USS BUCHANAN DD-131 Revell 1:240 der BILDERREST

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schnuerbodenfuxx
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Di 17. Mai 2016, 14:25

Hallo Rainer,

Trocknungsverzögerer - tolle Idee von Truckie. Ich frage mich aber, ob man das wirklich braucht. Ich habe das noch nie angewendet. Beim Brushen leuchtet mit das eventuell noch ein, weil die Farbe sehr stark verdünnt wird, weil sie nur sehr dünn aufgespritzt wird und dadurch sehr schnell antrocknet. Aber beim Streichen mit dem Pinsel - ich weiß nicht.

Ich glaube, ich habe erkannt, was dein größter Fehler ist.
Du hast geschrieben:

Ich verdünne deutlich stärker als Du weil ich Angst habe dass mir sonst die Details verschwinden z.B. auf Tragflächen usw.
Es passiert mir fast immer, dass es beim Streichen an einer Stelle schon anfängt zu trocknen wo man z.B. noch leicht Pinselstriche sieht.
Da geh`ich dann nochmal drüber und irgendwie verschlimmbessert sich das dann > gibt teilweise übelste Unregelmässigkeiten.
Je größer die Fläche dest mehr bin ich mit "Flicken" an Stellen beschäftigt die schon anfangen zu trocknen usw.
Und genau diese "Trocknung" versuche ich durch mehr Verdünnung hinauszuzögern.


Wenn ich Schiffsrümpfe streiche, ist bei mir die Farbe am Bug auch schon angetrocknet, wenn ich am Heck angekommen bin. Aber das lasse ich so.
Weil du da dann noch mal drüber gehst, "reißt" du die angetrocknete Schicht wieder auf, die Oberfläche wird dadurch ev. leicht krisselig, oder wie du es nennst Unregelmäßigkeiten.
Auch wenn bei mir beim ersten und beim zweiten Anstrich noch nicht alles gedeckt hat, gehe ich da nicht noch mal drüber, sondern lasse alles mindestens einen Tag lang durchtrocknen, ehe der nächste dünne Anstrich drauf kommt. Und wenn sich irgendwo eine kleine "Rotznase" gebildet hat, schleife ich die, wenn sie trocken ist, ganz vorsichtig mit feinem Naßschleifpapier trocken ab. Den feinen Schleifstaub wische ich mit einem leicht feuchten Lappen ab, bevor ich wieder streiche.
Da ist eben Geduld gefragt, um einigermaßen gute Ergebnisse zu erzielen.
Laß die Flickerei, wie du sie nennst, einfach sein. Streiche einmal, trocknen lassen, bevor der nächste Anstrich drauf kommt, und wenns auch beim dritten Mal noch nicht deckt. Dann folgt eben ein vierter dünner Farbauftrag.

Versuchs einfach mal so.

viele Grüße
Dieter
Ich weigere mich immer noch, die Schlechtschreibreform anzuerkennen. Deshalb: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Speedy88
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Registriert: Mi 9. Mär 2016, 13:35
Wohnort: Wien

Di 17. Mai 2016, 14:40

Finde das Schiff sehr schön gemacht :!:

Ich selber traue mich noch nicht dazu ein Schiff oder Flugzeug zu Bauen da es so viele kleine Details gibt. Mit meiner Zittriegen Hand wird das dann etwas schwer. Ich tue mir auch mit den Maßstäben schwer dieses Schiff hat ja die Größe 1:240 das heißt ja es ist kleiner als mein 1:24 Ford Mustang :!:
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In Arbeit.:Ferrari SA Aberta, Dodge Ram VTS Pickup,Tamiya Rally Mechanics Set
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SirLancelot
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Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:07
Wohnort: nahe Stuttgart

Di 17. Mai 2016, 22:27

schnuerbodenfuxx hat geschrieben: Ich glaube, ich habe erkannt, was dein größter Fehler ist.
Du hast geschrieben:

Ich verdünne deutlich stärker als Du weil ich Angst habe dass mir sonst die Details verschwinden z.B. auf Tragflächen usw.
Es passiert mir fast immer, dass es beim Streichen an einer Stelle schon anfängt zu trocknen wo man z.B. noch leicht Pinselstriche sieht.
Da geh`ich dann nochmal drüber und irgendwie verschlimmbessert sich das dann > gibt teilweise übelste Unregelmässigkeiten.
Je größer die Fläche dest mehr bin ich mit "Flicken" an Stellen beschäftigt die schon anfangen zu trocknen usw.
Und genau diese "Trocknung" versuche ich durch mehr Verdünnung hinauszuzögern.


Wenn ich Schiffsrümpfe streiche, ist bei mir die Farbe am Bug auch schon angetrocknet, wenn ich am Heck angekommen bin. Aber das lasse ich so.
Weil du da dann noch mal drüber gehst, "reißt" du die angetrocknete Schicht wieder auf, die Oberfläche wird dadurch ev. leicht krisselig, oder wie du es nennst Unregelmäßigkeiten.
Auch wenn bei mir beim ersten und beim zweiten Anstrich noch nicht alles gedeckt hat, gehe ich da nicht noch mal drüber, sondern lasse alles mindestens einen Tag lang durchtrocknen, ehe der nächste dünne Anstrich drauf kommt. Und wenn sich irgendwo eine kleine "Rotznase" gebildet hat, schleife ich die, wenn sie trocken ist, ganz vorsichtig mit feinem Naßschleifpapier trocken ab. Den feinen Schleifstaub wische ich mit einem leicht feuchten Lappen ab, bevor ich wieder streiche.
Da ist eben Geduld gefragt, um einigermaßen gute Ergebnisse zu erzielen.
Laß die Flickerei, wie du sie nennst, einfach sein. Streiche einmal, trocknen lassen, bevor der nächste Anstrich drauf kommt, und wenns auch beim dritten Mal noch nicht deckt. Dann folgt eben ein vierter dünner Farbauftrag.
Hallo Dieter,
das ist großes Kino ! :clap:
Du hast mein Problem exakt beschrieben, sogar besser als ich es selbst konnte.
Jetzt werde ich das genau so wie von Dir erläutert das nächste mal ausprobieren.
Und diesmal bin ich echt guter Dinge dass ich bessere Ergebnisse erziele....
Danke nochmal.
Gruß,
Rainer
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