Mercedes Benz Actros SLT (TITAN) 8x6

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elmarriachi
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Mercedes Benz Actros TITAN SLT 8x6 Schwerlastzugmaschine

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http://www.schwerlastaustria.at
Die Firma Titan Spezialfahrzeuge GmbH gehört weltweit zu den bekanntesten Unternehmen im Bereich Schwerlastfahrzeuge und Sonderfahrzeugbau.
Sie entwickelt und baut Fahrzeuge für den Schwerlastbetrieb, für Sondereinsätze auf Ölfeldern oder im Tagebau sowie individuelle Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch.
Seit 1994 hat die Titan Spezialfahrzeugbau GmbH ihren Sitz in Backnang. Als offizielle Umbaupartner von „Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks“ (CTT) fertigt TITAN im Auftrag von Mercedes-Benz die Schwerlastzugmaschine Actros SLT.

Die Schwerlastzugmaschine Actros SLT wird in verschiedenen Varianten und Radständen angeboten, unter anderem als 6x4, 6x6, 8x4, 8x6 oder 8x8. Ich möchte hier den Bau des Actros SLT 8x6 präsentieren, zu dem als erstes einige Einzelheiten folgen:


Fahrzeugdaten:
• Max. zul-. Trailer-Gesamtgewicht: 250t
• V8-Motor mit EUR5
• Luftgefederte Antriebsachse
• Max. Achsladungen 7,5t, 7,5t, 13t, 13t
• Zusatzkühlturm

Motor:
• Mercedes Benz OM502LA
• 480kW (653hp)
• 3000 Nm / 1088rpm
• 16-Gang Powershift mit Voith Turbokupplung

Maße:
• Höhe: ca. 3.600mm
• Breite: ca. 2.500mm
• Länge: ca. 7.500mm


Die Modelle als Ausgangsbasis:

Da es auf dem Markt keinen „ferigten“ Bausatz einer derartigen Schwerlastzugmaschine gibt (den Scania von Mad Modelle ausgeschlossen – aber der wird bei mir noch anderweitig benötigt) – bleibt keine Alternative zum „Selberbauen“. Als Ausgangsbasis dient mir einmal der Mercedes Benz Actros von Italeri, sowie der Mercedes Benz Canvas Truck, der neu als Widerauflage ebenfalls von Italeri erschienen ist.
Weiterhin werden als Zurüstsätze eine angetriebene Lenkachse von KFS, sowie ebenfalls von KFS geländetaugliche Reifen zum Einsatz kommen, sowie diverse Evergreen- / Plastruct Profile und Platten, Draht in verschiedenen Stärken sowie diverse andere Materialien.

Zum maßstabsgerechten Bau sind dann große Um- und Neubauten erforderlich, auf die ich hier im Folgenden detailliert eingehen möchte. Die Umbauten umfassen beispielsweise die Anpassung des Rahmens, der Neu- / Umbau aller Federpakete der vier Achsen (Fahrzeug wird als Sonderanfertigung eine verstärkte Federung und somit eine leichte Höherlegung des Aufbaus erhalten), Umbau der beiden Lenkachsen samt Gestänge (erste Achse ist eine Antriebsachse), Neubau der Stoßstange und Schwerlastkupplung, Umbau des Actros-Führerhauses (niedriger), Neubau des Schwerlastturms und einiges mehr.
Viele Grüße
Micha
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elmarriachi
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So... let's go....


Der Rahmen des Mercedes Benz Actros muss entsprechend der Originalfahrzeugdaten angepasst und auf 31,00cm Gesamtlänge verlängert werden.

