Diwo58 inspiriert - der Bau der VASA / Revell in 1:150

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Toolman Toto
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Hallo liebe Mitkleberinnen und Mitkleber!

Durch die zahlreichen hier eingestellten Bauberichte excellenter Windjammer wurde ich schon vor längerer Zeit motiviert, mich auch mal an ein Segelschiff zu wagen.
Nun muss ich vorwegschicken, dass ich vollkommen unerfahren auf diesem Gebiet bin und mich also absolut jungfräulich an einen Bausatz der Vasa heran begeben werde.  :shock:

Vasa_Bau_I_20180104_1.JPG
Vasa_Bau_I_20180104_1.JPG (588.76 KiB) 877 mal betrachtet

Warum die VASA? Ich bin vor vielen Jahren mal in Stockholm gewesen  und habe dort das VASA-Museum besichtigt. So habe ich einen kleinen Bezug. Zudem finde ich die bunte Bemalung höchst ansprechend. Ob ich das hinbekommen werde wird die Zeit zeigen. Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt über die bereits so zahlreich vorhandenen Hinweise und Tipps zum Bau dieser Segler.  :thumbup:   :thumbup:

An dieser Stelle schon mal herzlichen Dank an Diwo58 - stellvertretend für alle großartigen Bootsbauer hier im Forum :clap: - der mit seinem Aufruf zum Gemeinschaftsbau der Vasa den Initialfunken gezündet hat, dem ich, wenn auch erst nach über einem Jahr, nun folge.  :oops: Vielleicht findet der liebe Pat ja auch wieder Lust weiterzumachen (dann kann ich besser abkupfern :lol:)...

Auf eine Bausatzvorstellung verzichte ich an dieser Stelle. Über die V(W)ASA der unterschiedlichen Hersteller wurde ja hier im Forum umfangreich berichtet.
https://community.revell.de/viewtopic.php?f=46&t=3262&p=25810&hilit=vasa#p25810

Wie sich der Bau entwickeln wird, weiß ich jetzt noch nicht. Ich möchte gerne versuchen die Wanten selber zu knoten und vielleicht auch die Segel zu nähen. 
Farblich orientiere ich mich am Bauplan bzw. Fotovorlagen und folgenden Quellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_(Schiff)
http://www.wasadream.com/Index/indexgerman.html
Handbuch der praktischen Seemannschaft auf traditionellen Segelschiffen (J. K. Jensen)
Modellbau von Schiffen des 16. und 17. Jahrhunderts (R. Hoeckel)
Historische Schiffsmodelle: Das Handbuch für Modellbauer (W v. Mondfeld)

Tipps  und Tricks:
https://community.revell.de/viewtopic.php?f=48&t=4899
https://community.revell.de/viewtopic.php?f=47&t=4278

Zum Schluss sein noch der Hinweis gestattet (um auch Dirk zu zitieren)
Ein wirklich, wirklich schöner Bausatz. Allerdings sollten Einsteiger dieses Modell noch nicht bauen und erst mal etwas Erfahrung sammeln, denn die braucht es bei diesem Modell. Für Fortgeschrittene aber eine gute Herausforderung und nicht mal eben so gebaut. Modellbauspaß für einige Monate ist garantiert.
Na, das Jahr hat ja erst begonnen und mal sehen, ob die 12 Monate reichen. Es soll auf jeden Fall 2018 fertig werden!  :roll:
Ach ja, und ich werde noch ordentlich Vokabeln pauken müssen. Obwohl ich selber mal das Segeln gelernt habe, kenne ich kaum ein Teil auf Großsseglern beim richtigen Namen.  :?

VG Toto
Zuletzt geändert von Toolman Toto am Sa 14. Dez 2019, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Diwo58
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Hallo Toto........

Dann auch hier....... :mrgreen:...... Melde ich mich mal als erster Vornesitzer an und freue mich auf deinen Bau der Revell Vasa. Sessel ist zurecht gerückt Chips bereitgestellt und Getränke gekühlt (äääääh.... in dieser Jahreszeit ist doch eher heißer Tee oder Kaffee angesagt).
Außerdem möchte ich mich Herzlich bedanken für deine netten Worte...

