Vought F4U-1A Corsair 1/72 (03983)

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Tomcatter
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Hallo Forum,

Hier nun ein Beitrag zur Vought F4U-1A Corsair im Maßstab 1:72 mit dem Skill Level 3, Bausatz Nr.:03983.

Bausatzvorstellung:

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Der prall gefüllte und kleine Faltkarton enthält insgesamt 5 Spritzlinge (4 Weiß, 1 Klar), die alle zusammen in einer Tüte verpackt sind.

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Auf den ersten beiden größeren Spritzlingen sind die Teile für das Cockpit und den Rumpfaufbau zu finden.

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Auf den anderen beiden kleinen Spritzlingen sind die beiden Abwurftanks sowie Teile für den Motor bzw. die Motorabdeckung und den Propeller verteilt.

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Auf dem letzten Spritzling ist die zweigeteilte Cockpithaube zu finden. Das Plastik ist dünn, klar und schlierenfrei gespritzt.

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Insgesamt ist der ganze Bausatz mit sehr vielen, extrem feinen versenkten Blechstößen überzogen und sogar die Wellblechstrukturen an den Flügeln bzw. Höhen-/Seitenrudern sind dargestellt.

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Die Kleinstteile sind für den geringen Maßstab sehr gut detailliert und so sind sogar die kleinen Auspuffrohre schön nachgebildet.

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Auch das Cockpit überzeugt und neben dem Instrumentenbrett sind auch die Seitenkonsolen mit Strukturen ausgeführt, die auf den Bildern allerdings wesentlich klobiger daherkommen als sie in Wirklichkeit sind.

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Neben den 5 Spritzlingen enthält der Bausatz natürlich einen kleinen Decalbogen.

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Dieser erlaubt den Bau von zwei Maschinen aus der Box heraus und neben den großen Markierungen der US Navy sind sogar Decals für die Sitzgurte sowie einwandfrei lesbare Wartungshinweise auf dem Bogen ausgeführt. Wahlweise lässt sich das Cockpit auch durch Decals darstellen, gerade auf den Seitenkonsolen dürfte das aufgrund der Strukturen aber nur schwer machbar sein und so sollte der geübte Modellbauer vielleicht eher zum Pinsel greifen.


Die Aufbauanleitung ist Revell-typisch und führt in mehreren Schritten durch den Bau des Modells.

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Im unteren Bild nochmal die beiden aus der Box heraus möglichen darstellbaren Maschinen. Die linke Abbildung entspricht der Maschine die auch auf dem Karton zu sehen ist, die rechte Option ermöglicht die Darstellung einer Jolly Rogers Corsair.
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Tomcatter
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Kurze Verbesserung: Die "Wellblechstruktur" ist am Original eigentlich eine Stoffstruktur.

Den Bau angefangen habe ich entgegen der Bauanleitung mit den Tragflächen. Diese bestehen insgesamt aus 9 Teilen, von denen ich jedoch nicht alle abgelichtet habe.
Natürlich beginnt man zuerst einmal damit die Tragflächenober- und unterseite zusammenzukleben.

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Dabei sind die Tragflächenteile so gestaltet, dass die Tragflächenhinterkanten vollstandig auf der Oberseite angegossen sind - das bedeutet schöne, scharfe Hinterkanten.
Zum zusammenfügen der Teile nutze ich Klammern, mit denen ich die Teile fixiere um sie möglichst spaltfrei trocknen zu lassen.

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Nachdem die Ober- und Unterseiten zusammengeklebt sind kommen die Lüfter an die Reihe. Diese bestehen aus jeweils einem großen Teil auf jeder Seite, die an die Unterseite geklebt werden. Dabei entseht ein Spalt den ich mit Spachtel verschlossen habe.

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Wichtig beim spachteln ist, nicht zu viel von der teils doch aggressiven Masse zu verwenden. Deswegen lieber erst einmal den Spalt rundherum mit Abklebeband verdecken, sodass nur noch der Spalt selber zu sehen ist. Dann kann der Spachtel schön ohne große Sorgen auf diese Stelle aufgetragen werden. Danach tränke ich einen Q-Tip in Verdünner und streiche die Spachtelmasse etwas glatter auf den Spalt. Der Überschuss kann dann ganz einfach mit dem Abklebeband abgezogen werden. Der große Vorteil: Nur in unmittelbarer Nähe des Spalts sind die Oberflächendetails erst einmal verloren.
Zum verschleifen der Spachtelmasse arbeite ich mich durch verschiedene Körnungen von Schleifpapier durch: 600, 800, 1000, 1200, 1500, 1800 und schlussendlich 2000. Wenn man dabei ordentlich arbeitet ist am Schluss nichts mehr von der versäuberten Stelle zu sehen. Die verlorenen versenkten Gravuren können dann bspw. mit einem Skalpell wieder nachgezogen werden.