Folgende Maße gilt es zu berücksichtigen:
Rahmenanfang bis Achse 1: 1440 mm ►► 60,00 mm (6,00 cm)
Achse 1 bis Achse 2: 1950 mm ►► 81,25 mm (8,125 cm)
Achse 2 bis Achse 3: 1950 mm ►► 81,25 mm (8,125 cm)
Achse 3 bis Achse 4: 1350 mm ►► 56,25 mm (5,625 cm)
Achse 4 bis Rahmenende: 750 mm ►► 31,25 mm (3,125 cm)
Gesamtrahmenlänge: 7440 mm ►► 310,00 mm (31,00 cm)

Hierzu wird der Rahmen vor der Verjüngung zerteilt und ein 6cm langes Stück eingepasst. Dieses wird von hinten verklebt und mit Sheet entsprechend nachgeformt, verspachtelt und verschliffen. Zur geraden Ausrichtung wird der Rahmen zum Trocknen fixiert.

Im letzten Bikd ebenfalls ein Foto der Offroad-Reifen von KFS, welche hier zum Einsatz kommen werden - die Felge allerdings ist nur ein "Reststück", welches nicht in Frage kommt.


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Wo ich mir jetzt noch nicht sicher bin - soll ich die Blattfedern umbauen, fürs Gelände "höher legen" - oder belasse ichs so, wie auf den meisten Fotos zu sehen.... hmmmm.......

Als nächstes werden die Achsen weitgehend zusammengebaut. Die 1. Achse entsteht aus den hervorragend gegossenen Teilen von KFS (Kit Form Services aus England). Die Antriebsachse wird geliefert inklusive Wellen und Getriebe und kann voll beweglich gebaut werden. Hierzu werden jeweils Löcher gebohrt und mit Draht verbunden. Das Lenkgestänge wird ebenfalls aufgebohrt und mit Kunststoffprofil verbunden, das an beiden Enden verschweißt wird. Die Federpakete für die 1. Achse sind bereits zusammengebaut und am Rahmen angebracht (siehe unten).

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Die 2. Achse wird vom Italeri-Modell des Actros übernommen und nach Plan zusammengebaut. diese ist ebenfalls lenkbar und bleibt natürlich beweglich.
Die Federpakete werden von einem alten Mercedes Benz Bausatz übernommen und entsprechend umgebaut. allerdings wird die 2. Achse erst später am Rahmen angebracht, nachdem die 3. und 4. Achse fertig gestellt sind.

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Die 3. und 4. Achse stammen inklusive der Federung vom neuen Italeri Canvas Truck. Die Achsen selbst we rden in erster Linie nach Plan zusammengesetzt und erst später weiter detailliert, wenn die gesamte Radaufhängung weitgehend fertig gestellt ist. Die Federpakete werden ebenfalls mit Kunststoffprofilen umgebaut, die Aufhängung entsprechend modifiziert.

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Hier die fertige und am Rahmen bereits verklebte Aufhängung der 1. Achse. An den Markierungen auf den neu gebauten Federpaketen werden später noch die Achshalterungen aus Draht und Kunststoffprofilen angebracht.

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Auf den weiteren Bildern der Rahmen mit probehalber montierten Achsen und Radaufhängungen, grob an den Stellen, wo diese später angebracht werden. Die Federpakete für die 2. Achse fehlen hier.
Dank des Holzrahmens kann das Fahrgestell, das nur auf den Achsen aufliegt, ausgerichtet und später gerade montiert werden. Die Achsen 1 und 2 werden Lenkbar, die 3. und 4. beweglich dargestellt.

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Und mit positionierten Reifen... ganz grob.... :

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Als nächstes werden die Achsen weitgehend zusammengebaut. Die 1. Achse entsteht aus den hervorragend gegossenen Teilen von KFS (Kit Form Services aus England). Die Antriebsachse wird geliefert inklusive Wellen und Getriebe und kann voll beweglich gebaut werden. Hierzu werden jeweils Löcher gebohrt und mit Draht verbunden. Das Lenkgestänge wird ebenfalls aufgebohrt und mit Kunststoffprofil verbunden, das an beiden Enden verschweißt wird. Die Federpakete für die 1. Achse sind bereits zusammengebaut und am Rahmen angebracht (siehe unten).

