Revell P-51D Mustang 1/72 04148

Yeast
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So 28. Mai 2017, 13:00

Hallo zusammen!

Da mir mein letzter Baubericht sehr geholfen (und auch Spaß gemacht :D) hat, habe ich beschlossen, für meinen nächsten "Technologieträger" wieder einen zu verfassen. Ich hoffe wieder auf Eure Hilfe, da ich mir bei vielem noch nicht sicher bin und bestimmt jede Menge Fragen haben werde.

Zum Bausatz:
Ich habe mich für die P-51D von Revell in 1/72 entschieden. Bevor einige jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: ich weiß, was ich mir da antue.
Kurz zur Vorgeschichte: als ich wieder mit dem Modellbau angefangen habe vor zwei Monaten, habe ich diesen Bausatz gekauft. Dann im Internet dazu recherchiert und ihn frustriert in die Ecke gestellt. Schlechte Passgenauigkeit, Unmengen an Fischhaut, riesen Spaltmaße, pickelige Nieten, falsche Fahrwerksklappen und eine Uraltform, die historisch dem Vorbild maximal ähnlich sieht - mehr aber auch nicht,
Dort lag er jetzt. Nun "traue" ich mich drüber bzw. benutze ich ihn als Technologieträger.
Ich möchte bzw. muss noch lernen:
Spachteln und Schleifen.: bisher bin ich dem immer aus dem Weg gegangen, soweit ich konnte.
Abkleben von Rundungen und Cockpithauben
Viel Übung mit der Airbrush
Fischhäute sicher entfernen
Geduld
Decals richtig setzen.

All das bietet mir dieser Bausatz zur genüge ;) Und wenn ich ihn verbocke, landet er eben im Müll, gekauft habe ich ihn ja schon, also hab ich nichts zu verlieren.

Bei diesem steinigen Weg hoffe ich jedenfalls auf euren Beistand - in der Hoffnung, dass ich viel lernen kann und es nicht so schlimm wird, wie ich im Netz gelesen habe...

lg

Alexander

Hier noch ein paar Bilder zum Modellbausatz:
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Shyraz
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So 28. Mai 2017, 15:07

Wenn ich mir den Bausatz deiner Mustang und meiner Mustang so anschaue, frage ich mich gerade ein wenig, warum die "eigentliche" Verkaufsversion, also dein Bausatz so deutlich schlechter ist wie der, der in dem Dreierset von mir beilag, dass obendrein als Set auch etwas günstiger war, als wenn man sich die drei Vögel (Mustang, Thunderbold, Flying Fortress) einzeln gekauft hätte?

Ich meine, warum hält man hier an einer Uraltform fest, wo man doch im selben Haus offensichtlich auch eine andere hat?

Dennoch, viel Spaß beim Bau, bin mal gespannt wie es dir mit deiner Mustang so gehen wird. :)
Das nächste Wunder liegt nur ein Atom von dir entfernt.
Yeast
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So 28. Mai 2017, 17:31

Zwischen den beiden Bausätzen liegen gefühlte 30 Jahre... Du hast ja die P-51B gebaut, war wohl ein komplett anderer Bausatz. Und dieser ist leider auch aus dem Programm genommen worden. Dafür gibt es meinen... :shock:
Wenn man sich die Maschine mal genauer ansieht, stimmt da eigentlich gar nichts.
Ich habe heute Nachmitttag mal ein paar Bauteile rausgelöst und entgratet. Am schlimmsten war der Propeller. Seht euch das mal an:
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Das war keine Fischhaut mehr, das war der halbe Fisch... Da hat man das Gefühl, sich den Spinner aus einem Stock Plastik selber schnitzen zu müssen.
Habe mal versucht, es halbwegs hinzubekommen. Jetzt noch etwas Feinarbeit, aber ich glaube es wird.
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Die Rumpfhälften passen mal halbwegs - wenn man mal von den ganzen Sinkstellen absieht. Freu mich schon aufs Spachteln...
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Kafens
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So 28. Mai 2017, 19:22

Solche Bausätze gehören eigentlich entsorgt
und das gleich inklusive der Spritzgußform.
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eupemuc
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So 28. Mai 2017, 19:45