Auch wenn es dein erster Segler dieser Art ist, so bin ich absolut davon Überzeugt, das du wieder ein Herausragendes Modell bauen wirst...... Ich kenne ja einige deiner schon gebauten Modelle und weiß was du drauf hast. Das Rüstzeug für den Bau eines Historischen Segler hast du ja schon in Form von entsprechender Literatur und auch Links zu Webseiten. Aber sollte es mal haken, sei dir gewiss ich helfe gern mit Rat und tat so gut ich kann.

Ich denke die Hauptschwierigkeit wird die Bemalung sein. die vielen verschiedenen Farben auf den kleine Figürchen und Schnitzereien sind mit Sicherheit sehr Zeitaufwändig. Daher solltest du dir kein Zeit Limit geben. Bei der späteren Takelung kannst du dich an den Revellplan halten, der gar nicht mal so schlecht ist. Wenn du aber möchtest sende ich dir aber gerne noch einen anderen Takelplan bzw. Übersicht.
Ich finde sehr gut, das du die Segel selbst herstellen möchtest :thumbup: Solltest du daran aber scheitern wüsste ich wo du fertig genähte Erwerben könntest... gleiches gilt für den Flaggensatz.....Aber zur Not könntest du auch einen von mir haben (aus Stoff).
Zu den Wanten..... Das Knoten der Wanten im Maßstab von 1/150 könnte ein Problem werden, weil je höher man kommt desto enger wird es und hast im oberen Bereich Knoten an Knoten. Ich habe  meine geklebt. Aber das sei dir überlassen.

Jetzt freue ich mich auf deine ersten Fortschritte....

Gruß, Dirk. :thumbup:
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Nightquest1000
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Hoeckel ist perfekt.

Übrigens kannst du alles, was im Hoeckel steht, Wort für Wort beim Mondfeld nachlesen. Aber da es weder den Herrn Hoeckel noch den Verlag noch gibt, wer wollte ihm da Plagiat vorwerfen...

Spaß beiseite, So ein Segler ist so mit das komplexeste, womit man sich im Modellbau beschäftigen kann. Anfangs kann man sich da schon überwältigt fühlen. Aber wenn man es herunterbricht in einzelne Bauabschnitte, merkt man das es doch schaffbar ist.
Nur Mut, du kriegst das hin !

Grüße
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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Toolman Toto
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Moinsen, Ihr zwei und vielen Dank für den Zuspruch und die ersten Tipps!  :thumbup:

Die Wanten werde ich tatsächlich eher kleben als knüpfen. Die Bilder, die ich von geknoteten Wanten in dem Maßstab gesehen habe, fand ich nicht so ansprechend. Die Knoten werden schon arg dick.

Dirk, Du hattest mal irgendwo von einer Umrechnungstabelle zum Berechnen von Taustärken in den richtigen Maßstab gesprochen. Das klingt spannend aber ich habe das nicht gefunden. Kannst Du mir einen Link nennen oder Tipp geben?
Ich überlege noch, welchen Stoff ich für die Segel nehmen würde. Mir schwebt ein leichter Leinen vor.... oder wäre der ggf. zu grob?? Werde mal im lokalen Stoffhandel ein paar Proben abstauben und antesten. Dann kommt auch endlich mal die kleine Nähmaschine meiner Tochter zum Einsatz.

Gestern habe ich im Mondfeld gelesen - das war übrigens ein toller Trödelmarktschnapper! Schon uralt aber für meine Zwecke mehr als ausreichend. Der ist ja MEGA umfangreich. WAHNSINN!!!
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Toolman Toto
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So, nun aber mal ans Eingemachte....