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Die 2. Achse wird vom Italeri-Modell des Actros übernommen und nach Plan zusammengebaut. diese ist ebenfalls lenkbar und bleibt natürlich beweglich.
Die Federpakete werden von einem alten Mercedes Benz Bausatz übernommen und entsprechend umgebaut. allerdings wird die 2. Achse erst später am Rahmen angebracht, nachdem die 3. und 4. Achse fertig gestellt sind.

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Die 3. und 4. Achse stammen inklusive der Federung vom neuen Italeri Canvas Truck. Die Achsen selbst we rden in erster Linie nach Plan zusammengesetzt und erst später weiter detailliert, wenn die gesamte Radaufhängung weitgehend fertig gestellt ist. Die Federpakete werden ebenfalls mit Kunststoffprofilen umgebaut, die Aufhängung entsprechend modifiziert.

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Hier die fertige und am Rahmen bereits verklebte Aufhängung der 1. Achse. An den Markierungen auf den neu gebauten Federpaketen werden später noch die Achshalterungen aus Draht und Kunststoffprofilen angebracht.

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Auf den weiteren Bildern der Rahmen mit probehalber montierten Achsen und Radaufhängungen, grob an den Stellen, wo diese später angebracht werden. Die Federpakete für die 2. Achse fehlen hier.
Dank des Holzrahmens kann das Fahrgestell, das nur auf den Achsen aufliegt, ausgerichtet und später gerade montiert werden. Die Achsen 1 und 2 werden Lenkbar, die 3. und 4. beweglich dargestellt.

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Und mit positionierten Reifen... ganz grob.... :

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Nachdem die 1. Achse an den Federpaketen fest verklebt worden ist, werden hier die Halterungen angebaut. Die Achse aus Resin wird mit UHU Hart und Sekundenkleber befestigt. Die Kardanwelle wird erst später angebaut, ebenso die weiteren Kleinteile der Achse erst nachdem alle 4 Achsen fertig montiert sind.

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Nach der Montage der Achsen 3 und 4 werden diese fest verbunden und an den jeweiligen Federpaketen angeklebt. Die Aufhängung der letzten beiden Achsen wird entsprechend umgebaut, so dass die Achsen entsprechend tiefer liegen, das Fahrzeug zusammen mit der 1. Achse wieder waagrecht auf den Rädern steht. Hierzu muss sowohl die Aufhängung komplett umgebaut, als auch der Rahmen auf der Unterseite angepasst werden, so dass die Position der Achsen mit den Radständen des Originals übereinstimmt.

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Auf den beiden hier gezeigten Bilder sind die Räder zur Stellprobe aufgezogen, das Fahrzeug steht wie gewünscht "im Wasser". Später erhalten alle Räder noch entsprechende Felgen, an den hinteren Achsen werden Doppelbereifungen angebracht. Sämtliche Kleinteile werden erst nach Montage der 2. und letzten Achse angebracht.

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Als nächstes folgt Achse 2, bevor es dann an die Details, Kleinteile und Ausschmückung des Rahmens geht....

Die 2. Lenkachse wird auf das vorbereitete Federpaket aufgesetzt und mit einem neu erstellten Lenkgestände mit der 1. Lenkachse verbunden. Beide Achsen sind weiterhin lenkbar. Am Fahrzeugheck wird für die Schwerlastkupplung Platz geschaffen und ein neues Heck aus Plastikplatten und -Profilen aufgebaut, verspachtelt und verschliffen. Der Hilfsrahmen wird auf dem Bausatzrahmen angebracht, mit Querträgern versehen und zum Heck hin abgeflacht.

Als nächstes wird das Getriebe aus dem KFS-Kit eingepasst und an seinem endgültigen Platz verklebt. Die Kardanwellen zur 1. Lenkachse (stammt aus dem Italeri Actros Kit) wird entsprechend gekürzt und eingebaut. Die Kardanwelle zur hinteren Achse aus dem KFS-Kit passt ohne umbauten perfekt an den ihr angedachten Platz. An dieser Stelle werden die Achsen 3 und 4 fest verklebt, sind daher nicht mehr beweglich. Die Kardanwelle vom Getriebe zum Motor wird erst nach Einbau des Motors eingebaut.

