Centurion im Maßstab 1:25 von Tamiya

Lappes
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Nun 45 x 30 cm sollten für eine Vignette ausreichen. Gräben? Davon bin ich auch ab. Dynamisch soll es sein....eine Steigung mit Bodenwelle, damit die Federung zur Geltung kommt und den Turm um eine Achtel Umdrehung geschwenkt. In dem Fall die Wanne diagonal zum Rand und den Turm evtl. parallel. So habe ich es mir gedacht. Danke schön für die Tipps....ich bin auch der Überzeugung, dass das Modell niemals "gerade" auf dem Dio stehen darf....siehe mein Dio hier:

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Ich freue mich über eure Beteiligung.....Danke :D :D
Lappes
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Nun habe ich das Laufwerk bearbeitet.
Washing mit stark verdünnter Ölfarbe umbra gebrannt.

Dann dezentes behandeln der Räder, des Fahrwerks und der Panzerwanne mit Pigmenten. Nichts sieht schlimmer aus als ein übertriebenes Behandeln mit Pigmenten. Lieber mehrmals wenig als einmal zuviel.

Die Ketten wurden zuerst mit hellem beige leicht übersprüht.
Dann erfolgte eine Behandlung mit Pigmenten, die in die Strukturen der angefeuchteten Kette eingerieben wurden. Angefeuchtet wurde die Kette mit Feuerzeugbenzin.

Die Gurte am Turm wurden bemalt.
Antennen aus Gießast gezogen, eingeklebt und bemalt.

Ein Trockenmalen erfolgte noch mit 2nd Light aus dem Farbset von Valejo "Desert War"
Dabei kann man wunderschön die Gußstruktur des Turmes betonen.

Die Winkelspiegel werden noch bearbeitet.


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eupemuc
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Lappes hat geschrieben:....siehe mein Dio hier
Habe ich doch glatt übersehen, dass du der selbe bist, wie der mit dem "Superriesenmaßstabdiorama" :P
Was erzähle ich Dir da über Dioramabau? ;)
Lappes
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Hehe......nichts für ungut. Stimme mit Deinen Tipps 100%ig überein. Nichts ist schlimmer und langweiliger als ein statisches Dio.....am besten noch mit Eisenbahngras.
Aber so groß, wie das Köti/T34 Dio in 1:16 muß es dann wirklich nicht werden. Figuren machen allerdings richtig Probleme.....ich habe weder israelische Soldaten noch irgendwelche Araber in dem Maßstab gefunden.
Deshalb muß die Action vom Panzer alleine ausgehen. Mal sehen, was sich machen läßt.
Axt
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Hmmm... vielleicht gibt es im Weihnachtssektor ein paar "heilige drei Könige" in der richtigen Größe...
Lappes
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Scherzkeks :D :D
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Kafens
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Lappes hat geschrieben:Als RC umgebaut ist sicher nicht schlecht, aber hielten das die Ketten aus?
Tja, ähm...primär ging es mir umden RC-Umbau, Fahrbetieb, Turm drehen, Kanone auf und ab u.s.w... ;)
Hat alles wunderbar funktioniert, allerdings nur im Kurzzeitbetrieb ;)
In der heutigen Zeit wäre das ganze natürlich ein Kinderspiel......

Aber damals habe ich meine ersten RC-Erfahrungen gesammelt. Die Technik war noch etwas klobig,
eine Servo so groß wie heute eine komplette RC-Anlage.

Aber nun zu Deinem Modell, einfach geil, gefällt mir ausserordenlich gut was Du aus dem alten Tami-Bausatz gezaubert hast.
Mein Respekt !!!
Lappes
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Vielen Dank.
Tja...die guten alten Zeiten.
Ein guterFreund von mir hatte damals den Panther in 1:25 mit Elektromotor. Wie der mit dem funktionierenden Federung durch den Sandkasten fuhr, das war schon faszinierend (Um Mr. Spock zu zitieren).
Mittlerweile hat sich im Modellbau einiges getan. Ich bin begeistert von den neuen Modellen, aber auch dieser alte Centurion ist wirklich nicht schlecht.
panzerchen
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Ich bin ja nach wie vor der Ansicht daß eine gute Bemalung das A & O für ein glaubhaftes Modell ist.
Und der hier kann ich gerne zustimmen !
Die Farbbeschädigungen sind grundsätzlich an glaubhaften Stellen angebracht, da wo die Beanspruchung am stärksten ist.
( Vielleicht doch ein bißchen viel, aber noch im Rahmen. )