Nachdem der Inhalt der Schüttelbox (wann wird das eigentlich endlich mal geändert) auf dem Basteltisch lag und die umfangreiche Bauanleitung durchgesehen wurde, standen mir vor allem große Fragezeichen im Gesicht... wie fange ich nun an??? Bist Du von allen guten Geistern verlassen??? Diese Figürchen, Masse an winzigen Kanönchen - bohre ich die noch auf??? - und, und, und.
Na gut, am besten von vorne  :lol: - is klar. Aber die Reihenfolge der Bauanleitung einzuhalten ist ja auch nicht immer von Vorteil. UND baue ich erst die Teile zusammen und lackiere dann oder umgekehrt? In der Regel baue ich erst und lackiere dann. Angesichts der anstehenden fisselligen Detailbemalung, gehe ich wohl aber den anderen Weg.
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Also, erstmal vom Gustast befreien und etwas entgraten und versäubern. Ist eigentlich nicht viel zu tun. Der Guss ist nach meinem Empfinden sehr sauber.
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Ich habe mich entschieden, die Deckattrappen mit den Lafetten(?) direkt an den Innenrumpf zu kleben und mit zu lackieren. Die Kanonenrohre klebe ich anschließend separat ein. Davon sieht man anschließend ohnehin nichts mehr durch die winzigen Luken. 
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Nach den ersten paar Sprühstößen aus der Airbrush dann das ENDE. Ich habe nicht sofort gemerkt, dass die in meinem Vorrat noch vorhandene Farbe Afrikabraun wohl zu alt war und sich Grissel gebildet haben die die 0,2 mm Düse schön zugesetzt haben. 
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Also alles auseinander bauen (geht Gott sein Dank einigermaßen problemlos bei dieser Pistole) und reinigen. Die Düse reinige ich gerne mit Zahnhölzern.... KNACK!!! Spitze von Zahnholz abgedreht, die natürlich in der Düsenspitze stecken bleibt. Beim versuch, diese vorsichtig zu entfernen ist nun tatsächlich ein Teil der Düsenspitze abgebrochen. Das war es erstmal. Ersatzteil ist bestellt - dauert natürlich 10 Tage, daher Zwangspause. Ich werde mich dann mal als nächstes mit dem Aufbohren und Lackierender Kanonen beschäftigen.
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Diwo58
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Hallo Toto......

Ja, ich habe eine "Taustärkenrechner" auf meinem PC. Man misst den Durchmesser am Mastfuß des Großmast, gibt den Wert ein und... Simsalabim.... rechnet er sämtliche Taustärken für das stehende und laufende Gut aus.

Ein Link habe ich jetzt nicht, ich habe den auch nur von einem befreundeten Modellbauer erhalten. Aber ich kann versuchen, dir den per Mail zu senden. Dazu bräuchte ich deine Internet Adresse.....(per PN) in der Hoffnung, dass das funktioniert.
Sollte das aber in die Hose gehen, kann ich das schnell an meinem PC ausrechnen lassen, ausdrucken und dir senden.

Der "Mondfeld" ist schon ein dicker Wälzer, aber auch meiner Meinung nach richtig gut. Als Nachschlagewerk für Segelschiffe auf jeden Fall zu empfehlen.

Zu den Segeln....: Ich nehme immer einen sogenannten "Baumwollbatist"..... der Stoff ist ziemlich fein gewebt, Blickdicht und es gibt ihn in verschiedenen stärken. Außerdem ist der Stoff sehr Preisgünstig. Sollte eigentlich in jeden "Stoffladen" zu finden sein. Gefärbt werden meine Segel mit einem Gemisch aus Tee und Löslichen Kaffee.
Noch feiner ist Ballonseide.... aber auch ungleich teurer. Außerdem lässt sich der Stoff schlecht färben und ist dann noch leicht dursichtig.

Was wirst du denn für Blöcke nehmen und welches Garn möchtest du verwenden? Ja, ist noch ein bisschen hin, bis du Blöcke und Garn brauchst, aber ich bin nun mal Neugierig.... :mrgreen:

Ich stelle dir mal ein paar Links ein für Zubehör, die ich nutze. Vielleicht kennst du die ja.........:
Morope Garn
Blöcke und Juffern
Ketten

Gruß, Dirk.
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Diwo58
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Hi Toto.......

