USS BUCHANAN DD-131 Revell 1:240 der BILDERREST

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schnuerbodenfuxx
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Sa 14. Mai 2016, 14:43

Hallo alle zusammen,

ich hatte ja versprochen, die Bilder von der fertigen USS BUCHANAN in die Galerie einzustellen. Hier sind sie:

zunächst einige Angaben zum Original:

Kiellegung am 29.6.1918 bei Iron Works, Bath, USA
Stapellauf am 2.1.1919
in Dienst gestellt als USS Buchanan (DD 131) am 20.1.1919 bei der Destroyer Force in Guantanamo Bay, Kuba
im Juli 1919 zur Destroyer Flottille 4 der Pazifikflotte
vom 7.6.1922 bis 10.4.1930 in San Diego stillgelegt
nach Aktivierung Routineaufgaben an der US-Westküste
im Dezember 1934 zur Destroyer Division der Schlachtflotte
am 9.4.1937 erneut stillgelegt
am 30.9.1939 wieder aktiviert und zur Division 65, Destroyer Squadron 32 des Atlantikgeschwaders
Dezember 1939 bis 22.2.1940 Neutralitätspatrouillen im Golf von Mexiko und in der Floridastraße vor Key West
am 9.9.1940 in Halifax (Kanada) außer Dienst gestellt und an die Royal Navy übergeben
dort als HMS Campbeltown, Kennung 142 in Dienst gestellt und der Town-Klasse zugeordnet,
von Januar 1941 bis September 1941 der Königlich Niederländischen Marine überlassen,
danach wieder als HMS Campbeltown bis März 1942 Geleitzugdienst im Atlantik

Weil die Briten befürchteten, die Deutsche Kriegsmarine könnte die Tirpitz, die in einem Fjord bei Trondheim (Norwegen) vor Anker lag, im Bedarfsfall im Trockendock in Saint Nazaire (Frankreich) reparieren lassen, bauten sie die Campbeltown so um, daß sie in etwa einem deutschen Torpedoboot der Raubvogelklasse ähnlich sah und bestückten die Bugsektionen mit 4 Tonnen Wasserbomben und Zeitzünder. Am 28. März 1942 rammte die Campbeltown als Trojanisches Pferd des 2. WK das Docktor. Als Die Bomben explodierten wurde das Tor nach innen gedrückt und die Reste der Campbeltown in das Becken gespült. Eine Reparatur des Docks war erst im Jahr 1947 möglich.

techn. Daten:
Länge ü.a. 95,81 Meter
Breite 9,3 Meter
Tiefgang max. 3,66 Meter
Verdrängung standard 2.325 ts
Maschinenleistung 33.000 PS, 2 Schrauben
Geschwindigkeit max. 35 Kn (65 Km/h)
Bewaffnung 4 x 10,2 cm L50 SK
1 x 7,6 cm L23 Flak
12 Torpedorohre 53,3 cm (4 x 3)

Das Modell ist 396 mm lang und beim Bauen gab es so gut wie keine Probleme. Die Paßgenauigkeit war - bis auf den Grat und Auswerfermarken - recht gut.

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hier noch ein Tip für alle, die die USS Buchanan (oder die HMS Campbeltown) bauen wollen: Seht zu, daß ihr den Bausatz aus der Limted Edition von 2008 ersteigern könnt. Der wird bei ebay unter Schiffe 1:240 öfter mal angeboten und sieht so aus:

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bei den früheren Bausätzen, die noch im Umlauf sind, könnte es massive Probleme geben. (Siehe "Zu Wasser-Bauberichte")

viele Grüße
schnuerbodenfuxx Dieter
Zuletzt geändert von schnuerbodenfuxx am So 15. Mai 2016, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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schnuerbodenfuxx
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Sa 14. Mai 2016, 14:49

Hallo zusammen,

hier sind die restlichen drei Bilder ohne Kommentar.

