Mutiny on the Bounty, Revell 1:110

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satori
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Nachdem nun alle Wanten am Modell sind, kann ich mit der restlichen Rigg beginnen.

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Auch habe ich noch das zweite Beiboot gebaut. Dieses ist aus der Grabbelkiste und stammt auch von Revell und wurde noch etwas gesupert.Die Rah nahm ich aus einem Zvezda Bausatz.

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satori
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Um die Meuterei darstellen zu können, brauche ich einen geeigneten Untergrund.
Aus Balas, Sperrholz und Styropor habe ich eine Base gebaut

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Erst schnitt ich den Teil aus dem Styropor wo später das Schiff hineingesetzt wird und modellierte mit Strukturpaste ich die Wellen. Danach strich ich nach dem Trocknen eine schwarze Grundierung drüber

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Hier fehlen ein paar Arbeitsschritte. Nach dem Grundieren sprühte ich mit der Airgun in verschiedenen Blau und Grautönen die Wasseroberfläche. Dann folgten einige Schichten Acryl Gel Glanz und liess das ganze gut durch trocknen.
Den Rahmen lackierte ich mit Cracklepaint. Diese Farbe reisst nach dem trocknen und man erhält einen schönen Antik Look. Mit Ölfarbe habe ich noch ein washing gemacht und danach alles mit Klarlack versiegelt.

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Selbstgemaches Decal auf transparenter Folie gedruckt

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Die Barkasse ist auch soweit fertig und wartet nur noch darauf, auf dem Wasser abgesetzt zu werden :)

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Als nächstes setzte ich das Schiff sowie die Barkasse in die vorbereiteten Mulden und fixierte alles mit Acryl Abdichtmasse. Diese klebt gut, trocknet schnell und lässt sich mit Farbe überstreichen.

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Erst jetzt befestige ich die Anker. Ich habe diese aus der Grabbelkiste weil mir die aus dem Bausatz nicht gefallen. Den Balken des Ankers habe ich aus Balsa selber gemacht. Die Eisenbänder sind aus der Folie von Sektflaschen.
Später werde ich das noch weisse Tau einfärben.

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Mit Tamiya Texture Paint Snow habe ich etwas schäumendes Wasser imitiert. Und wieder kam eine Schicht Acryl Gel drauf. Mittlerweile die vierte...langsam habe ich die Tiefenwirkung die ich anstrebe.
Erste Figuren beleben bereits das Modell.

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satori
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Die Bounty hatte zwei Laternen am Heck. Leider hat der Revellbausatz keine dabei. Also musste ich diese selber machen. Dazu nahm ich einen Gussast und feilte den in eine 6 Eckiges Profil, wobei es konisch zusammen läuft. Den Deckel fertigte ich aus Plastiklinsen die ich aus der Bastelkiste meiner Frau "geliehen" habe.

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satori
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Ich komme langsam aber sicher in die Zielgerade. Das Schiff ist soweit fertig und bereit für die letzte Kosmetik.

Schon seit längerem verwende ich für meine Modelle rund um den Massstab 1:100 Zinnfiguren für Tabletop Spiele (15mm) von Blue Moon. Dieser Hersteller bietet eine Umfangreiche Piraten Serie die meistens zu meinen Segelschiffen passt. Zugegeben, für diese Bounty sind sie eher weniger geeignet weil die Kleidung nur bedingt akkurat ist, aber etwas besseres konnte ich nicht finden.
Aber schaut selbst:

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Parallel zum Figuren bemalen habe ich dem Schiff noch den letzten Schliff verpasst.
Als erstes habe ich das Ankertau eingefärbt und die Bojen angebracht (rechts im Bild).

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Auch aufgewickelte Leinen des laufenden Guts habe ich mit Reststücken des Takelgarns gewickelt.

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Sieht doch schon ganz anständig aus, oder?

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satori
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Als leichte Artillerie führte die Bounty Drehbassen mit.
Diese werde ich nun als allerletztes anbringen, danach bin ich fertig!!!!!

Revell sieht vor, die Schanzkleidkanone (Drehbasse) direkt auf die Schanzkleidstütze zu kleben. Das ist mir etwas zu rudimentär und habe mit etwas Draht eine Gabel simuliert und die Zapfen wo das Geschütz hätte drauf geklebt werden müssen, wurde abgeschnitten.

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Nach dem Lackieren mit schwarz, habe ich mit weiss ein Washing gemacht. Ich finde das sieht ganz gut aus

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Drehbasse auf Gabel.

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Mein Modell ist nun fertig gebaut und ich werde als letzten Arbeitsschritt noch die vielen kleinen Farbpatzer entfernen, die letzten Auswurfmarken Kaschieren und mit Pastellkreide und Filter das Finnishing vornehmen. Ich hab es geschafft. Ich werde Termingerecht fertig!!!!!!!
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