Hier nun einige Bilder vom aktuelle Stand, hier mal mit normalen LKW-Reifen anstatt der Geländereifen.... ich bin mir unsicher ...


Die hinteren Achsen, mit dem neu gestalteten Heck. Hier folgen noch 2 Anhängerkupplungen samt Anschlüsse, Schlussleuchten, Radkästen etc....

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Das eingebaute Getriebe samt Wellen zur 1. und 3. Achse:

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Und nochmals, sowie das neue Lenkgestänge zwischen der 1. und 2. Achse:

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Und einige Bilder von der aktuellen Gesamtansicht:

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Ich hoffe, es gefällt Euch bis hierher.... Es geht nun weiter mit dem Motor. Parallel dazu werde ich mich den ersten Teilen der Verkabelung des Rahmens widmen....

LG
Micha
Viele Grüße
Micha
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elmarriachi
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Der Motorblock wird laut Bauplan zusammengebaut. Auf eine Vergrößerung auf 12 Zyliner habe ich verzichtet, da dies später nicht mehr sichtbar wäre. Einige wenige Kabel am Motor sind bereits vor Einbau vorhanden, weitere folgen dann mit der Verkabelung des Rahmens. Viele Kabel werden daher bis nach der Lackierung von Rahmen und Motor loose bleiben, um dann nach Motoranbau am Motor angeschlossen zu werden. Weiterhin habe ich das Getriebe nochmals versetzt um den Winkel der Antriebswellen zu korrigieren. Es folgen nun weitere Kabel am Rahmen sowie weitere Kleinteile.

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Da ich mich vom Fahrgestell komplett vom ursprünglichen Vorbild verabschiedet habe, hier mal ein Bild vom Fahrzeug, wie es vom Rahmen am ehesten an meinen Nachbau heran kommt:

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Es geht nun mit der Verkabelung des Rahmens die Tage weiter, sowie weiteren Kleinigkeiten am Fahrgestell. Auch hänge ich noch etwas an der Lenkung, die noch nicht ganz so will, wie ich mir das vorgestellt habe... (zweite Achse lenkt nicht schwächer als die erste im Moment...)


Das Lenkgestänge der Achsen 1 und 2 wird nochmals korrigiert, um eine realistische Einlekung der beiden Achsen darstellen zu können. Die 2. Achse lenkt im Original schwächer ein, als die 1. Achse.

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Die Teile für das Führerhaus müssen komplett umgebaut werden. Die Seitenteile müssen hierzu in mehrere Teile zerteilt werden (1. Bild) und neu verklebt. Die Front wird unterhalb der Windschutzscheibe ausgeschnitten, so dass von MP3 Facelift-Kit der neue Resin-Kühlergrill eingepasst werden kann. Da beim SLT jedoch auch der Kühlergrill flacher ist, muss die unterste Lamelle entfernt werden, die Platte für den Mercedes Stern ausgeschnitten und weiter oben neu eingeklebt werden. Alle Schnittflächen werden dann verspachtelt und anschließend verschliffen.

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Und mal probehalber zusammengesetzt:

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... und mal probehalber auf den Rahmen gestellt (Führerhaus kommt dann noch etwas weiter runter...!):

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Der Innenraum muss entsprechend umgebaut werden, so dass das Führerhaus dann weiter tiefer auf dem Rahmen montiert werden kann. Hierzu wird der mittlere Teil der Bodenplatte herausgetrennt und eine neue, erhöhte Abdeckung eingepasst, verspachtelt und verschliffen. Das Armaturenbrett wird entsprechend in der Mitte ebenfalls ausgesägt und dem neuen Motortunnel teils mit Evergreen-Profilen angepasst, ebenfalls verspachtelt und verschliffen. Auf der Unterseite werden die Kotflügel gekürzt und an die Unterkante der Führerhausseite angepasst. Der Kippmechanismuss wird auch umgebaut und die Halter weiter nach Außen versetzt. Die Sitze erhalten einen "Bezug" aus Papiertaschentuch, welches dann mit Wasserfarben bemalt wird.