Ich noch mal...... Das mit der Airbrush ist ja ärgerlich. Aber.... Shit happens.
Okay Kanonen aufbohren..... da hast du aber was vorgenommen. Die Wummen der Revell-Vasa sind doch kleiner als bei meiner Airfix Wasa. Naja, brauchst ja nicht tief zu bohren 1-2-mm sollten ja schon reichen. Bei den kleinen Geschützen, den 1 Pfündern würde ich mir das mit dem aufbohren aber schenken, denn selbst ein 0,1 mm Bohrer ist noch dick dafür und dann noch die Mitte treffen......... könnte schwierig werden. Also ich würde mich das nicht trauen. Bin gespannt.

Weiterhin gutes gelingen....
Gruß, Dirk. :thumbup:
panzerchen
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Naja, Aufbohren ist eigentlich so gut wie immer optisch wirkungsvoll.
Bei seehr kleinen Kalibern reicht aber auch mal die Mündungen nur mit einer erhitzten Stecknadel einzuschmelzen.
Erfreulicherweise wird die dabei gleich geschwärzt.
Falls es an der Mündung einen kleinen Wulst gibt-->einfach mit einem Skalpell abschneiden.
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Toolman Toto
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Moin,

die Idee mit der heißen Nadel ist auch gut! :) Das werde ich mal ausprobieren, danke, panzerchen!

Danke auch für die Tipps mit dem Segelstoff und Deine Mail, Dirk. Zum Thema Blöcke und Garn habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Etwas Garn ist ja im Bausatz. Aber da werde ich auch nochwas im Zubehörhandel stöbern. :)

VG Toto
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Toolman Toto
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So, dann möchte ich gerne auch noch einen Baufortschritt dokumentieren.

Die Kanonen wurden schwarz bemalt und mit Bronze trockengebürstet. 
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Das Aufbohren der Kanonen ist echt undankbar. Die erste Hälfte wurde gebohrt. Die zweite Hälfte für die andere Seite habe ich noch unversehrt gelassen. Vielleicht gehe ich da noch mit der Methode heiße Nadel ran, mal sehen.
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Das Deck hat einen Wash erhalten und wurde dann mit einem hellen Sandton ebenfalls trocken bemalt.
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Vasa_Bau_20180307_17.JPG (134.12 KiB) 3151 mal betrachtet


Die Kanonen wurden anschließend auf den Decks verteilt und danach die bereits mit der Grundfarbe versehenen Rumpfteile zusammengefügt.
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Die Passgenauigkeit ist meines Erachtens wirklich gut. Jetzt trocknet alles schon in Ruhe aus und dann werden die Macken vom Kleben ausgebessert und die Decksaufbauten noch bemalt.


Danach werde ich mich mal daran begeben die Details farbig zu bemalen.
Zuletzt geändert von Toolman Toto am Mi 7. Mär 2018, 21:03, insgesamt 4-mal geändert.
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Diwo58
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Hallo Toto.....

Ups.... fast übersehen.... :( hier ging es ja weiter.
Sehr schöne Fortschritte. Spannend fand ich deine Art der Kanonenbemalung..... erst Schwarz, dann mit Bronze trocken bürsten. Das werde ich doch glatt auch mal probieren. Die kleinen Kanönchen zu bohren ist absolut tricky.... da immer genau die Mitte zu treffen bei den kleinen Dingelchen ist echt schwierig.
So wie es aussieht, hast du die Rumpfhälften ja schon zusammen geklebt (samt Deck). Ist das bemalen der kleinen Figuren dann nicht recht schwierig?
Ich wünsche dir weiterhin gutes gelingen und freue mich schon auf weitere Fortschritte. Wobei....ich denke, ab Start des Wettbewerbes wirst du wohl diesen Baubericht unterbrechen müssen.....oder?

Gruß, Dirk. :thumbup:
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Toolman Toto
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Danke für das Feedback, Dirk. Ich habe gestern noch ein wenig am Deck ausgebessert und angefangen weitere Farbe aufzubringen - zunächst mal das Rot (Revell Aqua Feuerrot 31) an den Rumpfseiten und war (mal wieder), sagen wir mal frustriert, wie schlecht rot zu malen ist, weil es kaum deckt. Das gilt aber m. E. für fast alle Hersteller. Außerdem finde ich, es hat schon fast einen Orangeton und nicht, wie ich es eigentlich gerne hätte, ein schönes sattes Rot!

