Die 'Goldene Hirschkuh' in 1:72 von Airfix

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Phylax Lüdicke
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Danke für das Kompliment, Christian. Wegen der Pläne habe ich Dir eine PN geschickt. :D

Bis wir mit dem Kleben anfangen können, wird wohl noch einige Zeit vergehen und noch einiges an Wasser rheinabwärts fließen... ;)
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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Phylax Lüdicke
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Moin, liebe Gemeinde der Modellbaubegeisterten.

Mir hat wieder einmal ein gutes Argument von Pat bzgl. der Schiffsartillerie keine Ruhe gelassen.
satori hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 11:24 Gerade die platzierung der Geschütze auf dem Hauptdeck mit dem Beiboot dazwischen ist ganz offensichtlich nicht richtig. Versuch mal eine Kanone einzurennen. Da muss das Boot jedesmal erst angehoben werden.* Zudem würde jeder Schuss die Grätings aufreissen (wenn man überhaupt die Kanonen zum Laden weit genug zurück ziehen kann). Auf dem Hauptdeck sind Grätigs erhöt, damit kein, bzw. nur wenig Wasser ins Schiffsinnere läuft.
*gemeint ist das Beiboot, welches auf dem Hauptdeck platziert wird...
Golden Hind 36.jpg
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Ist das Schiff wirklich maßstäblich richtig wiedergegeben, dann sieht das ausgerennte Geschütz zwar gut aus, will man das Geschütz nach dem Schuß aber nachladen... Einmal ganz davon abgesehen, daß kein Platz zum gehen mehr da wäre.
Golden Hind 56.jpg
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...so hat man da ein "kleines" Problem...
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...egal, wo man es aufstellt...
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Somit werden also auf dem Hauptdeck KEINE Geschütze aufgestellt. Ich habe mir bei KAMAR (c) von der Firma RedBox (c) eine Figurengruppe bestellt: https://kamar-zinnfiguren.de/de/Masssta ... -1-72.html. Die in diesem Paketchen enthaltenen Drehbassen halte ich für den Einsatz an Deck für sehr viel realistischer, wie die viel zu großen Geschütze. Wenn das Paketchen kommt, werde ich mal schauen, wie das dann paßt.

Was ich mir dann auch überlegt habe, ist der Umstand, daß wenn unter Deck- also auf dem Batteriedeck- tatsächlich die Artillerie in Tätigkeit gesetzt wird, dürfte aufgrund der Pulverdampfentwicklung 1. nicht mehr genug Luft zum Atmen übrig bleiben und 2. wären die Leute aufgrund "Bodennebels" blind! Grätings scheinen mir zwar auf den ersten Blick eine gute Lösung zu sein, doch bezweifle ich, daß durch die kleinen Öffnungen genug Qualm abziehen kann. Ich habe dann heute Nacht darüber gegrübelt, wie das bei anderen Schiffen gelöst wurde. Mir kam dann folgende Idee: Ich öffne die Abdeckung auf dem Hauptdeck, belasse aber das Süll an Ort und Stelle und ziehe anstelle der Grätings Vierkanthölzer in entsprechendem Abstand ein.

Das sähe dann in etwa so aus:
Bauplan Hinde 02.jpg
Bauplan Hinde 02.jpg (428.14 KiB) 526 mal betrachtet

Was haltet ihr davon? Auf den Balken könnte dann auch immer noch das Beiboot platziert und verzurrt werden.
Zuletzt geändert von Phylax Lüdicke am Mo 1. Mär 2021, 11:06, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
Bastlerchris
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Hallo Holger,

zu dem Thema der Geschütze ist in meinem Buch auch ein kleiner Abschnitt vorhanden..

Wie du schon festgestellt hast, ist das mit den großen Ballermännern platztechnisch eigentlich nicht möglich.

Im Buch ist das auch in Frage gestellt. Es wird auch eher in Richtung von kleineren Hinterladern / Drehbrassen sinniert.

Ich werde dir die Textseiten wohl mal mit zur Verfügung stellen.. :D

Also mal noch ein / zwei Tage warten - ich denke dann kann ich dir was zur Verfügung stellen.

