VOC-Retourship BATAVIA 1/150 (05720)

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Diwo58
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Sa 21. Mär 2015, 20:31

Hallo Modellbaufreunde,
ich möchte euch hier ein Modellschiff von Revell vorstellen, das leider nicht mehr im Programm ist. Zu Unrecht... wie ich finde! Was dazu geführt hat dieses schöne und reich Detaillierte Modell aus dem Programm zu nehmen, entzieht sich meiner Kenntnis, hoffe aber das dieses Modell doch eines Tages wieder ins Programm von Revell aufgenommen wird.

Meine Batavia... Die Verpackung ist etwas Mitgenommen, aber ansonsten ist der Bausatz Heil und Komplett. Ergattert bei einem Online Auktionshaus.
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Die Batavia,
war ein Dreimaster, der zu den "Retourschiffen" gehörte, die für den Transport von Gütern und Personen zwischen den Niederlanden und Asien bestimmt war. Der schwerbewaffnete Frachtsegler wurde 1628 in Amsterdam von der Vereinigten Indischen Kompanie gebaut. Der Batavia war nicht viel Glück beschert: schon auf ihrer Jungfernfahrt 1629 zerschellte sie an australischen Klippen. Vom Geist des fliegenden Holländers beseelt, machte sich der Schiffsbaumeister Willem Vos im Jahre 1985 daran, den 3-MasterinLelystad zu rekonstruieren. Mit Hilfe von Jugendlichen, die eine handwerkliche Ausbildung auf dem Schiff erhielten, und vielen Freiwilligen konnte das historische Schiffsbau-Projekt in 10 Jahren vollendet werden. Die Verwendung authentischer Rohstoffe war kennzeichnend für den Bau. Das am meisten verwendete Material ist Eichenholz aus Dänemark, Masten und Deck sind aus leichterem Kiefernholz aus Russland. In der Tafelwerkstatt wurden 21 km Hanfseil verarbeitet und aus Schottland wurde Kanvas bezogen für 1180 Quadratmeter Segeltuch. In einer Eisengießerei wurden 24 gußeiserne Kanonen repliziert, darunter 8 verschiedene Modelle und 7 Kaliber. Alle Arbeiten wurden auf verschiedene Gruppen verteilt, die aus Lehrlingen und jeweils einem Lehrmeister bestanden. Das Bauteam wuchs im laufe der Jahre von 6 auf 60 Personen. Über 700.000 Besucher konnten auf der Werft in Lelystad den Fortschritt des Baus beobachten. Nach über 10-jähriger Bauzeit wurde die Batavia 1995 vom Stapel gelassen. Sie liegt heute in Lelystad vor Anker und kann dort von jedermann besichtigt werden.

Das zur Geschichte der Batavia. Kommen wir nun zum Bausatz.....

Die Rumpfhälften...
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.. sehr schön Detailliert. Hier das Heck...
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... und hier die Galion, super gelungen.
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Die Gießrahmen:
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Hier das Deck im Detail, man beachte die schöne Holzmaserung...
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... und hier der superschöne Heckspiegel.
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Gießrahmen mit Masten , Kanonen....
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die Marsen.... leider mit kleinen Fehlern... siehe Vertiefungen.
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Die Plastikwanten...
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...und die Plastiksegel.
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Und zu guter letzt Decals, Garn und Flaggen...
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Mein Fazit:
Einer der schönsten Segelschiff- Bausätze von Revell. Gute Detailstufe, guter Maßstab, das echte Schiff (Nachbau) ist immer noch zu besichtigen. Diejenigen , die gerne Segelschiffe bauen, sollten sich diesen Bausatz zulegen. Noch bekommt man ihn regelmäßig bei 3,2,1, meins. Ich kann nur hoffen, das dieser Bausatz mal irgendwann wieder aus der Asche empor steigt. Aber nun freue ich mich aus den Bau und natürlich werde ich ein Baubericht führen.
Gruß, Dirk.
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Diwo58
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Sa 21. Mär 2015, 20:36

uuups..... jetzt habe ich doch glatt den Bauplan unterschlagen. :o Wird natürlich Nachgereicht. ;)
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Diwo58
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Sa 21. Mär 2015, 21:44

Okay?????? Ich sehe zwar keine zentimeterdicken Wülste (Maßstab 1/150!!!!!)...aber das mit Hochklappenden Fußnägeln würde ich behandeln lassen. Tut doch weh! Ansonsten spar ich mir weitere Statements zum Beitrag..... tz tz tz.
panzerchen
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Sa 21. Mär 2015, 21:58

Die unendliche Geschichte: maßstabsgerechte Strukturen.
Die zieht sich als Streitthema durch sämtliche Gebiete des Modellbaus.
Je kleiner der Maßstab desto krasser.

