Schluss - Ende - Aus!!!

Staubanbeter
Beiträge: 61
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Mi 19. Dez 2018, 19:36

Hallo,
nimm beides-dann siehst du auch gleich das unterschiedliche Untergründe auch ein Faktor sind.Rede/Schreibe mit jemand
der an einem Modell verschiedene Untergründe hat-das passiert gerade den Schiffbauern häufig(Modell aus Plastik,Zubehör aus Resin und gedrehte Teile aus Metall).Hier ist dann die Vorbereitung und Grundierung sehr wichtig.

Viele Grüsse Staubanbeter

P.S.Bei you-tube findest du eine Menge Beiträge zu dem Thema-oder mal als Gast in einem Airbrushforum einloggen-die meisten haben sogar Rubriken wo es um die Verbindung Modellbau-Airbrush geht.
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Vedrfoelnir
Beiträge: 25
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Do 20. Dez 2018, 01:21

Momentan bin ich am zweiten Modell mit Airbrush
Und als blutiger Anfänger habe ich mir das Revellbasisding geholt.
Muss aber ganz ehrlich sagen, mit viel Geduld und einiges an ausprobieren habe ich ganz nette Ergebnisse erreicht. Mit dem Pinsel hätte ich den Tiger niemals so angemalt bekommen.
Und vor dem Tiger 1 hatte ich die Fokker Dr. 1 mit der Revellairbrush angemalt. Ich denke wenn ich ein bisschen Übung habe werde ich mir auch eine deutlich bessere Airbrush anschaffen. Für den Moment habe ich aber mit dem Billigteil meinen Spaß.

Insgesamt bin ich begeistert von Airbrush :D
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KaleuNW
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Do 20. Dez 2018, 17:31

Hätte beim Betrachten deiner Modelle nie gedacht, dass da ein Airbrush Anfänger am Werk ist. :o
Übung macht den Meister! Du hast dir Zeit gelassen und probiert (eben geübt), bis der Sprutz zufriedenstellend war.
Ich alter Pinselhase bin da auch immer noch am Üben, aber es ist halt so, nur der Airbrush Auftrag wird den filigranen Kleinteilen, aber auch den grossen Flächen qualitativ erst gerecht. :D

In diesem Sinne happy Airbrush
Wilfred
Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.
Michel de Montaigne (1533 - 1592)
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Registriert: So 9. Jul 2017, 02:23

Do 20. Dez 2018, 18:17

Irgenwann, wenn man wirklich feine Modelle bauen und lackieren will,
kommt man um einen guten Airbrush nicht herum.
Wie überall anders auch, nur Übung macht den Meister !
Brush on
Nougat
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Onkel Markus
Beiträge: 280
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Fr 21. Dez 2018, 12:46

Ich habe mir gerade, um beim Überwasserschiffbau wieder "reinzukommen", die Scharnhorst von Revell gekauft. Auch die habe ich schon damals gebaut, ich glaube sogar zwei Mal inklusive Schwesterschiff Gneisenau. Da werde ich dann wohl die Möglichkeit haben, ausgiebig mit Airbrush zu üben. Vielleicht wage ich es ja sogar, eine Rumpfhälfte mit Airbrush, die andere mit Pinsel zu bemalen, nur um die Unterschiede sichtbar zu machen? Mal sehen. Könnte sogar schon der nächste Bausatz sein, den ich in Angriff nehme.
Staubanbeter
Beiträge: 61
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Fr 21. Dez 2018, 13:37

Hallo,
dann mal ein paar Hinweise die Dir hoffentlich helfen.Reinigen und schleifen nicht vergessen-zu Anfang die Farbe lieber etwas dünner als zu Dick einstellen,den Druck etwas höher-herrunterregulieren kannst du immer.Lieber 3 x dünn die Farbe auftragen als einmal zu Dick.Jetzt nur noch die Airbrush im immer gleichen Abstand von A nach B führen.
Viel Spaß und gutes Gelingen.

Viele Grüsse Staubanbeter
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Onkel Markus
Beiträge: 280
Registriert: Mo 19. Nov 2018, 08:32
Wohnort: östliches Sauerland

Fr 21. Dez 2018, 17:53

Ich hadere auch immer noch mit der Farbwahl. Ich habe etwa zehn Vallejo-Model-Air-Farben mit dem Set gekauft, bin aber auch im Besitz von etwa 50 Revell-Aqua-Color-Farben und zwei Flaschen Aqua-Color-Mix, mit dem ich die zähen Farben verdünne. Eigentlich sind mir die Revell-Farben lieber, andererseits waren die ersten Erfahrungen mit den Vallejo-Farben schon recht positiv, so dass ich da zwischen den Stühlen sitze. Einen dritten Hersteller will ich nicht ausprobieren, denn dann müsste ich schon wieder viele Farben kaufen. Ein dritter Hersteller scheidet also definitiv aus.
Am liebsten wäre es mir, ich könnte nur die Revell-Farben nehmen. Zum Pinseln, zum Brushen, als Basis für Washes.... Weil - je mehr Hersteller von Farben ich habe, umso unterschiedlicher ist der Umgang mit den Farben. Da ist es mir dann lieber, ich kenne mich mit einem Farblieferanten richtig aus, als dass ich mit mehreren herumexperimentiere.
Ach was weiß ich.... *grummel*
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Atze
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Registriert: Sa 10. Feb 2018, 12:37