VG Christian
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Phylax Lüdicke
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Dann lag ich mit meinen Gedankengängen gar nicht sooo falsch. :) Ein/zwei Tagen ist nicht tragisch, denn es wird wahrscheinlich eh Donnerstag/Freitag, bis die ersten Besatzungsmitglieder bei mir eintreffen. Von daher ist also alles bestens. :thumbup:
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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KaleuNW
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Ahoi Holger & Sohn

Wenn du die Pläne hier https://shipsofscale.com/sosforums/thre ... plan.6493/ anschaust, dann findest du sowohl deine Überlegungen wie auch diejenigen Pats bestätigt, nämlich, dass vom Platz her, aber auch unter dem Blickwinkel der Toplastigkeit, auf dem Hauptdeck keine Kanonen aufgestellt sein konnten.
Interessant ist, dass die meisten Modelle - beispielsweise auch das von Zvezda in 1:350 - kein spezielles Kanonendeck vorsehen und damit ungeprüft eine widersinnige Konfiguration vorgeben. Auch auf den meisten Plänen, die man im Internet findet, wird der gleiche Unsinn von einander abgeschrieben.
Deine Folgerungen zur Decksöffnung bezüglich «Abluft» sind einerseits nachvollziehbar. Andererseits, da es sich bei den Kanonen um Vorderlader handelte, geschah die Rauchentwicklung wohl grossmehrheitlich auf der andern Seite der Bordwand, sodass die Entlüftung über die Grätings als genügend hätte gelten können. Man kann auch davon ausgehen, dass auf den Komfort der Besatzung damals wenig Rücksicht genommen wurde.
Das Beibootes findet somit, wie später üblich, über der Decksöffnung auf dem Hauptdeck seinen Platz.

Dir und deinem Filius weiterhin viel Baufreude :D
Wilfred
Zuletzt geändert von KaleuNW am So 28. Feb 2021, 17:16, insgesamt 2-mal geändert.
Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.
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Phylax Lüdicke
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So sehe ich das auch, Wilfred. Vor allem kommen hier bzgl. Pulverdampf Erfahrungswerte zum tragen, welche aus der Reenactment= und Living History=Szene stammen. Wer sich mal die Filme Gettysburg, Gods and Generals, etc. angeschaut hat, bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, was passiert, wenn 2 Armeen mit Vorderladerartillerie aufeinander zu schießen beginnen: Man sieht wirklich NICHTS mehr. Allein, auf dem Festland ist man da ja für gewöhnlich im Freien; jedoch in einem Schiffsbauch sieht die Sache ja wieder ganz anders aus...

Ein ebenso unsinnges Detail ist die Aufstellung zweier Stücke direkt neben der Ruderpinne. Aus diesem Grunde habe ich die 2 Stückpforten auch nicht aufgebohrt und werden wir die auch zuspachteln.

Ansonsten danke schön für die guten Wünsche, Wilfred. :)
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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Diwo58
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Hi Holger.....

Yooooo... hier wird ja heftig Diskutiert....
Dann gebe ich auch mal etwas Senf dazu.... aber.....alles ohne Gewähr der Richtigkeit.

Belüftung auf dem unteren Gundeck?.....Denk mal dran das bei einer HMS Victory mit über 100 Kanonen das unterste Kanonendeck auch nicht extra belüftet werden konnte. Kannst du also auch einfach zu machen deine Grätings.
Aber du hast die Wahl ..... ganz zu...wahrscheinlich bei schwerer See... da sich ansonsten bei jeder Welle die über Deck geht auch gleich recht viel Wasser ins Schiffsinnere geht.
Offene Grätings....damit tatsächlich Licht und auch Luft ins Schiffsinnere kommt......oder ....
komplett offen... macht eigentlich nur Sinn wenn das Schiff beladen werden sollte.

Kanonen auf dem Hauptdeck halte ich durchaus für möglich..... wozu gibt es ein Brooktau..... welches ja so eine Kanonen zurück hielt nach dem Abfeuern. Dazu kommt, das die Kanonen teilweise über die Rehling (Bordwand) geladen wurden.... ich hatte mal ein Bild dazu.... finde ich natürlich jetzt nicht (Vorführeffekt).
Noch ein Problem bei der Airfix Hind.....an der vieles nicht stimmig ist.... die offene Rehling auf dem Hauptdeck. Die Hinde war immerhin ein gut bewaffnetes Kriegsschiff (für jene Zeit), da wird die Bordand wohl zu gewesen sein.... (schon allein zum Schutz der Seeleute)wie es z.B. die Heller Hind zeigt. So eine Kanone an einer dünneren Rehling.... das wird auch nicht lange gehalten haben.

