB) 65 mal betrachtet

Rechts erkennt man noch den Einlaß für den einen Zapfen.


Es folgte nun nach dem trocknen das zusammenfügen der beiden Rumpfhälften. Was vorher ohne Innenteile einigermaßen gut aus sah und auch fast lückenlos passte, ging nun nicht mehr. Dauert ja eigentlich lange bei mir aber diesmal war die Zündschnur sehr kurz. Also schweres Gerät hervor holen und was nicht passt wird passend gemacht. So ein Mist.

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Diesmal habe ich einen ganzen Tag verstreichen lassen bevor ich die Klemmen abgenommen habe. Sehr unschöne Klebenähte aber fest zusammen. Danach habe ich die Radkästen angeklebt, auch hier wieder diese Klebenähte. Mal sehen was mir da einfällt.

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Nun kam die Stunde der Wahrheit. Das Klarsichtteil. Passt es oder passt es nicht. Erster Versuch sah nicht so toll aus, bis ich mit dem Bastelmesser zwischen Klarsichtteil und Plastikbug das Plastik etwas anhob und mit einem "Klick" nach oben kam und das Klarsichteil festklemmte. :D

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Nun geht es weiter. Erstmal die Kanzel abkleben und dann die Klebenähte wenn möglich ohne Spachteln glatt ziehen. Ob es mir gelingt mal sehen das nächste WE kommt.


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Revell-Bert
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Hui... Herausforderungen...
Bei den Klebenähten fällt mir paul-muc's Idee zu meinem Jaguar ein...
Mit Plasto eine "Ausgleichsschicht", damit die Teile sich anfügen.
Hier eventuell mit einem Stück Alu-Klebefolie auf den Hubschrauber-Rumpf und eine Plasto-Wurst auf die Randhauskanten, dann das Teil fixieren, wo es hin soll und das Plasto aushärten lassen. Danach die Folie weg und die Plasto-Überstände versäubern. Danach mit Sekundenkleber o.ä. die Radhäuser anbringen.

Oder, das habe ich "neu im Programm"... Greenputty von GSW, das lässt sich schön verarbeiten, ist "wasserlöslich", verdünnbar usw...
Gibt YT Videos darüber.
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
Ich mag Menschen, die überall etwas finden, was sie fasziniert


Gruß der Bert
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Hans
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Oje, das sieht nach Stress aus.
👋 Hans
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