Nachdem alles verspachtelt ist können auch die letzten paar Teile an die Tragflächen geklebt werden. Das sind zum einen die jeweils 3 MG-Mündungen auf jeder Seite sowie die Tragflächenenden. Alle dieser Teile passen sehr gut und können ohne nachträgliche Bearbeitung angeklebt werden.

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Tomcatter
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Weiter ging es mit dem Bau des Motors. Dieser besteht ingesamt aus 4 Teilen, wovon jedoch eines die Welle ist worauf später der Propeller gesteckt wird. Es müssen also nur folgende 3 Teile lackiert und gealtert werden:

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Zuerst einmal habe ich alle Teile mit Grundierung aus der Dose grundiert. Dann bin ich den Farbempfehlungen von Revell gefolgt, welche vorsehen die Teile jeweils in Stahlfarbe bzw. Dunkelgrau zu lackieren.

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Für die Stahlfarbe habe ich die Farbe "Stainless Steel" von Alclad II verwendet. Um diese jedoch auflackieren zu können müssen die Teile zuvor erst einmal mit glänzendem Schwarz, bspw. Revell 07, "grundiert" werden. Ebenfalls nach Anleitung habe ich den Motor mit weisser Farbe hinterlegt bzw. mit Steingrau im Detail bemalt.
Das war mir allerdings noch etwas zu leblos und so habe ich in eigener Regie noch einige Details des Motors mit Kupferfarbe bemalt. Ob das so Original ist? Keine Ahnung, darum geht es mir aber auch nicht. Der Motor wird später nur noch spärlich und direkt von vorne zu sehen sein, und da machen sich ein paar Farbtupfer ganz nett.

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Der ausgefraste Innenrand kommt von der Knetmasse die ich verwendet habe um das Teil während der Lackierung auf einem Schaschlikspieß zu fixieren, der wird später aber nicht mehr zu sehen sein.

Nachdem die Teile lackiert waren ging es an die Alterung. Dazu habe ich erst einmal alle 3 Teile mit glänzendem Klarlack aus der Dose eingesprüht um sie für das nachfolgende Washing vorzubereiten.
Was ist denn nun dieses "Washing"? Beim Washing werden Vertiefungen in den Bauteilen mit dunkler Farbe betont. Dazu wird der Kapillareffekt ausgenutzt, nach dem die dunkle Farbe sich alleine ihren Weg in die Vertiefungen sucht. Um das jedoch zu ermöglichen gilt es 3 Dinge zu beachten:

1) Das "Wash", also die dunkle Farbe, muss möglichst dünnflüssig sein.
2) Die Oberfläche des Bauteils muss möglichst glatt sein - deswegen der glänzende Klarlack (glänzend = glatte Oberfläche; matt = raue Oberfläche)
3) Der Klarlack muss entsprechend dem Wash gewählt werden. Was heisst das? Das Wash kann man sich auf viele verschiedene Arten selber zusammenmischen oder bereits fertig gemischt kaufen. Das kommt ganz auf den eigenen Geschmack an. Zum einen besteht bspw. die Möglichkeit, sich das Wash selber aus zerriebener Pastellkreide, Wasser und Seife zusammenzumischen. Die Pastellkreide zerreiben, etwas Wasser über das Pulver und dann die Oberflächenspannung mit ein klein bisschen Seife brechen. Fertig ist das Wash! Eine andere Möglichkeit sind die Aqua Color Farben von Revell. Dazu einfach ein paar Tupfer der gewünschten Farbe, also vermutlich Schwarz, Dunkelgrau oder Braun mit Wasser verdünnen. Andersrum kann man auch Ölfarben verwenden, die man mit Terpentin verdünnt. Ich jedoch verwende bereits vorgemischte Enamel Washes der Firma "MIG". Gerade bei letzteren beiden Varianten für das Wash spielt der Klarlack zur Bauteilversiegelung eine große Rolle. Enamel-/Ölfarben werden mit Terpentin verdünnt. Wenn mein Klarlack auf dem Bauteil nun ebenfalls von Terpentin aufgelöst werden kann, dann habe ich ein großes Problem. Also unbedingt darauf achten, dass Wash und Klarlack "kompatibel" sind. Deswegen gilt ganz grundsätzlich: Bei Enamel/Ölfarben Washings einen Klarlack auf Acryl Basis verwenden!