Fr 21. Dez 2018, 18:41

Moin Onkel Markus,

das Thema Farben und welche man bevorzugt ist denke ich eine ewige Story. Und der Gedanke bei einer sorte zu bleiben die einem zusagt ist, an sich auch nicht verkehrt. Ich habe damals auch nur Revell Farben genommen. Sowohl die Emails als auch die Aquas. Wobei ich mit dem Aqua-Verdünner nicht klarkam es flockte irgendwie mit der Farbe. Irgendwann mußte immer öfter mal was gemischt werden, was mich dann auch zu anderen Herstellern brachte. Im Prinzip jage ich heute alles an Farbe durch was so kommt. Allerdings na klar habe ich auch meine Favoriten... Z.b. AK Real colors, Mr.Hobby/Gunze... Vallejo & Mig nehme ich auch aber eben nicht so gerne weil dann immer die Gun recht lange gereinigt werden muß. Und auch das zusetzen der Düse während des Sprühens kann bei Vallejo recht nerven auch mit Trocknungsverzögerer. Die XF Farben von Tamiya werden z.b. immer rauh bei mir, trotz original Verdünner.

Zum "Waschen" habe ich ne Zeitlang Revell Aqua genommen. Aber um Aquas als Wash zu nehmen habe ich erst mit Email Glanzklarlack versiegelt, mit stark verdünnter Aquafarbe das Ganze eingepinselt und nach dessen trocknen mit Spriritus abgewischt. Super Riskante Sache würde ich heute nicht mehr machen!!!
gruß axel
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Rafael Berlin
Beiträge: 113
Registriert: Do 9. Aug 2018, 19:20
Wohnort: Berlin

Sa 29. Dez 2018, 17:46

Hallo zusammen,

also aus meiner eigenen noch jungen Erfahrung kann ich nur sagen, dass Airbrush inzwische eine Offenbarung ist. Pinseln hat anfangs Spaß gemacht, aber es sah halt (bei mir) auch immer nach gepinselt aus.

Dann habe ich mir das Revell Basis Set mit dem Minikompressor gekauft. Ich habe es nicht richtig zum Laufen bekommen. Bevor ich auch nur 10 Quadratzentimeter gesprüht hatte, war das Teil verstopft (mit Revell Aquas) oder das Ding hat "rumgerotzt". Das Reinigen hat einem dann den Rest gegeben. Jedesmal mit so einem komischen Maulschlüssel die Düse abschrauben. (Will das Ding jemand haben? Ich brauche es nicht mehr!)

Airbrush hat mich trotzdem weiter fasziniert und ich habe dem Ganzen noch eine zweite Chance gegeben. Habe mir von H&S nicht die Evolution, sondern die kleine Schwester Ultra 2in1 gekauft. Dazu einen richtig fetten Baumarktkompressor mit 24l Druckspeicher (für unter 100 EUR bei ebay geschossen). Extrem laut, aber wenn der einmal aufgeladen ist, sprüht man eine halbe Ewigkeit damit ;-)

Jedenfalls waren die Ergebnisse mit dieser Kombination sofort spürbar besser. Ich denke, inzwischen habe ich es auch raus, wie ich Aquas verdünnen muss. Bei Vallejo Air ohnehin alles unproblematisch.

Was soll ich sagen, ich könnte den ganzen Tag damit sprühen. Ich empfinde es als unglaublich befriedigend, einen absolut homogenen Farbauftrag großflächig herzustellen. Man hat sofort ein Erfolgserlebnis. Welches Teil auch immer ich sprühen kann, sprühe ich.

Beim Säubern bin ich extrem pingelig, wirklich nach jedem Sprühvorgang wird gereinigt. Auseinandernehmen geht bei dem Modell sehr leicht, funktioniert schon beinahe im Schlaf. 2-3 Blatt Klopapier, 3 Wattestäbchen und dazu einige Tropfen Revell Aquaclean und alles ist wieder sauber. Manchmal packe ich die Teile auch in ein Ultraschallwännchen, dann glänzt hinterher wieder alles. Hin und wieder kommt die Düse (nach Entfernen der Dichtung über Nacht in Aceton).

Bin mit meiner Ultra sehr zufrieden, sehe derzeit keinen Grund auf Evolution zu wechseln.

Man kann wirklich tolle Sachen damit machen. Und wenn es einfach nur die Butterbrotdose der Tochter ist, die man golden ansprüht und dazu ein paar Sternchen und ein rosa Einhorn dazu (*seufz*). Masken kann man sich aus dem Internet ziehen.

