F-15E Strike Eagle - Revell 1:48

Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:22

Hallo Forum !

Aktuell baue ich an einer weiteren F-15E von Revell. Als F-15 Fan musste die Neuauflage natürlich in meine Sammlung.
Der Bau ist schon etwas fortgeschritten, ich möchte euch aber dennoch ein paar der vorhergegangen Bauschritte zeigen.

Hier zunächst um das Opfer um das es sich handelt und eine kleine Zubehörauflistung, welche teilweise zum Einsatz kommen soll.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:23

Begonnen habe ich mit den Lufteinläufen. Die habe ich einfach nur zusammengeklebt. Auf deren Lackierung verzichte ich, da ja Cover drüber kommen und somit die Kanäle nicht einsehbar sein werden. Hoffe mal nicht das ich einen Montagskit erwischt habe. Einer der Vorderkanten ist doch ganz schön verzogen.

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Weiterhin habe ich die Fahrwerksklappen der Haupftahrwerke schon einmal in ihrer Farbe lackiert.

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Ebenso den Cockpitrahmen, dieser wird noch durch Ätzteile aufgewertet werden.

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Die fertigen Steuerknüppel

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Die vorlackierte Cockpitwanne mit Pedalen aus Ätzteilen und zwei Bodenplatten.

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Das Instrumentenpanel des Piloten ist auch schon fertig.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:25

Weiter gings mit der Cockpitwanne. Erstmal alles eingetütet und dann die Panele geschwärzt.

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Das Cockpit ist nun fast fertig.

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Die Seitenteile wurde einigen wenigen Ätzteilen versehen, grundiert und mit Gewicht beschwert.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:26

Weiter gings hier mit einem washing des Bugfahrwerkschachts, des Cockpits und der Cockpitseitenteile. Alles schön eingeschmiert mit Aqua-Farbe. Ganz so genau habe ich es dabei
nicht genommen, da man mit Ausnahme der Hauptfahrwerksklappen praktisch nichts mehr davon sehen wird, selbst bei geöffnetem Cockpit. Das washing im Bugfahrwerkschacht wird
durch die große geschlossene Bugfahrwerksklappe verdeckt. Diese große Fahrwerksklappe wird nur bei ein- und ausfahren des Fahrwerks sowie bei Wartungsarbeiten geöffnet.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:27

Der Rumpf inklusive Lufteinläufe konnte schon einmal zusammengeklebt
werden. Viel zu spachteln und zu schleifen gabs nicht, lediglich an den Tragflächenenden wo Ober- und Unterseite miteinander verklebt werden, musste ein Spalt geschlossen werden.
Zudem wurden die Ailerons ausgesägt und abgesenkt wieder angeklebt.

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Damit es mit dem Zusammenbau des Bugs bald weitergehen kann, musste das Hauptfahrwerksbein, die Hauptfahwerksklappe sowie die Hydraulikstange noch
etwas bearbeitet werden. An der Fahrwerksklappe finden sich zwei Auswurfmarken wieder, die wurden mit Green Stuff zugekleistert und trocknen gerade.
An der Hydraulikstange habe ich die Löcher aufgebohrt, die vorher mehr oder weniger angedeutet waren. Weiterhin wurde das Fahrwerksbein mit Ösen aus dem
Eduard Set ergänzt. Da fehlen jetzt noch Elektrische Leitungen für die Landescheinwerfer, das folgt aber zu einem späteren Zeitpunkt.

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Und als letzter Schritt wurden noch die Intakerampen bearbeitet. Auswurfmarken wegfeilen sowie mit Spachtel verschliessen war angesagt.
Auch das Zeug trocknet derzeit.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:28

Und weiter gings, allerdings nicht ohne Probleme.

Zunächst einmal wurden im Cockpit noch die beiden Sauerstoffschläuche ergänzt. Das geschah mit etwas Lötdraht der mit dünnem Kupferdraht verdrillt wurde.