Zweimal Zustimmung.
Informiere Dich mal auf Scalemates über die Bausätze, die Du Dir kaufen willst.
Meist sind dort auch Reviews oder Bauberichte dabei. Da siehst Du gleich, was auf Dich zu kommt.
Gruß, Eugen
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Pinkfroot
Yeast
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So 28. Mai 2017, 19:58

Danke für eure ermunternden Worte und den Zuspruch...  :D

Wie gesagt, normalerweise informiere ich mich über Bausätze, aber das war MEIN ERSTER Bausatz, den ich zum Wiedereinstieg gekauft hatte, als ich die Modellbauecke im Laden entdeckt habe. Erst daheim kam die böse Überraschung und ich habe mir zum Einstieg einen anderen Bausatz geholt (nicht ganz ohne Frust).
Da er aber jetzt in der Ecke liegt und NUNMAL da ist, wird er auch gebaut, zum Üben wirds wohl reichen, für die Vitrine eher nicht. So kann ich mit der Airbrush am Modell üben, eventuell Washing und Weathering ausprobieren und muss mir keine Sorgen machen.

Vielleicht könnt ihr mir trotzdem ein paar Tipps geben, damit ich eben an "richtigen" Bausätzen weniger Fehler mache. Und am Ende sind immer noch die Decals übrig, die ja für andere Mustangs auch herhalten können, die sind nämlich wirklich gut gemacht.
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Nightquest1000
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Mo 29. Mai 2017, 11:57

Na da wünsche ich dir einen langen Atem. Geduld ist der Schlüssel.
Blöd ist, du musst den fertig machen bevor du einen neuen anfängst. Weil man keinen Blick in die Zauberkugel braucht um zu wissen, wenn du irgendwann parallel ein anderes Modell anfängst, bleibt der hier liegen und wird nie fertig. Der hat wirklich Frustpotential.
Wobei ich vor jedem den Hut ziehe, der daraus ein schön anzuschauendes Modell zaubert.
Das Vorbild ist jedenfalls ein schönes Flugzeug, besonders auch in dieser Ausführung.
Viel Spaß beim Bauen.
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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Nightquest1000
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Mo 29. Mai 2017, 12:01

Ach so, wenn der halbwegs gut aussehen soll müssen die Nieten weg. Dann einen Nietenroller in 1/72 besorgen, Nietplan aus dem Internet holen und neu machen.
Sind wir wieder bei der Gretchenfrag ob sich das bei dem Gaul hier wirklich lohnt.
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Pete
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Mo 29. Mai 2017, 12:09

Hallo,
Ich habe ehrlich gesagt kaum aufmunternde Worte für dich, ausser: Die Decals sind super!
Der Rest ist, leider, Schrott! Das ist ein Bausatz zum Abgewöhnen!

Wenn ich dir einen Rat geben darf, kauf dir einen zeitgemäßen Bausatz (z.B. Airfix P-51D).
Das was du üben willst, kommt früher oder später sowieso und vielleicht sind kleine Dosen
davon besser und nachhaltiger ;-)

Grüße
Peter 
Yeast
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Di 30. Mai 2017, 10:46

Hallo zusammen!
Ich habe mich nun entschlossen, mich da durchzukämpfen, wie auch immer, aber da muss ich jetzt wohl durch. Und an Nightquest1000: da hast du recht, wenn ich hier mal aufhöre, dann lass ich den Flieger sicher liegen.
Bisher geht es halbwegs voran. Hier mal ein paar Bilder:
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Vielleicht werde ich hier mal ein bisschen Washing und Alterungstechniken ausprobieren. Soll ich dazu da Cockpit und die Cockpit-Innenseite mit Klarlack lackieren und dann washen oder gleich drauf? Mit Mattlack versiegeln.
Außerdem werde ich hier ein bisschen Trockenmalen versuchen um ein paar Verschleißspuren anzubringen.
Mit der Airbrush habe ich auch noch meine Probleme (man sieht es an der Orangenhaut des braunen Cockpitbodens), das richtige Gefühl für das Verdünnen der Farben geht mir auch noch ab.