Hat man sich das Wash dann einmal angemischt geht der Rest ganz einfach. Einfach mit einem Pinsel etwas davon aufnehmen, die Vertiefungen des Bauteils damit einstreichen und dann erst einmal kurz trocknen lassen (bei Ölfarben oder Enamel Washes ca. 2-3 Minuten). Sobald das Wash etwas angetrocknet ist kann die überschüssige Farbe dann vorsichtig mit einem Zewa Tuch oder Q-Tip abgewischt werden. Falls nötig kann man das Tuch bzw. Q-Tip auch ein ganz klein wenig mit dem jeweiligen Verdünner anfeuchten, falls das Wash etwas zu stark getrocknet ist.

Nach dem Washing habe ich die Teile dann mit mattem Klarlack ein weiteres Mal versiegelt - ein glänzender Motor sähe irgendwie komisch aus. Als letzten Schritt habe ich die Teile dann alle ein klein wenig trockengemalt. Das Trockenmalen ist praktisch genau das Gegenteil zum Washing, hier werden die erhabenen Strukturen mit heller Farbe betont. Das Washing ist also der Schatten, Trockenmalen das Licht! Hierzu nimmt man die helle Farbe (je nach Farbton des Bauteils Hellgrau, Aluminium, Olivgrün etc.) mit einem trockenen Flachpinsel auf. Diesen Pinsel wischt man dann noch ein paar mal an einem Zewa Tuch ab, um sicher zu gehen dass auch nur ganz wenig Farbe im Pinsel ist. Dann zieht man den Pinsel ganz leicht in einem stumpfen Winkel über die Erhebungen des Bauteils, wenn es sein muss auch mehrmals. Das Resultat: Die erhabenen Ecken, Kanten, Strukturen oder was auch immer sind nun etwas heller als der Rest des Bauteils und das Gefühl von Plastizität wird in Kombination mit dem Washing erhöht.

Am Ende sahen die Teile des Motors dann so aus:

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In letzter Sekunde habe ich mich entschieden, den Motor anstatt mit weisser mit schwarzer Farbe zu hinterlegen. Ansonsten hätte man beim fertigen Modell immer die Rückwand des Motors gesehen und das wollte ich nicht.
Dann alles zusammengebaut und die Welle für den Propeller eingefügt:

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Damit ist der Motor nun fertig.
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Tomcatter
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Nach dem Motor habe ich mich dem Cockpit gewidmet um den Rumpf verschließen zu können. Dieses besteht aus doch recht vielen Teilen.

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Für die Lackierung ist es manchmal sinnvoll, innerhalb größerer Baugruppen kleine Baugruppen zu bilden. Vor allem wenn es sich um viele kleine Teile handelt die später zusammengeklebt werden und letztendlich aber in der gleichen Farbe lackiert werden müssen ist dies ratsam. Ansonsten wird die Lackierung später eventuell durch die Klebestellen noch einmal gründlich versaut. So habe ich auch in diesem Falle die Teile des Instrumentenbretts sowie der Cockpitrückwand vor der Lackierung bereits zusammengefügt wie man am Bild der lackierten Teile erkennt. Nach der Grundierung aus der Dose und der groben Lackierung nach Revell Angaben sieht das dann so aus:

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Den Fahrwerksschacht für das Spornrad habe ich in diesem Zuge gleich mitlackiert.
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Tomcatter
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Dann ging es an die Detailbemalung des Cockpits, wozu ich mich erst einmal an die Farbangaben Revells gehalten habe. Die Armaturen jedoch wollte ich entgegen Revell nicht mit einem Decal darstellen sondern selbst bemalen. Das Instrumentenbrett hätte sich mit einem Decal sicherlich sehr gut darstellen lassen, bei der komplizierten Form der Seitenkonsolen bin ich mir diesbezüglich sehr unsicher - da hätte alles Decal Soft (dazu später mehr) der Welt keine Abhilfe geschaffen. Also, selber malen. Dazu benutze ich ganz einfach ein paar feine Pinsel sowie Polychromos von Faber-Castell. Die Armaturen male ich dabei immer zuerst in glänzendem Schwarz an (oder, je nach Typ, in Weiß), um sie vom Rest des Instrumentenbretts abzuheben. Bis jetzt sieht das Cockpit noch nicht ganz so toll aus, mit der entsprechenden Alterung und eingebaut in den Rumpf sollte es am Ende aber ganz ansehnlich werden.

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Die auf dem Bild zu erkennenden Lackabpatzer habe ich mit Hilfe der Schwammethode dargestellt. Dazu nimmt man sich einfach ein kleines Schwämmchen, tunkt es in die gewünschte Farbe hinein, schmiert den groben Überschuss an einem Zewa ab und tupft den Schwamm auf das Modell. Doch Vorsicht dabei! Immer langsam vorgehen. Man kann immer mehr auftragen, wenn aber einmal zu viel drauf ist muss man ganz entlacken.

