Gelimodell Nr. 10 Westland Widgeon

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alf03
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Registriert: Do 26. Feb 2015, 10:44
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Mi 4. Mär 2015, 12:16

Hallo Freunde,
Meine nächste Untat am Sektor Gelimodelle:

Es wird der Westland Widgeon.
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Dieser Bericht steht auch bereits in einem anderen Forum und ich fasse ihn daher in Tagebuchform zusammen

16.05. 2013
Die Vorbereitung
Naja, die Qualität der Originalblätter ist halt auch schon mäßig, die Druckplatten dürften zum Zeitpunkt, als diese Bogen gedruckt wurden, schon einiges ausgehalten haben. Ein Scan davon macht es auch nicht besser.

Nachdem ich beschlossen habe, nach und alle Modelle von Geli zu vektorisieren, begann ich halt mal ohne Umfärbeabsicht mit dem Widgeon.
Klar...Skalierungen und Umfärben ist immer noch möglich, aber das stelle ich mal hinten an.

Das Armaturenbrett ist ein Fantasiegebilde

Unnötige oder falsche Instrumente werden auf Grund der Lage im Modell kaum auffallen :D
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Baubeginn

26.05.2013

Mit Teil 3 wird begonnen
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Aus Erfahrung wird man Klug, also lieber gleich die Passgenauigkeit der Fahrwerksteile testen
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Mit dem Wissen, dass die Schlitze fürs Fahrwerk nicht zu klein sind kann man beruhigt weiterbauen.

Teil 4 wird angebaut
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So....ich weiche nun von der Bauanleitung ab und arbeite mich in Richtung Nase weiter. Das Heck stünde mir beim Weiterbau nur im Wege rum.

Erstmal die Inneneinrichtung, für Geli-Verhältnisse schon recht ordentlich in der Konstruktion
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Den Piloten habe ich schon vor einiger Zeit aus Fimo gebastelt. er dürfte aber mangels Flug und Trainingsstunden stark zugenommen haben. Er passt nicht mehr ins Cockpit.

Neues Flugpersonal ist also nötig...
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Zum Bemalen fehlt mir momentan die Zeit, ich baue lieber an den Rumpfteilen weiter

Die Ausbeute des Tages
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27.05.2013
Zeit fürs "Mantschgaln aunhiasln" (Ma. Steirisch für Männchen bemalen)

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gut, dass man nicht auf die Beine sieht, wenn die Herrschaften mal im geschlossenen Cockpit sitzen
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Was man in der Seitenansicht nicht sieht......
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...die Frontscheibe hat sich ordentlich gegen den Einbau gewehrt
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Aber mit Temprafarbe kann man viel retuschieren

Trotzdem ein Tipp für Nachbauer:
Die Frontscheibe ist stumpf aufzukleben. Ich rate ab, die Einkerbungen auf Seite 3 zuerst zu verkleben. .das ging bei mir daneben

Am Besten ist es, die Seiten der Nummerierung nach zu verleimen
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Unbedingt jede Klebenaht vor dem Weiterbauen gut trocknen lassen. Obwohl ich eine eher sehr weiche Folie für die Verglasung verwendete spannt das ganz schön.
Eine weitere Möglichkeit wäre tiefziehen der ganzen Cockpitpartie, dazu müsste man aber wahrscheinlich Teil 2 aufsplitten und das Innenleben des Cockpits verstärken, damit man genug Stabilität für eine solche Aktion hat. Außerdem müsste man, um eine Gussform zu bekommen die Teile 1, 2, lasche 3a und Spant 3b komplett zusammenbauen. Vielleicht versuche ich das mal, wenn´s mich juckt.
Jetzt baue ich erstmal lieber im Geli-Stil weiter, auch wenn es nicht so schön wird...


28.5 2013
Auch beim Widgeon gilt: "ich will einen Heli und keinen Rasentrimmer!" :))

Also habe ich mal das Grundgestell zusammengeklebt und in Superkleber ersäuft
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Im unteren Teil des Bildes sieht man die vorbereiteten Bambussplitter, die ich während dem Trocknen des Grundgestelles schnitzte.
Ein bisschen von den Holmen abgetragen, damit der Gesamtdurchmesser in Grenzen bleibt und auch die Bambussplitter mit Superkleber verleimt.