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Danach werden die Füherhausteile untereinander verklebt, verspachtelt und verschliffen. Die Kotflügel werden verlängert, hierzu kommen die Seitenteile der Bausatz-Trittbstufen zum Einsatz, welche abgetrennt und an den Kotflügeln angepasst werden. Das Führerhaus wird dann provisorisch mit dem Führerhausboden zusammengesetzt, und mit Zahnstochern provisorisch in dem angepassten Ösen des Führerhaus-Kippmechanismus befestigt. Das Führerhaus wird dann gerade ausgerichtet und die unter der Rückwand angebrachte Stütze für das Führerhaus angepasst und am Rahmen befestigt. Das Führerhaus ist nun in der endgültigen Höhe am Rahmen angebracht. Die Höhe passt!

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Als nächstes gehts mit der Verkabelung des Rahmens weiter, sowie der vorderen Kotflügel und Trittbretter, anschließend dann der neu aufzubauenden Stoßstange.


Der gesamte Rahmen wird verkabelt, zum Einsatz kommen hier diverse Drähte sowie das hervorragende Leitungs-Set von Kit Form Services. Als Halterungen wird Tamiya Tape verwendet, welches in dünnen Streifen um die Kabel gewickelt wird. Die Leitungen sind teils nach Bildern verlegt. Weitere Kabel und Leitungen folgen dann noch vom Schwerlsastturm, sowie von einigen Anbauteilen,die am Rahmen außen angebracht werden, sobald die Kotflügel montiert sind.

Die Anhängerkupplung am Heck aus Resin stammt ebenfalls von KFS und wurde für diesen Zweck geringfügig modifiziert. Die Anschlüsse für die Hänger sind ebenfalls angebracht, stammen teils aus der Restekiste, teils neu aufgebaut.

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Micha
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elmarriachi
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Die Stoßstange wird aus einer Kunststoffplatte grob ausgeschnitten, mit Kunststoffprofilen hinterlegt und auf die modifizierte original Stoßstange aufgeklebt. Anschließend werden die Ausschnitte noch angepasst und die Kanten Öffnungen verschlossen, verespachtelt und verschliffen, bevor dann die Anbauteile angebracht werden.

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Für den Schwerlsastturm hinter dem Führerhaus wird aus Evergreen-Profilen der Turm selbst aufgebaut und verspachtelt, anschließend noch verschliffen. Der Kraftstofftank (braun) wird aus Kunststoffplatten zusammengesetzt und anschließend noch in Form geschliffen, sowie mit Anbauteilen versehen. Bei dem obren "Kasten" handelt es sich um den Zusatzlüfter, welcher aus Gitter und Draht noch auf der Vorderseite verschlossen und detailliert wird (nach Verspachteln und Verschleifen). Neben den Lüfter kommen noch diverse Tanks, sowie auf der Seite neben dem Tank noch ein weiteres Aggregat. Leitungen zwischen der einzelnen Aggregate / Tanks etc. sowie Kraftstoffleitung folgen ebenfalls, sobald die Einzelteile des Turms fertiggestellt sind. Bisher sind es nur die groben "Grundformen" :)

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Der Auspuff wird zwischen Schwerlastturm und Führerhaus stehend montiert und mit einer schrägen Stütze von der gegenüberliegenden Rahmenseite gehalten.