Zu Ostern mit Lebensmittelfarbe Eier besprühen. Alles mögliche geht :-)

Aber was ich eigentlich sagen wollte: gib deiner Airbrush eine zweite Chance!
e ^ (i π) + 1 = 0
OFW
Beiträge: 363
Registriert: Do 28. Jun 2012, 10:12

Do 10. Jan 2019, 13:10

Moin.
Ja was soll ich sagen. Alles Einzelkämpfer hier. Habt Ihr niemanden mit dem Ihr Euch mal treffen könnt, der auch Modellbau macht. Es gibt doch bestimmt irgend ein Club in Eurer Nähe oder ein Tattoo-Studio wo man mal fragen könnte. Also ich habe bestimmt schon zig Modellbauern gezeigt wie airbrush funktioniert und dabei immer erstaubte Gesichter gesehen, wie einfach man damit umgehen kann. Viele Stressen sich selbst und verlieren schnell die Lust, das muß nicht sein. Klar auch mir passieren heute noch kleinere Mißgeschicke aber dafür weiß man sich zu helfen. Eine Ausstattung zu kaufen bei ebay oder Amazon kein Problem aber dann. ???? Welche Farben, welcher Druck, wie Verdünnen alles Fragen die man selbst erarbeiten muß und das stresst. Also einfach mal anfragen und dann auch mal 50km Anfahrt in kauf nehmen. Man kann es sich auch einfach machen.

OFW
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Heisenberg
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Registriert: Sa 22. Dez 2018, 12:28

Do 10. Jan 2019, 13:48

Modellbau ist halt ein Handwerk. Und ein solches lernt man normalerweise in 3 1/2 Jahren, Vollzeit, und darf sich anschließend noch lange nicht "Meister" nennen. Von daher sollte man beim Modellbau, den man nur ein paar Stunden in der Woche betreibt, schon etwas Geduld haben. ;)

Was schon mal ein gutes Stück weiterhelfen könnte sind die zahlreichen Airbrush-Tutorials bei Youtube. Kommt anschaulicher rüber als wenn man nur über das Thema liest. Ansonsten einfach Geduld und selbst experimentieren.

Auch sorgen die zahlreichen möglichen Kombinationen aus Airbrushpistole und Farbsystem dafür, dass nicht jeder mit allem gut zurechtkommt. Z. B. verfliegt bei Acrylfarben das Lösemittel so schnell, dass sich bei manchen Airbrushpistolen (gerade die mit länglicher Steckdüse wie die Evolution) die Düse während des Sprühens dauernd zusetzt. Kann man mit Trocknungsverzögerer entgegenwirken, aber ist trotzdem eine knifflige Sache. Gerade wasserbasierte wie Vallejo Model Air machen in der Hinsicht gerne mal Probleme. Alkoholbasierte wie Tamiya oder Gunze sind meines Erachtens unkomplizierter was das verstopfen der Düse angeht.

Was den Geräuschpegel angeht, da ist ein ölgeschmierter Kolbenkompressor unschlagbar. Die Dinger haben auch beim Druck aufbauen den Geräuschpegel eines Kühlschranks. Zudem sind sie extrem langlebig, bei pfleglicher Behandlung hat man so ein Ding durchaus ein Modellbauerleben lang. Nachteil ist der Preis. Die (für Modellbau mehr als ausreichenden) Einstiegsmodelle wie der HTC 20A von Hansa kratzen mittlerweile schon an der 400 € Marke. Also nur etwas wenn man sich ganz sicher ist, das Hobby Modellbau in Verbindung mit Airbrush dauerhaft betreiben zu wollen.

Der langen Rede kurzer Sinn, meine Empfehlung wäre einfach in aller Ruhe mit der Airbrush zu experimentieren, sich dabei nicht zu stressen und deshalb nicht an einem laufenden Modellbauprojekt üben, das geht schnell in die Hose und der Frust ist groß. Was sich ganz gut zum üben eignet sind leere Plastikverpackungen wie Joghurtbecher o. ä.
Grüße

Philipp
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satori
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Mi 23. Jan 2019, 08:33

Onkel Markus hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 17:53
Einen dritten Hersteller will ich nicht ausprobieren, denn dann müsste ich schon wieder viele Farben kaufen.
OK, mit einer solchen Einstellung hast Du Dich gleich selber disqualifiziert. Wie kann jemand an einer Aufgabe wachsen, wenn er sich vor neuem verschliesst und unwillig ist unbekanntes auszuprobieren? Modellbau ist ein Handwerk und diesen einen ultimativen Lösungsansatz gibt es nicht. Wenn Du nicht willig bist neues auszuprobieren oder nicht den Mut aufbringst mit einem Versuch auch mal zu scheitern, ist Modellbau vermutlich nicht das richtige Hobby für Dich.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
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