Ich kenne es eigentlich auch so daß die Maserungen so gut wie nicht als Oberflächenrelief in Erscheinung treten.
Naheliegend wäre ja, die Plankenstöße als Garvuren darzustellen.
Aber war das wirklich so ?
Waren die Plankenstöße nicht mit mit Teer imprägnierten Schnüren ausgefüllt ?
Könnten sie nicht sogar leicht erhaben gewesen sein ???

Was sagen denn die Modellbauer dazu die sich intensiv mit solchen alten Holzschiffen beschäftigen ?
Eine fachlich sachlich basierte Aussage würde mich auch interessieren ( obwohl ich das nicht baue ).
( Und es gibt ja auch noch nicht registrierte Besucher die was lernen wollen. )

Mich stoßen eher die tiefgezogenen Segel mit den versenkten Nähten ab, das geht wohl gar nicht.
Aber sicherlich können sie als Muster für eigene Zuschnitte dienen.

Die Wanten ?
Notbehelf.

Axo: Bau aus der Schachtel ist legitim !
simmes
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So 22. Mär 2015, 07:55

Eine unendliche Geschichte.Die Decksplanken? 30-40cm breit und 6-7m lang.Also in 150 2-3mm breit und 4cm lang.
Maserung? Nicht sichtbar in dem Maßstab.Deckskalfaterung? 9mm zwischen den Planken,in 150 nicht mehr sichtbar.
Für eine einigermassen korrekt Darstellung der Takelung wären Fäden in versch. Durchmessern vonnöten.
Ein Tau welches den Mast hält(stehendes Gut:schwarz eingefärbt) ist natürlich viel dicker als ein Tau welches die Segel lenkt
(laufendes Gut:helle Farbe).Die Segel wären das einfache Problem:Aus Japanpapier neue machen und die Nähte vorher mit Bleistift andeuten.Dann die Bemalung. Blau? Wird gerne genommen,aber die Experten diskutieren AB WANN.....es gab nämlich erst sehr spät blaue Farbe die robust genug war gegen Salzwasser. Genauso wie Gold.Es würde anlaufen im Salzwasser.
Das liesse sich jetzt unendlich weiterführen.........

Dann kommt aber die Frage WAS WILL ICH? Ein Modell bauen was schön aussieht und bei dem ich,mit normalem Aufwand,ein
gutes Ergebniss erziehle?
Oder ein historisch 100% korrektes Modell,was ich am besten scratch selber baue? Und by the way,an dem jeder Nietenzähler,der selber überhaubt NICHTS zustande bringt,immer noch was auszusetzen hat.

Wer sich mit der Materie beschäftigen möchte: Historische Schiffsmodelle von Wolfram zu Mondfeld (Die Bibel der Schiffsbauer) oder die Bücher von Phillip Reed. Beides günstig und leicht zu besorgen.

Ansonsten finde ich,sollte jeder die Modelle so bauen wie er kann,möchte und Lust hat.

Achja und noch was.....die Gallion.....darauf waren zwei Kästen mit einem Loch nach unten.Die Toillette der Matrosen.
Das spritzte natürlich gegen den Bug.Möchte mann wirklich immer alles 100% korrekt darstellen?......
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Diwo58
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So 22. Mär 2015, 10:45

Hi Leute....

Junge, Junge .... da habe ich ja mal eine Diskussion losgetreten. Aber das ist ja in Ordnung und freut mich eigentlich das es überhaupt zu einer Reaktion kommt. Besser so als gar kein Interesse.
Aber bitte... nicht vergessen, dieses ist "nur" eine Bausatzvorstellung und kein Baubericht... der noch folgen wird. Natürlich wird an dem Modell so einiges geändert, die Plastiksegel werden durch Stoffsegel ersetzt, genauso wie die Plastikwanten, die durch Selbstgeknüpfte ersetzt werden. Außerdem habe ich ganz bestimmte Vorbilder im Kopf... habe Bilder der Modellanlage "Reede von Texel" gesehen und diese Modell habe es mir angetan. Werde versuchen, an diese Qualität heranzukommen.
grundlegend ist aber die Basis dieses Modells hervorragend...nur meine Meinung. Wie geschrieben... alles weitere im Baubericht.