Hier verwende ich dickflüssigen Kleber
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:D Merkt man etwas? ich nähere mich mit solchen Aktionen dem Plastikmodellbau an :lol:

Das Endprodukt
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Viel an Sichtbarem ist nicht passiert, aber die Trockenpausen nehmen Zeit in Anspruch....

30.05.2013
ein bisschen etwas habe ich weitergebracht...

Fahrwerk und Getriebehutze sind fertig....
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...und auch das Heck....
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...kann endlich montiert werden
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Jetzt fehlen nur mehr die Rotoren und die Kleinteile.

31.05.2013
Ich erwarte nun allergrößtes Mitleid von euch, denn dieses Sch....Wetter zwang mich förmlich an den Basteltisch
Der eigentlich geplante Mehrtagesausflug fiel im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser.
So ein Pech aber auch.... :mrgreen: :vain:

Dafür gibt es eine Fertigstellungsmeldung :P :thumbsup:

Es wird das zweite Modell, für welches eine Schnur zum Aufhängen reicht......
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...denn auch der Widgeon liegt halbwegs in Fluglage, wenn man ihn am Rotor aufhängt (beim Whirlwind ist es auch so].
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Schade, dass es nicht mehr Helikopter von Geli gibt..... :? :D
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Liebe Grüße,
Heinz
Im echten Manne ist ein Kind versteckt. (Friedrich Wilhelm Nietzsche]
panzerchen
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Do 5. Mär 2015, 12:57

Das geringe Gewicht von Kartonmodellen ist durchaus ein Vorteil.
Manche Flächenflugzeuge gleiten sogar.
Mit sehr leicht drehenen Rotoren könnten vielleicht auch die Hubschraubermodelle in Autorotation gelangen. ( ??? )
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alf03
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Do 5. Mär 2015, 14:45

Hallo Panzerchen,
die Deltaflügler von Geli (Saab j35 und Convair Delta Dart] habe ich in meiner Jugendzeit einer Flugprobe unterzogen. Zumindest im Zimmer hatten sie in der Tat passable Flugeigenschaften :D Anders bei normalen Tragflächen...diese Modelle müssten ausgewogen werden. Erprobt wurde von mir nur die Spitfire. Sie hatte schlechtere Flugeigenschaften, als ein feuchtes Geschirrtuch.
Bei den beiden Geli-Hubis bezweifle ich, ob das Gewicht des Hubis ausreicht, um den Rotor in ausreichende Drehzahl zu versetzen, um die für eine Notlandung erforderliche Wirkung zu erreichen . Ein "Gleitlager" aus Karton hat wohl zu viel Reibung und ein Metalllager würde den Schwerpunkt zu weit nach oben setzten ;) . Ausgewogen wären beide Helikopter ja scheinbar.....
Lieben Gruß,
Heinz
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panzerchen
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Fr 6. Mär 2015, 00:40

Der Schwerpunkt einesFlächenflugzeuges liegt etwa 1 Drittel von der Vorderkante der Tragfläche entfernt.
Das lange Heck sorgt beim Kartonmodell dafür daß der Schwerpunkt weit dahinter liegt, das Flugzeug bäumt sich auf.
Beim echten Flugzeug verschiebt der schwere Motor den Schwerpunkt sowaeit nach vorne daß er in dem zitierten Bereich im vorderen Drittel der Tragfläche liegt.
Mit etwas Ballast im Bug läßt sich auch ein Kartonmodell soweit austarieren daß es gleitet.

Mit aktuellen extrem leichten Antrieben und Fernlenkanlagen kann man ein Kartonmodell, davon bin ich überzeugt, auch mit annehmbarem Aufwand zu einem ferngelenkten Modell umrüsten.
Es sollte allerdings nicht zu klein sein.
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