Die "Verglasung" der Sichtoptiken vermisse ich aber doch !
Oder ist das nur noch nicht ganz fertig ?
Lappes
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Danke sehr.
Die Bedingungen in der Wüste sind natürlich extrem hart für jede Lackierung. Dem wollte ich Rechnung tragen. Aber natürlich reine Geschmackssache.
Die Sehschlitze möchte ich noch mit schwarz hintermalter Blisterfolie erstellen.
LG
Frank
Lappes
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Hier ist noch einmal ein Bild des vollgefederten Laufwerks. Selbst die Umlenkhebel sind beweglich. Die Kette liegt auf dem Foto. nicht korrekt auf dem Antriebsrad auf (dies ist natürlich kein Problem, sieht aber gerade auf dem Bild nicht gut aus)
Der Weißabgleich stimmt nicht (zu Gelb), aber es kommt ja wirklich nur auf das Fahrwerk an.

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Lappes
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Wer hier und da mal einen meiner Bauberichte gelesen hat, wird wissen, dass ich ein Freund von artgerechter Haltung bin.
Also kommt auch der gute Centurion - wie es sich gehört - auf ein kleines Diorama.
Die Winkelspiegel müssen warten, kommen aber natürlich noch.

Der natürliche Lebensraum des israelischen Centurion (es soll einer sein - trotz Defizite im mehr oder weniger großen Detail) ist entweder die Wüste, oder eine kleine Ortschaft im arabischen Raum.
Da mir aufgrund des Maßstabs 1:25 kein Spielraum mit Figuren blieb, habe ich mich entschieden, dem Dio anderweitig Leben einzuhauchen.
Ein bißchen Action muß halt sein.
Es sollte ein Auto, das ziemlich zerschossen als Barrikade dient, von dem Centurion überrollt werden.
Ich habe mich für einen Citroen CV 2 entschieden.....die Ente gab es überall auf der Welt und wurde jahrzehntelang gebaut. Als anderes Fahrzeug wäre ein Käfer in Frage gekommen, aber die Ente (von Revell) fiel mir zuerst in die Hände.
Wie baut man nun ein Auto, welches gerade von einem Panzer überrollt wird?
Zuerst zerbeulte ich die Front auf der rechten Seite. Die Seitenwandung wurde von der innsassenkabine getrennt, d.h.: an der Schweißnaht geschnitten. Der Kotflügel und die Seitenwand, Fahrwerkteile usw. wurden unter Wärmeeinwirkung gebogen. Dabei äußerste Vorsicht!!!!! Nicht anfackeln und auf keinen Fall zuviel Wärmeeinwirkung, sonst sieht es Sch.... aus!!!!!!!
Die Grundform der Teile muß auf jeden Fall erhalten bleiben!!!! Unter Hitze schrumpft das Plastik sehr schnell und sieht nicht mehr nach verbogenen Blech aus.
Mit der Minibohrmaschine wurden "Schußlöcher" in die linke Seite und ins Heck gebohrt.
Die Baugruppen Chassis mit Motor, kompletter Innenraum und Karosserie wurden separat zusammengebaut und dann lackiert.
Zuerst schwarz komplett alles, dann eisenfarbig, dann verschiedene Kanten rostfarben.
Dann eine Behandlung mit Haarspray, maskieren der Einschußlöcher und Kanten und verschiedener Stellen mit Senf.
Danach wurde die Karosseriefarbe grau aufgetragen.
Die Sitze wurden purpurrot bemalt.
Die komplette Innenraum - Motor, Sitze, Armaturenbrett wurden einem Washing mit Ölfarbe umbra gebrannt unterzogen. Danach mit Pigmenten umbra behandelt.
Das Fahrzeug wurde außen mit einem Borstenpinsel mit Wasser und braunen Pigmenten getränkt abgeschrubbt und mit einem Tuch abgetupft. Der überlackierte Senf wurde mit einem Messerchen vorsichtig entfernt.
So der Stand der Dinge bisher.


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P.S.: Man sieht auch die Außmaße des Dios. Es wird durch die Größe der Vitrine beschränkt und ca 45 x 30 cm betragen.
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Ex43er
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Ich glaube zwar nicht, aber falls irgendeiner jemals einen Zweifel hatte - Du kannts es! Als Beispiel braucht man nur den Ring der Kommandantenkuppel anzusehen.
Und der Schmerz der Entenfreunde wird sich legen.
"Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"
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eupemuc
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Die Idee hat was :!:
Aber die Ente tut mir leid :(
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Ex43er
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Guck Dir die ersten 20 Sekunden an...unn net heile...
http://www.youtube.com/watch?v=N-CPiGViieo
"Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"
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