Aber... ist alles auch völlig Wurscht....es soll doch ein Standmodell werden...oder? Willst du eine bestimmte Segelsituation zeigen.... bzw. Diorama?
Die Airfix Hind ist nun mal wie sie ist.... und soll doch auch ein Übungsprojekt für deinen Filius sein? Also muss jetzt auch nicht alles zu 1000% absolut Historisch werden....oder?

Gruß, Dirk. :thumbup:
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Phylax Lüdicke
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Du wirst lachen, Dirk, an die Vic habe ich auch gedacht. Der feine Unterschied ist nur, daß sie um einiges größer ist, als die Hinde. Kanonen von außenbords laden geht und wurde auch gemacht. das geht aber nur dann, wenn z.B. das Kanonenrohr zwischen den Blöcken der Wanten heraus schaut. Der Kanonier kann dann auf den Rüsten stehen und von außenbords die Kanone laden, Bei der Hind ist so etwas nicht vorhanden- leider. :? Grundsätzlich hast Du aber recht, von wegen Übungsstück und so :thumbup: ; er soll aber auch lernen, nach Möglichkeit sich an die geschichtlichen Vorbilder zu halten. Zumindest, so weit es eben geht und darüber hinaus sich an dem orientieren, was damals technisch möglich war. Da mein kleiner Klugscheißer zwar vieles, aber bei Leibe noch nicht alles weiß (wie und woher auch?), helfe ich ihm ja dabei. ;) Und genau aus diesem Grunde frage ich euch Löcher in den Bauch, stelle Vermutungen und Überlegungen an und bin um alle von euch vorgebrachten Argumente und Vorschläge dankbar- davon, daß mir das tierischen Spaß macht, über solcherlei Dinge zu diskutieren und Lösungswege abzuwägen, einmal ganz abgesehen... :D
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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satori
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Hoi Holger

Airfix hat dem Modell, wie man unschwer erkennen kann, 24 Pfünder beigelegt. 24 Pfünder standen nicht auf dem Hauptdeck, dafür sind sie zu schwer und zu gross. Auch fehlt, wie Dirk es anmerkt, das Schanzkleid in dem Bereich. Ich bezweifle, dass eine Relingsstütze (die so dünn ist wie am Modell) dem Rückstoss einer 24 Pfünder Kanone standhalten könnte. Nochmals. Es ist wirklich unsinnig, so grosse Geschütze aufs Hauptdeck zu stellen, vor allem da die Zwischendecks alle Leer sind. Segelschiffe sind stark Toplastig und man war stehts versucht, das mit einem möglichst tiefen Schwerpunkt auszugleichen. Man behalte sich das Schicksal der VASA im Hinterkopf.
Alle Geschütze der Golden Hind waren Vorderlader, also auch die Drehbassen. Zu der zeit kam man komplett von den Hinterlader weg, da sie nicht dicht geschlossen und somit zur Gefahr für die eigene Mannschaft werden konnten. Auch konnten sie nicht so schnell nachgeladen werden wie die Vorderlader, da das Abdichten der Pulverkammer viel Zeit in Anspruch nahm. Das schnelle Nachladen kam den Engländern in der Seeschlacht gegen die Spanier vor England zugute. Sie schossen 5mal (!!!) schneller als die Spanier. Das war nur mit Vorderlader möglich.
Es gibt einige Publikationen, die sich nur mit der Geschichte der Schiffartillerie beschäftigen. Da wird auch der Wandel von Hinter- (Stabringkanonen) zu Vorder- (Guss) und später wieder zu Hinterlader beschrieben.
Vorderlader hatten übrigens den Vorteil, das nahezu der ganze Pulverdampf aus der Mündung entwich. Zur Belüftung zu Gunsten der Mannschaft brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Ein Menschenleben war damals nicht viel Wert. Die Stückpfortendeckel waren überdies meistens geöffnet. Zum einen sicher um den Gestank unter Deck etwas erträglicher zu machen. Sicher aber, um etwas Licht zu haben. Offenes Feuer unter Deck war verboten (ausgenommen während Kampfhandlungen).
Des weiteren möchte ich noch darauf hinweisen, dass man keine Parallelen zur Victory ziehen sollte. Die Victory war ein Linienschiff des 19Jh.. Die Golden Hind eine "Racing Galleon" aus dem 16Jh. die zudem noch privat finanziert wurde. (Queen Elisabeth beteiligte sich an der Expedition mit nur einem lächerlich kleinen Anteil.) Francis Drake war der Erste überhaupt, der anfing Standards auf seinen Schiffen einzuführen. Bis zu den Linienschiffen war es aber noch ein weiter, gut 200 Jähriger Weg.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
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Phylax Lüdicke
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Moin! Moin!
satori hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 11:24Des weiteren möchte ich noch darauf hinweisen, dass man keine Parallelen zur Victory ziehen sollte.
Das meinte ich, Pat. :)
satori hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 11:24Auch fehlt, wie Dirk es anmerkt, das Schanzkleid in dem Bereich. Ich bezweifle, dass eine Relingsstütze (die so dünn ist wie am Modell) dem Rückstoss einer 24 Pfünder Kanone standhalten könnte.
Was noch erschwerend hinzu kommt! Aus diesem und den bereits weiter vorne genannten Gründen lassen wir das Hauptdeck, wie es ist und öffnen lediglich die Abdeckung für die Grätings, und bestücken einzig das Batteriedeck mit 12 Stücken. Die beiden am Heck lassen wir ebenfalls weg. Auf Deck werden wir lediglich Drehbassen anbringen. :)