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Farblich habe ich mich nun auch entschieden, der Titan wird Karminrot RAL3002 - und bekommt Werbung von unserer fast ortsansässigen Firma SCHOLPP :)


Die Stoßstange besteht aus dem modifizierten Originalteil des Bausatz, welches in der Höhe angepasst und mittig ausgeschnitten wurde. Auf diese Basis wird die Schwerlaststoßstange aus Kunststoffplatten aufgebaut, nach Originalzeichnungen ausgeschnitten, unterfüttert, verspachtelt und verschliffen. Die seitlichen Trittstufen sind ebenfalls vom Bausatz übernommen und in Form und Höhe angepasst, auch verspachtelt und verschliffen. Eine weitere Trittstufe darunter folgt nach der Lackierung. Die Schwerlastkupplung wird noch aufgebohrt, der Riegel sowie Anschlüsse angebracht. Die Scheinwerfer werden vom Bausatz übernommen und vor Montage noch ergänzt.

Für den Schwerlsastturm hinter dem Führerhaus wird aus Evergreen-Profilen der Turm selbst aufgebaut und verspachtelt, anschließend noch verschliffen.Bei dem rechten, oberen "Kasten" handelt es sich um den Zusatzlüfter, elcher in den Schwerlastturm fest eingepasst wurde und vorn noch mit Gitter und Draht verschlossen und detailliert wird (Nach der Lackierung).

Neben dem Zusatzlüfter sind diverse Tanks und Kisten angebracht. Die Tanks werden noch verkabelt bzw. mit Leitungen versehen. Die beiden seitlichen Kisten sind neu aufgebaut und erhalten noch Griffe zum Öffnen. Ebenso fehlen noch Scheinwerfer und weitere Kleinteile.

Der Kraftstofftank (braun) besteht aus Kunststoffplatten, welche in Form geschliffen wurden. Die Haltebänder bestehen aus Kunststoffprofilen und werden nach der Lackierung und Montage noch unten an den Halterungen befestigt.

Der Schwerlastturm (Kraftstofftank ist bis nach der Lackierung loose, alles andere wird einfarbig):

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Die hintere Anhängerkupplung samt Anschlüssen (die Kabel sind für die Rückleuchten, allerdings ohne Funktion!):

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Die vordere Stoßstange / Schwerlaststoßstange im aktuellen Zustand. Es folgen noch Anschlüsse sowie Riffelblech auf der Oberseite. Ebenso an den seitlichen Stufen noch die unterste "Stufe", welche aber erst nach der Lackierung angebracht wird:

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Die Kotflügel werden montiert. Die der Achsen 3 und 4 stammen vom normalen Italeri-Actros Kit und wurden entsprechend modifiziert, die runden der 2. Achse stammen von einem älteren Mercedes Bausatz. Auf der Beifahrerseite wird ein Zusatztank von KFS angebracht und mit Kraftstoffleitung ergänzt. Auf der Fahrerseite folgt noch eine Werkzeugbox.

Bzgl. der Auspuffanlage habe ich mich für die relativ seltene Version einer stehenden Doppelrohranlage entschieden. Diese besteht aus zwei runden Evergreenprofile, welche jeweils unten und oben verschlossen wurde. Die Halterung wurde aus Profilen aufgebaut. Auf den folgenden Bildern fehlen noch die "Endrohre", welche noch zu bauen sind. Die Verbindungsrohre vom Motor zu den beiden Auspuffrohren bestehen aus einem Bausatzrest, welches die richtige Stärke hatte. Dieses wurde erhitzt und entsprechend der benötigten Form zurecht gebogen, angepasst und verschliffen (1. Bild)

Verbindungen Motor -> Auspuffanlage:
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Auspuffanlage hinter dem Führerhaus montiert:
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... mit Schwerlastturm davor:
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Hier noch der loose Tank mit noch nicht angepassten und fertigen Haltebändern:
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Viele Grüße
Micha
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elmarriachi
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Hier eine Übersicht über sämtliche Einzelkomponenten, welche nun für die Lackierung fertig gestellt sind (Am Auspuff fehlen noch die Endrohre). Alle Komponenten werden erstmals in einem hellen Grau grundiert, um die Übergänge der einzelnen Bauteile und gespachtelte Stellen nochmals pürfen zu können, bevor dann der eigentliche Farbauftrag erfolgen wird.