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Nach der gleichen Vorgehensweise wie auch beim Motor habe ich dann das Cockpit gealtert. Zuerst wurde alles mit glänzendem Klarlack aus der Dose eingedeckt. Dann ging es erst einmal an die Sitzgurtdecals des Pilotensitzes, die ich einige Male mit Decal Soft bearbeitet und dann noch einmal unter einer Schicht Klarlack geschützt habe. Als das fertig war ging es an das Washing für das Cockpit. Hierzu habe ich sowohl ein Braunes, Graues und Schwarzes Wash verwendet. Dann mit Mattlack eingesprüht und alles trockengemalt.
Detailliert mit Bildern auf die einzelnen Alterungsschritte eingehen möchte ich am Ende des Baus wenn es an die Alterung des ganzen Flugzeugs geht, dort sind die Schritte am auffälligsten und am einfachsten nachvollziehbar.

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Nachdem alles getrocknet war ging es endlich an das Einpassen des Cockpits in den Rumpf. Das vordere Instrumentenbrett habe ich entgegen der Bauanleitung noch nicht eingebaut, denn zu diesem Zeitpunkt ist die vertikale Position dessen noch nicht festgelegt. Da man das Instrumentebrett ohne Probleme aber auch nach dem verkleben der Rumpfhälften einführen kann werde ich das später tun, wenn die Höhe durch die noch fehlenden Rumpfteile festgelegt wird.

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Und die Rumpfhälften zusammengeklebt und erst einmal mit Tape zusammengehalten:

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Kurz nachdem ich das Cockpit in den Rumpf geklebt hatte ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: Ich hatte vergessen die Cockpitarmaturen mit Klarlack zu übermalen um sie etwas glasiger wirken zu lassen. Also habe ich es korrigiert.

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Nun folgt der weitere Rumpfaufbau, der sich doch etwas trickreich gestaltet. Als Erstes habe ich die Tragflächen von unten an den Rumpf geklebt. Was Revell in der Anleitung vergessen hat zu erwähnen ist, dass das große Tragflächenteil als Cockpitboden dient und somit eigentlich auch in Cockpitfarbe lackiert werden muss. Keine große Sache, ich habe es aber erst gemerkt als ich die Teile verkleben wollte.

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Dann etwas Kleber an die Klebestellen und schon ist die Tragfläche am Rumpf. Schön ist dabei, dass die Tragflächenwurzel im Rumpf selber verschwindet und damit Spachtelarbeiten in diesem Bereich nicht nötig bzw. auch keine Klebestellen zu sehen sind.

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Zum trocknen habe ich die Tragflächen mit etwas Tape fixiert, die Klammern die ich sonst verwende sind in solchen Fällen leider nicht anzubringen. Das Instrumentebrett habe ich einfach mal in das Cockpit geschoben. Meine frühere Überlegung bezüglich des Instrumentenbretts war eigentlich, dieses an den Boden der Tragflächen zu kleben - damit wären dem Instrumentenbrett eigentlich alle Freiheitsgrade genommen, denn für die seitliche Positionierung sind Schienen im Rumpf gegeben. Leider ist das jedoch nicht so einfach möglich. Das Rumpfteil, welches den Rumpf von oben verschließt, weist nämlich eine kleine Einsparung auf in die das Instrumentenbrett gesteckt werden muss. Leider ist diese Aussparung nicht ganz bündig mit den Schienen, das Teil würde also komplett falsch im Rumpf liegen. Doch kein Problem, dann macht man es eben andersrum: Instrumentenbrett in die Aussparung kleben und dann beim Einbau des Rumpfteils in die Cockpitwanne schieben.

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Mit verschlossenem Rumpf sieht das doch schon ganz gut nach Corsair aus..

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Während der Trocknungszeit habe ich mich dann dem Abkleben der Cockpitkanzel gewidmet. Dafür nutze ich einfaches Tape, wie es auch Revell im Programm hat, und ein Skalpell. Das Stück Tape wird auf das Klarsichtteil geklebt, mit einem Q-Tip ordentlich angedrückt sodass die Strukturend es Klarsichtteils ersichtlich sind und dann das Unnötige mit dem Skalpell entfernt.

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Unglücklicherweise ist mir beim Bekleben des hinteren Kanzelteils oben das Teil bis etwa zur Mitte gesprungen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass ich es nicht weiter unnötig belaste bevor das Modell fertig ist.

