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Allgemeines zum Modellbau, das für alle Bereiche interessant ist oder keinem zugeordnet werden kann
Ebiwan
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Di 10. Feb 2015, 20:49

Du glaubst gar nicht, was "die Briten" so alles akzeptieren.... Zum oben in den Mini verpflanzten Honda Motor z.B.:

This engine was also used in the Rover 618i

also soger serienmäßig verbaut. Aber das ist hier ja kein Serienbau, sondern ein individuellesTuning und da kann alles rein, was passt oder passend gemacht werden kann......

Jedenfalls 2 absolute Top Projekte, wobei mir der Kipper noch um Längen besser gefällt, bei dem würd ich mich nicht mehr wundern, wenn er am Ende noch nen funktionsfähigen Motor bekäme 8-)

Gruß
Eberhard
panzerchen
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Di 10. Feb 2015, 22:46

Die Schläuche erscheinen mir für einen geländegängigen LKW doch ein bißchen zu sehr exponiert.
Ist das tatsächlich so authentisch ????
IchBaueAuchModelle
Moderator (Revell)
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Di 10. Feb 2015, 23:19

Danke für eure Kommentare. Beim Mini sind heute noch der Kühler und andere Komponenten an ihren Platz gekommen. Das Honda Armaturenbrett hab ich auch angepasst. Bilder kommen noch....
In den USA ist so ein Umbau auf jeden Fall gängiger als UK ;) Der heilige Mini :D Rolls oder Aston hab ich leider keinen Motor. Der wahrscheinlich eh nicht unter die Haube passt :shock:

@panzerchen
Nein. Ich habe sowieso funktional geschrieben und nichts von authentisch ;) Aus Mangel an Bildern oder Plänen habe ich die Funktion in den Vordergrund gestellt und nicht die Authentizität. Skizze davon gemacht, was ich darstellen mag und losgelegt. Da ich das mal gelernt habe, erspare ich mir auch dusselige Suche nach Schaltplänen - wenn ich vom Vorbild schon nichts finden kann. Jedenfalls separate Kreise für Luftfederung (Kreis 4 - hab ich gelb genommen) und Bremskreis 2 für die beiden Hinterachsen und weil die Feststellbremse (Kreis 3) auch auf die Hinterachsen wirkt, gibt es eben noch einen Schlauch auf jeden doppelwirkenden Bremszylinder. EG-Richtlinien angenähert. Auch wenn es US-Trucks wahrscheinlich anders haben. Aber wie geschrieben: über das Vorbild findet man mit Glück Bilder des Motors.
Die Leitungen aus Messingdraht haben 0,5mm und die roten/gelben Leitungen ebenso. Für Bremsschläuche m.E. richtig. Denke, Du hast mal welche im Original gesehen :D
Mir gefällt's und wenn mal Lack drüber ist, ist es mehr als recht.

Klar, wäre mir lieber, ich hätte was vom Original gefunden. Hab ich nicht, als die B-Lösung. Machen andere ja auch :D
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Es grüßt
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Birne
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Do 19. Feb 2015, 20:35

Hallo,

Endspurt !

Kleinteile und Figuren noch bemalen und anbauen.
Tamiya Panzer IV, Ausf. D, 1/35.

OOB zusammengebaut, Panzergrau lackiert mit etwas Aufhellen. Vallejo Seidenmatt darüber, mit Vallejo Wash Grau gewaschen und mit Tamiya Weatherine Set , Grau für Grey Vehikels trockengemalt

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Grüße Birne
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eupemuc
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Do 19. Feb 2015, 23:03

Sauber :!:
Gruß, Eugen
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Birne
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Fr 20. Feb 2015, 08:22

Hallo eupemuc,

ja, kann man Lassen.
Es gibt da noch viel mehr Möglichkeiten das Modell weiter zu bemalen oder zu Altern. Verwitterungspuren, Schmutz und Rost. Mit Pigmenten z.B..
Da trau ich mich noch nicht so Ran :D
Das Modell, ist ja aber auch eines der Preisgünstigsten von T.
Hab gedacht, da kann man ja mal auch einen Panzer bauen in Grau, da ich noch ein graues Wash und ein graues (Pigment),
Tamiya Weatherine Master E Set , zum Trockenmalen habe ?
Die Ketten sind keine Einzelgliederketten. Das sind die einteiligen Bausatzketten aus Vinil. Die werden aber auch nicht Schlecht. :D


Na an für sich bis hier her ganz Einfach und Zügig der Bau ?

