STARKE KRITIK AN REVELL

Elmar
Beiträge: 1
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Do 22. Dez 2016, 02:16

Sehr geehrte Firma Revell!

Bin gerade am Bau einer Bell UH-1 "Huey". Alles schön und gut. Ich finde es ja schon toll, dass eine UH-1 im Maßstab 1:24 überhaupt erhältlich ist.
Also in dieser Hinsicht muss ich wirklich sagen: alle Achtung und absolut top und fantastisch!

Was mich an Revell aber wirklich stört und geradezu verwundert, ist die mindere Qualität, vor allem im Hinblick auf die doch recht starke Konkurrenz (Hasegawa, Tamiya, etc.),
nämlich dass diese Firma überhaupt subsistieren kann.

Die Pass-Ungenauigkeit der Teile ist wirklich BRUTALST!!! Einfach nur Hardcore, dass man sich denkt "gibt's das?!?"

Entweder Revell hat es nicht notwendig, Kunden zufrieden zu stellen, oder aber ich fühle mich hier komplett "verarscht" auf gut Deutsch, oder ... keine Ahnung....

mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein... da fehlen einem die Worte

Für mich erweckt Revell so quasi den Eindruck "Friss, oder stirb!".

Es tut mir sehr Leid, dies so direkt ausdrücken zu müssen, meine es auch wirklich nicht böse, und vielleicht empfinde das ja auch nur ich so, aber das allgemeine Image ist für mich einfach nur "Leck mich am A.". 

Ganz nüchtern gesagt, grenzt es für mich an ein Wunder, dass diese Firma noch existiert!

Mit freundlichen Grüßen,

Elmar
 
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Diwo58
Beiträge: 1519
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Do 22. Dez 2016, 07:17

Hi Elmar.....
Tja.... mit Hubschrauber- Modelle kenne ich mich nicht aus und bin mehr Schifflebastler. Aber derartige Passungenauigkeiten, wie du sie beschreibst kenne ich so nicht.... was Revell Modell betrifft. Allerdings habe ich ähnliches erlebt bei der "Wappen von Hamburg" die aber kein eigentliches Revell Modell ist, sondern eine Zeitlang von Lindberg zu Revell in Kooperation gekommen ist. Da wollte auch nichts so richtig passen.
Allerdings muss ich sagen, das ich nicht glaube, das Revell einen "Friss oder Stirb" Gedanken hegt. An deiner Stelle würde ich Revell mal direkt anschreiben und das Problem dort zur Sprache bringen. Ich habe das auch schon mal gemacht und eine durchaus nette und befriedigende Antwort bekommen. Es gibt bei Revell eine Bestimmte Abteilung, die sich solchen Problemen annehmen. Vielleicht hast du bei deinem Modell "nur" Pech gehabt... vielleicht hat sich was verzogen...oder so.
Ganz nüchtern gesagt, grenzt es für mich an ein Wunder, dass diese Firma noch existiert!
Das liegt daran, das die meisten Modelle echt Geil sind! Okay, das mit deinem Modell ist echt ärgerlich.... aber eben nicht bei jedem Modell.
Mein Tipp.....: Schreib Revell an.
Gruß, Dirk. :thumbup:
Ebiwan
Beiträge: 442
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 22:03

Do 22. Dez 2016, 07:20

Hallo Elmar,

persönlich kann ich Deine Verärgerung zwar nachvollziehen, aber sachlich betrachtet ist sie meiner Meinung nach unberechtigt.

1. Das Modell ist die 10. Wiederauflage der ursprünglichen Monogram Form von 1969. Die damals ganz normale "Passgenauigkeit" ist mit der heutiger Modelle absolut nicht vergleichbar, damit muss man leben, wenn man historische Schätzchen bauen will. Das die Formen in 47 Jahren nicht unbedingt besser geworden sind, ist wohl auch logisch.

2. Konkurrenz? Welche Konkurrenz? Wer produziert denn Helikopter in 1:24 in großer Zahl? Ich kenne keine Firma, vermutlich ist die Zielgruppe einfach zu klein um die Entwicklungskosten zu rechtfertigen. Also kann man Firmen wie Revell nur danken, wenn sie wenigstens die alten Schätzchen mit allen ihren Macken mal wieder neu auflegen.

3. Revell ist mit großem Abstand Marktführer in Deutschland, das wird man nur, wenn man die Wünsche der Kunden erfüllt. Vielleicht nicht Deine Wünsche, oft auch nicht meine Wünsche, aber von Dir und mir kann Revell nicht leben, die Masse ist wichtig und da macht Revell als Low Budget Hersteller wohl einen guten Job. Für kleines Geld gibt es alles, was nötig ist ein ansprechendes Modell zu bauen. Wer mehr will, der wirdkann beim Wettbewerb dann für den doppelten bis dreifachen Preis kaufen.