Weiterhin habe ich mich den Auspuffen gewidmet und diese mit einem 0.5mm Bohrer aufgebohrt. Ich habe zwar ein Bild davon gemacht, das ist aber alles so winzig und dann noch die weisse Farbe der Teile, man sieht es eigentlich nicht. Aber was solls.

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Vielleicht kann man es erahnen, auf dem Bild ist das linke Teil bereits aufgebohrt.
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Tomcatter
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Bevor es an das verspachteln und verschleifen des Rumpfes geht, habe ich mich noch einer anderen "Kleinigkeit" gewidmet, nämlich den Hauptfahrwerksrädern.
Die Felgen und Bremsscheiben dieser sollen in Aluminiumfarbe lackiert werden, also haben die Räder nach ihrer Grundierung erst einmal einen Überzug mit glänzendem Schwarz erhalten.

An dieser Stelle möchte ich ganz kurz meine "Lackierorganisation" zeigen. Damit sich das Auspacken der Airbrush mit anschließendem putzen dieser lohnt, sammle ich zuerst ein paar Teile zusammen die dieselbe Farbe erhalten. In diesem Fall sind das die Räder sowie zwei Teile für das Hauptfahrwerk, die am Ende in Aluminium bzw. Stahl lackiert werden. Weil es sich dabei um Teile handelt, die entweder nur auf einer Seite lackiert werden müssen (Räder) oder sehr schlechte Möglichkeiten für Lackierhalterungen bieten (Fahrwerk), klebe ich die Teile mit etwas Knetmasse/Patafix/Blu Tack auf ein Stück Papier.

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Andere Teile, die beidseitig lackiert werden müssen und dabei gut geeignet für Lackierhalterungen sind kommen in meinen Lackierständer, den diverse Hersteller anbieten. Bei den Teilen handelt es sich um den Propeller und das hintere Fahrwerk der Corsair.

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Der Lackierständer ermöglicht es, Teile beim Lackieren von allen Seiten zu erreichen und so Lackierarbeiten in so wenigen unnötigen Schritten wie möglich abzuschließen. Dazu habe ich mir zusätzlich ein Stück Styropor genommen und mit Schaschlikspießen Löcher hineingebohrt. Alle Teile gleicher Farbe kommen bei deren Lackiervorgang, auf Schaschlikspieße mit Patafix geklebt oder mit Klammern gehalten an den kleinen Lackiertisch. Teile anderer Teile warten dabei noch im Styroporstück. Ist eine Farbe durchlackiert kommen die frisch lackierten Teile in das Styroporteil und die neuen Teile auf den Lackiertisch - und immer so weiter.

Doch zurück zu den Rädern des Hauptfahrwerks. Nachdem ich die Felgen und Bremsscheiben in Aluminium lackiert hatte ging es an die Bemalung der Reifen. Um die Felgen so sauber wie möglich zu ummalen gibt es einen kleinen Trick, den ich hier zeigen möchte.

Im Prinzip funktioniert das Ganze wie ein Washing: Einfach das Schwarz der Reifen verdünnen und vorsichtig mit einem Pinsel entlang der Ränder fahren. Der Kapillareffekt zieht die Farben dann in den unmittelbaren Übergang Felge - Reifen rein und man malt nicht über die Felge drüber.

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Das lässt man dann trocknen und wiederholt den Vorgang einige Male, bis die Farbe um die Felge deckt. Ab dann kann man ganz unbekümmert den Rest des Reifens mit dem Pinsel weiter anmalen. Am Ende sieht das dann so aus:

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Leider habe ich die Bremsscheibe etwas unsauber aus dem Ast getrennt - tja, das sieht man jetzt wohl am fertigen Rad.
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Wieder zurück zum Rumpf: An manchen Stellen taten sich Spalten auf, am Beispiel des Spalts an der Rumpfunterseite möchte ich meine Vorgehensweise beim spachteln, die ich bereits in einem der ersten Beiträge geschildert hatte, verdeutlichen.

Zuerst klebe ich den Spalt rundherum mit Tape ab um den Spachtel wirklich nur auf den Spalt präzise aufbringen zu können.

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Dann wird der Spachtel aufgetragen, dazu nutze ich einen kleinen Spachtel. Je nachdem was für einen Spachtel man nutzt empfiehlt es sich, diesen vorher mit etwas Verdünner zu verflüssigen.

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Den groben Überschuss des Spachtels ziehe ich mit einem in Verdünner getränkten Q-Tip wieder ab. Dies glättet zusätzlich etwas die Oberfläche, die später noch verschliffen werden muss.

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Dann wird das Tape einfach abgezogen. Der Spachtel ist nun nur auf dem Spalt, das umliegende Plastik und Oberflächendetails sind verschont geblieben und es kann mit dem Verschleifen begonnen werden.

