Rockwell B-1B Lancer, Revell, 1/48

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Willy
Beiträge: 167
Registriert: Mi 27. Jun 2012, 16:42
Wohnort: Rostock / Studium Freiberg

Sa 8. Sep 2012, 21:33

Wie versprochen, hier die Bausatzvorstellung.

Hier möchte ich euch die B-1B Lancer von Revell in 1/48 vorstellen.

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Geschichte
Die B-1B ist einer der größten, schnellsten und modernsten Langstreckenbomber der USAF und bildet das Rückrat des Strategic Air Command. Der Schwenkflügelbomber ist in der Lage, 34t Waffenzuladung intern, sowie 26t extern bei einer Reichweite von 12.000 km in größter Höhe zu transportieren. Ihre Feuertaufe hat die B-1B mit Einsätzen beim Krieg gegen den Irak "Operation Desert Shield" mit Erfolg hinter sich gebracht. Als geplanter Nachfolger der B-52 absolvierte die B-1A bereits 1977 ihren Erstflug. Das Programm wurde 1977 von Präsident Carter gestoppt und erst 1981 die Fortführung des Programms und die Serienfertigung der B-1B angeordnet. Die erste B-1B wurde am 27.07.1985 der USAF übergeben. Die Radarabstrahlungsfläche der B-1B beträgt nur 25% des Wertes der B-52. Auch die Waffenzuladung ist enorm gesteigert worden. In drei internen Waffenschächten können sowohl Lenkwaffen an einem rotierenden Aufhängungssystem, als auch konventionelle Bomben mitgeführt werden. Die vier GE F 101 Triebwerke erzeugen je einen Schub von 13.608 kp mit Nachbrenner. Die Höchstgeschwindigkeit in 15.000 km Höhe beträgt Mach 1,25. Quelle Revell Bauanleitung
Für mehr Infos: Bitte hier klicken!

Hersteller: Revell
Bausatznummer: 04560
Maßstab: 1/48
Preis: Früher 60€ (?), heute e-Bay Preise
Inhalt: 4 graue Spritzling, 1 klarer Spritzling, Gummieräder, Decallbogen und Bauanleitung

Öffnet man den Karton findet man ihn gut gefüllt vor. Obwohl der Karton recht groß ist, musste jeder Spritzling von Revell zerteilt werden. Es sind auch schon einige Teile abgefallen. Als Größenvergleich habe ich eine 2€ Münze dazu gelegt.

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Kommen wir nun zu den einzelnen Sprizlingen.
Den Anfang macht der Spritzling für das Cockpit und den Heck. Es befinden sich überall sehr schöne und feine Details, auch wenn die Gravuren etwas stark ausgeprägt wurden.

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Kommen wir nun zu den mittleren Rumpfhälften und Teilen für den Bombenschacht und Fahrwerksklappen. Auch hier sind die Gravuren ziemlich stark ausgeprägt, wie überall. Eine Prägung auf der unteren Rumpfhälfte zeigt, das die Formen aus dem Jahre 1983 stammen. Es finden sich hier und da ein paar Sinkstellen und Auswerfmarken.

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Nun der Spritzling für die weitere Detailierung des Bombenschachtes und des Fahrwerkes. Alles sehr schön detailliert, hier kann man sich richtig austoben. Aber auch hier finden sich vereinzelt Sinkstellen und Auswerfmarken.

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Kommen wir zum letzten grauen Spritzling. Hier befinden sich die Schwenkflügel, Höhenruder und die Teile für die Triebwerke. Hier sind die Nozzles etwas einfach wiedergegeben.

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Der klare Sprizling ist klar und schlierenfrei ausgeführt worden. Von Haus aus auch schon abgetönt worden.

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Die Gummiereifen besitzen in der Mitte eine Formnaht, die sich aber recht einfach abschleifen lässt.

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Der Decallbogen ist in der gewohnten Qualität von Revell, sauber und kein Versatz zu erkennen.

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Die Bauanleitung gibt in 87 Schritten den Bau wieder und lässt keine Fragen offen.

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Es lassen sich mit diesem Bausatz zwei Maschinen darstellen. Einmal eine B-1B in einer dreifarben Tarnung, die Andere in Grau über alles.