Farben werden wie folgt verwendet werden:
Rahmen und Schwerlastturm: Schwarz Seidenmatt
Führerhaus: Rot
Kraftstofftank (Klein & Groß): Aluminium
Auspuff: Stahlfarben
Kotflügel: Dunkelgrau
Interieur: Dunkel- / Hellgrau, Schwarz
Stoßstange: Rot, Front Rot / Weiß gestreift
Felgen: Silber

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Die ersten Teile im lackierten Zustand ("Neuzustand", noch ohne Ölfarben und weitere Bearbeitung). Der Rahmen sowie der Schwerlsastturm sind in Schwarz Matt, die Felgen in Aluminium sowie die Auspuffanlage in Eisen lackiert. Die Radnaben der Hinterachse werden noch in Dunkelgrau lackiert, die Kotflügel sind Panzergrau. Der Motor ist Grau, sowie Eisenfarben und Gun Metal kamen zum Einsatz. Als nächstes folgen diverse Ölfarben auf Rahmen und Motor, bevor diese Komponenten dann zusammengefügt werden können.

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(Räder sind nur probehalber aufgesteckt, an der vorderachse müssen die Achsaufnahmen noch bearbeitet werden, so dass die Räder richtig montiert werden können).

Nach dem Lackieren des Rahmens und Motors samt Anbauteile folgt die Lackierung des Führerhaus in Karminrot (Matt), sowie des Interieurs (Dunkelgrau, Panzergrau, Schwarz). Das Führerhaus wird dann noch mit Klarlack behandelt, bevor dann die Decals angebracht werden. Sämtliche Anbauteile (Windabweiser, Sonnenblende, Kühlergrillgitter, Griffe, etc.) werden erst danach angebracht um einen unterschiedlichen Glanzgrad der Teile zu erhalten.
Der Motor wird nach dem er mit schwarzer Ölfarbe ein Washing erhalten hat, in den Rahmen eingepasst. Der Rahmen samt Räder und Kotflügel erhalten ein Washing aus bauner Ölfarbe. Es können als nächstes nun die Anbauteile am Rahmen (Rücklichter, Verbindungsrohre vom Auspuff, Komplettierung des Antriebstrangs, etc.).

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Als nächstes folgt Klarlack auf dem Führerhaus, dann die Decals, nochmals Klarlack (Zum Schutz der Decals). Anschließend werden die Anbauteile am Führerhaus angebracht, bevor dieses dann ein schwarzes Washing erhält. Der Rahmen wird fertig gestellt mit weiteren Kleinteilen und Detailbemalungen, ebenso der Schwerlastturm.
Zum Schluss folgt dann noch eine Schicht Staub über der Fahrzeugunterseite, sowie noch Ruß am Auspuff ... und noch einiges mehr :)

Hoffe, es gefällt Euch soweit!

LG
Micha
Viele Grüße
Micha
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Patrick74
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Wau, klasse bau. Freu mich schon auf weiteres.
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“
(zitat Kathrina von Siena)
Das Ziel einer Auseinandersetzung sollte nicht der Sieg sein, sondern der Fortschritt.]
Zitat: Joseph Joubert
Trucklover
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Hallo,
sieht mehr als gut aus und zeigt das eigentlich alles möglich ist.ich bin gespannt was dieser Koloss ziehen darf.
Viele Grüsse Trucklover
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Typhoon
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cool mal ein LKW BB hatten wir noch nicht sieht gut aus
errinnert mich ein bisschen an einen Wedico Truck vom unterboden her :D
Some folk we never forget
Some kind we never forgive
Haven’t seen the end of it yet
We’ll fight as long as we live
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elmarriachi
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Danke Euch :)