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Dann wurden Bug und Rumpf vereint. So weit so gut. Aber es passierte natürlich das, was nicht passieren sollte wenn man unkonzentriert ist und ständig abgelenkt wird.
Als die komplette Bugsektion verschlossen war, bemerkte ich das die Bugfahrwerkklappe fehlte, die musste nämlich vor dem verschliessen eingebaut werden.
Also wurde der Bug mit einer Säge angeschnitten und vom Rumpf getrennt, anschliessend neu geklebt. Schade, nach dem ersten Verkleben war praktisch kein Spalt
zu sehen, so muss wieder etwas Spachtel helfen.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:29

Weiter gings mit ein paar Kleinigkeiten. Als erstes wurde auf dem Blendschutz noch ein Panel mit der Guncam angeklebt. Davor kam ein kleines Stück quadratisches Plastiksheet. Darüber kommt später die Linse für das HUD, bestehend aus einem Stück Folie. Das HUD selbst besteht aus einem Ätzteil. Das Bausatzeigene HUD wandert in die Restekiste.

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Auch der Notfanghaken und das Gehäuse wurden um ein Ätzteil erweitert. Werde aber noch ein paar Dutzend Walkarounds durchwälzen um ihn weiter zu verfeinern.

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Weiterhin wurden die Klebestellen um die CFT's mit Green Stuff aufgefüllt und mit einem Wattestäbchen glatt gezogen. Ebenso wurden leichte Spalte die durch unsauberes Kleben entstanden sind begradigt.

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Zum Schluss wurden noch die Nieten im Heissbereich nachgestochen um diese Details später etwas hervorzuheben, auch die Seitenruder sind nun angeklebt, nun kann die Feinarbeit an anderen Kleinteilen beginnnen.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:31

Und weiter ging die Fahrt. Zunächst wurde an den verspachtelten Stellen etwas nachgraviert.

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Dann gings weiter mit dem GPS Dome aus dem Wolfpack Zubehör.

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Centerline und Bombracks wurden angebracht.

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Die AOA Sensoren wurden abgeschnitten und werden später durch Abdeckcover ersetzt.

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Meinungsverstärker.....

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Am Cockpitrahmen wurden die Spiegel und die Griffe entfernt. Auch hier kommen später Ätzteile zum Einsatz.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:32

Im Prinzip ist die F-15 jetzt bereit für ein preshading. Alle Spachtelstellen sind verabeitet und sehen gut aus.
Anschliessend wurde die Oberfläche mit 1500er, 2400er, 4000er und 6000er Schleifleinen abgeschliffen und mit lauwarmem Spüliwasser abgewaschen.
Die Oberfläche ist jetzt so glatt wieder der Popo von meinem Sohn. [grins]

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Dem Waffensystemoffizier wurden noch zwei Einstiegshilfen spendiert. Hab ich in einem F-15 Walkaround Buch gesehen, also schnell zwei kleine Stücke 0,4mm Plastikrohr abgeschnitten und
angeklebt.

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Paddington
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So 6. Dez 2015, 13:32

Zunächst einmal habe ich mich mit weiteren vorbereitenden Maßnahmen für den späteren Zusammenbau aufgehalten.
Als erstes, der LANTIRN Pod. Der wurde schonmal in Wagenfarbe lackiert. Ebenso die beiden Lufteinlasshutzen, die später
am seitlichen Rumpf montiert werden. Diese werden später noch mit Covern und RBF-Tags verfeinert.
Der LANTIRN Pod ist im Bausatz enthalten, dieser hier allerdings, stammt aus dem Wolfpackset.

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Dann gings mit der Bereifung weiter. Auf den Bilder sind allerdings nicht die Räder aus dem Bausatz zu sehen. Es handelt
sich hierbei um Resin Räder von Royal Resin. Diese unterscheiden sich darin, dass sie breiter sind und ein Profil auweisen.
Breiter deshalb, weil die Bausatzräder für eine Strike Eagle zu dünn sind. Strike Eagles nutzen etwas breitere Räder wegen des
höheren Gewichts.
Die Räder bzw. die Felgen wurden zunächst in weisser Farbe lackiert.
Da ich wie immer keine Maskierfolien oder ähnliches für die Reifen verwende, wurden die Räder in Handarbeit lackiert.
Dazu nutzte ich Tamiyas XF-69 , Tamiyas Verdünner und Pinsel in Stärke 0 und 00.

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Nun wurde wieder wie bei mir üblich die schwarze Farbe mit sehr dünner Konsistenz erstellt, und damit der Felgenrand leicht
betupft, so das die dünne Farbe von selbst um den Felgenrand läuft und einen sauberen Übergang bildet.