Gruß
Eberhard
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tintifax_2
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Do 22. Dez 2016, 08:40

Ich denke, das Problem das du hast, ist fehlende Informationen und damit eine gewisse Erwartungshaltung, die enttäuscht wurde. 
Es ist eben nicht Allgemeingut, dass Revell Formen mit anderen Herstellern tauscht und als eigene Auflage auf den Markt bringt, alte Formen, die bis zu 50 Jahre alt sind, neu auflegt, manchmal mit Änderungen, manchmal 1:1. Unter dem Namen Revell baust du dann Modelle von ICM oder Monogram oder anderer bekannter Hersteller.

Eine der besten Quellen über Modelle aller Hersteller ist Scalemates .
Dort findest Informationen zu den Modellen wie eben die Vorgänger auf denen das Modell basiert, oft Links auf Reviews und Bauanleitungen.

Der Reiz an den alten Modellen ist genau das, was du bemängelst - es ist ganz viel Nacharbeit und Kreativität gefordert.
Aber ich verstehe schon: Wenn man das nicht weiß, ist man zu Recht sauer.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
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SharkHH
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Do 22. Dez 2016, 09:08

Hallo Elmar,

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Wegen eines Modells, dass auf "uralten" Formen basiert, der Firma Revell das Existenzrecht abzusprechen, halte ich für ein wenig gewagt. In Zeiten des Internets ist es doch ein leichtes, sich vorab über sein Bauvorhaben zu informieren. So findet sich z.B. bei Scalemates ein Werdegang des Modells. 
Und was man in meinen Augen bei der Bewertung eines Anbieters nicht außer Acht lassen sollte, ist der Service und die Verfügbarkeit in der Fläche. Und da ist Revell gegenüber den von Dir genannten Marktbegleitern klar im Vorteil. Ich habe schon mehrmals die Abteilung X von Revell für abhanden gekommene Teile bemüht. Ich hatte innerhalb von 1-3 Wochen die Ersatzteile in der Post. Und zwar kostenfrei. Bei Hobbyboss-Bausätzen, die in Deutschland über Faller vertrieben werden, habe ich bei meiner Anfrage nach Ersatzteilen im Sommer schon die Mitteilung bekommen, dass es wenigstens 20 Wochen dauern wird. 
Mal davon ab ist es doch eine modellbauerische Herausforderung, mögliche Unzulänglichkeiten eines Bausatzes durch eigenes Können auszugleichen. ;-)

Happy Modelling
SharkHH
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LXD
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Do 22. Dez 2016, 12:11

@Elmar:

Bei solcher Art von "Kritik" muss ich immer schmunzeln. Jetzt hast du Dir die Mühe gemacht, dich hier im Forum anzumelden um deinem Frust Luft zu verschaffen. Kann ich ja durchaus verstehen. Eine Bitte: Jetzt bleib auch dabei,  informiere dich einfach das nächste Mal vorab, lies Bauberichte und Bausatzvorstellungen und lerne Techniken, die von dir genannten Probleme zu handeln. Dazu ist dieses Forum da, die Kollegen werden dir hier gerne helfen. Im diesen Sinne: Herzlich Willkommen.

LXD
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eupemuc
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Do 22. Dez 2016, 15:53

Elmar hat geschrieben:...Die Pass-Ungenauigkeit der Teile ist wirklich BRUTALST!!! Einfach nur Hardcore, dass man sich denkt "gibt's das?!?"...
Was uns nicht tötet, macht uns härter :thumbup:
Kauf Dir ein paar Tuben Spachtelmasse und einige Bogen Schleifleinen. Und ab geht's.

Ein älterer Modellbau hat mir mal gesagt:
"Das Schleifen ist der Zen des Modellbaus" ;)

P.S.: Ich hatte vor ein paar Jahren mal die Apache von Revell auf dem Tisch. Da waren auch Spalte, durch die man locker einen Lastwagen hätte durchschieben können.
Und der Bausatz war von 1987 :o
Und irgendwann war er dann doch fertig.
Mal ganz ehrlich: Ein Schüttelbausatz ist doch auch langweilig. oder?
Zuletzt geändert von eupemuc am Fr 23. Dez 2016, 18:51, insgesamt 3-mal geändert.
Gruß, Eugen
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Stefan (Revell)
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Fr 23. Dez 2016, 13:57