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Nachdem ich die restlichen Spalten auch verschlossen und alles verschliffen hatte ging es an die weitere Teilemontage, und so haben auch die Höhenleitwerke, das Seitenleitwerk und die Auspuffe ihren Platz am Modell erhalten. Das Glare Shield habe ich in mehreren Lagen mit Revell Anthrazit 9 Aqua Color mit dem Pinsel angestrichen. Hätte ich früher dran gedacht hätte ich diesen Teil auch brushen können, aber was solls.

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Dann habe ich mich wieder dem Motor gewidmet, der nun seine Verkleidung spendiert bekam. Ich habe die Teile schon vorher in Weiß lackiert und ein klein wenig gealtert, später sieht man vom inneren aber so gut wie gar nichts mehr. Deswegen habe ich auch die Sinkstellen nicht verspachtelt. Revell bietet den Motor sowohl mit geöffneten als auch geschlossenen Klappen an, ich habe mich für die offenen entschieden.

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Zusammengebaut sieht das dann so aus:

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Als nächstes werden die Spalten an der Verkleidung verspachtelt und verschliffen und der Rumpf bekommt seine Kanzel und wird für die Lackierung vorbereitet.
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Nachdem ich die Motorverkleidung verspachtelt und verschliffen hatte ging es an die Vorbereitung für die Lackierung. Dazu habe ich den vorderen Teil der Cockpitkanzel angeklebt und den hinteren Fahrwerksschacht sowie den Motor abgeklebt. Zum ankleben der Kanzel habe ich normalen Plastikkleber wie Revell Contacta verwendet. Diesen habe ich sehr vorsichtig an das Klarsichtteil selber gestrichen und dieses an den Rumpf verklebt. Nachdem der Kleber getrocknet war habe ich auch das Cockpit abgeklebt.

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Der Motorblock ist immer nur angesteckt und wird erst ganz zum Schluss angeklebt. Dies ermöglicht mir eine saubere Lackierung der Abgasfahne ganz am Ende. Ich stecke den Block immer nur auf um besser Bilder machen zu können.
Nachdem ich alles abgeklebt hatte konnte ich die Kanzeln von außen mit der Cockpitinnenfarbe lackieren. Das dient sowohl als eine Art Grundierung für die Klarsichtteile und erweckt den Eindruck, das Cockpit wäre auch innen lackiert.

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Als die Farbe trocken war wurde die Corsair mit Grundierung aus der Dose grundiert. Eigentlich bin ich kein Fan von weißer Grundierung, normalerweise verwende ich graue.

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Nun folgt die Lackierung. Nach langem Hin und Her habe ich mich für die Lackierversion auf dem Cover entschieden und nicht für die Jolly Rogers Maschine. Ich möchte bei der Lackierung der Corsair zum ersten Mal sogennantes "Chipping" anwenden, und die decalärmere Variante der Pappy Boyington (das Flugzeug auf dem Kartonbild) kommt mir da entgegen.
Die Lackierung besteht aus insgesamt 3 Farbtönen: Einem dunklen Blau, einem hellen Blau und einem grünem/blauem Weiß.

Ganz generell gilt beim lackieren mit der Spritzpistole: Helle Farben zuerst. Je nach Lackierung kann das aber auch weniger sinnvoll sein, so wie in diesem Fall - zumindest für mich. Ich trage die Farbe der Unterseite grundsätzlich immer als letztes auf, da ich es schwieriger finde die oft sehr runden und schmalen Unterseitenpartien abzukleben als den großen Rumpfrücken.

Als Erstes folgt also das helle Blau. An den Stellen wo diese Farbe später zu sehen sein wird habe ich ein sogenanntes "Pre-Shading", eine Vorschattierung der Blechstöße, aufgebracht.

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Beim Vorschattieren betont man vor dem eigentlichen Farbauftrag alle Blechstöße mit einer dunklen Farbe, die später einmal durch die Lackierung als "Schatten" durchschimmern sollen. Um den Effekt zu erhalten ist es nötig, die darauffolgenden Farbschichten nur sehr dünn und vorsichtig aufzutragen.
Kurz danach habe ich dann schon die erste Farbschicht aufgetragen, das helle Blau. Gemischt habe ich die Farben nach Revell Anleitung.

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Die Oberseite ist eigentlich in dunklem Blau gehalten, um später aber Chipping anwenden zu können habe ich die Oberseite in dem hellen Blau lackiert. Ich habe vor, das helle Blau später unter der dunklen Farbe wieder hervortreten zu lassen. Ursprünglich hatte ich über Aluminium nachgedacht, dieses werde ich aber nur spärlich mittels der Schwämmchen Methode auftragen - die eigentliche Farbe die ich für das Chipping möchte ist das hellere Blau.

