Die 'Goldene Hirschkuh' in 1:72 von Airfix

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satori
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Phylax Lüdicke hat geschrieben: Di 23. Feb 2021, 17:11 Der Steuerstand VOR dem Besanmast! Das läßt mir jetzt keine Ruhe mehr und David meinte nur: "Och nöö! Echt jetzt? Ist das denn niemandem aufgefallen?"
Doch ist es. Allerdings fusst der Besan bei der Golden Hind nicht auf dem Kielschwein, sondern endet schon auf einem der Zwischendecks. Bei der Golden Hind kann der Ruderstand sehr wohl da sein, wo Airfix in platziert hat. Die Pinne führt unter dem Mastfuss zum Ruderstock. Bei der Mayflower war das vermutlich auch so. Im Original meine ich, nicht wie beim Revell Modell.
Ich habe das in meinem BB auch erwähnt: viewtopic.php?t=5331
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
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Phylax Lüdicke
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Allerdings fusst der Besan bei der Golden Hind nicht auf dem Kielschwein, sondern endet schon auf einem der Zwischendecks. Bei der Golden Hind kann der Ruderstand sehr wohl da sein, wo Airfix in platziert hat. Die Pinne führt unter dem Mastfuss zum Ruderstock.
Danke Pat. Da ist mir jetzt echt der ganze Himalaya vom Herz gefallen... :D :thumbup:
Du kannst davon ausgehen, das Drake sein Schiff soweit optisch veränderte, dass es nicht mehr englisch aussah. Daher sicher auch keine Rose am Heck. Lass die Kuh dran und überlege Dir ob es für Dich sinn macht, die Hind eher Flämisch (habe ich so gemacht) oder vielleicht sogar Schwedisch zu verzieren.
Da warte ich dann Deinen BB ab, Pat. Das, was ich im Netz unter diesen Begriffen gefunden habe, läßt mich eher zu einer englischen Bemalung tendieren. Ist nicht böse gemeint, aber mir ist beim Anblick der vielen Schnörkel, etc., die Kinnlade heruntergefallen. :shock:

Da jetzt erst einmal nichts anderes am Rumpf ansteht, habe ich dem Unterwasserschiff mal den ersten Anstrich verpaßt...
Golden Hind 34.jpg
Golden Hind 34.jpg (52.35 KiB) 623 mal betrachtet



...und dem Matrosen mal ein Hemd angezogen... ;)
Golden Hind 35.jpg
Golden Hind 35.jpg (41.24 KiB) 623 mal betrachtet



Im Keller habe ich doch tatsächlich noch ein Beiboot der 1:87er Bounty gefunden; es müßte sich hierbei um den Kutter handeln.
Die Farbe stammt noch aus den frühen 80er Jahren und wird noch entfernt werden. Ich denke, daß zur Zeit der Hinde die Beiboote nicht so bemalt waren, wie es 150 Jahre später der fall war.
Golden Hind 36.jpg
Golden Hind 36.jpg (30.21 KiB) 623 mal betrachtet
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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satori
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Phylax Lüdicke hat geschrieben: Mi 24. Feb 2021, 15:59 Da warte ich dann Deinen BB ab, Pat. Das, was ich im Netz unter diesen Begriffen gefunden habe, läßt mich eher zu einer englischen Bemalung tendieren. Ist nicht böse gemeint, aber mir ist beim Anblick der vielen Schnörkel, etc., die Kinnlade heruntergefallen. :shock:
Es ist heute unmöglich genau zu rekonstruieren, wie die Golden Hind wirklich aussah. Ich habe aufgrund Drakes Biografie einen für mich schlüssigen Weg gewählt, aber ob das der richtige ist?
Englische Schiffe, gerade auch zur Elisabethanischen Zeit, haben schon ihren Reiz.
Phylax Lüdicke hat geschrieben: Mi 24. Feb 2021, 15:59 Im Keller habe ich doch tatsächlich noch ein Beiboot der 1:87er Bounty gefunden; es müßte sich hierbei um den Kutter handeln.
Die Farbe stammt noch aus den frühen 80er Jahren und wird noch entfernt werden. Ich denke, daß zur Zeit der Hinde die Beiboote nicht so bemalt waren, wie es 150 Jahre später der fall war.
Sehr cool. Schade das Airfix nicht daran gedacht hat dem Bausatz Beiboote beizulegen.
Ich denke auch, das die Boote kaum bemalt waren. Vermutlich waren die nur geteert. Hast Du Dir schon überlegt wo Du das Gangspill aufstellen willst? Das Beiboot nimmt schon ziemlich viel Platz weg...
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Phylax Lüdicke
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Moin Pat.