Grüße :idea:
Axt
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Sa 21. Feb 2015, 12:17

Birne hat geschrieben:ja, kann man Lassen.
Nein, kann man nicht! :D
Birne hat geschrieben:Hab gedacht, da kann man ja mal auch einen Panzer bauen in Grau, da ich noch ein graues Wash und ein graues (Pigment),
Tamiya Weatherine Master E Set , zum Trockenmalen habe ?
Mindestens... :D
Birne hat geschrieben:Da trau ich mich noch nicht so Ran :D
Quatsch! :D
Birne hat geschrieben:Das Modell, ist ja aber auch eines der Preisgünstigsten von T.
Eben... ;)

Bei dem, was ich von dir hier gesehen habe, kriegst du das bestimmt auch hin, davon bin ich fest überzeugt!Mit ein wenig Übung, Geduld und dem richtigen Material sollte das kein Problem sein. Übung und Geduld hast du ja! ;) Die alten Tamiya Panzer eignen sich dafür besonders, wie ich finde. Günstig und schnell gebaut. Falls das nichts wird, kann man immer noch das entlacken üben. Bei meinem Tamiya Pz II bin ich auch schon beim zweiten Versuch!
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satori
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So 22. Feb 2015, 18:31

Hi Birne

Dein Panzer sieht perfekt aus. Es wäre fast schon schade den zu altern.

Bis ich die Jungfern für meine Mayflower bekomme, habe ich an meiner Soleil Royal weitergebaut.
Bei der Farbgebung habe ich mich an Admiralitätsmodellen die im Marinemuseum Paris ausgestellt sind, gehalten. Die Lilien der Stückpfortendeckel sind selber gezeichnete und gedruckte Decals.
Ich habe mir von Radek geätzte Ösen (1.5mm) gekauft. Im jetzigen Bauzustand sind schon 500 (!) verbaut.

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Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
panzerchen
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Mo 23. Feb 2015, 21:05

Die Abziehbilder offenbaren ein interessantes Phänomen:
Abziehbilder sind meistens wesentlich prägnanter gedruckt als die Bausatzteile gespritzt sind.
Daraus ergibt sich eine Stil-Diskrepanz zwischen Abziehbildern und Bauteilen.
Es gab zumindest einen Modellbauer ( Flugzeuge 1:72 ) der grundsätzlich keine Abziehbilder verwendete sondern die Markierungen seiner Modelle von Hand pinselte ( Jungejunge mußte der eine ruhige Hand gehabt haben ! ).
Eben zum Stil-Ausgleich.

Und nein, ich meine meine Anmerkung nicht im Geringsten kritisch oder sonstwie herabwürdigend !
Das käme der hohen Qualität Deiner Modelle in keiner Weise gerecht.

Mich wundert daß das Gelb der Lilien auf dem roten Untergrund deckt !
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satori
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Mo 23. Feb 2015, 22:25

Das ist jetzt interessant das Du das schreibst. Ich habe den selben Eindruck. Darum werde ich die Stückpfortendeckel noch mit Pigment "entschärfen".
Die Lilien sind auf roten Grund gedruckt. Daher sind sie sehr kontrastreich. Ganz ehrlich, ich hätte nicht die Nerven alle Deckel von Hand zu malen.
Auch mit Steinen die Dir im Weg liegen kann man was schönes bauen!
panzerchen
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Mo 23. Feb 2015, 23:14

Na klar, war ja auch nicht mein Ansinnen Dir zu empfehlen, die Stückpforten im Einzelnen zu bemalen.
Steht mir gar nicht zu.
Aber ich bin froh daß Du meine Anmerkungen so verstanden hast wie ich sie meinte, nur als Gedankenaustausch unter Modellbauern.
Ebiwan
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Di 24. Feb 2015, 17:17

Nach ein paar Fliegern steht nun wieder ein Kriegsschiff in meiner Werft.Es handelt sich diesmal um den russischen Kreuzer Varyag in 1:350 von Zvezda.