Im nächsten Schritt der Lackierung altere ich das helle Blau an den nötigen Stellen durch aufhellen und abdunkeln einzelner Blechstöße.
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Tomcatter
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Nebenbei habe ich mich einigen "Kleinteilen" gewidmet, die ich nun in den Baubericht einschieben möchte. Dabei handelt es sich zuerst einmal um die Fahrwerkstteile:

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Offensichtlich habe ich das Bild schon zu Beginn des Baus gemacht, denn dort sind die Räder noch nicht lackiert und zusammengebaut ;) Die Anleitung sieht für das Hauptfahrwerk einmal Weiß und einmal Stahlfarbe vor, daran habe ich mich gehalten. In eigener Regie habe ich dann an die weißen Teile noch etwas Aluminiumfarbe gepinselt, dort wo es mir sinnvoll erschien. Immer wenn ich weiße Farbe lackiere verwende ich übrigens kein reines Weiß sondern mische immer ein ganz kleines bisschen Schwarz hinzu - das schwächt den extremen Kontrast zu anderen Farben etwas ab und lässt alles nicht so spielzeughaft aussehen.

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Das hintere Fahrwerk mit dem Spornrad habe ich entgegen der Bauanleitung nicht komplett in Aluminiumfarbe lackiert sondern nach Vorbildfotos bemalt.

Desweiteren habe ich mich um die Zusatztanks gekümmert, die mir neben dem Propeller als "Chipping Testobjekt" für die Hauptlackierung dienen sollen.

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Nach der Grundierung und einer Schicht glänzendem Schwarz habe ich die Tanks mit Alclad II "Airframe Aluminium" und dann mit Mattlack lackiert.

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Nun zu dem sogenannten "Chipping" von dem ich nun schon die ganze Zeit rede. Chipping ist im Grunde genommen nichts anderes als das komplizierte Darstellen von Kratzern auf lackierten Oberflächen :D Im Prinzip kann man immer die Schwammmethode anwenden die ich am Beispiel des Cockpits gezeigt habe - die Effekte waren mir für eine Hauptlackierung bisher aber einfach nicht gut genug und so will ich etwas Neues ausprobieren. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten Kratzer am Modell darzustellen, und bis auf die einfache Schwammmethode habe ich mich bisher noch mit keiner befasst. In diesem Baubericht möchte ich einmal Chipping mit einem so genannten "Chipping Fluid" ausprobieren, wie es oben auf dem Bild zu sehen ist, sowie Chipping mit einem einfachen Bastellmesser. Bei den Zusatztanks werde ich das Chipping Fluid anwenden.

Nachdem der Aluminiumüberzug der Zusatztanks und der Mattlack eine Weile getrocknet sind wird das Chipping Fluid wie normale Farbe auf die Teile gebrusht. Die Farbschicht auf die das Chipping Fluid aufgetragen wird wird später als Kratzer zu sehen sein. Nach ca. 20 Minuten habe ich dann die eigentlich Farbe der Zusatztanks, nach Revell Anleitung Weiß, aufgetragen.

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Nun wird es spannend, das Chipping kann beginnen. Ich habe mir bereits ein paar Videos im Internet angeschaut sowie Modellzeitschriften zum Thema Chipping, insbesondere mit Chipping Fluids, durchgelesen und weiss nun ungefähr wie ich anfangen soll. In den ganzen Berichten wird ganz einfach ein Pinsel mit Chipping Fluid angefeuchtet und auf die Lackierung gepinselt. Durch rubbeln des Pinsels, verwenden von Pinzetten oder Stahlwolle wird dann die Farbe bis auf die untere Schicht Chipping Fluid abgerieben und der Kratzereffekt entsteht.
Mir als Anfänger ist das so einfach leider nicht gelungen. Durch rubbeln des Pinsels ist es mir praktisch überhaupt nicht gelungen Farbe abzunehmen, auch nach längerem probieren und mehr Flüssigkeit nicht. Sobald ich jedoch mit Pinzette und Stahlwolle gearbeitet habe, hat es funktioniert. Damit sind mir zwar richtige Kratzer gelungen, den Effekt von abgeblätterter Farbe habe ich so aber nicht hingekriegt. Auf jedem Fall wurd es mit jedem Mal besser und ich glaube nach entsprechender Übung wird aber auch das einmal möglich sein. Fürs Erste belass ich es bei den Tanks aber dabei, da ich bei der Hauptlackierung hauptsächlich den Kratzer Effekt erreichen möchte.

