Northrop F5 Im Kleid der österreichischen Luftstreitkräfte

Antworten
Benutzeravatar
alf03
Beiträge: 181
Registriert: Do 26. Feb 2015, 10:44
Wohnort: Graz

Hallo Freunde,
Ich möchte euch meine Northrop F5 zeigen. Wieder handelt es sich um ein umgefärbtes Gelimodell.

Die F5 war in Österreich in der Phase im Einsatz, als die Saab J35
Draken ausgedient hatte, und die Eurofighter noch nicht ausgeliefert
waren.

Auf Leasingbasis waren die F5 eine Leihgabe unserer eidgenössichen Nachbarn
Bild

Wieder beginne ich den Bericht mit dem fertigen Rumpf.

Bild

Beim Originalbogen gibt es keine Sidewinderraketen, wie sie bei der Österreichischen F5 Verwendung fanden, also habe ich in Eigenregie einfach welche nachgebildet.
Die Sidewinder waren ursprünglich als zylinder-kegelkombi geplant, das sah aber gar nicht nach meinen Vorstellungen aus.
Also bastelte ich Papierröllchen, welche ich dann im Zentrum nach vorne zog. Die Spitzen formte ich wiederum zylindrisch über eine Nähnadel.

Ein bisschen zu kurz sind die Raketen halt geworden

Bild

Auf Intervention eines lieben Forumskollegen ließ ich mich gerne überreden, auch eine entsprechende Halterung für die Sidewinder zu basteln
Auch die Raketen habe ich, inspiriert von den Raketen eines Modellbogens der Firma Aeroplane nochmal geändert.
Die originale Geli-F5 hat eine kegelförmige Nase und die Übernahm ich natürlich.
Durch einen weiteren Hinweis eines Kollegen kam zutage, dass die in der Schweiz verwendete Type eine Hainase hatte.
Nun, da der Bogen fertig umgefärbt und ausgedruckt war, wollte ich nicht schon wieder mit einer Korrektur zum Copyshop wandern.
Also habe ich Meiner F5 kurzerhand eine auf das Näschen gehaut und die Spitze
einfach plattgedrückt. danach halbrund angeschnitten und den
entstehenden Schlitz stumpf verleimt.

Bild
Wie man sieht, hat sich diese ruppige Verfahrensweise aber sehr gut bewährt und beschloss, die gleiche Praxis bei einem eventuellen Wiederbau auch anzuwenden.

Bild
Ein paar Applikationen fehlten noch, den Aspernlöwen habe ich auf ein Selbstklebeedikett gedruckt und einfach ans Seitenleitwerk geklebt,
Selbstklbeediketten sind sehr dünn, wenn die Folie erst mal abgezogen ist, daher fällt so gut wie gar nicht auf, dass das nachträglich angebracht wurde.


Bild
Hier noch die Draufsicht...............

uuuuuuuunnnnnd......Abflug!
Bild

Liebe Grüße,
Heinz
Zuletzt geändert von alf03 am Mo 13. Jan 2020, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.
Im echten Manne ist ein Kind versteckt. (Friedrich Wilhelm Nietzsche]
panzerchen
Beiträge: 2411
Registriert: Mi 27. Jun 2012, 20:22
Wohnort: Neckarsulm

REVELL hatte die schweizer "sharknose" mal in 1:32 im Programm, dumm von mir daß ich die damals nicht abgegriffen hatte.
Deine Brutalaktion war immerhin zielführend, warum also nicht ?

Da die F5 keine wirklichen Rundungen aufweist ( wie z.B. der sanft gerundete Bug des Hawker Hunter ) wirkt sie hier in Karton recht authentisch.
Sogar die Wespentaille ist gut gelungen und überzeugt mich.

Gut daß Du die Abschußführungen für die Sidewinder noch nachgerüstet hast !

Aufgeklebte gedruckte Abzeichen ?
Soo absurd ist das gar nicht, auch z.B. bei der deutschen Bundeswehr werden die eisernen Kreuze als Folie aufgeklebt.
( Jedenfalls teilweise, davon gibt es ausreichend Beweise )

Ich liebe die F5 !!!
Antworten

Zurück zu „Karton-Modellbau“