Macchi M.5 - 1/32 by HPH Models

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elmarriachi
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Mo 26. Sep 2016, 11:05

Hallo zusammen,

nachdem die Ölfarbe getrocknet ist, folgt eine Schicht Glanzlack zur Fixierung der Lackierung und als Basis für die folgenden Decals. Diese werden mittels Weichmacher aufgebracht, welcher vor allem an den hinteren Streifen notwendig ist.

Nach dem Trocknen der Decals werden diese erneut mit mehreren dünnen Schichten Glanzlack fixiert.

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Der Motor lose eingesetzt in die Halterung. Diese ist silbern lackiert und anschließend mit Pigmenten in unterschiedlichen Silbertönen nachpoliert worden. Später wird dann, nach Einsetzen des Motors, mit Ölfarbe noch etwas Schmutz, Öl etc. angebracht, sowie Leitungen vom Motor ins Cockpit gelegt.

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Die seitlichen Stützen für die Tragflächen fertig bemalt und gealtert. Die metallenen Bereiche werden auch hier noch mit Pigmenten überarbeitet und poliert.

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LG
Micha
Viele Grüße
Micha
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F-104 G
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Mo 26. Sep 2016, 12:17

Sehr interessanter Baubericht :) Die Darstellung des Holz mit Ölfarbe finde ich hammermäßig!
Auch die Farbgebung allgemein wirkt sehr stimmig und sieht sauber aus. Daumen hoch dafür!
Bin auf das fertige Modell gespannt  :thumbup:
Viele Grüße
F-104 G
panzerchen
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Di 27. Sep 2016, 20:37

Sind die roten und grünen Querbänder Abziehbilder ?
Ich persönlich spritzlackiere Bänder lieber, aber bei Verwendung derABziehbilder hast Du ja keine Probleme die Farbtöne zu treffen.

Gab es die auch als zivile Maschinen ?
( Ich glaube aber kaum. )
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Kafens
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Di 27. Sep 2016, 20:39

Hi Micha,
teilweise zeigst du ja wirklich tolle Modelle !!!
panzerchen
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Di 27. Sep 2016, 23:24

teilweise ?
Eigentlich überwiegend bis ausschließlich.
Axt
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Mi 28. Sep 2016, 01:13

Sehe ich genau so! ;)
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eupemuc
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Mi 28. Sep 2016, 23:11

Sauber Arbeit  :respekt:
Gruß, Eugen
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elmarriachi
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Do 6. Okt 2016, 17:59

Die fertig verklebten, verspachtelten und versäuberten Tragflächen werden dann zunächst beidseitig grundiert, um eine einheitliche Basis zu schaffen. Hierbei kommt eine helle Grundierung zum Einsatz, auf die dann vor der eigentlichen Lackierung die Rippen mit einem Bleistift aufgemalt werden (Preshading). Die aufgemalten Rippen werden dann vor der Lackierung noch etwas verrieben, um nebenbei noch eine etwas "fleckige" Grundierung zu erhalten, welche dann die spätere Lackierung weiter auflockert. Erst  dann erfolgt die eigentliche Lackierung der Tragflächen in den Farben Beige (Oberseite) und Grün/Weiß/Rot auf der Unterseite sowie die Italienischen Hoheitsabzeichen (Decals), welche dann noch mit Mattlack fixiert werden.

Die fertig lackierten hinteren Steuerruder und Höhenruder werden ebenfalls mit in gebohrte Löcher eingesetzte Drahtstücke am Rumpf verklebt. Die Drahtstücke werden dann anschließend noch farblich angepasst. Der Motorträger wird dann - ebenfalls mit Draht verstiftet - in vorgebohrte Löcher im Rumpf eingesetzt. Kleine Spalten hierbei werden vorsichtig mit Spachtelmasse angeglichen und mit Sekundenkleber fixiert, anschließend farblich nachbehandelt. Es folgt dann der Motor, welcher dann in seine Halterung eingesetzt und dort verklebt wird. Weitere Kleinteile werden dann am Kühler angebracht. Noch fehlen ein paar Leitungen vom Motor bis zum Piloten - diese folgen als nächstes. 
Auf den Bildern steht das Modell bereits in seinem späteren - hier noch unlackierten - Rollwagen.

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panzerchen
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Do 6. Okt 2016, 21:28

Auch auf die Gefahr mich zu wiedrholen:
Ach Deine Vorbildauswahl ist phänomenal !
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elmarriachi
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Do 13. Okt 2016, 11:21

Hallo zusammen,


DANKE EUCH :) 


So.... Welch Geburt .... aber die Tragflächen sind montiert....
Mit Draht verstiftet wurden zunächst die unteren Tragflächen am Rumpf montiert, ausgerichtet, fixiert und verklebt. 
Die äußeren Stützen der oberen Tragflächen wurden - ebenfalls mit Draht verstiftet - an den oberen Tragflächen verklebt.
Nachdem beide Klebestellen vollständig ausgehärtet waren, wurde die obere Tragfläche auf der unteren fixiert und über dem Motor mit Unterlegkeilen fixiert (sonst wäre die obere Tragfläche auf dem Motor aufgelegen).
Parallel hierzu wurden die Stützen vom  Motorträger zur oberen Tragfläche eingepasst und verklebt. Alles durfte dann einige Tage liegen bleiben, bis vollständig ausgehärtet.
Die zusätzliche Verstrebung an den Flügelspitzen wurde mit passend abgelängtem und mit Sekundenkleber befestigten Drahtstücken dargestellt, nach der Montage silbern lackiert. 

Es folgt nun die Takelage ....


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panzerchen
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Do 13. Okt 2016, 23:58

Es ist ja nicht nur irgendein Doppeldecker, sondern DIESER !
Mit ungewöhnlich komplizierten Verstrebungen, wer schon mal einen Doppeldecker mit Verstrebungen und Verspannungen gebaut hat kann das Gefrickel einschätzen.
Sogar ich, der sich an sowas ganz bewußt noch nicht gewagt hat !
Du bekommst hier Respekt und Anerkennung für Dein  Werk von Einem der von Dem oder Jehnem hier hin und wieder als vermeintlicher Motzer tituliert wird.
-->Wunderbar !

Nachtrag:
Gar nicht bewußt war mir das kreative Farbenspiel:
Backbordtragfläche ROT im Sinne der Positionsbeleuchtung, ebenso wie die Steuerbordtragfläche in GRÜN !
Und mit der weißen MItte zusammen die italienischen Nationalfarben-->geschickt demonstrierte Vaterlandsliebe.
Geistreich !
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