Ich hatte eigentlich vor, das Vorderkastell zum Hauptdeck hin offen zu lassen und dort ein solches Spill...
Ankerspill.jpg
Ankerspill.jpg (154.41 KiB) 593 mal betrachtet

...einzubauen. Wie schon weiter vorne geschrieben, ergäbe das dann auch einen Sinn der beiden Figuren 105 und 108. Ein solches Spill erscheint mir schlüssiger, als ein Gangspill. :)
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Holger
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satori
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Hmm das ist natürlich eine Idee. Wie konnte dann der Ladetakel bedient werden? Muskelkraft? Ein Boot zu Wasser lassen ginge vermutlich noch mit Muskelkraft, aber danach wieder aus dem Wasser???
Ein Gangspill braucht weniger Platz und kann auf dem Hauptdeck stehen. Es wäre somit Multifunktional. Das war meine Überlegung warum ich mich für das Ganspill entschieden habe.
Aber das mit den Figuren ist ein guter Grund. :thumbup:
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Phylax Lüdicke
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Wie ich das mit dem Spill mache, muß ich sehen. Ich denke, daß ich dafür noch etwas Zeit habe.

In der Zwischenzeit habe ich mich mal ein wenig künstlerisch betätigt und dem Heckspiegel und dem ersten Schott ein wenig Farbe verpaßt.

Das sieht dann so aus:
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Golden Hind 37.jpg (84.77 KiB) 575 mal betrachtet



Die Hirschkuh muß noch ein wenig bearbeitet werden, aber für meine Freihandkleckserei schon ganz ordentlich, oder nicht!?
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Golden Hind 38.jpg (46.94 KiB) 575 mal betrachtet



Die Bordwand habe ich, genau wie die Hirschkuh, mit Ocker (Revell N° 88) bemalt.
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Golden Hind 39.jpg (84.77 KiB) 566 mal betrachtet




Der Seegrastiroler hat nun auch seine rote Mütze auf und einen Leibriemen umgeschnallt. Faß und Kiste bekommen selbstverständlich noch die fehlenden Beschläge...
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Golden Hind 40.jpg (28.55 KiB) 566 mal betrachtet



Das erste Schott...
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Golden Hind 41.jpg (46.1 KiB) 566 mal betrachtet



...und so sieht es zur Zeit aus.
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Golden Hind 43.jpg (48.7 KiB) 566 mal betrachtet
Leider habe ich nur das Rot (XF-7) von Tamiya. Kleine Flächen, wie die Mütze des Matrosen, gehen noch, und den "Rahmen" des Heckspiegels konnte ich mit sachtem tupfen leidlich bearbeiten, aber bei den Rauten ging es dann schon los und bei den Dreiecken hat es dann ganz aufgehört. :x Entweder bin ich zu blöd oder ist die Farbe zu alt!? :oops: :cry: :?:
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Holger
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Phylax Lüdicke
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Die Sache mit dem Gangspill hat mir keine Ruhe gelassen. Dirk hatte mir ziemlich am Anfang dieses Bauberichtes einen Link zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um einen BB aus dem Wettringer Forum. Der selige Stüermann hatte darin den Bauplan der Hinde für ein (anscheinend aus Holz zu bauendes) Modell in 1:100. Dieses habe ich mir mal genauer betrachtet.