Und wieder ging es ein kleines Stückchen weiter. Den Balkon haben wir in grün/weiß mit dunkelbraunem Rande bemalt, ebenso den Rahmen des Bildes mit der Hirschkuh (welche ich auch nochmal etwas überarbeitet habe) und die Fenster= und den Türrahmen in dunkelbraun geändert. Man sieht hier auch noch einmal die von Airfix angegossenen Teile, welche doch sehr rudimentär sind...
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Golden Hind 59.jpg (38.53 KiB) 455 mal betrachtet




Sodann habe ich die Scharniere und die Türknaufe entfernt...
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...und vermittels des Basteldrahtes neue Griffe und Türöffner angebracht.
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Auf der Rückseite habe ich das dann mit Vinylband überklebt...
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Sohnemann hat sich derweil um die Anker gekümmert, welche aber noch der weiteren Bearbeitung bedürfen.
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Golden Hind 64.jpg (66.82 KiB) 455 mal betrachtet



Bei den ersten Schotts habe ich auch angefangen, mich etwas mehr um die Dreiecke zu kümmern. Allerdings werde ich mich nicht ganz an die Bemalvorschläge von Airfix (c) halten.
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Golden Hind 65.jpg (45.53 KiB) 455 mal betrachtet



Vielleicht sieht man hier auch die Türgriffe etwas besser... :)
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Holger
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Phylax Lüdicke
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Moin, liebe Gemeinde der Modellbaubegeisterten.

Es gibt Neuigkeiten. Das Rekrutierungsbüro in Gestalt der Firma RedBox hat die ersten Teile der Mannschaft geschickt.


Alles gestandene Mannsbilder und brave Artilleristen...
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Golden Hind 69.jpg (89.73 KiB) 417 mal betrachtet



...und die Rückseite der Schachtel...
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Insgesamt sind es 20 Mann, 4 schwere Stücke und 4 recht leichte und bequem von einem Mann zu bedienenden Drehbassen auf 4 Gußäste verteilt...
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Golden Hind 71.jpg (54.2 KiB) 417 mal betrachtet



...und hier die Herrenriege in groß... ;)
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Golden Hind 72.jpg (36.94 KiB) 417 mal betrachtet



So, wie diese Stücke allerdings aussehen, werde ich wohl nicht umhin kommen, mir bei Radek die entsprechenden Stücke zu besorgen...

Etwas anderes hat mir aber die vergangene Woche auch keine Ruhe gelassen: Der Kutter der Bounty nämlich. Dieses Teil hat einen Rumpf, der ist glatt wie ein Babyhintern! Mir kam nun auf Arbeit die Idee, den Rumpf mit in Streifen geschnittenem Vinyl=Band zu belegen... Werde mich dann wieder melden...

Bis dahin:
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Holger
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Du könntest die Planken des Beibootes auch mit einem Graviermesser /-stift anreissen.

Mit Gruss aus der Werft
Wilfred
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Phylax Lüdicke
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Diese Idee, mein lieber Eidgenosse, kam mir auch schon. Allein, ich hätte das schon längst getan, dürfte ich ein solches Werkzeug mein Eigen nennen... :( Ich habe ja auch schon mit dem Gedanken gespielt, Teile meines Chirurgenbestecks zweckzuentfremden... :lol:
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Holger
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Ahoi Holger

Dieses Produkt für ca. 10 Euro kann ich dir sehr empfehlen :!:

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Aus der Werft
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Firma dankt. :)
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Holger
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