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Der Rest ging dann leicht von der Hand und sah dann so aus. Eine weitere Detailbemalung der Felgen folgt noch.

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Weiterhin wurden die Triebwerkrohre mit aufgehellter Radom Farbe lackiert und der Flammring mit Titanium lackiert.
Der Flammhalter bestehend aus Eduard Ätzteilen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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Jetzt folgte die Qual der Wahl. Entweder die Bausatzeigenen Sitze verwenden und mit farbigen Eduard Ätzteilen aufwerden,
oder alternativ den Quickboost Resinsitz mit angegossenen Gurten verwenden. Der Bausatzeigene Schleudersitz sieht im
Grunde richtig gut aus, der Quickboost ist allerdings einen kleinen Tick feiner gegossen. Ich habe mich für einen Mix
aus beidem entschlossen. Die Schleudersitzschienen werde ich vom Bausatzeigenen Sitz entnehmen, da beim QB keine dabei
waren. Der Resinblock unterhalb des Sitzes kann auch erhalten bleiben. Dieser wird als Auflagefläche im Cockpit dienen. Positiver
Nebeneffekt, mit dem Resinblock weist der QB-Sitz die gleichen Maße auf wie der Sitz aus dem Kit.
Desweiteren wird der Resinsitz mit Eduard Ätzteilen verfeinert.

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Und jetzt wird geschnitzt....
Paddington
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Mo 7. Dez 2015, 10:47

Die Sitze sind bautechnisch soweit fertig. Der Vollständigkeithalber wurden diese Gitter noch angebracht. Sieht man aber später nichts mehr von wenn die Sitze eingebaut sind. Ausschussschienen sind auch dran.

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Dann schon mal ein wenig Vorschattieren.

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Paddington
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Sa 12. Dez 2015, 12:56

Dadurch bedingt das ich bald wieder Nachwuchs erwarte, gehts grade wieder nur schleppend voran. Immerhin habe ich weitere
vorbereitende Maßnahmen durchführen können.
Zunächst wurden die weiteren Waffenstationen lackiert und angebracht.

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Die Landescheinwerfer wurden auf der Rückseite mit Aluminium bepinselt um den Reflektor darzustellen.
Von vorne wurde maskiert um später die Rückseite in weiss zu lackieren.

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Die Klappen des Hauptfahrwerks sind lackiert und fertig zum Einbau.

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Die Triebwerkteile wurden ausgeschnitten und der Flammhalter wenigstens schon vorgrundiert.

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Zusatztanks wurden in Wagenfarbe lackiert, es fehlt noch etwas Verwitterung.

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Auch die Schleudersitze sind soweit fertig. Es fehlen noch die Auslösegriffe aus Ätzteilen und ein paar winzige Nachbesserungen.

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Die Rumpoberseite konnte ich auch schon weitestgehend lackieren. Auch hier werde ich noch etwas nacharbeiten.

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Und zum Schluss ist noch eine Lieferung eingetroffen. Bewaffnug aus Resin.

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panzerchen
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Sa 12. Dez 2015, 21:34

Ein grünes Maskiermittel ???
Sowas habe ich noch nie gesehen ( Blau von Microscale ja, aber grün ? ), von wem ist das ?
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Toolman Toto
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Sa 12. Dez 2015, 22:35

Danke für die Einblicke in Deine Arbeitsweise.

Das Cockpit und die Sitze finde ich richtig cool. Du hast aber ordentlich in die ZubehörKiste gegriffen. :shock:

Die Antwort zum Maskierband würde mich auch interessieren. :P Und sind das Felgengewichte?

Freue mich auf mehr.
Kleiner Maßstab - große Leidenschaft!
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Paddington
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Sa 12. Dez 2015, 23:38

@ panzerchen, dabei handelt es sich um Mr. Masking Sol von Mr. Hobby
https://www.scalemates.com/kits/267865- ... king-sol-r

Das wird mit einem beiligendem Pinsel auf Klarsichteile oder auf andere Teile aufgetragen. Nach etwas aushärten kann man es wie
tape abziehen. Es handelt sich dabei um eine Latexmasse. Ähnlich wie Revell Color stop, nur besser.

@ Toto, ja das sind Felgengewichte. Ein Bekannter, seines Zeichens Reifenhändler hat mir etwas davon abtreten können :D
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