Revell Titanic in 1:350

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Phylax Lüdicke
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Fr 22. Feb 2019, 12:56

Das wirst mit Sicherheit Du sein, Daniel. :) Auf jeden Fall werde ich bzgl. dieses Bausatzes von Deinen und Dieters Erfahrungen zehren und vielleicht sogar einige Fehler vermeiden können. ;) Vor allem Dieters Tips mit Uschis Gummifaden werden mir sehr dienlich sein. Dank Dir auch schön dafür, mein Lieber. :thumbup:

Die Masten und das Holzdeck habe ich auch gesehen. Für das Deck verlangen die ja aber mächtig Kohle... :o :thumbdown:
USA eben... :roll:
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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Nightquest1000
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Fr 22. Feb 2019, 16:38

Phylax Lüdicke hat geschrieben:
Fr 22. Feb 2019, 12:56
vielleicht sogar einige Fehler vermeiden können. ;)
dann musst du vor allem diese unsägliche Plattenstruktur am Rumpf runterschleifen...
keine Ahnung warum das alle vergessen (oder verdrängen)
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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KaleuNW
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Fr 22. Feb 2019, 17:25

Endlich erwähnt es jemand :!: :!:
Das ist so wie bei den Nieten an den Revell U-Booten der Kriegsmarine :twisted:

Aus der Werft
Wilfred
Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.
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schnuerbodenfuxx
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Sa 23. Feb 2019, 10:58

Hallo Holger,

warum Holzdeck aus den USA ?
du schreibst: "Für das Deck verlangen die ja aber mächtig Kohle...USA eben..."

Versuch es mal bei bnamodelworld in Australien. Ich habe dort schon so einige Holzdecks bestellt - zu moderaten Preisen und die Portokosten halten sich auch im Rahmen - und die sind alle angekommen. Allerdings verlangt der Zoll Gebühren, wenn der Kaufpreis über 24 Euro liegt. doch die mußt du ja auch bezahlen, wenn du in den USA bestellt. Einen Versuch wäre es wert, denn bna hat ein großes Angebot an Holzdecks in verschiedenen Maßstäben.
Jede Menge Ätzteile für die Titanic gibt es auch bei Tom,s Modelworks (USA). Ich habe dort ein Set gekauft mit der gesamten Reling, den Niedergängen und den Wanten - ich glaube so um die 20 Euros. Und weil das im Brief versendet wurde, hatte der Zoll auch nichts zu beanstanden.

Ich drücke die Daumen, daß du fündig wirst.
Grüße aus Bad Salzuflen und happy modelling
schnuerbodenfuxx Dieter
Ich weigere mich immer noch, die Schlechtschreibreform anzuerkennen. Deshalb: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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TitanicMaster401
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Sa 23. Feb 2019, 18:14

:thumbup: Ja, wir beide haben den Bausatz aus dem Museum, Dieter! :lol:
Danke für deinen Zuspruch! Ich wollte auch auf jeden Fall bei der nächsten Titanic mit Uschis Gummigarn arbeiten, jetzt weiß ich auch, welche Stärke ich brauche. Die Schornsteine waren bei mir auch nicht das Problem, ich hatte es eher mit die Mast Takelage, das bekam ich nicht schön hin, da so viele Tampen am Mast schnell zu dick auftragen und ich beim kleben nicht entspannt und glücklich ausschaue :lol: (Kruzifix verdammt hört man dann... )

Wie verarbeitet man denn die Uschi? Mit Sekundenkleber einfach ankleben oder müssen die auch erst verknotet werden? Stell ich mir bei Gummi etwas schwierig vor... :?:


P.S. und Edith: habe jetzt gesehen, da schrieben ja noch Kollegen, die ich übersehen habe :roll:
Holger, das kann sein, aber ich verspreche nix ;)
Es wird aber einen Baubericht geben, der, zum Leidwesen von Nightquest und Kaleu nicht das abhobeln der schönen Nieten und Plattenstruktur enthält :mrgreen: ich finde, die waren beim Original gut zu sehen:
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Nagut, ein bisschen könnte man schleifen, ja. ;)
Gruß, Daniel
*naves ædificem* :mrgreen:
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schnuerbodenfuxx
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So 24. Feb 2019, 14:36

Hi Daniel,

gute Frage - "Wie verarbeitet man denn die Uschi?"

etwas anders als normaler Faden. Wenn du im lockeren, ungespannten Zustand Sekundenkleber an den Faden bringst, kräuselt er sich sofort zusammen.
Wenn du den Faden in eine kleine Bohrung einkleben willst immer erst den Faden in das Loch stecken und dann mit einer Nadelspitze einen kleinen Tropfen Kleber an das Loch, der Faden klebt relativ schnell an. Das dauert nur Sekunden.
Wenn du die Uschi irgendwo ankleben willst, erst den Kleber an die Stelle und dann den Faden im nur ganz leicht gespannten Zustand anbringen, dehalb schneide ich den Faden immer um einige Zentimeter länger zu, als ich in brauche. So kann ich ihn an den Enden immer festhalten und leicht spannen. Da hast du zwar etwas Verschnitt, aber auch Enden von 4 oder 5 cm solltest du aufheben, manchmal braucht an auch kurze Enden.
Wenn du dich erst mal daran gewöhnt hast, Uschis Gummifaden zu verarbeiten, ist es gar nicht so schlimm. Ich habe auch einige Versuche gebraucht und geschätzt 2 Meter in die Tonne gekloppt. Aber jetzt weiß ich wie es geht.
Und einen Vorteil hat der Gummifaden auch noch. Wenn du da mal aus Versehen ran kommst, reißt du dir nicht gleich eine Rahe, einen Mast oder einen Fahnenstock ab.
Bei meinem Geleitzerstörer USS Gendreau DE 639 (Trumpeter 1:350) bin ich mal an den Mast gekommen und den natürlich abgebrochen. Weil ich die ganze Takelung mit Uschis Faden gemacht habe, konnte ich den Mast problemlos kleben ohne die Takelung zu zerstören.

Und sonst gilt: Übung macht den Meister. Du wirst sehen, wenn du dich daran gewöhnt hast, ist der Faden recht gut zu verarbeiten. Versuch es einfach,

beste Grüße und happy modelling
schnuerbodenfuxx Dieter
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Nightquest1000
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Mo 25. Feb 2019, 09:18

wenn man die hier sehr gut sichtbare Struktur auf 1/350 runterrechnet bedeutet das, man kann den Rumpf so glatt schleifen das die Struktur gerade eben noch wahrnehmbar ist, dann ist es genau richtig.


th.JPG
th.JPG (139.57 KiB) 570 mal betrachtet


hier noch ein Museumsmodell


th2.JPG
th2.JPG (65.89 KiB) 570 mal betrachtet


aber gut, manche Leute sind eben unbelehrbar.
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TitanicMaster401
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Mo 25. Feb 2019, 16:24

Danke Dieter, für die Tipps! Das werde ich dann mal so probieren :thumbup:
Und das mit dem Rumpf...da sag ich mal: ganz so unbelehrbar bin ich ja nicht ;) ich schrieb ja, ein wenig Beischleifen werde ich mal bei der nächsten Titanic, ich probier’s einfach mal :thumbup:
Gruß, Daniel
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