Fliegender Zirkus in 1:72, Teil 2

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Phylax Lüdicke
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So 11. Nov 2018, 21:34

Wer A(lbatros) sagt, muß auch F(okker) sagen... :mrgreen:

Ich habe mich also auch an eine Fokker D.VII und an eine Fokker Dr.I gemacht- alle Modelle von Revell (c). Der Dreidecker hat mir dabei so gefallen, daß ich ihn gleich 3x gebaut habe:

Die Fokker D.VII von Ernst Udet
Fokker D.VII.jpg
Fokker D.VII.jpg (44.85 KiB) 953 mal betrachtet

Die grün/gelbe D.I ist die Maschine von Lothar von Richthofen, dem Bruder von Manfred v. Richthofen
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Fokker=Plage 01.jpg (42.09 KiB) 953 mal betrachtet
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Und hier der obligatorische Rote Baron, Rittmeister Freiherr Manfred von Richthofen...
Fokker Dr.I 01.jpg
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Es gibt so einiges, wo ich inzwischen anders machen würde. Doch soll es auch für die Neulinge hier ein Ansporn sein und zeigen, daß wir alle mal so angefangen haben.
Falls jemand eine Idee hat, wie ich da eventuell noch die verspannung anbringen kann, dann immer heraus mit der Sprache. :-)
Zuletzt geändert von Phylax Lüdicke am Do 13. Dez 2018, 23:56, insgesamt 4-mal geändert.
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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paul-muc
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Mo 12. Nov 2018, 08:06

Du könntest die Bespannung mit Draht anbringen. Das habe ich jetzt bei den Kartondoppeldeckern im Miniformat gesehen. Vorschlag:
- Du greiftst die Maße mit einem Stechzirkel ab.
- Du schneidest die entsprechende Länge aus einem Draht in 0,2 oder 0,3 mm Stärke.
- Falls das Drahtstück nicht gerade ist, legst es auf eine harte Oberfläche, legst ein Holz- oder Metalllineal darauf und rollst den Draht dazwischen ein paar Mal hin und her, bis er gerade ist..
- Du klebst den Draht erst an einer Stelle ein, richtest ihn aus und lässt es trocknen.
- Danach gibst du mit einer Nadel einen kleinen Tropfen Kleber an die andere Stelle.
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Phylax Lüdicke
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Mo 12. Nov 2018, 09:35

Das ist eine prima Idee, Paul. Vielen Dank dafür. :thumbup: :)
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
Yeast
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Mo 12. Nov 2018, 09:47

Hallo Holger!

Vielen Dank fürs Zeigen!

Ich finde es großartig, mal ein "normales" Modell zu sehen ohne den ganzen Ätzteilschnickschnack und zu 110 % perfekt gebaut.

Das soll jetzt bitte keine Kritik an den Profis hier sein - absolut nicht. Ich wünschte, ich könnte so bauen und es ist ein Genuss die Modelle anzusehen. Aber wenn ich mir die großartigen Modelle von einigen hier ansehe, dann ist man mit seinen eigenen Werken chronisch unzufrieden.

Besonders gut gefällt mir die Fokker D VII, schöne Lackierung, gerade die Tarnung! Das mit der Verspannung ist so ne Sache. Da bin ich auch noch immer komplett unsicher (wohl einer der Gründe, warum ich von den WK1 Fliegern bisher kaum was gebaut habe).
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Phylax Lüdicke
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Mo 12. Nov 2018, 11:02

Moin! Moin!

Vielen Dank für das Kompliment. :-)
Ich habe ja noch ein paar Flugzeuge, da werde ich mich sicher auch noch irgendwann, vielleicht als Nebenprojekt, daran austoben. ;-) Ätzteile scheinen mir in diesem Maßstab eher unnötig, da man später nur die Wenigsten noch sieht. Ich denke mal, daß sich das in 1:48 oder größer eher lohnt. Allein, mir sind diese Maßstäbe schlicht zu groß... :D

Einfach dran bleiben, denn es ist hier das Gleiche, wie bei allen anderen Sachen auch: Üben! Üben! Üben! Es ist wahrlich noch kein meister vom Himmel gefallen und meine ersten Doppeldecker waren alles, aber weder gut gebaut, noch schön anzusehen; weswegen ich tatsächlich fast 20 Jahre gebraucht habe, bis ich mich wieder an einen gewagt habe... :-) Und wenn ich das kann, dann kannst Du das gleich dreimal! :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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KaleuNW
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Mo 12. Nov 2018, 16:05

Ahoi Holger

Den gut gemeinten Rat von paul-muc in Ehren, aber von diesem Drahtseilakt würde ich dir dringend abraten. Hochgerechnet auf 1:1 würden sich Spannseildicken von 1,5 - 2,1 cm ergeben. :o
Ganz abgesehen vom Gepfriemel mit ablängen, einpassen und fixieren. :!:

Ich rate dir zu den elastischen Fäden von Uschi van der Rosten [url]ttps://www.uschivdr.com/products-in-detail/rigging/ [/url]. Massstäblich verkleinert wären zwar Dicken von 0,01 angezeigt, aber um diese zu verbauen, braucht es ausgezeichnete Augen und eine besondere Feinmotorik. Ich würde dir zum Start eine Dicke von 0.03 empfehlen, der optische Eindruck wird dadurch kaum beeinträchtigt. Mit zwei Pinzetten und Sekundenkleber (einen Tropfen auf eine Stück Plastik geben und mit einer möglichst dünnen Nadel, eingesteckt auf einen bleistiftähnlichen Stab, auf das Werkstück applizieren) sollten die Verstrebungen mit etwas Übung ohne Probleme gelingen.

:arrow: Wenn du so beginnst, dass du im Zick-zack vom Oberflügel zum Unterflügel möglichst viele Verstrebungen aufs mal anbringen kannst, dann musst du nicht immer wieder neu ansetzen.
Noch ein Hinweis: Benutze als Untergrund ein weisses Papier. Das erleichtert die Arbeit mit den ultradünnen Fäden ungemein.

Von Bord zu Bord
Wilfred

PS: Immer wieder ein Augenschmaus, die farbigen Drahtverhaue des fliegenden Zirkus von anno dazumal.
Danke für deinen Beitrag. :thumbup:
Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.
Michel de Montaigne (1533 - 1592)
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Phylax Lüdicke
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Di 13. Nov 2018, 14:41

Moin, Wilfred.

Auch Dir herzlichen Dank sowohl für Tip als auch Kompliment. :thumbup: Ich glaube, das mit dem Elastikfaden von Uschi werde ich versuchen; liest es sich doch, als sei es sehr viel einfacher, leichter und effizienter. Ja, das werde ich versuchen! :-)
Nichts für ungut, Paul. Die Idee mit dem Draht werde ich aber an anderer Stelle aufgreifen, aber dazu verrate ich jetzt noch nichts... ;-)
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Holger
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