In dieser Aufrißzeichnung sieht man schön die Unterteilung der einzelnen Decks und auch, wo der Besanmast fußt.
comp_DSCN0157.jpg
comp_DSCN0157.jpg (69.32 KiB) 553 mal betrachtet



Somit können also Mast und Steuerstand auch bleiben, wo sie sind- die Ruderpinne läuft UNTER dem Besanmast durch!!! :D :thumbup:
Besanmast unter Deck.jpg
Besanmast unter Deck.jpg (12.88 KiB) 553 mal betrachtet




Den Teil mit dem Gangspill, den ich meinte, habe ich mal etwas vergrößert. Leider ist das Ganze dadurch etwas unscharf geworden. Ich glaube aber, man kann trotzdem noch genug erkennen. Das Gangspill befindet sich unterhalb des Mitteldecks und VOR dem Steuerstand, d.h. also kein Gangspill auf dem Hauptdeck.
Gangspill.jpg
Gangspill.jpg (13.6 KiB) 553 mal betrachtet


Was bleibt, ist immer noch das Problem mit dem Ladetakel, wie Pat schon so treffend festgestellt hat.
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Holger
Bastlerchris
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Hallo Holger,

der Plan kommt mir bekannt vor...- ich meine, der ist aus einem der Bücher "Blaue Reihe" Hinstorff Verlag.

Kann nur nicht sagen, aus welchem?? Ich kann ja mal am WE nachsehen.

Ansonsten schön Baufortschritte. Vielleicht kannst du ja mal eine Aufteilung /Trennung in den

Baubericht mit aufnehmen, was von dir und was von deinem Sprößling gemacht wird?

VG Christian
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satori
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Hi Holger

Du kommst trotz der vielen Recherche gut voran. Mit was für Farben arbeitest Du? Die haben einen etwas Kalkartigen Look. Gefällt mir.

Denke bei dem Bauplan einfach daran, dass es auch nur ein Rekonstruktionsversuch ist, ohne Garantie auf Richtigkeit. Gerade die platzierung der Geschütze auf dem Hauptdeck mit dem Beiboot dazwischen ist ganz offensichtlich nicht richtig. Versuch mal eine Kanone einzurennen. Da muss das Boot jedesmal erst angehoben werden. Zudem würde jeder Schuss die Grätings aufreissen (wenn man überhaupt die Kanonen zum Laden weit genug zurück ziehen kann). Auf dem Hauptdeck sind Grätigs erhöt, damit kein, bzw. nur wenig Wasser ins Schiffsinnere läuft. Dieser Plan scheint diesbezüglich nicht wirklich gelungen.
Das Spill kann sich überall auf dem Hauptdeck befinden (Es ist auch auf dem Plan auf dem Hauptdeck). Bei der VOC Amsterdam die ich mal besichtigt habe, war ich überrascht, dass das Spill, wie auf diesem Bauplan, achtern zu finden ist. Ich habe das bei der Mayflower dann auch so gemacht. Die Position des Gangspills macht beim Bergen des Ankers sicher Sinn. Wenn Du das Spill da platzieren willst, muss dieser Bereich aber offen bleiben, bzw geöffnet werden (Bauteil 10). Zudem denke ich, dass die Golden Hind kein Bratspill hatte.
Wie Du weisst, habe ich das Spill bei meiner Hind aber weiter vorne angebracht.
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Phylax Lüdicke
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Moin, ihr 2.

Das mit dem Plan wäre gar nicht schlecht, Christian, denn das gäbe dann weitere Anhaltspunkte, wie man was machen könnte. :) Ansonsten kann ich sagen, daß momentan ich alleine zugange bin. Das wird sich allerdings ändern. Die erste Farbschicht ist noch genauso da, wie ich sie gemacht habe. David darf dann das Unterwasserschiff (zunächst) fertig machen. Da die Hinde doch um einige Hausnummern über dem Steckbausatz liegt, werde ich die ganz komplizierten Schritte machen und David langsam an die schwierigen Sachen heranführen- er soll nicht den gleichen Frust erleben und das gleiche bittere Lehrgeld bezahlen müszen, wie ich damals. :) Was er macht, wird er dann auch selbst beschreiben und kommentieren; so, wie auch bei der Titanic. :D

Da ich des Nachts so hervorragend schlafen kann (bitterböser Sarkasmus aus), habe ich dann also viiiiiiiiiieeeel Zeit... :mrgreen: Da habe ich dann beim Stöbern eine Seite gefunden, in welcher die mutmaßlich verwandten Farben für Schiffe des 14./15./16. Jahrhunderts aufgeführt worden sind. Bei den Blau=, Grün= und Rottönen habe ich dann festgestellt, daß es doch recht blasze Farben sind. Dementsprechend habe ich für den Himmel über der Hirschkuh das Blau für die Unterseite der deutschen Jäger während des 2. Weltkrieges (Revell (c) RLM65) und Schilfgrün (Revell (c) SM 362) gewählt. Als ich das dann in der Fläche gesehen habe, war ich recht zufrieden damit.