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So sieht das am Ende aus, leider sind meine Bilder aber keine Meisterwerke. Am Ende, wenn sie am Modell angebaut sind, wird man denke ich aber mehr erkennen. Besonders schwierig ist es mir übrigens gefallen die Kratzer realistisch zu platzieren. Das sind sie an den Tanks ganz sicher nicht, aber es reicht mir fürs Erste so.
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Als nächstes habe ich mich dem Propeller gewidmet, der mir als zweites Testobjekt für das Chipping dienen soll. Als "Kartzerfarbe" wollte ich Aluminium haben, also wurde der Propeller erst in glänzendem Schwarz lackiert.

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Dann habe ich den Propeller wieder einmal mit "Airframe Aluminium" lackiert und die Metalllackierung mit Mattlack geschützt. Desweiteren habe ich die Propellerspitzen in Gelb nach Anleitung lackiert und schon mal abgeklebt für die folgende Lackierung in Schwarz.

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Fertig in schwarz mit gelben Spitzen sieht der Propeller dann so aus:

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Nun kommt der spannende Teil, das Chipping. Dazu habe ich mit einem Skalpell ganz vorsichtig die schwarze Farbschicht abgeschabt und das Aluminium darunter zum Vorschein gebracht. Das hat nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, es sieht in meinen Augen auch ziemlich cool aus:

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Es haben sich aber doch einige Probleme offenbart, auf die ich kurz eingehen möchte. Zum einen muss man doch wirklich sehr vorsichtig arbeiten auch wirklich nur die Farbe bis zur Aluminiumschicht abzuschaben. Obwohl ich kaum Druck angewendet habe ist mir das manchmal nicht gelungen und so kam teilweise das weiße Plastik zum Vorschein. Desweiteren hat sich das Gelb unter dem Schwarz als großes Hindernis offenbart. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich an den Stellen wo etwas Gelb unter dem Schwarz ist einfach stärker schabe, aus irgendeinem Grund hat das so aber wirklich nicht geklappt. Man sollte also alle weiteren Farben wirklich sehr genau abkleben, wenn man mit Chipping auf diese Weise arbeitet.
Auch hinten habe ich dem Propeller ganz wenige Kratzer verliehen:

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Letztendlich hat mich der Propeller aber vor ein Problem gestellt: Ich muss die Corsair entsprechend stark altern wenn ich den Propeller nicht nochmal neu lackieren möchte. Der Effekt ist doch sehr schnell wirklich sehr stark, das denkt man gar nicht. Ich habe ihn bereits versucht abzuschwächen indem ich einige Kratzer mit Anthrazit übermalt habe. Man sieht die Ausbesserungsstellen so natürlich aber ich glaube, dass mit den Washings und den Decals der Propeller am Ende wirklich gut aussieht so. Ich habe mich nun auf jeden Fall dazu entschlossen auch die Corsair etwas stärker zu verwittern und etwas Chipping zu üben.

Um noch auf die verschiedenen Chipping Methoden näher einzugehen: Im Prinzip ist die Variante mit dem Bastelmesser wirklich nichts anderes als wie mit dem Chipping Fluid (das war ja klar), das Chipping Fluid ermöglicht aber eine viel bessere Kontrolle über den Vorgang weil es doch schwieriger ist die Farbe abzubekommen. Zudem glaube ich, das mit entsprechender Übung sich mit dem Chipping Fluid noch ganz andere Effekte als nur Kratzer darstellen lassen. Für die Corsair werde ich also auf das Chipping Fluid zurückgreifen.
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Mit den Decals und einem Überzug aus glänzendem Klarlack sieht der Propeller dann so aus:

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Die weitere Alterung mit Ölfarben etc. folgt dann ganz am Ende zusammen mit dem Rest des Flugzeugs.


Zurück zum Rumpfaufbau. Das helle Blau wurde innerhalb der zuvor schattierten Blechstöße wieder leicht aufgehellt. Zusätzlich habe ich versucht auch ein paar zufällige Aufhellungen/Abdunklungen aufzubringen. Das Ganze lässt sich auf den Bildern nicht ganz so leicht einfangen, die Flügelunterseiten sehen aber so aus:

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Entgegen der ursprünglichen Planung das Chipping rein in hellem Blau zu gestalten habe ich mich nun dazu entschieden hoch beanspruchte Stellen doch noch mit Aluminium zu chippen. Dazu habe ich die entsprechenden Bereiche kurzerhand abgeklebt und mit Alclad II Airframe Aluminium lackiert.

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Als Nächstes bekommen die mit Alclad lackierten Bereiche einen Überzug mit mattem Klarlack sowie zwei Schichten Chipping Fluid.
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