Flying P-Liner

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Phylax Lüdicke
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Mo 1. Jan 2018, 20:40

Gott zum Gruße, Leute.

Ich richte mich heute ganz explizit an die Modellbauer, welche sich relativ gut mit den P-Linern auskennen. Revell will im November die Kruzenshtern herausbringen. Sie war die 1926 vom Stapel gelaufene Padua gewesen. Leider finde ich nirgends einen Hinweis, ob die Krusenstern/Padua ein Einzelschiff war oder ob sie Schwesterschiffe besaß und wenn ja, welche.

Vielen Dank schon jetzt für eure Bemühungen. :-) 

Gruß,

Holger
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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Phylax Lüdicke
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Di 2. Jan 2018, 01:50

Ok Leute.

Thema hat sich erledigt.

Wegen der Ähnlichkeit in Bauart und Größe hießen die letzten acht Viermastbarken von F. Laeisz „Die acht Schwestern“: Pangani (1903), Petschili (1903), Pamir (1905), Peking (1911), Passat (1911), Pola (1918), Priwall (1920) und Padua (1926; heute Krusenstern), obwohl streng genommen nicht alle von ihnen echte Schwesterschiffe waren. Echte Schwesterschiffe waren Peking und Passat bzw. Pola und Priwall, die jeweils nach gleichen Bauplänen erstellt waren. Die Pamir hatte abweichende Hauptabmessungen, die auch auf den Versuch zurückgingen, die Rumpfform des Seglers im Verhältnis zur Ladefähigkeit zu optimieren.

Nach sehr unterschiedlichen Schicksalen sind von den „acht Schwestern“ heute noch die Passat (Travemünde), die Peking(Hamburg/Brunsbüttel) und die Krusenstern (ex Padua) erhalten. Die Krusenstern ist das einzige der Schiffe, das – als Segelschulschiff des russischen Ministeriums für Fischwirtschaft mit Heimathafen Kaliningrad – heute noch zur See fährt.
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
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Eukaryot98
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Di 2. Jan 2018, 01:52

Erstmal gesundes Neues!!!

Also ich hab den Bausatz der Kruzenshtern von Zvezda vorges Jahr für nur 30 Euro bekommen und auch schon ein paar infos dazu rausgesucht.
Soweit ich weiß war unteranderem die Pamir und Passat ein Schwesterschiff der Kruzenshtern. Die Russen haben das Schiff allerdigns nach dem Krieg als Beute mitgenommen wo sie auch von Padua in Kruzenshtern umbenannt wurde. Ich glaube man kann sogar sagen  das die  Flying-P-Liner alle einer Klasse angehören und deshalb auch alle Schwesterschiffe sind.

Dazu fällt mir auch gerade ein, dass man aus dem Schiff auch die Pamir bauen könnte, welche sicher auch interresant ist, da sie ja leider zu den größten Unglücken der Bundesmarine geworden ist.

Ich hoffe ich konnte helfen.
mit freundlichen Grüßen Andy(Portfolio)
Letztes Projeket:
PzKpw II Ausf. F (Revell 1:76)
Im Bau:
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P-51D Mustang (Revell 1:72)
In Vorbereitung:
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Bo105 (Revell 1:32)
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Phylax Lüdicke
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Di 2. Jan 2018, 13:36

Danke schön, wünsche ich Dir auch.  :thumbup:

Und auch vielen Dank für Deine Mühe. :-) Habe doch noch verschiedene Informationen, aber mehr durch Zufall, im Netz gefunden. Also, von den ganzen P-Linern sind gerade einmal 8 Schwesternschiffe, wobei es auch da ein paar kleine Einschränkungen gibt. Von den in Gänze seit 1892 65 gebauten eigentlichen P-Linern (also allen, die unter Ferdinand Laeisz gebauten Schiffen, deren namen mit P begannen) sind nur noch 4 sozusagen "am Leben" und nur einer- die Padua/Kruzenshtern nämlich- fährt noch immer zur See. Die anderen 3 sind die Pommern , liegt als Museumsschiff in Marienhamn/Finnland; die Peking, als Museumsschiff in New York/USA (wird zur Zeit restauriert und generalüberholt) und die Passat, als Museumsschiff in Travemünde/Deutschland.

Gefragt hatte ich, weil ich dann die Passat aus der Padua gebaut hätte, denn die Padua/Krusenstern wurde ja erst 1926 gebaut und die Passat 1911- also Kaiserreich. Da ich mein Hauptaugenmerk auf eben jene schöne Zeit gerichtet habe, käme eben nur die Passat oder Pamir in Frage. :-) 
Gruß von Bord und immer 'ne handbreit Wasser unterm Kiel!

Holger
coen58
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Di 27. Mär 2018, 07:02

Es ist richtig, wenn man bei den 4-Mast-Barken von Laeisz von den 8-Schwestern spricht. Sie hatten alle die selbe Rumpfform, aber nicht die selbe Vermessung. Echte Schwestern sind die "Passat" und die "Peking" da sie nach den selben Plänen als Baunummer 205 und 206 bei Blohm und Voss gebaut wurden. Leider ist durch den II. Weltkrieg das Laeisz-Archiv verlorengegangen, so daß zu den Schiffen nur noch wenige zeitgenössische Unterlagen vorhanden sind. Die ex."Padua", heutige "Kruzenshtern" war die "kleinste" der acht Schwestern.
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