Wie würdet ihr das Instrumentenbrett angehen? Die Instrumente mit weißer Farbe hervorheben? Glanzlack drüber für die "Glasoptik"?
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Nightquest1000
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Di 30. Mai 2017, 11:27

Was ist das an der inneren Cockpitkante an der rechten Rumpfhälfte? Nachlässig glattgefeilt? Würd ich noch korrigieren. Ansonsten kannst du da gut mit einem Panel-Liner rangehen. Das Cockpit  hat, wie du ja schon selbst erkannt hast, sehr rauhe Oberflächen (zuviel Druck beim Sprayen, kein Retarder benutzt). Da ist ein Wash eher schwierig weil es sich überall in die rauhe Oberfläche setzt und schwer wieder weg zu bekommen ist. Vielleicht nur mit einem Panelliner die Konturen betonen und fertig. In dem kleinen Maßstab ist hinterher eh nicht mehr viel zu sehen.
Graue Instrumententafel, schwarze Instrumente, vielleicht etwas Klarlack drauf (glänzend) und fertig. Weniger ist manchmal mehr.

Aber hier gibt es reihenweise Kollegen mit wesentlich mehr Erfahrung zu dem Thema.
Grüße
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
Yeast
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Mi 31. Mai 2017, 08:09

Ich muss schon sagen, Detailfotos sind extrem grausam. Auf den Fotos sieht das alles viel schlimmer aus als wenn man das Ding in der Hand hat. Da sehen auch die Cockpitdetails aus, als hätte sie ein Kind gemalt :thumbdown:
Nachlässig gefeilt? Ich würde eher sagen, gar nicht gefeilt... Das ist OOB bei dem Bausatz.

Eine Frage habe ich noch zum Spachteln:
Wenn ich annehme, dass meine Spachtelei und die Schleifarbeit fertig ist, dann lackiere ich mit einer Schicht Grundierung drüber, soweit richtig?
Dann sehe ich, dass es noch Stellen gibt, die nachgeschliffen werden müssen oder noch Spachtelmasse vertragen. Patsche ich die Spachtelmasse dann einfach über die aufgetragene Grundierung drüber? Dann nochmal grundieren? Ich hab das Problem nämlich grade bei dem "geschnitzten" Propeller und Spinner.
Zum Thema Airbrush: Irgendwie klappt das bei mir nicht. Die Farbe war sogar sehr gut verdünnt, der Druck gering, trotzdem Orangenhaut und dauernd verstopf die Düse. Ich habe keine Ahnung, was ich falsch mache. Ich muss immer ganz durchziehen, damit überhaupt was raus kommt. Dabei habe ich oft das Gefühl, dass die Farben wirklich gut verdünnt werden von mir.
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Nightquest1000
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Mi 31. Mai 2017, 09:11

OOB enthebt einen doch nicht der Pflicht die Sachen halbwegs zu versäubern. OOB heißt doch eigentlich nur das das Modell so gebaut wird wie vom Hersteller vorgesehen. Also ohne Anbau, Umbau, Zurüstung und dergleichen.
Trotzdem sollte man doch sauber bauen.
Zum Brushen. Peinliche Frage, ist die Airbrush ordentlich sauber? Reinigst du die nach jeder Session gründlich. Denn die allgemeine Empfehlung die Gun nur mal durchzublubbern und jedes 3. oder 4. Mal komplett zu reinigen kann man vergessen. Immer ordentlich sauber machen.
Es muss nicht unbedingt mit der Verdünnung zu tun haben. Wie gesagt, milchähnlich sollte passen. Aber jede Gun ist anders und braucht etwas andere Settings. Vielleicht ist der Druck für das Modell etwas zu niedrig? 1,8 probieren. Einfach weiter experimentieren.
Nimm beim sprühen mal die Nadelschutzkappe ab und beobachte die Düsenspitze. Setzt die sich zu? Wird's besser wenn du die feucht abwischst (vorsichtig wegen der Nadel)?
Dann trocknet dir die Farbe zu schnell. Grund kann sein zu wenig Farbe, zu viel Druck, zu wenig Fließeigenschaft. Retarder ist ein Zaubermittel das viel zu wenig propagiert wird. Verzögert die Trocknung und hilft die Düse frei zu halten. Es ist eigentlich unvermeidlich das sich das System ab und zu  mal zu setzt. Dann einen starken Sprühstoß (Nadel ganz auf) auf irgendeinen Wegwerf-Untergrund. Küchentuch oder sonstwas. Dann sollte es auch wieder besser sein. In Videos wirst du das häufig sehen.
Einfach weiter experimentieren. Andere Farbenhersteller testen. Es gibt ja genug Möglichkeiten. Revell, Gunze, Modell Master, Vallejo und so weiter. Mit Vallejo sollte es eigentlich überhaupt keine Schwierigkeiten geben.
Geh auf die Vallejo Seite und schau dir die Tutorial Videos an. Die sind gut. Airbrushen ist leider nun mal nicht das Allereinfachste. Aber auch keine Zauberei. Das kann man lernen. Und jetzt ein Satz der weh tut. Wenn man es zu einer gewissen Professionalität bringen will muss man sich irgendwann vom Pinseln verabschieden. Ich weiß jetzt werden einige aufschreien, alles Blödsinn, mit dem Pinsel geht es genauso gut. Es ist letztlich ja auch nur meine persönliche Meinung. Völlig unmaßgeblich.
So, wieder mal genug gequasselt.
Tom
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Fr 2. Jun 2017, 06:05