Wegen des Beibootes habe ich irgendwo gelesen, daß es- Achtung: Spekulation!- wohl üblich war, vor einem Gefecht die Boote zu Wasser zu lassen und an der langen Leine hinterher zu ziehen. Aber auch das ist nicht unbedingt gesichertes Wissen, worauf in dem Text auch hingewiesen wurde.
Das Gangspill war wohl recht oft bis über die Mitte nach achtern versetzt. Die Hinde ist nun zwar nicht unbedingt die Victory ;), aber bei der Vic ist das Gangspill sehr weit achtern und die Jungens durften über sämtliche Ankertaue steigen...
Das Bratspill (Viiiiiiiiieeeelen Dank, auf den Namen kam ich nämlich nicht mehr. :thumbup: ) ist so eine Sache. Auch darüber habe ich mir den Kopf zerbrochen. Achtung Gedankenspiel: Wenn man die Gräting auf dem Vorderkastell wegließe, das Bratspill zum Bug hin versetzt daruntersetzte und das Ladetakel durch das offene Deck zum Spill führte, müßte das doch machbar sein!? ...grübel... Es bräuchte das Ladetakel dann nicht mehr direkt durch Muskelkraft in Tätigkeit gesetzt werden...grübel, grübel, grübel...

Ach, bevor ich es vergesse, Pat: Den Plan nehme ich als Möglichkeit, nicht als Tatsache. Wenn man manche Sachen so sieht, wird einem- mir- so einiges sehr viel klarer. Das ist ja das schöne an der Hind, daß es egal ist, wie man sie baut, alles ist irgendwie immer falsch und auch wieder irgendwie richtig! :lol:
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Holger
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satori
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Phylax Lüdicke hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 12:48 Da die Hinde doch um einige Hausnummern über dem Steckbausatz liegt, werde ich die ganz komplizierten Schritte machen und David langsam an die schwierigen Sachen heranführen- er soll nicht den gleichen Frust erleben und das gleiche bittere Lehrgeld bezahlen müszen, wie ich damals. :)
Ich finde es echt bemerkenswert von Dir, wie Du Deinen Junior an dieses Hobby heran fürst. Ich wünschte, mein Vater hätte nur Ansatzweise so viel engagement gezeigt. :respekt:
Phylax Lüdicke hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 12:48ich dann festgestellt, daß es doch recht blasze Farben sind.
Das ist sehr schwierig zu sagen. Das hatte wohl mit dem Grundstoff zu tun, aus welchem eine streichfähige Farbe hergestellt wurde. Es gab wohl alles. Matte, stumpfe Farben, wie auch kräftig leuchtende.
Phylax Lüdicke hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 12:48Wegen des Beibootes habe ich irgendwo gelesen, daß es- Achtung: Spekulation!- wohl üblich war, vor einem Gefecht die Boote zu Wasser zu lassen und an der langen Leine hinterher zu ziehen. .
Sicher ist, dass die Beiboote gerne als "Meatsafe" verwendet wurden. Man befüllte sie mit Lebensmitteln wie Fleisch oder Mehl und zog sie hinter sich her. Dies zum Schutz vor grossen und kleinen Schädlingen (Mannschaft - Lebensmitteldiebstahl war weitverbreitet an Bord. Und natürlich Ratten und Mäuse).