Also als Zugpferd wird er wohl entweder vor Revells Tieflader (verlängert) kommen, oder MADs Windmill Trailer oder MADs Pendel X.... einer von den dreien :)
Wobei ich so ne Zugmaschine auch noch von Volvo, Daf und MAN machen möchte.... :)

LG
Micha
Viele Grüße
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Trucklover
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Hallo Micha,
falls es ein MAN wird-da könnte ich dir mit Bildern helfen wenn du sie brauchst/willst.
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Viele Grüsse Trucklover
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scania440
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Hallo Micha....

wie schon in einem anderen Forum geschrieben ,bin ich total begeistert von Deiner Arbeit.....

ein Genuss Dir über die Schulter zu sehen....sehr schöner und gelunger Bau des Tamagochis..... :D

ich bin gespannt auf das Endresultat.....

Gruss
Frank
wenn Dir einer sagt...Die Zeit heilt alle Wunden.....hau ihm kräftig ein rein und sage...Wird alles wieder gut..
Panzerbaer62
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:D :P Hallo elmarriachi,
ein tolles Projekt, super Baubericht und klasse Fotos! :P :mrgreen:

Deine Umbauten sind sehr stimmig, gerade auch die bewegliche Lenkung, allerdings denke ich oft die müsste doch durch den Lackauftrag eigentlich behindert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht werden?? Die Rahmenverlängerung fällt überhaupt nicht auf bzw wirkt wie schon iimmer so gewesen. Wie kriegst du die Profile so passgenau hin wie z.B. bei dem Schwerlastbrücke hinter der Kabine?? ;) :o

Ich persönlich fände es etwas übersichtlicher einen so ausführlichen Bericht in getrennte Kapitel aufzuteilen. Beim Rahmen/Federung und Achsen sowie der Karosserie sind die einige Fotos/Abschnitte doppelt reingelaufen... Bei kürzen Abschnitten fällt einem das eher selbst auf, und kann behoben werden.... :oops: :P
Ich kann, ich will, ich werde, wenn nichts dazwischen kommt...
"Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen!" Alte Wikingerweisheit
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elmarriachi
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Die Stoßstange erhält anschließend ihre rot-weißen Streifen, sowie eine restliche Lackierung in Fahrzeugfarbe, wobei die Tritte seitlich, sowie die Stoßstangenmitte & Oberseite noch mit Klarlack glänzend lackiert werden. Der Mercedes Stern sowie der Actros Schriftzug sind Ätzteile aus dem AN Modelltruck Set. Provisorisch zusammengesteckt macht das ganze schon einen ganz guten Eindruck, wobei die Stoßstange auf den folgenden Bildern noch etwas schief hängt.
Es folgen als nächstes die untersten Trittstufen auf den Seiten, sowie dann die Decals auf dem Führerhaus, bevor dieses die letzte Klarlackschicht und ein folgendes Washing erhält.

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Ich hoffe, dass nun bald die Decals fertig sind, dann kann es am Führerhaus weiter gehen....

Ich hoffe, es gefällt Euch soweit!

LG
Micha
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Trucklover
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Hallo,
also mir gefällt er-obwohl Europäer nicht so mein Ding sind.
Viele Grüsse Trucklover
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elmarriachi
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Hallo zusammen,

@ Trucklover: Ich schwanke noch zwischen MAN, DAF, Volvo oder einem alten Benz..... tendiere aber momentan entweder zu DAF oder MAN als nächstes :) Mal schaun.
@ Panzerbär: Ja, stimme Dir vollkommen zu :) Aber der Bau / Bericht war schon zu weit fortgeschritten, als ich hierher kam... daher hab ich den Anfang etws zusammengefasst :) Der nächste wird dann anders :)
Die Profile sind eigentlich nur mit dem Lineal gemessen, gering länger geschnitten, angepasst, angeklebt, verspachtelt und verschliffen..... C'est tout ... :)

LG
Micha
Viele Grüße
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