Ich halte mich ja gerade bei den Revell-Bausätzen gerne an die Farbvorschläge und nehme dann auch die Revell-Aquas, mit denen ich sonst ganz gut klarkomme - sonst nutze ich auch viel Vallejos Game Colours - aber das Rot.... :thumbdown: Vielleicht nehme ich hier noch was anderes und übermale das..

Habt Ihr damit auch solche Erfahrungen gemacht oder grundiert Ihr die Flächen zuerst mit einem helleren Ton wie weiß oder hellgrau?

Welche Farben benutzt Du Dirk? Hälst Du dich an die Vorschläge in der Bauanleitung? Ich meine einmal gelesen zu haben, dass Du für das Deck immer "Sand" nimmst, oder?

Mit den ersten Figuren wollte ich mal am Wochenende beginnen. Mal sehen, wie das läuft, wenn der Rumpf bereits zusammengebaut ist.

Bis dahin

Toto
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Hi Toto.......

Tja... das mit der Deckung von Rot kenne ich auch. Ich nehme ja mittlerweile ausschließlich Humbrol Enamel Farben, weil die nach meiner Erfahrung besser durchtrocknen..... was besser ist, da ich ja mit Ölfarbe drüber gehe. Aber auch das Humbrol Scharlachrot 060 deckt nicht so prall und muss mehrfach aufgetragen werden.

Also ich bin ein Grundierungsverweigerer...... :mrgreen: Ich benutze aber auch nur "Pinsel" und keine Airgun. Ich nehme aber an, das manche Farben auf bestimmten Grundierungen besser zur Geltung kommen. So z.B. wirkt ein Gelb besser auf einer weißen Grundierung... das hat was mit Farbpigmenten zu tun.....(habe ich zumindest irgendwo so gelesen).

Wie gesagt, benutze ich Überwiegend Enamel Farben von Humbrol...außer... sämtlich Metallfarben wie Gold, Kupfer, Eisen usw. da benutze ich Farben von Revell.
An die Vorschläge im Bauplan halte ich mich nur bedingt. Wenn möglich sehe ich mir erst mal (z.B. Vasa oder Batavia) die Farbgebung der Originale an. Oder recherchiere ich im Netz.... wie was wohl ausgesehen hat. Oder... eben nach eigenen Empfinden. Wenn ich mir aber gar nicht sicher bin übernehme ich die Bauplanfarben.
Da ich ja mit Ölfarbe arbeite und bzw. mit der Ölfarbe (Vandyke Braun von Schminke) über alles gehe, hat das ein starken Effekt auf die Farben, die eingesetzt habe. So bin ich ja eher ein Freund von Grauen Decks. Dazu benutze ich von Humbrol das Tarngrau 028 matt und gehe mit besagter Ölfarbe drüber. Für alles, was in "Holz" Braun aussehen soll, nehme ich Humbrol 063 Sandbraun matt und gehe auch mit Ölfarbe drüber. Die Ergebnisse kannst du dir ja in meinen Bauberichten ansehen.
Am Beispiel des Rot, das dir nicht so gefällt...... mit Ölfarbe drüber und...... ein ganz andrer Effekt. Nur... falls du mal Ölfarbe probieren möchtest..... würde ich das nicht gleich am Modell machen...... Übungsrunde ist erforderlich...falls du dich nicht mit Ölfarben auskennst.

Ich glaube.... ein gutes Beispiel wie ich Farben und Ölfarbe einsetze ist mein Baubericht zur Airfix Wasa.

Ich hoffe meine Antworten helfen dir weiter.

Gruß, Dirk. :thumbup:
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satori
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Hi Toto
Ich grundiere bei Rot immer erst mit Braun. So wird das Rot sehr satt. Einfach mal versuchen.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
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Nightquest1000
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Nochmal wegen Kanonen bohren. Sollte nicht so schwer sein.
Mündung glätten und dann mit dünner Stecknadel mittig anstechen. Damit hat der Bohrer eine Führung.

Grüße
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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