Warum kommt ein Bausatz in den Handel?

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hotelsatan
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Registriert: Mi 27. Jun 2012, 14:25
Wohnort: Bauhausstadt Dessau

Fr 23. Nov 2012, 02:07

Hallo Jens,

diese Frage scheint erst mal banal zu sein (klar um Geld damit zu verdienen für Dich und Deinen Brötchengeber) aber warum gibt es das eine Modell im Handel zu kaufen und das andere nicht. Wie läuft dieser Prozess ab, den Wir Modellbauer später im Handel hinnehmen müssen. Wonach richten sich diese Kriterien und auf welcher Basis werden diese erstellt?
Um eine Antwort Ihrerseits wäre ich erfreut.

mit freundlichen Grüßen

Christoph S.
panzerchen
Beiträge: 2484
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Sa 24. Nov 2012, 19:05

Ich zitiere Deine Signatur:
"Die Befriedigendste Nachricht auf einen Beitrag ist keine Antwort."

:twisted:
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Kafens
Beiträge: 657
Registriert: Do 23. Aug 2012, 16:07

Sa 24. Nov 2012, 19:39

panzerchen hat geschrieben:Ich zitiere Deine Signatur:
"Die Befriedigendste Nachricht auf einen Beitrag ist keine Antwort."

:twisted:
Hab ich mir beim lesen des Artikels auch gedacht :lol:
Kafens
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LwInfanterist
Beiträge: 107
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Wohnort: Franken

So 25. Nov 2012, 11:58

Hallo H S,

auf jeden Fall eine interessante Frage. Die Chancen für eine offene Antwort von Revell schätze ich zurückhaltend ein. Weil Sie damit Einblicke in ihre Geschäftsstrategie geben würden (dies uns alles was folgt: meine Meinung, keine Ahnung ob das Revell auch so sieht). Und die Konkurrenz könnte hier auch lesen - hallo Italeri, Dragon, Trumpeter, Zvezda usw!

Vielleicht gibt es ja auch Maulwürfe - wer weiß, vielleicht schreib ja sogar ich für eine Handvoll Dollar für Trumpeter. Oder Heller. Oder Airfix. :-) Mach ich nicht. Ehrlich!

Warum kommen Bausätze m.E. in den Handel?
1. Geringe kosten - befriedigende Absatzerwartungen. Beispiel Matchbox-Wiederauflagen (Wann kommt die HS125-600 in 1/72 im Revell-Gewand????)
2. Höhere Kosten - höhere Absatzerwartungen. Also neue Formen, die vom Markt sicher sehr positiv aufgenommen werden. Entweder völlig neue Formen (die dann eher teuer in den Handel kommen, weil der Aufwand höher ist??) oder z.B. vorhandene 1/35er die downgescaled werden (am erfolgreichsten wäre hier sicher ein 1/72er Wolf!!!!)

Alles immer eine Frage des ROI (Return on investment) - wie viel muss ich investieren und wieviel kann ich davon als Profit erwarten?

Oder wenn der Sohn von Geschäftsführer unbedingt ein bestimmtes Modell will. Vielleicht sollte er mal über den 1/72er Wolf nachdenken?

Schönn Gruß
Projekt (1/72):
Fliegerhorst: z.B. Towergebäude, Flightplatte mit und ohne Beleuchtung, Zuggefechtsstand der Sicherungstruppe, Patrouillenweg am Rande des Fliegerhorstes, Alarmposten, Zwisola-Stellung
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Marderkommandant
Beiträge: 270
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So 25. Nov 2012, 13:40

Ja, da stimme ich zu... Revell hat in 1:72 und in 1:35 den Schützenpanzer Marder... das Fahrwerk könnte man belassen und oben einfach einen neuen Deckel+Heckklappe+geänderten Turm spendieren und schon hätte man Urmarder, Marder1A1+, 1A1- und 1a1A2 und A2....
Na, das wäre doch was, oder? :)
wildcart
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So 16. Dez 2012, 11:09

Ist sicherlich so dass die Gewinnspanne und Kosten/Nutzen Rechnung das entscheidende Merkmal ist, aber wäre es nicht auch mal interessant die Möglichkeiten des Internets zu Nutzen und unter den Kunden eine Umfrage zu starten was sie sich den Wünschen würden? Damit hätte man dann ja auch gleichzeitig Werbung damit gemacht und die Absatzchancen ausgelotet.

Das Stichwort Crossmarketing und Merchandise wäre doch indieser hinsicht bestimmt auch interessant, wird ja in Hinsicht Star Wars und Battlestar Galactica schon praktiziert, aber da gibt es doch sicherlich noch riesige Möglichkeiten..
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Jens (ehem. Revell)
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So 16. Dez 2012, 15:37

Hi Wildcart,

Möchte noch nicht zu viel verraten, aber damit hast du grds recht. Bin da bereits am Plänen, kann aber noch etwas dauern bis das spruchreif ist...

Grüße,
Jens
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