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So, viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

viele Grüße
schnuerbodenfuxx Dieter
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panzerchen
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Sa 14. Mai 2016, 19:51

Ein Tip zum Knipsen:
In Schreibwarenläden gibt es wohlfeil farbigen Fotokarton, der ist prima für neutralen Hintergrund geeignet.
Egal ob neutral Grau, Weiß oder Schwarz, Himmelblau wirkt auch gut.

Steht das Modell vorne etwas erhöht ?
Es wirkt als ob es stolz den Bug in die Luft reckt.
Truckie
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Sa 14. Mai 2016, 23:30

Hallo,
ich habe keine Ahnung von Schiffen(schön,ich weis das sie schwimmen sollten)aber es macht Spass sich diese Bilder anzusehen und immer wieder
etwas neues zu entdecken.

Viele Grüsse Truckie
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schnuerbodenfuxx
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So 15. Mai 2016, 10:48

Hi panzerchen,

NEE, der Bug steht nicht erhöht. Die beiden Sockel, auf denen der Zerstörer steht, sind gleich hoch. Ist also nur eine optische Täuschung.
Aber das ist eine Idee, das Vorschiff ein paar Millimeter höher aufzustellen, um Wirkung zu erzielen. Danke - werde ich mir merken.
Glatter Hintergrund mit einfarbigem Karton: stimmt schon ist besser, aber so was hatte ich gerade nicht zur Hand. Doch ich gelobe Besserung.

Gruß
schnuerbodenfuxx Dieter
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SirLancelot
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So 15. Mai 2016, 19:48

Hallo,
das Schiff sieht super aus :clap: !
Gefällt mir richtig gut, mal ein Schiff zu sehen wie aus dem Ei gepellt, ohne Rost- und Wasserablaufspuren, Alterung....
Ich sehe das hoffentlich richtig, und da ist kein Washing, Drybrushing usw. angewendet worden ?
Wie hast Du denn dass Deck gemacht, die Holzstruktur gefällt mir ausgezeichnet.

Gruß,
Rainer
panzerchen
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So 15. Mai 2016, 22:06

Hallo Dieter:
...Doch ich gelobe Besserung....
Dafür gibt es doch keinen Grund, schließlich hast Du ja nichts Unschickliches getan !

Dieser farbige Fotokarton ist wirklich zu empfehlen, er kostet nicht viel, es gibt ihn in verschiedenen Farben und er ist recht groß.
Er läßt sich nicht nur als Hintergrund sondern auch sehr vorteilhaft als Untergrund verwenden.
Und hie oder da kann man auch mal Teile daraus bauen ( mit dem mattschwarzen Fotokarton z.B. verschließe ich dann und wann mal Löcher von hinten, wie z.B. Grätings. Das erzeugt optische Tiefe, man kann dadurch nicht in das Innere z.B. von Motorräumen der Panzermodelle schauen. )
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schnuerbodenfuxx
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Mo 16. Mai 2016, 10:12

Hallo Rainer,

schön, daß dir der Zerstörer gefällt.

Alterung, Rost- und Wasserablaufspuren, Washing und Drybrushing ?

Nee, das gibt es bei mir nicht. Ich baue nur Vitrinenmodelle, und die sind bekanntlich immer sauber. Kommt wohl daher, daß ich von 1956 bis 1959 Schiffbauer gelernt habe. Und wenn Schiffe die Werft verlassen und an den Auftraggeber abgeliefert werden, sind sie nun mal NOCH sauber. Doch das ändert sich schnell.

Das Deck habe ich nicht gemacht, sondern als fertiges Holzdeck von Artwox nur aufgeklebt. Aber ich habe lange danach gesucht, bis ich bei BNA Modelworld in Australien fündig geworden bin. Hat inklusive Versand mal gerade so um die 20 Euro gekostet.

Schau mal hier unter Bauberichte nach. Dort habe ich den Bau des Modells recht umfangreich dokumentiert.