Bei der Golden Hind auf dem Plan stellt sich die Frage, warum die Geschütze auf dem Hauptdeck stehen? Die könnten problemlos ein oder zwei Deck tiefer stehen und wären somit aus dem Weg geräumt. Abgesehen davon, dass sich der Schwerpunkt des Schiffes verbessern und die Krängung für die Kanoniere weniger zum Problem werden würde. Wie schon geschrieben, halte ich diesen Plan für wenig realistisch.
Phylax Lüdicke hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 12:48Das ist ja das schöne an der Hind, daß es egal ist, wie man sie baut, alles ist irgendwie immer falsch und auch wieder irgendwie richtig! :lol:
Ich mag diese Freiheit, gewisse Dinge selber entscheiden zu können. :mrgreen:
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satori hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 14:25 Das hatte wohl mit dem Grundstoff zu tun, aus welchem eine streichfähige Farbe hergestellt wurde. Es gab wohl alles. Matte, stumpfe Farben, wie auch kräftig leuchtende.
Deswegen werde ich mal schauen, daß ich noch einen anderen Blauton bekomme. ;)
satori hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 14:25Ich finde es echt bemerkenswert von Dir, wie Du Deinen Junior an dieses Hobby heran fürst. Ich wünschte, mein Vater hätte nur Ansatzweise so viel engagement gezeigt. :respekt:
Danke für das Kompliment. Ich hätte mir in der Beziehung auch etwas mehr Hilfe von meinem Vater erhofft. Allein, ich bekam zu meinem xten Geburtstag eine 109 von Galland (JG26) und das wars! Ich hatte keine Ahnung, was ich da tun sollte- und zu fragen habe ich mich, ehrlich gesagt, nicht getraut... Meinem Filius mute ich das nicht zu!



Ich habe heute Vormittag auch schon wieder etwas weiter gemacht. Das Schott mit dem Eingang zur Kajüte unter der Poop hat 2 Fenster, welche ich ja schon "geöffnet" habe. Jetzt muß aber das Schott auf eine Plastik"wand" geklebt werden; das bedeutet also, ich muß in diese Wand auch noch 2 Öffnungen bohren.

Das Schott habe ich also aufgelegt...
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...und mit Bleistift die Fenster markiert.
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Vermittels des üblichen Vorgehens habe ich nun auch hier die Fensteröffnungen parat.
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Und so sieht das jetzt aus. Der spätere Sir Francis war auch recht zufrieden. :D
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Golden Hind 47.jpg (31.54 KiB) 517 mal betrachtet

Sir Francis fehlen jetzt nur noch die paszenden Schuhe, Bart und Haupthaar (sofern sichtbar) und die gesunde Gesichtsfarbe.

Etwas Bauchschmerzen bereiten mir ja die Ankerklüsen. Nirgends eine Öffnung und auf den Klebeteilen sind die Umrisse nur vage angedeutet, aber das hat ja, GOTT seis gedankt, noch etwas Zeit... :o Mal sehen, was mich sonst noch erwartet. :?
Zuletzt geändert von Phylax Lüdicke am Sa 27. Feb 2021, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Holger
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Hallo Holger,

Ich habe den Plan/das Buch gefunden.
Ein paar Seiten im Buch sind auch der Golden Hind gewidmet....
Wie kann ich dir nun weiterhelfen?
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Phylax Lüdicke
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Danke schön, Christian. Sind diese Seiten im Netz abrufbar? Und wenn ja, wo?

Und wieder ist es ein Stück voran gegangen.Vorerst haben wir uns mal mit Lackierarbeiten begnügt, d.h., David hat heute zum ersten Male mit Emailfarbe gearbeitet. Dafür, daß er das zum ersten Male gemacht hat, finde ich das Ergebnis gar nicht mal so übel:

Meine Vorlage- quasi das Muster- war ja die 1. Farbschicht auf dem Unterwasserschiff. David hat nun die 2. Farbschicht aufgebracht...
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Das Ergebnis im Sonnenlicht:
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Sodann kamen die Türen an die Reihe...
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Der Balkon bekam als Grundierung den hellblauen Anstrich des Himmels aus dem oberen Heckspiegel...
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Dem Himmel habe ich eine 2. Farbschicht gegönnt...
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Zuletzt geändert von Phylax Lüdicke am Sa 27. Feb 2021, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Hallo Holger und David,
sehr schöne Teamarbeit zeigt ihr da. :thumbup:
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Der Plansatz umfasst 4 Seiten: einen Spantenriss, das schon gezeigte Details des Rumpfes, einen Segelriss und einen 4 Teil mit Details zur Takelage / Blöcke/ Taue/ Belegplan...
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