Als Du mit dem Baubericht gestartet bist, musste ich in den Keller gehen und meinen Bausatz raus kramen. Ich konnte nicht glauben, dass er so viel Nacharbeit nötig haben soll. Jep - meiner auch. Ich habe ihn nicht so genau angeschaut, als ich ihn bekommen habe (noch in Tüten) aber vorgestern schaute ich nach. Mein Propeller sieht nicht so schlimm aus. Aber der Rest ziemlich identisch. Trotzdem wird die Mustang gebaut :D Wir sind ja Modellbauer :D

Ich gucke dir weiter zu.
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Es grüßt
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Yeast
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Sa 3. Jun 2017, 12:20

Hallo zusammen!

Ich bin jetzt endlich wieder mal zum Bauen gekommen - oder besser gesagt zum Schleifen und Spacheteln.

Hier mal ein paar Bilder:
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Hier vor dem Spachteln
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So sah es nach dem Spachteln aus, noch einiges an Schleifarbeit ist da wohl nötig
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Und das ist der Propeller. Noch sieht er wild aus, aber nach der ersten Schicht Grundierung wird das hoffentlich - damit sich die Schnitzerei ausgezahlt hat.

@IchBaueAuchModelle: Genau so seh ich das auch, ran an den Feind, gebaut wird, was da ist :thumbup:. Und ehrlich gesagt macht mir das Nacharbeiten irgendwie Spaß. Ganz so schlimm wie im Netz teils beschrieben finde ich den Bausatz nicht. Da habe ich von anderen Firmen schon VIEL schlimmeres gesehen. Von MisterCraft habe ich als zweites Modell eine Yak-1 gebaut. Das war der pure Wahnsinn, da hat gar nichts gepasst. Da ist die Mustang hier direkt ein Fortschritt.

@Nightquest1000 : Danke für die Tipps! Ich benutze für die Revell Aqua Color den Revell Verdünner. Ich habe langsam das Gefühl, dass es an der Airbrush liegt. Ich habe neben der Harder und Steenbeck noch eine 20 € Billigbrush aus dem Netz, da kann ich verdünnen und sprühen was ich will, setzt sich sofort zu und gibt hässliche Orangenhaut. Da muss ich - wie ich jetzt rausgefunden habe - mit ziemlichen Druck ran, sonst geht da gar nichts. Das Cockpit hab ich mit der Airbrush gesprüht. Die Innenwände waren mit der H&S gemacht, die sehen deutlich besser aus. Auch wenn ich die Farbe hier ein wenig zu stark verdünnt haben dürfte, die Schichten wurden zu dick.

Reinigen tu ich die Brush übrigens immer nach dem Sprühen - und zwar mit 70%igem Isopropanol, werde mir aber Brennspiritus zulegen, der ist billiger. Das komplette Zerlegen und Putzen dauert aber immer ewig, schneller als mit dem Pinsel ist man mit der Airbrush vielleicht beim Malen, aber gesamt gesehen dauert es länger.

Ich werde auf jeden Fall deine Tipps beherzigen und noch herumexperimentieren und mir ein paar Videos dazu ansehen.
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