Baubericht Star Wars Tie Fighter 1:48

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Aktvetos
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Zuerst einmal der Bausatz und die Beschreibung fotografiert.
Der Bausatz wirkt auf den ersten Blick sehr sehr fein Detailliert. Es gibt zwar nicht viele Teile zu verbauen, aber das war mir klar.
Auch der Maßstab scheint erstmal im ungebauten Zustand richtig zu sein.
Die beigelegten Figuren erstaunen mich erstmal. hätte nicht so feine Details erwartet. Und als plus zum Piloten noch dazu ein Imperialer Offizier, nettes Beiwerk. Besonders wenn man bedenkt das es so gut wie keine Star Wars Figuren im Modellbau Bereich gibt, abseits von Tabletop natürlich.

Geplant ist natürlich der Bau und eine etwas abweichende Lackierung. Wie meistens hat sich in meinem Kopf eine fiktive Geschichte zu einem fiktiven Universum gebildet :) .
Es soll einen Elite Piloten darstellen der entgegen der üblichen Praxis des Imperiums alles gleich zu halten, seinen Jäger kennzeichnen durfte.
Dieses Privileg hatten nur die besten Piloten.
Entfernt angelehnt an den Roten Baron ;) aber nur angelehnt, es wird kein roter Tie Jäger, keine Angst...


Bausatz und die Beschreibung:

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Zuletzt geändert von Aktvetos am Sa 18. Jan 2020, 17:07, insgesamt 6-mal geändert.
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Aktvetos
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Erste Schritte:

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Zuletzt geändert von Aktvetos am Mo 20. Jan 2020, 13:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Aktvetos
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Das Cockpit fertig bemalt, auch gealtert. Auch wenn man es nie sehen wird, sobald alles zusammen geklebt ist.
Zuerst wurde alles schwarz grundiert, der Cockpit Boden mit Aluminium Silber trocken gebürstet. Dann ein schwarzes Ölwash drüber. Die Effekte kommen auf den Bilder leider nicht gut rüber.
Decals auf dem Innenraum angebracht... Hatte überlegt ob ich das irgendwie schaffen zu brushen, weil Decals nicht unbedingt mein Favorit sind. Aber auf dem gebogenen Innenraum so viele derartig kleine Details zu maskieren hätte mir wohl den letzten Nerv gekostet und mich in den Suizid getrieben, also wurden es doch die Decals.
Dann wurde der Innenraum mit Hellgrau gebrusht und mit chipping und dezenten Ölwash behandelt.
Und nun die Ergebnisse.

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Zuletzt geändert von Aktvetos am Mo 20. Jan 2020, 13:58, insgesamt 2-mal geändert.
ModellfreakDD
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Cooles Modell. Musste erstmal Googeln, was das für ein Bausatz ist. Der ist ja schon recht hochpreisig angesetzt :shock:
Sind die Mehrkosten gegenüber anderen Tie Fighter´n gerechtfertigt?

Würde mir nämlich auch gerne einen kaufen. Ich liebäugel mit dem aktuellen Revell/Bandai Modell
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Aktvetos
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Also zwei Gründe haben für mich dafür gesprochen.
1; der Maßstab 1:48 und zwar echte und keine Revell 1:48 :) Passend zu meinem Falken in 1:43, die paar Millimeter Unterschied wird keiner merken außer mit Schiebe lehre und Taschenrechner.
2; Der in meinen Augen sehr sehr hohe Detailgrad.

Die Frage nun, ob er im Vergleich zu anderen Tie Fighter mit halten kann, musst dir leider selbst beantworten. Meines Wissens nach gibt es keinen anderen 1:48, Revell bietet hier z.b. 1:90. 1:72 und 1:121 an und Bandai 1:72.
Somit ist dieser hier der größte den es gibt.
Und der Detailgrad erstaunt mich gerade jetzt beim bauen sehr, also ja, ich finde er ist das Geld wert, wenn auch nicht viele Bauteile im Vergleich zu Bausätzen im selben Preisbereich. Als gegenfrage könnte man sich nun stellen, aus wie vielen Bauteilen soll eine Kugel mit zwei Platten an den Seiten bestehen? Finde die haben hier eine guten Kompromiss aus Detailtreue, Bauteilen und Maßstab gefunden.
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Aktvetos
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Die Kugel zusammen gesetzt und die Luke und Frontscheibe fertig gemacht, diese wird aber erst nach dem Lackieren eingesetzt. So erspar ich mir das maskieren und habe es einfach davor gebrusht.
Das ist der bisherige Stand.
Die Passgenauigkeit ist ein Traum, als kleine Zusatzinfo ;)

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Zuletzt geändert von Aktvetos am Mo 20. Jan 2020, 13:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Aktvetos
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"Möge das chipping mit dir sein".
Ja der Start der mühseligen Arbeit beginnt, kleiner Zwischenstand.

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Zuletzt geändert von Aktvetos am Fr 17. Jan 2020, 09:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Aktvetos
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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen :D

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vorher:
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nachher, langsam wird es plastischer:
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Aktvetos
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Wiedermal ein kleiner Zwischenschritt, ist noch immer beim chipping.
Aber immerhin erkennt man langsam die Richtung.