Und noch was: Konstruktive Kritik wird gern entgegen genommen, und jeder darf und soll natürlich seine eigene Meinung haben dürfen..... nur... wie man in den Wald ruft..
Mit hochklappenden Fußnägeln und erbrechen sollte man zum Arzt gehen und gehört nicht zu Kritikpunkten. Auch maßlose Übertreibungen wie Zentimeter dicken Wülste (bekommt man nur, wenn man Silikon in die Lippen spritzt), die in Wirklichkeit mal gerade eben weniger als ein Zehntel Millimeter sind sollte man vielleicht zurückhaltender sein. Bitte, liebe Leute, wenn Kritik und Meinung geäußert werden soll, einfach auf dem Boden bleiben.

Yuuuup... ich werde ein Baubericht anfangen... für alle die es Interessiert.
Gruß, Dirk.
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satori
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So 22. Mär 2015, 11:22

Hallo Dirk

Mit der Batavia kannst Du nichts falsch machen. Dieses Modell ist ziemlich akkurat, allen Unkenrufen zum trotz.
Zu diesem Schiff, bzw. zu dessen tragischen Geschichte kann ich Dir das absolut lesenswerte Buch von Mike Dash "Der Untergang der Batavia" (ISBN 3442153514) empfehlen. Darin erfährst Du auch interessante Details zum Schiffsbau und dem Leben an Bord.
Wegen der Farbgebung würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Gold wurde zB. bei den Franzosen schon im 16Jh. gerne verwendet. Das Argument der Verwitterung greift nicht, da alle Farben jener Zeit das selbe Problem hatten. Blau wurde schon im alten Ägypten verwendet. Siehe mal die Krone der Büste der Noferetete oder das Grab der Nefertari. Trotz schwierigster Witterungsbedingen der letzten 3000 Jahren, ist das Blau immer noch eindeutig als blau zu erkennen. Es fragt sich nur, ob man so viel Geld für ein relativ unwichtiges Schiff nur für deren Farbgebung ausgeben wollte. Holländische Schiffe waren allerdings meist gelb, rot und grünblau bemalt.
Die Batavia hatte im Galion keine Toilettenhäuschen, weil es ein Retourschiff und kein Militärschiff der Admiralität war. Diese Toilettenhäuschen, bei den Franzosen und Spanier zumindest, waren der Militärführung an Bord vorenthalten. Die Matrosen erleichterten sich ganz vorne im Galion oder verwendeten dazu einen Eimer.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
simmes
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So 22. Mär 2015, 11:40

Hm...ich glaube nicht das die alten Ägypter ihre Büsten dem Salzwasser aussetzten.
Blaue Farbe die stabil genug war wurde erst ab dem 18. Jahrhundert benutzt.Nachdem Diesbach in Berlin das Pariserblau
entdeckt hat.Ich glaube 1705?.
Ich könnte jetzt noch auflisten was die anderen Blautöne waren,bin aber zu faul dazu.Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
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satori
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Mo 23. Mär 2015, 11:03

simmes hat geschrieben:Hm...ich glaube nicht das die alten Ägypter ihre Büsten dem Salzwasser aussetzten.
Blaue Farbe die stabil genug war wurde erst ab dem 18. Jahrhundert benutzt.
Ob Salzwasser, trockene Hitze oder direktes Sonnenlicht. Extreme Wetterbedingungen setzten diesen alten Farben ziemlich zu. Dabei ist es egal ob rot, weiss, gelb oder eben blau. Die Farben litten mitunter recht stark. Bei blau kam hinzu, dass es bis ins 18Jh. schwierig zu beschaffen und relativ teuer war und daher nur sehr sparsam verwendet wurde. In Frankreich war das königliche Wappen blau unterlegt. Auch bei den Schiffen. Erste Hinweise dafür reichen bis ins 17Jh zurück. Hier ein Beispiel der L'Aurore von 1697:
http://ancre.fr/192-large_default/monog ... e-1697.jpg
Anzumerken ist noch dass die Farben mehrheitlich nicht dem direkten Kontakt mit Salzwasser ausgesetzt waren. Ich kann mir vorstellen, dass die Sonne sehr viel mehr zum Verbleichen der Farben beitrug als die paar Spritzer Meerwasser. Hier nochmals der Verweis zum genannten Buch zur Geschichte der Batavia. Dort wird beispielsweise beschrieben wie die Mannschaft an heissen Tagen am Teer der Planken kleben blieb weil die Sonne erbarmungslos vom Himmel brannte und sich der Teer der Kalfaterung verflüssigte....der grösste "Feind" für ein Segelschiff war die Sonne.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
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Diwo58
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Mo 23. Mär 2015, 11:25