Gruß
schnuerbodenfuxx Dieter
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SirLancelot
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Mo 16. Mai 2016, 14:49

Hallo Dieter,
ich muß zugeben dass ich bisher mit irgendwelchen Zurüstteilen nur geliebäugelt habe.
Bevor sich das lohnt müssen meine Modelle/Bemalkünste erstmal noch etwas besser werden.
Aber auf jedenfall muß ich mir merken dass es anscheinend nichts gibt, was es im Netz nicht gibt.
Ich wäre warscheinlich einfach gar nicht draufgekommen, lange nach einem Holz-Deck zu suchen wenn ich nicht sofort einen Google-Treffer kriege.

Noch eine Frage zur Bemalung. Irgendwo anders hier habe ich gelesen dass Du nur mit Pinsel arbeitest.
Lässt sich das "einfach" erklären (zumindest ein paar Basic`s) wie Du das ohne sichtbare Pinselstriche so hinkriegst ?
Gerade bei kleinen und mittelgroßen Flächen finde ich Airbrush recht aufwendig, aber mit dem Pinsel kriege ich das einfach nicht sauber hin.
(ich benutze Revell-Aquas und versuche wasserverdünnt in 2- max. 3 Schichten deckend zu werden sonst gehen die Details verloren;
ohne Grundierung, Plastik vorher in Seifenwasser abgewaschen)

Gruß,
Rainer
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schnuerbodenfuxx
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Mo 16. Mai 2016, 17:12

Hallo Rainer,

ein paar Zurüstteile verwende ich schon, auch wenn ich manchmal ein bißchen danach suchen muß:

Die von Revell im Bausatz angespritzten Geschützrohre habe ich abgeschnitten und durch 1:350er 20,3 cm Rohre von der RN Pola ersetzt, die beiden kleinen Rohre waren mal 1:350er 10,5 cm Rohre, die ich gekürzt und nur das vordere Ende verwendet habe,

Die Reling ist von BJ Modellbau in 1:200 mit zwei Durchzügen, die mit 6 mm Höhe zu hoch war. Da habe ich einen Streifen entfernt, so daß sie nur noch 4 mm hoch ist. In 1:240 sind das im Original 960 mm. Da die Reling von Kriegsschiffen nicht wie bei Kreuzfahrern üblich etwa 1300 bis 1400 mm hoch ist, sondern nur etwa 1000 mm, paßt daß eigentlich recht gut. Man muß halt ein bißchen rechnen und improvisieren, um zu befriedigenden Ergebnissen zu kommen. Und die Reling schneide ich erst passend zu, biege und streiche sie, bevor ich sie mit Sekundenkleber aufklebe. so kommt keine Farbe auf das Deck.

An Farben arbeite ich nur mit Revell Aqua Color, manchmal auch mit Humbrol Aquas, Die lassen sich übrigens auch untereinander mischen. Habe ich erst kützlich bei Bausatz der Revell-Titanic in 1:350 aus dem Jahr 1981 gemacht, um einen passenden Farbton für die Decks zu bekommen.
Du schreibst, daß du die Farben verdünnst. Mit wie viel Wasser machst du das? Vielleicht verdünnst du zu stark und dadurch entstehen Streifen ?
Ich nehme für die 18 Milliliter Revell-Dosen gerade mal ein paar Tropfen Leitungswasser (ist Erfahrungssache und muß man probieren). Die gesamte USS Buchanan habe ich mit einem sehr weichen und nur 4mm breiten ganz billigen Tuschepinsel (aus dem Drogeriemarkt im Sechserpack für 1 Euro) viermal ganz dünn gestrichen, bis die Farbe richtig gedeckt hat. Und möglichst nur in eine Richtung streichen und Pinselansätze vermeiden. Da hilft nur üben, üben, üben... bis es klappt. Hat bei mir auch ein paar Tage gedauert.