Hallo Elmar, ich schreibe aus dem Urlaub. Ich kenne den Bausatz jetzt nicht im Detail und weiß nicht ob es Probleme mit dem Werkzeug gibt. Es ist sicherlich nicht unser Wunsch oder Absicht unseren Kunden Modelle zu verkaufen die dann nicht zusammenpassen. Daher bitte hier keine Vermutungen etc. aufstellen. Ich gebe den Fall weiter an unsere QS und dann schauen wir mal. Wenn Du Ersatzteile benötigst, schicke bitte eine E-mail an service@revell.de und die Kollegen helfen weiter. Grüße Stefan 

Ps. Nicht aufregen. Wünsche euch alle schöne Feiertage.
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Wie einige schon geschrieben haben: bei der tausendsten Wiederauflage leiden die Formen und den Rest kann man sich denken. Das so etwas für Einsteiger frustrierend ist, kann ich nach vollziehen. Trotzdem wünsche ich mir, dass bei all dem Frust die Sachlichkeit nicht auf der Strecke bleibt! Einen gemäßigten Ton kann man da schon mal anschlagen. Ich denke, Du würdest mit so einem Auftreten im Geschäft auch ermahnt werden, dich zu mäßigen. Würde zu mir einer in so einer Laune kommen, würde ich von meinem Hausrecht Gebrauch machen und ihn des Weges verweisen. Sicher kennst Du das bärtige Sprichwort: "Wie man in den Wald hinein ..."
Zum Modell hast Du nun wirklich nicht geschrieben, wo genau der Haken liegt!? Alles passt grottenschlecht? "Nur" die Rumpfhälften oder was? Das hättest Du schon genauer umschreiben können....
Und: auch ich lege dir scalemates ans Herz. Mit ein wenig Erfahrung im Modellbau lernt man sehr schnell, von welchen Modellen man lieber die Finger lassen möchte. Aber: wir sind doch Modellbauer und keine Zusammenstecker. Dann kaufe ich gleich "snap"-kits :D
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Marseille77
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Di 7. Feb 2017, 17:11

So schlecht ist Revell nu auch nich. Die neusten Panzermodelle haben eine traumhafte Passgenauigkeit. Was etwas schiefläuft erlebe ich gerade bei meinem 1:72 Tiger I, dass in der Anleitung Fehler sind. Z.b. wurde nicht darauf hingewiesen, dass man die Löcher für die Seitenschürzen bohren muss, den Wagenheber fälschlich mit der Farbe 48 anmalen soll und der Zimmerit nicht erläutert wird, der aufd er Zeichnung ja zu sehen ist.

Aber sonst sind die Modelle spitze. Ein anderer Punkt wäre liebes Revell Team bitte funktioniert nicht alte easy kits zu Klebekits um (Stars Wars und Opel GT).
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SirLancelot
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Di 7. Feb 2017, 18:09

Hallo marseille77,
ich teile Deine Ansicht bezüglich Passgenauigkeit....
Allerdings finde ich es gut, dass es die ganzen Star Wars Bausätze jetzt auch unbemalt gibt.
Ich glaube es sind die "alten" Easy Kits, wie Du beschreibst,, aber die Bausätze passen gut, sind günstig
und meiner Meinung nach sehr einsteigertauglich, gerade was bemalen und Kleben angeht - warum also nicht?
Ich habe jetzt auch schon 2 von denen gebaut (3 liegen noch auf Halde) und bemalt, auch wenn ich mit einem Easy Kit und etwas
verfeinern, Washing etc. warscheinlich ein ähnliches oder sogar besseres Ergebnis in deutlich kürzerer Zeit erzielt hätte,
so ist die "innere Zufriedenheit" und der Stolz alles selbst gemacht zu haben doch deutlich grösser,
als wenn Teile schon vorbehandelt/vorbemalt gewesen wären.
Nur meine Meinung....
....und übrigens, zum Hauptthema des Artikels:
Ich hatte bisher noch nie ein Modell das gar nicht "gepasst" hätte.
Meist sind es halt Gussreste, Sinkstellen, Auswürfe, Fischhäute, nicht vorhandene Details usw.
die einen "alten" Bausatz bzw. eine alte Form charakterisieren -ja, da kann man dann schonmal enttäuscht werden,
zumal man das ja auch nicht unbedingt am Preis, der Verpackung oder so festmachen kann
(das wäre evtl. noch ein Optimierungsvorschlag an die Hersteller so eine Info anzubringen, noch nicht jeder hat
mobiles Internet um direkt zu recherchieren).
Aber wie oben schon beschrieben (scalemates.com) gibt es im Netz genügend Möglichkeiten sich (vorab) zu informieren
was einen bei dem Bausatz erwartet und was nicht.