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Fazit:

Laut IPMS Deutschland ist dieser Bausatz einer der genauesten, um eine B-1B darzustellen. Kann ich jetzt nicht kontrollieren, da mir das Referenzmaterial fehlt, aber ich vertraue mal dieser Aussage. Mit diesem Bausatz hat man einen echten Knochen auf dem Bastelltisch. Hat man ihn jedoch gebaut, ist es bestimmt ein Highlight. Jedoch hat dieser Bausatz auch seine Schattenseiten. Da ich diesen Bausatz schon einmal gebaut habe kann ich da auch etwas ins Detail gehen. Es finden sich hier und da auf dem gesamten Bausatz Sinkstellen und Auswerfmarken, oft auch sehr stark ausgeprägt, was das versäubern erschwert. Die Gravuren sind vielleicht etwas stark, ist aber Geschmackssache. Die Passgenauigkeit ist eigentlich in Ordnung, jedoch gibt es doch an einigen Stellen sehr große Probleme. Zum einen ist das der Übergang der verschiedenen Rumpfsegmente. Die obere und untere Rumpfhälfte macht auch ein paar Probleme, sowie die Triebwerksgondeln und die Schwenkflügel. Wenn man es ganz genau nimmt, kann man mit diesem Bausatz auch nur eine Version bauen. Nämlich nur die in der dreifarben Tarnung. Denn nur dazu passen die Nozzles. Während der Umlackierung in grau über alles, wurden auch die "turkey feathers" an den Nozzles entfernt. Die im Bausatz enthaltenen Bomben sind keine Bomben, sondern AGM-69 SRAM.

+ feine Details
+ echter Hingucker

+/- die vielleicht etwas stark ausgebrägten Gravuren
+/- beim Fahrwerk hätte man sich überlegen können, diese in Metall auszuführen

- Sinkstellen und Auswerfmarken
- Passgenauigkeit an manchen Stellen
- eigentlich nur eine Maschine darstellbar

Zusatz: Will man diesen Bausatz noch etwas verfeinern, so wird man auf dem Aftermarkt fündig. Es gibt gewichtsbelastete Resinräder von Royale Resin, Metallfahrwerk von SAC, allgemeinen Fotoätzteilsatz und Fotoätzteilsatz für den exhaust (kompletter Neuaufbau ohne "turkey feathers") von Eduard und Decallbogen "B-1B Dakato Bones" von Two Bobs,

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mit sehr schönen Nosearts.

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So das war es.  :D
Zuletzt geändert von IchBaueAuchModelle am Mi 31. Aug 2016, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bausatznummer ergänzt
MfG Patrick

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Patrick74
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So 9. Sep 2012, 00:02

Wau, das ist wird ein echter Trümmer der Vogel. Schon alleine im Modell ist die größe beeindruckend.
ich glaube im Laden habe ich die auch noch stehen sehen. ;) :D
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“
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So 9. Sep 2012, 10:39

Hallo

Ergänzend zu den gezeigten Decals, die ja wohl durchweg modernere Versionen der B-1 abhandlen, möchte ich hier noch die beiden Superscale Bögen einfügen die es seinerzeit für die B-1 gegeben hat.

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Leider ist deren Verfügbarkeit wahrscheinlich wegen des Alters nur noch mit viel Glück verbunden, schade eigentlich.
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Volkmar
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Di 30. Aug 2016, 07:22

Ein sehr schöner Baubericht. Ich frage mich nur, ob man stirbt, wenn man "Höhepunkt" oder "Zubehörmarkt" schreiben würde?
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Kafens
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Di 30. Aug 2016, 13:58

Volkmar hat geschrieben:Ein sehr schöner Baubericht. Ich frage mich nur, ob man stirbt, wenn man "Höhepunkt" oder "Zubehörmarkt" schreiben würde?

Erstens, es kein Baubericht sondern eine Baustzvorstellung und zweitens,
dir ist schon aufgefallen das dieser post fast 4 Jahre alt ist ?

Karl

PS: Eine kleine Vorstellung deinerseits wäre auch ganz nett.
IchBaueAuchModelle
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Mi 31. Aug 2016, 07:16

Trotzdem ist es eine hervorragende Vorstellung. Was spricht dagegen, mal wieder was Altes heraus zu kramen?
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Es grüßt
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Kafens
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Mi 31. Aug 2016, 13:39

IchBaueAuchModelle hat geschrieben:Trotzdem ist es eine hervorragende Vorstellung. Was spricht dagegen, mal wieder was Altes heraus zu kramen?

Hat ja auch keiner was anderes behauptet !
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