Versuchs einfach mal !

viele Grüße
Dieter
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SirLancelot
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Mo 16. Mai 2016, 18:15

Hallo Dieter,
erstmal vielen Dank für die Anregungen.
Warscheinlich kommen bei mir mehrere Fehler zusammen.
Ich verdünne deutlich stärker als Du weil ich Angst habe dass mir sonst die Details verschwinden z.B. auf Tragflächen usw.
Es passiert mir fast immer, dass es beim Streichen an einer Stelle schon anfängt zu trocknen wo man z.B. noch leicht Pinselstriche sieht.
Da geh`ich dann nochmal drüber und irgendwie verschlimmbessert sich das dann > gibt teilweise übelste Unregelmässigkeiten.
Je größer die Fläche dest mehr bin ich mit "Flicken" an Stellen beschäftigt die schon anfangen zu trocknen usw.
Und genau diese "Trocknung" versuche ich durch mehr Verdünnung hinauszuzögern.
Aber wenn ich lese dass Du fast unverdünnt 4 mal streichst muss es ja irgendwie gehen :roll:
Grundierst Du eigentlich ?
Und wie muß ich mir das vorstellen - ist erst der letzte (vierte) Farbauftrag wirklich deckend ?
Ich versuch immer beim ersten Mal schon so viel wie möglich deckend hinzukriegen und bin beim 2. Anstrich dann auch fertig.
Da muß ich auch noch meine eigene Ungeduld überwinden alles 4-fach anzumalern (= 4-facher Zeitaufwand...)

Gruß,
Rainer
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schnuerbodenfuxx
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Mo 16. Mai 2016, 18:27

Hallo Rainer,

ich war eben mal schnell in meiner Kellerwerft und habe ein Foto von den zwei Billigpinseln gemacht, mit denen ich schon fast drei Jahre arbeite.
So sehen die aus:
Pinsel.jpg
Pinsel.jpg (283.96 KiB) 2922 mal betrachtet
Ich grundieren meistens nicht, und ich wasche die Plastikteile auch meist nicht ab.
Manchmal deckt die Farbe schon beim 3. , manchmal auch erst beim 4. mal.
Die Schiffsrümpfe sind auch relativ große Flächen, da arbeite ich mich meist vom Bug bis zum Heck immer schön in eine Richtung vor. Und wenn dann mal Streifen sind, lasse ich die ruhig trocknen, das deckt dann beim nächsten Anstrich.

Die Farbdosen rühre ich mit Schaschlikspießen um. Wenn die Farbe dort gerade so abtropft, hat sie für mich die richtige Konsistenz.

viele Grüße
Dieter
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SirLancelot
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Mo 16. Mai 2016, 18:39

Hallo Dieter,
suoer, danke für die ganzen Info`s.
Dann bin ich jetzt gewappnet für meine nächsten Versuche.
Sobald es berichtenswerte oder zeigenswerte Ergebnisse gibt werde ich berichten.
In zwei Wochen ist ja wieder "laanges Wochenende". Da werde ich versuchen Deine Tipps in die Tat umzusetzen.

Gruß,
Rainer
Truckie
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Mo 16. Mai 2016, 21:15

Hallo,
wie schon gesagt-ist absolut nicht mein Revier .Deshalb nur als vielleicht verwendbaren Trick.Air-brusher die Holz,Leder etc lackieren wollen
fürchten Pinselstriche wie der Teufel das Weihwasser.Sie benutzen einen sogenannten ,,Trocknungsverzögerer,,.Gibt es für kleines Geld zb bei Pasche,Schmincke,Windsor usw.

Viele Grüsse Truckie
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Nightquest1000
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Di 17. Mai 2016, 13:22

Hallo Dieter,

Nettes kleines Schiffchen. Sehr sauber gemacht!

Wegen dem Bodenteil der Vitrine, überleg doch mal, ob du beim nächsten Mal den Schraubenkopf nicht sichtbar oben auf der Folie lässt.
Da die Schrauben der Eckverbindungen eh sichtbar sind, würde mich das nicht stören. Und du hättest nicht diese komischen Blasen.

LG
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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