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Pursche
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Prima! :clap:
Wie machst du die kleinen Lackabplatzungen?
--LG oTTo
:)
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Aktvetos
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Mit einem feinen Pinsel und mit fein meine ich Ultrafein ;)
Zuerst wird eine aufgehellte Farbe der Grundfarbe als Lackplatzer in der gewünschten Form hingemalt, oder halt Kanten nachgezogen. Überall wo halt stark beanspruchter Lack über die Zeit Schäden nehmen kann.
Da ich hier ein schon sehr helles Grau als Grundfarbe habe, helle ich das nicht noch weiter auf, sondern nehme einfach weis dafür.
Und dann einfach mit schwarz innerhalb dieser Bereiche die kleinen Platzer rein malen/tupfen.
Das dauert ewig, keine Ahnung wie lange ich hier jetzt am Chipping insgesamt gebraucht habe, finde aber es lohnt.
Auf den Fotos schaut es grober aus als es das Auge wahr nimmt. Teilweise wirken manche Patzer wie kleckse, ist aber nicht so, da sind wirklich extrem feine Linien und Punkte. Zumindest fürs Auge :)
Wenn fertig kommen auch Fotos wo ich die Kamera nicht 10 cm davor halte, da wird man das dann wesentlich besser erkennen.

Und hier nun der vorläufig fertige Corpus.
Was wurde gemacht?
Chipping fertig.
Mit schwarzen Ölwash vorsichtig gewasht. Das aber nicht großflächig sondern punktuell, etwas mehr in tiefen Kanten und nur Pinwash bei kleinen Sachen wie den Fugen. Das kurz antrocknen lassen, dann mit Taschentuch das grobe überschüssige vom Wash wieder entfernt und anschließend noch mit einem Schwam drüber gearbeitet.
Wieder ein wenig trocknen lassen.
Dann mit weis Trockengebürstet, aber wirklich nur mit minimalster Farbe am Pinsel. Das dafür solange bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Zumindest erstmal.
So schaut es nun aus:

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Pursche
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:respekt: das schaut aber auch echt gut aus! :o
--LG oTTo
:)
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Aktvetos
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Danke, da lohnt wenigstens die Mühe wenn es nicht nur mir gefällt :)
ModellfreakDD
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Ja die Bemalung ist sehr schick. Mir gefällt es, weil ich genau so arbeite :D
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Aktvetos
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Pursche hat geschrieben:
Fr 17. Jan 2020, 13:15
Prima! :clap:
Wie machst du die kleinen Lackabplatzungen?
Da muss ich jetzt nochmal nachfragen, weil ich Lackschäden auf zwei Arten gemacht habe, welche genau du meinst.

A;
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oder

B;
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Version B hab ich ja schon erklärt.
Version A ist die einfachere und schnellere. Aber dafür auch weniger plastisch wirkend im Gegensatz zu Version B.
Du nimmst ein Stück Haushaltsschwam und schneidest da ein Stück in gewünschter und benötigter Größe runter. Dann zupfst auf der Seite die zum Einsatz kommen soll vorsichtig und nur an der obersten Schicht ein wenig weg. Damit die Oberfläche schön porös wird.
Im nächsten Schritt machst dir irgendwo ein wenig Farbe hin. Bei Tamiya Farben ist das toll, Behälter ordentlich durch schütteln damit die Farbe auch gleich gut gemischt ist und dann tauch ich einfach den Schwamm in den Deckel. Aber nicht zu fest du willst das Modell ja nicht in Farbe baden und im nächsten Schritt kommt auch gleich wieder Farbe weg.
Den Schwamm dann auf einer Küchenrolle o.Ä. abtupfen, solange bis ein Muster entsteht das dir als Lackschäden zusagt.
Nun einfach vorsichtig aufs Modell tupfen und die Lackschäden damit erstellen. Geht die Farbe am Schwamm zur Neige, einfach von vorne noch mal das selbe Spiel.
Vorteil, es geht schnell relativ große Flächen rasch mit Lackschäden zu versehen.
Nachteil, man hat nicht wirklich Kontrolle wie das Beschädigungsbild am Ende aus sieht. Mit ein wenig Übung und der "Vorschau" auf der Küchenrolle sieht man zwar wie es ungefähr am Modell ankommt, die Gefahr besteht aber trotzdem das man irgendwo mal einen zu großen Patzen hat den man so nicht wollte oder eine gewisse Gleichmäßigkeit in das Schadensbild rein kommt, arbeitet ja wie ein Stempel. Kann man verhindern in dem man einfach mehrere kleiner Stücke Schwamm verwendet.

Hier gut zu sehen, beim AT-AT hab ich die Technik großflächig angewandt.
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viewtopic.php?f=67&t=6896 Hier alle Bilder dazu.
Zuletzt geändert von Aktvetos am Mo 20. Jan 2020, 14:00, insgesamt 2-mal geändert.
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