Gruß
SirLancelot
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eupemuc
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Wohnort: Bavariae capitis

Di 7. Feb 2017, 20:18

SirLancelot hat geschrieben: ....und übrigens, zum Hauptthema des Artikels:
Ich hatte bisher noch nie ein Modell das gar nicht "gepasst" hätte...
Aber durchaus. Allerdings mussten die nicht unbedingt von Revell sein.
Dem Themenersteller empfehle ich mal einen gepflegten Short-Run, z.B. von Roden, Sword oder RS.
Da fragt man sich manchmal, ob es überhaupt die richtigen Teile sind, die in der Schachtel liegen.
Gruß, Eugen
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Marseille77
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Do 9. Feb 2017, 08:47

SirLancelot hat geschrieben:Hallo marseille77,
ich teile Deine Ansicht bezüglich Passgenauigkeit....
Allerdings finde ich es gut, dass es die ganzen Star Wars Bausätze jetzt auch unbemalt gibt.
Ich glaube es sind die "alten" Easy Kits, wie Du beschreibst,, aber die Bausätze passen gut, sind günstig
und meiner Meinung nach sehr einsteigertauglich, gerade was bemalen und Kleben angeht - warum also nicht?
Es ging mir nur darum in Bauanleitungen darauf hinzuweisen, dass mn nicht kleben muss bei einigen Modellen. Wie im Beispiel des Opel GT
Orginal von 1970
https://www.scalemates.com/kits/1014147 ... 48-opel-gt
update 1974
https://www.scalemates.com/kits/252783- ... 07-opel-gt
Neuauflage 2016
https://www.scalemates.com/kits/1009911 ... 80-opel-gt

Zum Tiger I E (1:72) von Revell (1999)
Bei nächsten Update wäre folgende Fehlerbehebung in der Anleitung wünschenswert
- falsche Kettengliederanzahl
- Bohrungen für Kettenschürzen
- Passgenauigkeit zwischen Kettenblech und Frontblech oberhalb des Treibrades
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Nightquest1000
Beiträge: 1751
Registriert: Mi 10. Feb 2016, 13:14

Di 13. Jun 2017, 17:53

 bei manchen Kommentaren in diesem Fred glaub ich das noch keiner von Euch hat einen Revival oder Pocher Kit gebaut hat. Dann hättet ihr Grund euch zu beschweren.
Revival gibt's glaub ich gar nicht mehr. Pocher aber schon. Bei den Historischen Autos gilt das Prinzip die Leistung steigt umgekehrt proportional zum Preis. Je teurer desto schlechter.
Und ich weiß wovon ich rede. Ich habe 3 Pocher Modelle gebaut. 2 davon als Auftragsbau.
Das sind Kits an denen wirklich NICHTS passt. Und die Qualität der Teile aus 30 Jahre alten, nie erneuerten Formen ist so unterirdisch das man das meiste lieber gleich Scratch baut. Von der Qualität des Kunststoffs mal ganz abgesehen. Schlechteren gibt's nirgends. Ich glaube es gab mal ganz offiziell eine Statistik die besagt das über 90% aller gekauften Pocher Modelle zwar angefangen, aber nie zu Ende gebaut werden. Die erfolgreichen Pocher-Bauer umgibt der Nimbus des Zauberers. Ich wage aber zu behaupten das kein fertig gebautes Pocher Modell zu 100% aus den Bausatzteilen besteht. Die kann man nicht OOB bauen. Weil schleifen und spachteln alleine nicht hilft.
Und trotzdem werden von einer gewissen Gemeinde gerade diese Bausätze als das Non-Plus-Ultra verherrlicht. Vielleicht gerade weil mehr als OOB dazu gehört, so eine Karre zu bauen.
DAS könnte man als ärgerlich betrachten.
Aber ein Revell Bausatz wo man mal was verspachteln muss? Was warm machen muss, um es in die richtige Form zu biegen? Oder bei der Abteilung X Hilfe anfordert? Das ist doch alles im grünen Bereich. Und das gibt's bei den anderen Herstellern auch.
Grüße
Tom
Am Liebsten sind mir Menschen die mir reinen Wein einschenken. Oder Whisky. Whisky geht auch.
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Kafens
Beiträge: 657
Registriert: Do 23. Aug 2012, 16:07

Di 13. Jun 2017, 21:47

Und du vergleichst jetzt echt Pocher mit Revell ?
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