Die Varyag hatte eine ziemlich einmalige internationale "Karriere": Erbaut 1899 in den USA und ausgeliefert an Russland begab sie sich Ende 1901 / Anfang 1902 auf den Weg zur Verstärkung der russischen Pazifikflotte. Dort wurde sie 1904 im japanisch-russischen Krieg schwer beschädigt und selbstversenkt. 1905 von den Japanern gehoben, repariert und modernisiert tat sie als Sorya Dienst in der japanischen Marine. Da Japan und Russland im ersten Weltkrieg verbündet waren, wurde sie 1916 an Russland zurückverkauft und hieß wieder Varyag. Zur Oktoberrevolution 1917 befand sie sich zu Modernisierungsmaßnahmen in England. Nachdem die Besatzung die rote Fahne hisste, wurde das Schiff von den Briten geentert und diente fortan in der britischen Marine bis 1919 als Hulk. 1920 wurde sie schlussendlich zum Abwracken an Deutschland verkauft. Innerhalb von nur 20 Jahren also russisch - japanisch - russisch - britisch - deutsch, das scheint schon rekordverdächtig 8-)

Das Modell: Wenn ich mich recht entsinne, war die Varyag das erste Schiff dieser Epoche, dass Zvezda auf den Markt brachte und zumindest bei der Verpackung, alle Spritzlinge lose im Karton, merkt man das auch. Zwischenzeitlich hat sich Zvezda mit weiteren Modellen der russischen Marine dieser Epoche, den Linienschiffen Borodino und Suvorov, sowie dem Schlachtschiff Sevastopol einen ausgezeichneten Ruf geschaffen und sollte Revell bei der angekündigten Gangut (wie von mir vermutet) auf die Formen von Zvezda zurückgreifen, wäre das sicherlich nur von Vorteil.

Bisher macht der Bausatz einen Eindruck von guter Passform und sehr guter Detaillierung, trotzdem werde ich in einigen Bereichen zusätzlich auf den Ätzteilsatz von Eduard zurückgreifen. Manches sieht in PE einfach besser aus als in Plastik. Zur Zeit plane ich noch, das Schiff in der Lackierung von 1901 zu bauen, falls mich die weißen Aufbauten und der weiße Rumpf nicht derart ärgern, dass ich doch auf das 1904er Grau zurückfalle. In jedem Fall wird der grüne Unterwasserrumpf aber einen schönen Farbtupfer in meiner Flotte geben.
1-Karton.jpg
1-Karton.jpg (95.39 KiB) 2889 mal betrachtet
2-aetzteile.jpg
2-aetzteile.jpg (130.74 KiB) 2889 mal betrachtet

Gruß
Eberhard
panzerchen
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Di 24. Feb 2015, 23:13

Viel viel schöner als die heutigen Blechkisten !
Ebiwan
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Mi 25. Feb 2015, 00:30

Ganz meine Meinung. Die Schiffe dieser Epoche hatten irgendwie jedes seinen eigenen individuellen Charakter!

Gruß
Eberhard
Ebiwan
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Fr 27. Feb 2015, 17:27

So, nun ist es passiert, gestern erhielt ich einen Anruf des Dealers meines Vertrauens und heute hab ich meinen Beitrag zur Steigerung des russischen Bruttosozialproduktes abgeholt :D
ueberblick.jpg
ueberblick.jpg (134.67 KiB) 2828 mal betrachtet
Bis auf die zur Zeit nicht vorrätigen Versionen A und W die ganze Bndbreite der nicht so bekannten 109er Varianten. Das wird für die nächsten monate mein Vorat an Zwischenprojekten, wann immer ich die Lust am Schiffsbau temporär verliere.... Falls jemand einen Wunsch hat, womit ich beginnen soll, noch bin ich für Vorschläge offen ;)

Gruß
Eberhard
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