Die Farbe Blau...... Hierzu gibt es Zahlreiche Diskussionen.... Obwohl... so ziemlich alle Fachbücher darauf verweisen das ein Blau erst ab dem 18. Jahrhundert seinen Platz an Schiffen gefunden haben dürfte.... so steht es auch im Mondfeld. Gründe dafür waren die Herstellung und die dadurch recht kostspielige Anschaffung der Farbe. Allerdings ist das für mich nicht in Stein gemeißelt... denn auch der Mondfeld irrt hier und da mal. Ich selbst werde mich Farblich an den Nachbau der Batavia in Lelystad halten... so gut wie möglich.
Wer sagt denn, das man sich Krampfhaft an mögliche Historische Vorbilder halten muss, wenn doch Maler der damaligen Zeit ihre eigene Sicht der Dinge hatten... und eben auch ein Blau für ihre Bilder verwendeten... wenn auch nur aus Prestige- und Optisch- Ästhetischen Gründen. Also... wenn ich Blau an meinem Schiffle geil finde.... kommt es dran. Punkt!
Gruß, Dirk.
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Mo 23. Mär 2015, 13:09

Diwo58 hat geschrieben:Die Farbe Blau...... Hierzu gibt es Zahlreiche Diskussionen.... Obwohl... so ziemlich alle Fachbücher darauf verweisen das ein Blau erst ab dem 18. Jahrhundert seinen Platz an Schiffen gefunden haben dürfte.... so steht es auch im Mondfeld. Gründe dafür waren die Herstellung und die dadurch recht kostspielige Anschaffung der Farbe. Allerdings ist das für mich nicht in Stein gemeißelt... denn auch der Mondfeld irrt hier und da mal.
Gruß, Dirk.
Hoi Dirk
Jean-Claude Lemineu wie auch Jean Boudriot verweisen darauf, dass die Königlichen Wappen der französischen Schiffe schon im 17Jh. blau waren (ein Link habe ich im vorhergehenden Post eingefügt). Mondfeld und sein Stammtischkollege Zimmermann schweigen sich dazu aus. Auch scheint es als gesichert, dass das Schriftband des Siegels Prince of Wales (ICH DIEN) auf englischen (Pardon, Walisischen) Schiffen auch schon im 17Jh blau war. Das was Mondfeld und Zimmermann schreiben bezieht sich auf die Knall blauen Schanzkleider und Heckspiegel. Konkret bezweifeln sie, dass zB. die Soleil Royal komplett blau war und damit haben sie sicherlich recht. Heute sind sich viele französische Historiker sicher dass sie schwarz/rot/Gold war (also so wie das Modell der Louis XV. Man achte auf das Königliche Wappen an den Seitentaschen).
Mondfeld irrt sich in Bezug auf die damals verwendeten Farben vermutlich nicht, man muss ihn nur richtig lesen :D
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Diwo58
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Mo 23. Mär 2015, 14:14

...stell dir mal die Soleil Royal ohne das Blau vor....... neeeeee!!!! Ich habe die Soleil Royal noch in meinem Lager und wenn ich sie irgendwann baue und bemale.... 1000Prozentig mit Blau! ;)
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satori
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Mo 23. Mär 2015, 15:04

Hoi Dirk

Ich habe mir überlegt sie grün oder cremeweiss (wie ein Grossteil des Schloss Versailles) zu machen. Jetzt ist sie Nachtblau. Sieht auch schick aus :D
Man hat sie so viele Jahre in blau gesehen das man sie sich in einer anderen Farbe gar nicht mehr vorstellen kann.
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Mo 23. Mär 2015, 15:33

Ich habe das unkonstruktive Kommentar von ebiwan gelöscht. Falls sich jemand wundert.

Panzerchen hat es treffend geschrieben: es wird immer ein Kompromiss sein, wie man gewissen Dinge bei immer kleinerem Modell (größerem Maßstab) darstellt. Ich finde es jedenfalls schön, dass sich der Hersteller überhaupt Gedanken macht. Die restliche Detailierung empfinde ich als sehr schön und ein sauberer Guß ist auch viel wert. In wie fern dann optimiert wird, liegt an jedem selbst.
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Mo 23. Mär 2015, 16:36

@ Satori... kann man deine Soleil irgendwo bewundern? Das mit dem Nachtblau würde ich gerne mal in Augenschein nehmen.

@Christian... Danke für`s Löschen! Ansonsten kann ich deinen Ausführungen nur Beipflichten.
Allerdings würde ich schon gerne wissen, warum Revell dieses schöne (und das meinen viele) Modell aus dem Programm genommen hat. Verkaufszahlen???
Gruß, Dirk.
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